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Arabisch Lernen leicht gemacht – die besten Methoden, Tipps und Tricks

Von Eva, veröffentlicht am 11/01/2019 Blog > Sprachen > Arabisch > Die effektivsten Methoden, um die arabische Sprache zu lernen

Arabisch Lernen geht nicht mal eben so.

Zwischen ein paar arabischen Floskeln wie Inch’Allah und Maschallah, die wir ganz gekonnt in unsere deutschen Sätze einbauen, und richtigem Arabisch liegen Welten.

Du möchtest Arabisch nach allen Regeln der Kunst lernen? Wir von Superprof empfehlen Euch die beste(n) Methode(n), damit Ihr dabei Erfolg habt.

Tatsächlich ist diese Sprache für Europäer alles andere als einfach und meilenweit entfernt von einem Spanisch- oder Italienischkurs.

Es gibt viele gute Gründe, Arabisch zu lernen: Übersetzer werden, in den Orient reisen, marokkanisches Fernsehen oder Al Jazeera schauen, den Koran verstehen (oder ihn zumindest lesen), …

Und nicht nur das! Auch ein besseres Verständnis der Geschichte wartet auf Dich, wenn Du Arabisch lernst. Ganz zu schweigen von neuem Wissen über eine Sprache und Kultur.

Notwendig ist nur, auf einer guten Grundlage zu beginnen. Dann fällt Dir das Erlernen der Grammatikregeln und der Konjugationen leichter.

Arabisch – Eine ganz schön schwierige Sprache

Normalerweise macht es Spaß, eine neue Fremdsprache zu lernen. Vor allem, wenn es keine allzu komplizierte ist. Bei Arabisch hingegen wirst Du Dich richtig konzentrieren müssen, trotz Tipps und Tricks.

Wir sind es gewohnt, Sprachen mit ähnlichen Wurzeln schnell zu verstehen und mit der Zeit ein Gefühl dafür zu bekommen. Das Arabische hingegen basiert auf einer ganz anderen Struktur.

Schon allein deshalb ist es kompliziert. Hinzu kommt noch das einzigartige Alphabet, das das Schreiben auf Arabisch umso anspruchsvoller macht.

Zugegebenermaßen ist Arabisch eine der komplexesten Sprachen, die man lernen kann. 28 Buchstaben hat das arabische Alphabet, die von rechts nach links gelesen werden. Vokale gibt es in der geschriebenen Sprache übrigens überhaupt nicht.

Sich darin allein zurechtzufinden ist sehr schwer. Dagegen ist Englisch ein Kinderspiel. Wir zeigen Dir darum die besten arabischen Grammatikkurse.

Die Schwierigkeitsgrade

Eine Sprache zu lernen ist nicht für alle gleich. Die einen lernen die Grammatik im Handumdrehen, den anderen fällt das Verständnis eines Satzes in seinem Kontext leichter.

Genauso ist es auch beim Arabisch Lernen: Manchen fällt das Sprechen leicht und für andere ist das geschriebene Hocharabisch interessanter.

Abhängig von unserer Muttersprache ist es mehr oder weniger leicht Arabisch zu lernen. Übrigens wird es Euch hinterher leichter fallen, Chinesisch oder Türkisch zu lernen.

Warum das?

Erstens sind die etwas „kehligen“ Laute eine große Herausforderung. Und zweitens sind die Buchstaben schwer zu verstehen, denn sie haben nur dann eine Bedeutung, wenn sie mit anderen Buchstaben zu einem Wort verbunden sind.

Nicht nur das Sprechen, sondern auch das Lesen auf Arabisch hat es in sich. Eine der Schwierigkeiten der arabischen Sprache sind die Schriftzeichen. | Quelle: Pixabay

Es wird geschätzt, dass wir Europäer etwa 2.200 Lehrstunden oder 80 Wochen Arabischunterricht brauchen, bis wir einigermaßen korrekt Arabisch sprechen können.

Pädagogisch sinnvoll aufgebauter Unterricht hilft also insbesondere beim Arabisch Lernen, um effizient zu lernen. Individueller Privatunterricht zu Hause ist dabei Online-Kursen vorzuziehen.

