Mit sechs Saiten und mindestens 18 Bünden hat die Gitarre einen Tonumfang von durchschnittlich dreieinhalb Oktaven. Die Töne können zu Akkorden in verschiedenen Umkehrungen zusammengesetzt oder in Melodielinien aneinandergereiht werden. Durch Spieltechniken wie Slides, Hammer-On und Pull-Off, Bendings und Vibrato kann das Gitarrenspiel individuell ausgestaltet werden. Tapping ermöglicht ein atemberaubendes Tempo, Fingerstyle das gleichzeitige Spielen von Melodie und Begleitung.

Hinzu kommen Effekte und Klangveränderungen, die seit der Erfindung der E-Gitarre stetig erweitert und rege genutzt werden. Kurz: Die musikalischen Möglichkeiten, die eine Gitarre bietet, sind fast grenzenlos. Kein Wunder also, wird die Gitarre in unterschiedlichsten Musikstilen gerne als Begleit- und Solo-Instrument eingesetzt.

Wir wollen in diesem Artikel einen Blick auf bedeutende Gitarristen und Gitarristinnen werfen, die in den letzten gut 100 Jahren das Gitarrenspiel weiterentwickelt, neu erfunden und auf ein anderes Niveau gehoben haben. Entdecke mit uns bedeutende Gitarristen des Jazz, einflussreiche Blues-Gitarrist*innen sowie unsere ganz persönliche Bestenliste der Metal-Heroes.

Die besten Lehrkräfte für Gitarre verfügbar
Anne
5
5 (8 Bewertungen)
Anne
60€
/h
Gift icon
1. Unterrichtseinheit gratis!
Raphaël
5
5 (22 Bewertungen)
Raphaël
50€
/h
Gift icon
1. Unterrichtseinheit gratis!
Sergio
5
5 (15 Bewertungen)
Sergio
30€
/h
Gift icon
1. Unterrichtseinheit gratis!
Konstantin
5
5 (9 Bewertungen)
Konstantin
40€
/h
Gift icon
1. Unterrichtseinheit gratis!
Jenny
5
5 (16 Bewertungen)
Jenny
25€
/h
Gift icon
1. Unterrichtseinheit gratis!
Viktor
5
5 (121 Bewertungen)
Viktor
30€
/h
Gift icon
1. Unterrichtseinheit gratis!
Marina
5
5 (16 Bewertungen)
Marina
43€
/h
Gift icon
1. Unterrichtseinheit gratis!
Dustin
5
5 (5 Bewertungen)
Dustin
25€
/h
Gift icon
1. Unterrichtseinheit gratis!
Anne
5
5 (8 Bewertungen)
Anne
60€
/h
Gift icon
1. Unterrichtseinheit gratis!
Raphaël
5
5 (22 Bewertungen)
Raphaël
50€
/h
Gift icon
1. Unterrichtseinheit gratis!
Sergio
5
5 (15 Bewertungen)
Sergio
30€
/h
Gift icon
1. Unterrichtseinheit gratis!
Konstantin
5
5 (9 Bewertungen)
Konstantin
40€
/h
Gift icon
1. Unterrichtseinheit gratis!
Jenny
5
5 (16 Bewertungen)
Jenny
25€
/h
Gift icon
1. Unterrichtseinheit gratis!
Viktor
5
5 (121 Bewertungen)
Viktor
30€
/h
Gift icon
1. Unterrichtseinheit gratis!
Marina
5
5 (16 Bewertungen)
Marina
43€
/h
Gift icon
1. Unterrichtseinheit gratis!
Dustin
5
5 (5 Bewertungen)
Dustin
25€
/h
Gift icon
1. Unterrichtseinheit gratis!
Und los geht's

Jazz Gitarristen, die du unbedingt kennen solltest

In den frühesten Jazz-Tagen kam die Gitarre, wenn überhaupt, als Teil der Rhythmusgruppe in der Begleitung zum Einsatz. Im Vergleich zu Blasinstrumenten war sie einfach zu wenig durchsetzungsstark, um eine führende Rolle zu übernehmen.

Als die Solo-Parts in Jazz-Stücken immer bedeutender wurden und Saxophonisten, Trompeter und Klarinettisten in ihren Improvisationen aufblühten, suchten auch die Gitarristen nach Wegen, sich und ihr Instrument besser in Szene setzen zu können. Den entscheidenden Meilenstein brachte die Erfindung der E-Gitarre.

Charlie Christian

Der Gitarrist Charlie Christian gehörte zu den ersten, die elektrisch verstärkte Gitarren in den Jazz einführten und sie mit Single-Note-Soli zu einem ernstzunehmenden Leadinstrument machten. Seine große Bedeutung liegt insbesondere darin, dass er einen Improvisationsstil entwickelte, der an die Melodieführung und Phrasierung von Blasinstrumenten-Soli angelegt war.

