„Boxen lernt man in einer Nacht, aber man braucht ein Leben lang, um kämpfen zu lernen.“ – Alessandro Baricco

Im Club Boxen zu lernen oder einen anderen Fitnesskurs mit Boxelementen zu machen, ist gerade voll im Trend. Der Sport steckt alles andere als in der Krise. Kampfsport im Allgemeinen gilt nicht nur als cool, sondern wird für immer mehr Menschen eine Möglichkeit, sich fit zu halten, den Körper zu definieren und sich einfacher wohler in seiner Haut zu fühlen – egal ob Kickboxen, Englisches Boxen, Thaiboxen oder Karate, Kung Fu & Co.

In Deutschland sind besonders das Englische Boxen und Kickboxen beliebt. Aber hast Du schonmal vom Französischen Boxen, dem Savate, gehört? Es gilt als etwas sanfter als das klassische Englische Boxen und beinhaltet auch mehr Sprünge. Nicht nur deswegen ist es besonders bei Frauen beliebt.

Doch egal, welche Kampfsportart man betreibt, es braucht die richtige Ausrüstung, die genau auf Deine Sportart ausgelegt ist. Hier findest Du heraus, was Du fürs Savate gebrauchen kannst und was die verschiedenen Optionen sind.

Was ist Französisches Boxen oder Savate (Boxe Française)?

Doch beginnen wir erst einmal mit den Basics und schauen uns an, was Savate-Boxen eigentlich ist.

Savate ist ein französischer Kampfsport, der ursprünglich von Seeleuten aus Marseille ausgeübt wurde. Während der Französischen Revolution wurden die Soldaten auf französischer Seite ebenfalls im Savate ausgebildet.

Woher kommt Savate Boxe Française?
Die Kampfkunst Savate wurde ursprünglich von Seeleuten aus Marseille praktiziert. | Quelle: Pixabay

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde es in der französischen Unterwelt praktiziert, hatte aber noch nichts mit Sport zu tun – es handelte sich um eine echte Art zu kämpfen. Nach und nach interessierten sich aber auch bessere Kreise für die Kampfkunst und so entwickelte sich mit der Zeit eine Sportart daraus.

Zur Technik und Erscheinungsform erklärt Wikipedia:

„Beim Savate-Boxe Française wird mit Faustschlägen und Fußtritten gekämpft. Dabei unterscheidet es sich von anderen schlaglastigen Kampfstilen wie dem Kickboxen oder dem Karate durch die Ausführung der Techniken. Als Bekleidung werden Boxhandschuhe, Schuhe und der typische Intégrale-Anzug (frz. tenue intégrale bedeutet etwa 'vollständiger Anzug') vorgeschrieben.“

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Warum braucht man ein bestimmtes Equipment fürs Savate?

Wie Du weißt (oder Dir denken kannst), prügelt man beim Boxen nicht einfach nur drauf los (selbst nicht im Training). Es gibt ganz bestimmte Regeln und Abläufe und auch Vorschriften, wie man sich selbst und den Gegner schützen muss.

Dies gilt natürlich insbesondere für Anfänger, betrifft aber auch fortgeschrittene Boxerinnen und Boxer sowie Profis. Abgesehen vom Schutzaspekt hat auch jede Sportart ihren ganz besonderen Dresscode und man will ja auch irgendwie dazu gehören und sich anpassen …

Als allererstes gilt es beim Boxen natürlich die Boxhandschuhe zu nennen, sie sind das A und O. Mit bloßen Händen zu boxen, ist extrem schmerzhaft und auch gefährlich: Schneller als man denkt, staucht oder bricht man sich einen der zahlreichen Finger- oder Handknochen, und das ist beileibe kein Spaß!

Wie wir gesehen haben, wehrt man beim Savate Schläge UND Tritte ab, man hat also allerlei zu tun und braucht den Schutz an den Händen nicht nur fürs eigene Schlagen, sondern eben auch für die Verteidigung.

Es ist also nahvollziehbar, warum man Boxhandschuhe auf jeden Fall braucht. Am besten trägt man darunter noch Innenhandschuhe oder Bandagen, um die Hand und Finger noch besser zu stützen, und auch aus hygienischen Gründen: Innenhandschuhe bzw. Bandagen fangen den Großteil des Schweißes auf und lassen sich waschen – mehr muss ich nicht sagen, oder?