Zum Vergleich: Französisch kann man schon nach etwa 600 Lehrstunden. Das entspricht 23 bis 24 Wochen kontinuierlichem Lernen.

Der Schwierigkeitsgrad der arabischen Sprache ist vergleichbar mit dem des Chinesischen, Japanischen oder Koreanischen. Aber auch Russisch ist keine leichte Sprache.

Die Besonderheiten des Arabischen

Was die Schriftsprache betrifft:

Auch wenn das arabische Alphabet nur 28 Buchstaben enthält, ist die Schreibweise im Vergleich zur westlichen Schreibweise ganz anders.

Die Formen der Buchstaben ändern sich je nach Position im Satz. Ob der Buchstabe am Anfang, in der Mitte oder am Ende eines Wortes steht, ändert ihn völlig. So ähnlich wie das griechische Sigma.

Vokale hingegen sind selten zu sehen, was das Lesen noch komplizierter macht.

„Maktab“ bedeutet „Büro“ und wird „mktb“ geschrieben.

Stellt Euch mal vor, Ihr müsstet ständig hn Vkl lsn (ohne Vokale lesen). Das würde den meisten ganz schön schwerfallen.

Erstens musst Du lernen, Arabisch mit all seinen Zeichen zu lesen und zweitens, es mit weniger Buchstaben neu zu lernen…

Die Satzstruktur ist immer gleich: Verb-Subjekt-Ergänzung. Es werden verbale und nominale Sätze verwendet.

Was die gesprochene Sprache betrifft:

Für uns hört sich die arabische Sprache oft fremd an, da im Deutschen ganz andere Klänge verwendet werden.

Es hilft, arabische Texte laut zu wiederholen, um die richtige Betonung und Aussprache zu üben.

Arabisch ist ausdrucksstark und lebhaft. Betonung, Mimik und Gestik vermitteln die Botschaft eines Satzes stärker als im Deutschen.

Das literarische klassische Arabisch hingegen ist gleichmäßiger und monotoner. Kein Wunder, schließlich dient diese Form der arabischen Sprache Vorträgen und Reden und kommt dabei ohne Gesten aus.

Welche Art des Arabischen sollte man lernen?

Noch bevor Du Dich für eine bestimmte Methode entscheidest, solltest Du Dir überlegen, welche Art von Arabisch Du lernen möchtest.

Du hast die Qual der Wahl: Klassisches Arabisch, auch bekannt als literarisches Arabisch und Hocharabisch, oder lieber dialektisches Arabisch.

Der tunesische Dialekt, den Du zum Beispiel auf dem Markt brauchst, ist anders als der marokkanische. Um Dich auf einem tunesischen Markt zurecht zu finden, musst Du ein paar Wörter des tunesischen Dialekts kenne. | Quelle: Pixabay

Letzteres ist weiterverbreitet und dient der gesprochenen Sprache, vor allem in Tunesien, Algerien und Marokko. In jedem Land wird ein eigener Dialekt gesprochen.

Wir empfehlen, mit dem klassischen Arabisch zu beginnen. Das dialektische ist leichter zu erlernen, vor allem wenn Du arabische Freunde hast und mit Einheimischen sprichst.

Das klassische Arabisch erfordert mehr Übung, kontinuierliches Lernen und guten Unterricht.

Interessant ist auch: Das Vokabular ändert seine Bedeutung je nach Form des Arabischen.

Schließlich solltest Du noch wissen, dass nicht alle Menschen in arabischen Ländern die gleiche Sprache sprechen. Hocharabisch ist eine universelle Schriftsprache, die aber kaum gesprochen wird.

Arabische Sprecher aus Tunesien, Ägypten, Marokko, der Türkei, aus Saudi-Arabien oder der Vereinigten Arabischen Emirate können sich dank des klassischen Arabischs aber glücklicherweise verständigen – trotz ihrer unterschiedlichen Länder und Kulturen.

Würden sie sich alle auf ihrem Dialekt unterhalten, würden sie sich wohl kaum verstehen. Da wären mehr oder weniger lustige Missverständnisse nur eine Frage der Zeit.

