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Warum lohnt sich das Gitarre Spielen Lernen?

Von Tobias, veröffentlicht am 27/12/2017 Blog > Musik > Gitarre > 5 Gute Gründe, um Gitarrenunterricht zu nehmen! 

Laut einer von der SOMM und media control GmbH in Auftrag gegebenen Umfrage ist die Gitarre das Lieblingsinstrument der Deutschen.

Egal ob klassisch, halbakustisch oder elektrisch – die Gitarre ist der wichtigste Begleiter aller Rocker und an jedem Abend unter Freunden gern gesehen.

Sie überzeugt durch Ihre Mobilität und die breite Auswahl an Musik-Stilen, die Ihr auf ihr spielen könnt.

Während Streichinstrumente wie die Geige erst nach Jahren harter Arbeit gemeistert werden können, ist es mit einer Gitarre möglich, schon nach wenigen Wochen coole Songs zu spielen.

Aber wie könnt Ihr das schaffen? 

Hier gibt es verschiedene Ansätze: Sich das Gitarre Spielen selber beizubringen oder Gitarrenunterricht zu nehmen.

Auch wenn die sozialen Netzwerke stark zur Verbreitung von Video-Tutorials beigetragen haben und Foren und Internetseiten teilweise kostenloses Lehrmaterial zur Verfügung stellen, sind die Erfahrung und die pädagogischen Fähigkeiten eines Lehrers nicht zu ersetzen.

Wir von Superprof geben Euch in diesem Artikel 5 gute Gründe, Gitarrenunterricht zu nehmen.

Grund 1: Ihr gewöhnt Euch keine falschen Techniken an 

Auch wenn man sich die Basics des Gitarrenspielens durchaus selbst beibringen kann, läuft man Gefahr, dass man etwas falsch versteht und sich eine unkorrekte Spielweise angewöhnt.

Das kann sowohl die Haltung der Gitarre, die Positionierung Eurer Finger auf den Bünden, Euren Rhythmus oder die Art und Weise, wie Ihr die Saiten anschlagt, betreffen.

Wenn diese grundlegenden Dinge falsch gemacht werden, könnt Ihr es nur sehr schwer zum guten Gitarristen bringen.

Natürlich spricht aber nichts dagegen, sich einen eigenen Spielstil anzugewöhnen!

Früher oder später werdet Ihr einen eigenen, unverwechselbaren Stil entwickeln Jeder Gitarrist entwickelt im Laufe seiner Karriere seinen eigenen Stil | Quelle: Pixabay

Viele Gitarrenvirtuosen werden Euch sagen, dass Ihr nicht unbedingt Unterricht braucht, um groß raus zu kommen, egal ob privat, an einer Schule oder im Konservatorium.

Das mag schon sein! Ihr könnt mithilfe von Video-Tutorials zum Beispiel lernen, wie Ihr eine Gitarre stimmen, eine Tabulatur lesen oder ein Metronom bedienen könnt.

Oder Ihr nutzt gar Videospiele, um Gitarre Spielen zu Lernen!

Trotzdem gilt es einige Regeln zu befolgen, um sich die Grundlagen zu schaffen, damit man wirklich effizient Gitarre spielen üben kann. Wenn Ihr schon falsch anfangt, lauft Ihr Gefahr, viel Zeit beim Lernen zu verlieren.

Außerdem könnt Ihr Euch schwierigere Techniken wie das Picking, das Hammer-On oder den Pull-Off nur schwierig selbst beibringen. Dann kann sich ein Lehrer als sehr nützlich erweisen.

Grund 2: Ihr bleibt immer am Ball und seid motiviert

Gitarre Lernen kann sich durchaus als komplizierter erweisen, als Ihr vielleicht zunächst angenommen habt, vor allem, wenn Ihr autodidaktisch arbeitet.

Viele Menschen geben das Instrument auf, weil sie in einer schwierigen Phase sind und das Gefühl haben, einfach keine Fortschritte mehr zu machen. Das schlägt sich natürlich in fehlender Motivation nieder.

Ganz besonders betroffen davon sind Schüler, die sich das Gitarre Spielen selbst beibringen, da ihnen der Rückhalt fehlt, den ein Lehrer seinem Schüler geben kann.

Unter diese Bedingungen ist es besonders schwierig, die wesentlichen Probleme und ihre Gründe zu identifizieren und sich weiter zu verbessern.

Wichtig für die Motivation ist, dass Ihr Euch stets kurz-und mittelfristige Ziele setzt, damit Ihr regelmäßig Erfolgserlebnisse verzeichnen könnt. Ein Lehrer kann Euer Niveau dank seiner Erfahrung gut bewerten und Euch individuelle Ziele setzen.

Wenn Ihr also auf ein Hindernis auf Eurem Weg zum Rockstar stoßt: Keine Panik! Ein Gitarrenlehrer ist dafür da, um Euch zu unterstützen und Euch zurück auf die richtige Spur zu bringen.

Wie bei einem Marathon braucht Ihr beim Gitarrenlernen Ausdauer und Durchhaltevermögen Für das Erreichen Eurer Ziele braucht Ihr Motivation und Ausdauer | Quelle: Pixabay

Gerade am Anfang können solche Momente häufig auftreten, vergesst das nicht!

Denn wenn Ihr einmal die ersten schwierigen Schritte gemacht habt und endlich Euer erstes Lied fehlerfrei spielen könnt, dann wird das Eure Moral steigern und Ihr könnt die nötige Motivation in Euch selbst finden.

Zumal die Gitarre nicht gerade zu den schwer zu erlernenden Instrumenten zählt!