Übrigens: Boxhandschuhe braucht man nicht nur, wenn man gegen jemand anderen kämpft. Auch im Training gegen einen Boxsack, ein Schlagpolster, eine Boxbirne usw. sollte man Boxhandschuhe tragen, um die Hände zu schützen und sich an das Gefühl des Schlagens mit Handschuhen zu gewöhnen.

Die Größe von Boxhandschuhen wird übrigens übers Gewicht in Unzen (Oz./oz.) ausgedrückt. Dabei muss man auch das eigene Körpergewicht beachten. Und: Je schwerer, also größer ein Boxhandschuh, desto stärker wird der Schlag vermindert. Später dazu mehr.

Was braucht man beim Savate?
Boxhandschuhe sind heutzutage auch beim Savate das A und O. | Quelle: Pixabay

Und woraus setzt sich ein Boxoutfit bzw. die Boxausrüstung noch so zusammen? Was die Bekleidung angeht, trägt man in vielen Boxarten weite, kurze Boxershorts. Aber auch lange, bequeme Sporthosen sind eine Option (z.B. beim Kickboxen, aber auch beim Savate).

Zum Schutz gibt es folgende Gegenstände:

  • Mundschutz/Zahnschutz
  • Bandagen und Innenhandschuhe
  • Suspensorium/Tiefschutz
  • Brustschutz (für den ganzen Oberkörper oder speziell für die weibliche Brust)
  • Schienbeinschoner
  • Kopfschutz (wird beim Savate eher nur von Amateuren verwendet und weniger im Profibereich)
  • Ellbogen- und Knieschoner (fakultativ, eher beim Thaiboxen üblich)

Französisches Savate-Boxen ist übrigens der einzige Schlag-und-Tritt-Kampfsport, bei dem man Schuhe tragen MUSS (festgelegt durch die FFSBF, la Fédération Française de Savate Boxe Française, den französischen Savate-Verband).

Boxhandschuhe fürs Französische Boxen: das Must-Have

Es ist klar wie Kloßbrühe: Boxhandschuhe sind das A und O für viele Boxsportarten – auch fürs Savate.

Doch für welche Boxhandschuhe soll man sich entscheiden? Sie können aus verschiedenen Materialien bestehen: Kunststoff, Kunstleder oder Leder. Wettkampfboxer entscheiden sich normalerweise für echtes Leder, weil die Qualität besser ist und die Handschuhe länger halten.

Was gibt es noch zu beachten?

Unser erster Tipp: Welche Größe (also Gewicht) man auswählt, hängt auch von der eigenen Größe bzw. dem eigenen Gewicht ab. Boxhandschuhgrößen werden in Unzen (Oz./oz.) ausgedrückt. (Auf Englisch: ounces; 1 Unze entspricht 28,3495231 Gramm).

Ich denke, es ist logisch, dass wenn man nur 60 kg wiegt, es keinen Sinn hat, zu schwere Boxhandschuhe zu tragen. Das führt nur dazu, dass man behindert wird und nicht so beweglich ist.

Das Innenpolster muss eng anliegen, denn wenn man zu viel Platz hat und in den Handschuhen hin und her rutscht, ist auch der Schutz nicht mehr optimal. Mal ganz abgesehen davon, dass man dann nicht die volle Kontrolle über den Schlag hat.

Für die richtige Wahl geht man zunächst mal vom eigenen Gewicht aus (Angabe in Klammern Gewichtsklassen der Männer beim Savate*):

  • < 56 bis 65 kg: 8 Oz. (Plume, Léger, Super-léger)
  • 65 kg bis 75 kg: 10 Oz. (Mi-moyen, Super mi-moyen)
  • 75 kg bis 85 kg: 12 Oz (Moyen, Mi-lourd)
  • > 85 kg: 14 Oz. (Lourd)

* Auf Deutsch in etwa wie: Federgewicht, Leichtgewicht, Superleichtgewicht, Weltergewicht, Superweltergewicht, Mittelgewicht, Halbschwergewicht, Schwergewicht.