Durch seine jahrelange Zusammenarbeit mit Benny Goodman fanden die Aufnahmen von Charlie Christian eine weite Verbreitung und inspirierten zahlreiche Gitarrist*innen zu eigenen solistischen Abenteuern.

Django Reinhardt

Eine ganz eigene Spielweise des Jazz geht auf Django Reinhardt zurück: der Jazz Manouche. Der hauptsächlich in Frankreich lebende Gitarrist kombinierte den amerikanischen Swing mit Elementen aus der traditionellen Sinti-Musik und der französischen Valse Musette.

Auf Grund einer schweren Verletzung an seiner rechten Hand konnte er nur noch den Daumen, Zeige- und Mittelfinger zum Greifen der Saiten einsetzen. Sein daraus entwickelter Spielstil mit horizontal über das Griffbrett gespielten Melodielinien wurde später von zahlreichen Gitarrist*innen übernommen.

Django Reinhardts Improvisationen zeugen von einer großen Musikalität und Virtuosität. Für viele Gitarrist*innen verschiedenster Genres gilt er bis heute als unumgängliches Vorbild.

Wes Montgomery

Wes Montgomery hat die Jazz-Gitarre nicht erfunden, ihr aber einen zuvor nie gehörten, danach oft kopierten Klang verliehen. Als Autodidakt brachte er sich das Gitarrespielen durch das Anhören und nachspielen von Schallplattenaufnahmen bei. Dabei entwickelte er einen eigenen Spielstil, bei dem er die Saiten fast ausschließlich mit dem Daumen anschlug. Das verlieh seinen Soli einen wärmeren, volleren Sound. Gleichzeitig doppelte er häufig die Melodie durch das Ergänzen der Oktave.

Die kurzen, pointierten Phrasen von Wes Montgomery setzen neue Maßstäbe, an denen sich alle nachfolgenden Generationen von Jazz-Gitarrist*innen orientierten und abarbeiteten.

Einflussreiche Blues-Gitarristen

Der Blues ist nicht nur als eigenständiges Genre in der Musikgeschichte von Bedeutung, sondern auch als direkter Vorläufer der verschiedenen Formen der Rockmusik. Der Blues der späten 40er-Jahre führte direkt in den Rock’n’Roll, der R&B eines Muddy Waters prägte damals junge Bands wie die Rolling Stones. Als der Blues selbst hinter seinen Abkömmlingen zu verschwinden drohte, wurde ihm von herausragenden Blues-Gitarrist*innen, die ihn mit zeitgenössischem Rock verschmolzen, neuen Atem eingehaucht.

Robert Johnson

Der König des Delta-Blues komponierte als erster Blues-Musiker Songs in schallplattentauglicher Länge und Form. Legendär ist er aber vor allem wegen seines teuflisch guten Gitarrenspiels, bei dem er durch das gleichzeitige Spielen von Melodie, Rhythmus und Basslinie einen mehrstimmigen Gesamtklang erzeugte. In der Kombination mit seinem eindringlichen Gesang, entstand dadurch eine Musik, die bis heute ihre Wirkung nicht verfehlt.

Muddy Waters

Als einer der herausragendsten Blues-Musiker überhaupt, hat Muddy Waters den Blues und R&B bei einem breiteren Publikum außerhalb der afroamerikanischen Community populär gemacht. Prägnant, rau und trotzdem melodiös, verstand er es aus jedem Song die Essenz herauszustellen.

Sister Rosetta Tharpe

Eine häufig vergessene Größe in der Blues- und Rock-Geschichte ist die Sängerin und Gitarristin Sister Rosetta Tharpe. Während sie zu Lebzeiten Erfolge feierte und von Musiklegenden wie Chuck Berry und Elvis Presley stets als Vorbild genannt, ja sogar als „Godmother of Rock’n’Roll“ bezeichnet wurde, wurde sie später von der Geschichtsschreibung zumeist vernachlässigt.

Sie verband die Energie des Gospels und die Harmonie des Blues in ihren temporeichen Songs zu einem ganz neuen Sound. Auch die Art und Weise, wie sie als Frontfrau vor der Band stand und ihre Gitarrensoli zum Besten gab, war zuvor noch nie so gesehen und gehört.

B. B. King

Er trägt den König nicht umsonst in seinem Namen: B. B. King gehört zu den absoluten größten Gitarristen aller Zeiten, an denen es kein Vorbeikommen gibt. Insbesondere sein besonderes Vibrato und die ineinanderfließenden Bendings gehören zu den Markenzeichen seiner ausdrucksstarken Soli. B. B. King war ein unbändiges Bühnentier, das vor Publikum so richtig aufblühte und wusste, wie man Begeisterungsstürme auslöst.