Grund 3: Ihr werdet regelmäßiger Üben

Ein Instrument zu lernen verlangt Disziplin und Zielstrebigkeit, viel Zeit, Geduld und Leidenschaft.

Wenn Ihr entschlossen seid, die nächste große Rocklegende à la Jimi Hendrix zu werden, führt der beste Weg dahin über eine konkrete und strikte Planung.

Im Jahre 2017 kann das aber durchaus schwierig sein. Man hat so viele Verabredungen und wird so leicht von Facebook & Co. abgelenkt, dass das Gitarre Üben schnell mal auf morgen und übermorgen verschoben wird, wo dann vielleicht wieder ein Abend mit Freunden dazwischenkommt.

Wenn Ihr aber wirklich gut werden wollt, dann führt an regelmäßigem Üben einfach kein Weg vorbei, so leid es uns tut!

Hier erweisen sich Unterrichtsstunden wieder als hilfreich.

Ob 2 Mal die Woche oder 3 Mal im Monat, ein Lehrer kann Euch dabei helfen, Eure Fortschritte zu überprüfen und sicherstellen, dass Ihr den Unterrichtsinhalt wirklich versteht.

Für Gitarrenunterricht muss man sich natürlich auch Zeit nehmen Für eine oder zwei Stunden im Monat hat jeder Zeit! | Quelle: Pixabay

So verhindert Ihr, dass Ihr beim Lernen stagniert oder Euch nach einigen ereignislosen Wochen ohne nennenswerte Fortschritte langweilt.

Außerdem kann er durch seine externe Perspektive Fehler erkennen, die Ihr vielleicht selbst nicht bemerkt habt.

Ihr seid so auch gezwungen, einige Stunden pro Monat fürs Üben freizuhalten und könnt Euch während des Unterrichts voll und ganz auf die Gitarre konzentrieren, ohne abgelenkt zu werden. Glaubt uns: Das kann wirklich toll sein!

Grund 4: Erweitert Euren musikalischen Horizont

Wenn die Gitarre das Instrument Eurer Wahl ist, dann habt Ihr sicherlich auch einige Songs im Kopf, die Ihr gedenkt, auf Eurer Gitarre später einmal spielen zu können.

Stairway to Heaven, No Woman No Cry, Come as you are oder Highway to hell sind nur eine Auswahl an berühmten Gitarrensongs, die Ihr sicher schon einmal irgendwo gehört habt.

Ob Rock, Jazz, Bossa-Nova, Reggae, Pop oder sogar Elektro – die Gitarre ist vielseitig einsetzbar, ein Grund, warum sie bei Zuhörern und Spielern so beliebt ist.

Einer der vielen Vorteile der Gitarre ist, dass sie so vielseitig ist! Die Gitarre ist ein so vielseitiges Instrument | Quelle: Pixabay

Wenn Ihr Gitarrenunterricht nehmt, wird Euch Euer Lehrer an seinem persönlichen Song-Repertoire teilhaben lassen und Ihr werdet viel Neues entdecken!

Redet mit ihm über Euren persönlichen Geschmack. Er wird Euch dann Songs vorschlagen, die Euch gefallen könnten und die Ihr ohne ihn vielleicht gar nicht erst entdeckt hättet.

So erweitert Ihr Euren musikalischen Horizont und lernt nebenbei neue Techniken, die es Euch erlauben, die gerade kennengelernten Songs auch zu spielen!

So vermeidet Ihr, dass Ihr immer nur die gleichen Lieder spielt, Euer Selbstvertrauen wird mit Eurem Lieder-Repertoire steigen und Ihr werdet Euren späteren Fans viele persönliche Liederwünsche erfüllen können 😉

Grund 5: Ihr werdet auf Leute treffen, die Eure Leidenschaft teilen

Was gibt es Schöneres, als seine Leidenschaft mit anderen Menschen zu teilen und sich ein kleines Netzwerk aufzubauen?

Dadurch, dass die Gitarre ein so häufig gespieltes Instrument ist, sollte das kein Problem sein, zumindest wenn Ihr den richtigen Ansprechpartner habt.

Ein erfahrener Gitarrenlehrer wird Euch mit Sicherheit an gleichaltrige Gitarrenspieler vermitteln können, mit denen Ihr Euch über Euer gemeinsames Hobby austauschen könnt.

Das Tolle an der Gitarre ist, dass man sie sowohl alleine, für sich oder gemeinsam mit anderen spielen kann.

Durch Kontakt mit anderen Gitarrenspielern werdet Ihr in jedem Fall viel lernen, da Ihr Euer Wissen teilen könnt und Euch Ratschläge einholen könnt.

Genauso verhält es sich z.B. beim Erlernen einer Fremdsprache. Auch hier lernt man schneller, wenn man das Gespräch mit anderen sucht!

Einige der besten Gitarristen der Welt, darunter Jimi Hendrix, Keith Richards, Carlos Santana, Neil Young oder Wes Montgomery (um nur einige wenige aufzuzählen), haben sich das Gitarrenspielen zwar selbst beigebracht, aber schon früh gemeinsam mit anderen gespielt.

Egal ob Ihr jemandem etwas nachspielt, ihm zuseht oder Euch einfach nur anhört, was andere spielen – das Ziel ist immer das gleiche: dank seines Umfelds besser im Gitarre Spielen zu werden.

Die Musik ist eine Form der Kunst und hat damit auch eine spielerische Komponente. Und was könnte spielerischer sein, als gemeinsam mit Euren Freunden zu jammen und gemeinsam besser zu werden?

An Eure Plektren!

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