Preislich kann es auch sehr große Unterschiede geben, je nach Marke, Material und Qualität. Hier ein paar Beispiele und Preisspannen einiger Anbieter im Internet (diese wurden wahllos ausgewählt, selbstverständlich gibt es noch viele weitere):

  • fight4less.de: klassische Boxhandschuhe zwischen 15,95 € (Angebot) und 146,95 € (Marken: Pro4, LNX, Ben Lee, Everlast, FightInc., Adidas, Ringhorns, Paffen Sport, Manus, Top Ten, Venum, Bad Boy, Inlead, Phantom, UFC)
  • Kampfsport-24.com: Boxhandschuhe zwischen 23,99 € und 79,99 € (Marken: ju-sports, Kwon, Venum, Danrho, Phantom MMA, Torque)
  • Decathlon: Boxhandschuhe zwischen 11,99 € und 59,99 € (Marken: Outshock, Adidas, Everlast)
  • Budoland: Boxhandschuhe zwischen 29,99 € und 109,99 € (Marken: Manus, Top Ten MMA, Top Ten)
  • Intersport: Boxhandschuhe zwischen 16,99 € und 56,99 € (Marken: Energetics, Ben Lee, Adidas)
  • Emparor: Boxhandschuhe zwischen 24,90 € und 69,99 € (Marken: Okami, Leone, Booster, Ringhorns, Venum, Bad Boy, Throwdown, Revgear)
  • Khun Pon: Boxhandschuhe zwischen 19,90 € und 219,98 € (Marken: Twins, Venum, Fairtex, Top King, King Pro Boxing, Raja, Thaismai, Booster, Boon, Ben Lee, Everlast, Paffen Sport uvm.)

Übrigens: Auf fight4less sind die Boxhandschuhe nach verschiedenen Kategorien geordnet. Außer den „Klassischen Boxhandschuhen“ findest Du dort auch „Muay Thai Boxhandschuhe“, „Boxhandschuhe mit Schnürung“, „Semi-Kontakt / Open Hands“, „MMA Handschuhe“ und „Sandsack Handschuhe“.

Fürs Training empfehlen wir eher Boxhandschuhe mit Elastikbändern und Klettverschluss als solche zum Schnüren. Letztere haben zwar einen schönen Retro-Style und guten Halt, sind aber weniger praktisch, wenn man die Handschuhe öfter an- und ausziehen muss.

Zusätzlichen Schutz und auch vor allem Hygiene bieten Innenhandschuhe oder Bandagen! Diese sind recht günstig zu haben (ab ca. 5 €) und absorbieren nicht nur den Schweiß, sondern stützen die Finger- und Handknöchelchen noch zusätzlich. So dringt auch nicht zu viel Schweiß in die Boxhandschuhe selbst, die viel schwieriger zu waschen/reinigen sind als Innenhandschuhe oder Bandagen aus Baumwolle.

So schützt Du Deinen Körper beim Savate-Boxen

Über den Schutz der Hände beim Boxen haben wir nun ausführlich gesprochen. Aber was ist mit dem Rest des Körpers?

Warum brauche ich Boxausrüstung?
Der Körper muss beim Kampfsport geschützt werden. | Quelle: Pexels

Ob Männer- oder Frauenboxen, es kann hilfreich oder sogar notwendig sein, den Kiefer (und die Zähne), die Schienbeine und den Genitalbereich und/oder die Brust zu schützen. Und natürlich braucht man beim Savate (wie auch beim Englischen Boxen) die richtigen Schuhe.

Die richtige Sportausrüstung ist extrem wichtig und schließlich macht es auch Spaß, die richtigen Produkte auszuwählen und zu pflegen, oder?

Zahnschutz

Der Zahnschutz bzw. Mundschutz ist einer der wichtigsten Schutzgegenstände für Boxerinnen und Boxer. Je nach Modell kosten sie nicht so viel, sind aber unglaublich viel wert, denn wir wissen es: Unsere kleinen Beißerchen sind extrem empfindlich und schnell abgebrochen oder ganz rausgeschlagen. Ein Zahnschutz schützt die Zahnreihen (vor allem oben) nicht nur von vorne, sondern verhindert auch, dass sich die obere und die untere Zahnreihe berühren und so unabsichtlich zu stark aufeinanderprallen.

Was die Ausfertigung angeht, gibt es zwei Zahnschutzarten: einfache und doppelte.

Ein einfacher Zahnschutz, der formbar ist, lässt sich besonders leicht an Deinen Kiefer bzw. Deine oberen Zähne anpassen und passt so perfekt. Der doppelte Zahnschutz schützt oben und unten. Insgesamt ist immer die Frage, ob man einen fertigen Standard-Mundschutz nimmt (davon raten wir ab), einen leicht formbaren (z.B. aus Gel) oder den Zahnschutz ganz individuell erstellen lässt auf Basis eines Zahnabdrucks.