Stevie Ray Vaughan

Dem Ausnahmegitarrist Stevie Ray Vaughan wird häufig der größte Verdienst am Blues-Revival der 80er-Jahre zugeschrieben. Mit Einflüssen aus Jazz und Rock gab er dem Blues eine vollkommen neue Stilrichtung, die auch von einem breiten Publikum begeistert aufgenommen wurde. Er war ein äußerst vielseitiger Gitarrist, der durch insbesondere durch seine kreativen Phrasierungen aus der Masse heraussticht.

Die besten Gitarristen und Gitarristinnen im Metal

Bestenlisten von Rock-Musiker*innen jeder Couleur sind so beliebt wie umstritten. Die Frage, wer nun der oder die Beste sei wird häufig gestellt, Antworten darauf gibt es fast so viele wie Antwortende. Eines ist klar: Eindeutige Bewertungskriterien gibt es nicht. Eine Rangliste kann immer nur die ganz persönliche Meinung der erstellenden Person widerspiegeln. Und diese ist zudem oft auch noch von emotionalen Wertungen eingefärbt.

Da sich solche Rankings aber einer großen Beliebtheit erfreuen, haben wir es gewagt und eine individuelle (auf jeden Fall diskutierbare) Rangliste der besten Metal-Gitarristen zusammengestellt. Hier kommen die Top 5:

5. Dimebag Darrel

Als Leadgitarrist der Band Pantera und deren nachhaltigen Einfluss auf die Entstehung des Groove Metal, gehört Dimebag Darrel ganz allgemein zu den bedeutenden Musiker*innen des Metal. Unter den besten Gitarrist*innen verdient er seinen Platz insbesondere auf Grund seines absolut unkonventionellen Umgangs mit Tonfolgen. Aber auch durch die von ihm so gern eingesetzten Squealing Harmonics bleibt er unvergessen.

4. James Hetfield

Selten schaffen es Rhythmusgitarristen in Bestenlisten so weit nach oben wie James Hetfield. Warum eigentlich nicht? Sorgen sie doch für das unerlässliche Grundgerüst eines jeden Songs und halten die Band zusammen. James Hetfield ist unbestritten ein Meister seines Fachs. Seine kräftigen und sehr präzisen Downstrokes verleihen dem Sound von Metallica seine charakteristische Energie.

3. John Petrucci

Mit seiner Band Dream Theater gehört John Petrucci zu den Vorreitern des Progressive-Metal. Komplexe Songkonzeptionen, reichlich Tempowechsel und unterschiedliche Stimmungsfarben gehören zu den Markenzeichen der Band. John Petrucci spielt sich durch all das mit einer unerhörten Leichtigkeit, Geschwindigkeit und vor allem einer großen Musikalität hindurch. Von der Musikzeitschrift Guitar World wurde er sogar als „schnellster Gitarrist der Welt“ betitelt.

2. Tony Iommi

Eine Bestenliste ohne Tony Iommi auf einem der vordersten Ränge ist wohl kaum denkbar. Egal, ob man die Spieltechnik, Originalität, Erfolg oder Einfluss auf andere Musiker*innen als Hauptbewertungskriterium nimmt, Tony Iommi ist überall vorne mit dabei. Mit Black Sabbath schuf er erst die Grundlage für diese Musik, die wir heute Metal nennen. Seine Riffs sowie der Klang der tiefergestimmten Saiten waren und sind bis heute stilprägend.

1. Marty Friedman

Zugegeben, unser erster Platz gehört wohl nicht bei allen Metal-Fans zu den All-Time-Favorites. Was macht ihn also so besonders, dass er hier gelandet ist? Marty Friedman zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Vielfalt, erfrischende Offenheit, hohe Spielkunst und eine kreative Spontaneität in seinen Improvisationen aus.

Mit seiner unkonventionellen Picking-Technik vermag er es dem klassischen Metal-Sound gerecht zu werden und ihm zugleich eine individuelle Klangfarbe zu verleihen. Sein Timing-Gefühl lässt ihn schnelle Läufe und langgezogene Töne zu nachvollziehbaren Phrasen verbinden und die Vermischung von westlichem und fernöstlichem Tonmaterial sorgt immer wieder für überraschende Hörerlebnisse.

Sowohl mit den Bands Cacophony und Megadeth als auch in seinen Solo-Projekten vermochte Marty Friedman immer wieder zu überzeugen.

>

Die Plattform, die Lehrkräfte und SchülerInnen miteinander verbindet

1. Unterrichtseinheit gratis

Du findest diesen Artikel toll? Vergib eine Note!

5,00 (1 Note(n))
Loading...

Chantal

Die Entdeckungsreise des Lebens führte mich von Bern über Berlin in die Bretagne. Theater und Musik sind mein Zuhause, Neugier und Leidenschaft mein Antrieb.