Die beste Methode für das Arabisch Lernen

Nachdem wir Euch die Schwierigkeiten und Hindernisse des Arabisch Lernens gezeigt haben – und Ihr offensichtlich trotzdem noch motiviert seid – ist es nun Zeit für die schönen Seiten dieses aufregenden Abenteuers. Welche Methode ist die geeignetste dafür?

Auf vielen Webseiten findet Ihr Online-Kurse mit kostenlosen Lektionen. Oft mit verlockenden Slogans wie „Arabisch Lernen in 15 Lektionen“.

Klar möchtet Ihr schnell vorankommen und die effektivste Lernmethode verwenden. Und das in jeder Hinsicht: Die Zeit, das Budget und natürlich das Ergebnis sollten stimmen.

Aber Vorsicht: Es gibt einen Unterschied zwischen Arabisch sprechen und lesen Lernen.

Für das Sprechen ist der zeitliche Aufwand nicht zu unterschätzen, denn dafür musst Du Dich richtig reinhängen und auch zu Hause viel üben. Arabisch Lesen hingegen ist sozusagen die Basis. Mit diesem ersten Schritt solltest Du beginnen.

Wir präsentieren Euch ein paar Lösungen, die Euch dabei eine große Hilfe sein werden.

Die Assimil-Methode

Inzwischen ist diese Methode unverzichtbar, um eine Fremdsprache alleine zu lernen. Da ist auch Arabisch keine Ausnahme. Denn bei der Assimil-Methode lernst Du Sprachen durch eine Medienkombination aus Tonaufnahmen und einem Lehrbuch.  Auch wenn die Dialoge manchmal übertrieben sind, bleibt die Assimil-Methode eine ausgezeichnete Möglichkeit, Arabisch entspannt zu lernen.

Die Lektionen sind ziemlich kurz, was den Anfang etwas leichter macht und Dir das Gefühl gibt, schnell Fortschritte zu machen. Da steht Deiner Motivation nichts mehr im Weg.

Für viele sind Tonaufnahmen eine gute Übung. Manchen fällt es leichter, eine Sprache durch Hören zu lernen. | Quelle: Pixabay

Mithilfe der Übungen kommt Dein Gedächtnis in Schwung. Das arabische Alphabet lernst Du dann ganz einfach.

Diese Methode macht vielleicht keinen Dolmetscher aus Dir, aber sie ist eine schöne Möglichkeit, in die arabische Sprache und Kultur hineinzufinden.

Durch das interaktive Konzept wirst Du Dich leicht an die Sprache gewöhnen und sie nach und nach verstehen.

Die Assimil-Methode ist ein echtes Schnäppchen! Gerade einmal 20 Euro kostet der Spaß (und höchstens 60 bis 80, wenn Du die Version mit Begleit-CD wählst).

Die Uni-Methode

Du wohnst in einer Stadt, in der die Uni Arabisch-Abschlüsse anbietet?

Auch wenn Du kein Student bist, kannst Du Dich in Vorlesungen setzen und als Gasthörer teilnehmen. Das geht übrigens nicht nur für Arabisch, sondern auch für andere Sprachen.

Unabhängig von Deinem Status – Berufstätige(r) oder Student(in) – an Universitäten wird jeder fündig. Entweder wie schon erwähnt als Gasthörer oder als eingeschriebener Student.

Beruf und Studium lassen sich durch ein Abendstudium sogar kombinieren. So steht Deinem Arabisch-Projekt noch nicht mal Deine Arbeit im Weg.

Am hochwertigsten ist natürlich ein Arabistik Studium, das Du mit dem Bachelor of Arts oder sogar mit dem Master of Arts abschließen kannst. Im Studium erwarten Dich Vorlesungen über die Kultur und Geschichte der arabischen Welt. Darüber hinaus entwickelst Du ein Verständnis der religiösen, sozialen und politischen Aspekte des Islams und beschäftigst Dich mit arabischer Literatur.

In einer Gruppe und vor allem durch Dozenten und Professoren wirst Du dabei unterstützt und begleitet. An der Uni lernst Du aus erster Hand.

Die Eintauch-Methode

Du ahnst es schon… Diese Methode findest Du in keiner Buchhandlung, aber es ist wohl die beste, um völlig in die arabische Sprache einzutauchen: In ein arabisches Land gehen.

Fernab Deiner Heimat in einem arabischen Land lernst Du am effizientesten Arabisch. Erst vor Ort kannst Du richtig in die arabische Sprache eintauchen. Warum nicht mal in die Wüste reisen? | Quelle: Pixabay

Trotzdem ist es empfehlenswert, sich im Voraus schon ein paar Grundlagen im dialektischen Arabisch anzueignen.

Der größte Vorteil der Eintauch-Methode? Du bist mittendrin! Nicht nur in der Sprache, sondern auch in der Kultur des arabischen Lands Deiner Wahl. Dort wirst Du Menschen begegnen und nicht nur vor Deinem Lehrbuch sitzen.

Natürlich erfordert diese Methode ganz schön viel Mut, aber genauso effektiv ist sie auch. Es gibt – wie Du inzwischen sicher schon weißt – viele Länder, die sich für ein solches Eintauchen anbieten.

Die Nachhilfe-Methode

Fest steht: Wenn Du einen Privatlehrer für Einzelunterricht hast, geht das Lernen deutlich schneller.

Dein Arabisch Privatlehrer kennt die Sprache sehr gut, benutzt sie schon seit vielen Jahren und ist in den meisten Fällen Muttersprachler.

Oft kommen Nachhilfe- oder Privatlehrer zu Dir nach Hause und geben Dir in Deinem gewohnten Umfeld Unterricht. Und nicht nur das. Er zeigt Dir, wo Du Dich noch verbessern kannst und passt das Lernprogramm an Deine Erwartungen an.

Du kannst ihm all Deine Fragen stellen, bestimmte grammatikalische Schwierigkeiten vertiefen, Dich über Kultur und Sprachpraktiken informieren und austauschen.

Ein privater Arabischkurs ist nicht nur besonders effektiv, sondern stellt einen echten Austausch zwischen Dir und Deinem Lehrer oder Deiner Lehrerin dar.

Methoden, online Arabisch zu lernen

Wir befinden uns eindeutig in der Ära des Internets. Da liegt es auf der Hand, dass auch Arabisch online erlernt werden kann. Mit einem Internetanschluss sowie Laptop, Computer, Smartphone oder Tablet bewaffnet kannst Du im Handumdrehen Online-Sprachkurse finden.

Ganz fix kannst Du Dir eine erste Basis im Arabischen erarbeiten und schonst gleichzeitig Deinen Geldbeutel.

Behalte dabei nur im Kopf, dass es ganz schön schwierig sein wird, sich zu perfektionieren.

Ein guter Anfang sind Online-Kurse aber allemal. Ergreif die Chance also beim Schopf!

Mehrere Webseiten stehen in Konkurrenz zueinander. Manche sind besser aufgebaut und anschaulicher als andere.

Am Ende ist es oft Geschmackssache, was Dir gefällt. Wir stellen Dir eine Auswahl von Webseiten vor, die es wert sind, angeklickt zu werden:

  • Loescen ist eine Seite, die mehrere Sprachkurse anbietet. Ihr lernt dort marokkanisches Arabisch, einfache Sätze des Alltags in Marokko, die Aussprache, aber auch komplexere Ausdrücke.
  • Auf YouTube findet Ihr zahlreiche Videos, in denen Euch Begeisterte die Basics der arabischen Sprache beibringen, zum Beispiel das Alphabet.
  • Apps wie zum Beispiel Arabisch lernen 6000 Wörter oder Jicki.
  • Auf Sprachheld.de findest Du weitere Tipps und Tricks, wie Du online Arabisch lernen kannst.
  • MOOC-Kurse sind Online-Kurse, dank derer Du so gut wie alles kannst. Die verschiedenen Angebote findest Du zum Beispiel auf der Seite Edukatico. Dort hast Du gute Chancen, einen Arabisch-Privatlehrer zu finden.

Für Arabisch-Beginner: Welche Bücher Ihr braucht

Natürlich kann man eine Sprache nicht nur mithilfe eines Buchs lernen. Aber gerade im Arabischen ist dieses Mittel eine sinnvolle Unterstützung, um Deinen Lernerfolg zu beschleunigen.

Wir stellen Euch zwei Lehrbücher vor:

  • Arabisch intensiv: Grundstufe: Dieses Lehrbuch vermittelt die in der arabischen Welt verwendete Hochsprache. Es enthält Übungen, Vokabellisten, einen Grammatikteil und ist damit für Anfänger besonders gut geeignet. Das Buch enthält auch eine CD, damit Ihr schneller ein Sprachgefühl bekommt. Die Übungen werden Euch helfen, das Gelernte gleich anzuwenden.
  • Visuelles Wörterbuch Arabisch Deutsch: Mit Audio-App – Jedes Wort gesprochen: Dieses Buch ist Deine perfekte Begleitung, wenn Du noch am Anfang des Arabisch-Lernens stehst! Wort und Bild werden hier kombiniert, sodass Du nach Themen sortierst Vokabeln und Redewendungen lernen kannst. Die 15.000 Wörter kannst Du Dir in der kostenlosen Audio-App vorlesen lassen – in alphabetischer Reihenfolge oder nach Kategorien sortiert.

Die besten Methoden, das Schreiben auf Arabisch zu lernen

Arabisch Lesen und Sprechen ist schon mal ein großer Schritt. Aber es auch zu schreiben, erfordert nochmal etwas Übung.

Denn die arabische Schrift ist nicht nur ein Kommunikationsmittel, sondern auch eine wahre Kunst. Das muss gelernt sein, schließlich sieht die arabische Schrift für uns eher wie Kalligraphie aus.

Die schon genannten Webseiten werden Euch auch beim Erlernen der komplizierten Schrift helfen.

Wunderschön sind die arabischen Schriftzeichen. Die arabische Schrift ähnelt einem Kunstwerk. | Quelle: Pixabay

Auf Loescen findet Ihr schon ein paar geschriebene Wörter. Das ist der erste Schritt, um sich langsam an die arabische Schrift heran zu tasten.

Ein paar Klicks weiter und schon seid Ihr auf Online-Video-Sharing-Seiten wie YouTube. In den Videos erklären Euch Experten die Schriftzeichen. Das eine angenehme Lernmethode, da Ihr das Video zu jedem Zeitpunkt anhalten könnt, um die Zeichen nachzuschreiben.

Wir empfehlen trotzdem, ein Buch zu verwenden, um die Schrift auch geschrieben zu sehen. Das Buch „Neue Wege zum Schreiben und Lesen des arabischen Alphabets: Die arabische Schrift effektiv, schnell und präzise durch ein Merkhelfsystem üben und meistern“ eignet sich für Anfänger, die die arabische Schrift erlernen möchten.

Die Buchstaben werden in kleine Geschichten und Bildchen eingebettet, sodass sie sich leichter einprägen.

Bis ins kleinste Detail kann man die arabische Schrift mit einem solchen Übungsbuch natürlich nicht lernen, aber für den Anfang lohnt es sich allemal.

Alternativ könnt Ihr Euch für fünf Euro auch sehr günstig ein Buch zum Erlernen und Nachschlagen der arabischen Schriftzeichen besorgen. PONS Schriften auf einen Blick Arabisch wäre solch ein Nachschlagewerk und kann bei Zweifeln bezüglich der komplizierten Schriftzeichen jederzeit zur Hilfe herangezogen werden.

Das Assimil Workbook ist ebenfalls hilfreich, um erste Schritte in der Welt der arabischen Schriftzeichen zu machen. Es lohnt sich jedoch nur, wenn Ihr die Assimil-Methode auch außerhalb des Schreiben Lernens für Euren Arabischkurs verwendet.

Das richtige arabisch-deutsche Wörterbuch auswählen

Um eine Sprache richtig zu lernen, kommst Du um die Verwendung eines Wörterbuchs nicht herum. Denn arabische Wörter haben rein gar nichts mit denen unserer Sprache gemeinsam. Vokabellisten Lernen ist also essentiell, um diese Sprache richtig zu lernen.

Da ist Dein Gedächtnis richtig gefragt, schließlich erfordert das sehr viel Konzentration und Erinnerungsvermögen.

Wer eine hohe Auffassungsgabe hat und genug Disziplin an den Tag legt, wird das sicherlich schaffen. Aber für alle gilt: Zeit und Motivation brauchst Du in erster Linie, um Dir die schwierigen arabischen Wörter zu merken.

Egal wie schnell Du neue Vokabeln lernst – ein arabisch-deutsches Wörterbuch wird Dir eine große Hilfe sein.

Die unterschiedlichen Verlage bieten eine Vielzahl Wörterbücher an, Du hast also die Wahl.

Wörterbücher können Dir in kniffligen Situationen vor Ort helfen. Um Wörter vor Ort zu verstehen, ist es nötig, ein Wörterbuch zu verwenden. | Quelle: Pixabay

Bei Wörterbüchern greifen viele Deutsche auf bekannte Verlage wie Langenscheidt und Pons zurück. Für gefühlt jede Sprache bieten sie uns Lehrbücher, Wörterbücher und weitere Hilfsmittel an. Aber gilt das auch für die arabische Sprache?

Arabisch wird hierzulande noch nicht so lange und nicht so intensiv gelernt wie Englisch, Spanisch oder Französisch. Trotzdem wächst das Interesse und damit auch das Angebot an Lernmaterial, nicht zuletzt das der Wörterbücher.

Insgesamt kann zwischen zwei Kategorien unterschieden werden: Online-Wörterbücher und herkömmliche.

Was die klassischen aus Papier betrifft, findet Ihr unter anderem folgende Wörterbücher:

  • Langenscheidt: Mehrere Wörterbücher stehen zur Auswahl, so zum Beispiel das „Praktische Wörterbuch Arabisch“, das „Bildwörterbuch Arabisch-Deutsch“, das „Taschenwörterbuch Arabisch“ oder das „Universal-Wörterbuch Arabisch“. Je nach Umfang kosten diese Wörterbücher unterschiedlich viel.
  • PONS: Auch PONS bietet Euch verschiedene Wörterbücher an, je nach Umfang variiert auch hier der Preis. Ihr habt die Wahl zwischen dem „kleinen Wörterbuch Arabisch“, dem „Bildwörterbuch Arabisch“, einem „Zeige-Wörterbuch“ und einem klassischen „Standardwörterbuch Plus“.

Online-Wörterbücher sind besonders für unterwegs praktisch. Wir enthalten Euch unsere Auswahl natürlich nicht vor:

  • Das Online-Wörterbuch von Langenscheidt,
  • Das Online-Wörterbuch von PONS,
  • Arabdict, das sich in der Welt der arabischen Wörterbücher wohl als Wikipedia versteht,
  • Der Google Übersetzer, der inzwischen gar nicht mehr so schlecht ist.

Für das Erlernen egal welcher Sprache braucht Ihr Sprachkurse, Wörterbücher, Lexika und Grammatikübungen. Genauso verhält es sich beim Arabisch Lernen.

Zu guter Letzt sollte gesagt sein, dass es auch weniger akademische Wege gibt, das dialektische Arabisch zu lernen. Das bedeutet, Ihr lernt den Dialekt eines bestimmten arabischen Landes.

Oft sind die Dialekte für Reisen in ein arabisches Land nützlich, um vor Ort besser zurecht zu kommen und zumindest die gängigsten Wörter zu verstehen. Dafür gibt es unter anderem Bücher von der Verlagsgruppe „Reise-Know-How“, wie zum Beispiel die Algerisch-Arabisch-Version für knapp zehn Euro.

Denkt auch an die Möglichkeit, Privatunterricht zu nehmen, um einen bestimmten arabischen Dialekt zu lernen. Zum Beispiel bei Superprof!

 

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