Davon hängt dann auch der Preis ab, der sich entsprechend zwischen 10 und 100 € bewegen kann.

Suspensorium und Brustschutz

Für Männer ist es außerdem wichtig, ihren Genitalbereich zu schützen, während Frauen empfohlen wird, insbesondere die Brust zu polstern.

Für Männer gibt es entsprechend ein Suspensorium bzw. einen Tiefschutz. Auch für Sportarten, in denen Schläge und Tritte unterhalb der Gürtellinie eigentlich nicht erlaubt sind, empfehlen sie sich, denn man kann ja auch leicht mal aus Versehen getroffen werden.

Ab 10 € bist Du für ein einfaches Modell dabei (erima, Outshock), aber wenn Du willst, kannst Du auch bis zu 70 € (Paffen Sport) für den Schutz Deiner Weichteile ausgeben.

Im Savate sind Schläge oberhalb der Gürtellinie erlaubt, können also auch die Brust treffen. Für Frauen kann dies schmerzhaft sein, wenn die Brust nicht entsprechend geschützt ist.

Deshalb tragen viele Frauen beim Boxsport einen Brustschutz. Es gibt dabei verschiedene Varianten von gepolsterten Sport-BHs zu Hartschaleneinlagen bis hin zu „Brustpanzern“, die den gesamten Oberkörper schützen und in manchen Boxdisziplinen auch von Männern getragen werden. (Letzteres ist beim Savate aber eigentlich nicht nötig, da diese Form des Boxsports eher sanft ist.)

Auch einen Brustschutz findet man bei unterschiedlichen Anbietern und in verschiedenen Preiskategorien:

  • Decathlon: Bustier mit Brustschutzschalen von Adidas (34,99 €)
  • fight4less.de: Damenbrustschutz von Top Ten mit herausnhembarer Hartplastikschale (44,95 €)
  • kampfsport-24.com:  Damenbrustschutz "Cool Guard" von Kwon für einsetzbare Cups (30,90 €)
  • Khun Pon: verschiedene Modelle von Ju-Sports und Paffen Sport (29,90 € bis 47,50 €)
Worauf müssen Frauen achten?
Frauen sollten beim Boxen unbedingt einen Brustschutz tragen. | Quelle: Pexels

Kopfschutz

In vielen Boxsportarten (insbesondere auch im Jugendbereich) ist ein Kopfschutz Pflicht. Er schützt – wie der Name unmissverständlich sagt – den Kopf, was wichtig ist, um Schläge und Tritte abzufedern und Gehirnerschütterungen und andere innere und äußere Verletzungen zu vermeiden.

Und natürlich ist man so auch geschützt, sollte man unerwartet zu Boden stürzen und sich nicht mehr richtig abfangen können. Wenn man einen Kopfschutz auswählt, sollte man mehrere Dinge beachten:

  • Die Größe: Der Kopfschutz muss eng anliegen, darf aber auch nicht zu stark drücken.
  • Der Tragekomfort: Das Material sollte angenehm sein und das Tragen des Schutzes einen nicht zu sehr behindern.
  • Die Innenauskleidung des „Helms“: Sie sollte verhindern, dass der Schutz zu stark verrutscht und Schweiß absorbieren.
  • Die Kinnpartie: Der Verschluss sollte angenehm sein und fest sitzen, dabei aber natürlich nicht würgen.
  • Die Sichtbeeinträchtigung: Diese sollte nicht zu stark sein, denn sonst sieht man manche Schläge vielleicht einfach nicht kommen. Das wäre ja kontraproduktiv.

Preislich kommt es beim Kopfschutz auch auf die Art und die Marke an. Wir bewegen uns in einem Bereich zwischen 20 € und 100 €, es kommt als ganz darauf an ...

Schienbeinschoner

Ein weiterer Schutzgegenstand, der bei Kampfsportarten verwendet wird, bei denen auch Fußtritte erlaubt sind, sind Schienbeinschoner bzw. ein Schienbeinschutz. Er federt nicht nur Tritte ab, sondern schützt und stützt auch bei eigenen Tritten gegen den Gegner/die Gegnerin.

Beim Savate (Boxe Française) sind Fußtritte erlaubt, ein Schienbeinschoner kommt also infrage, wenn man möchte. Wichtig ist natürlich auch hier, dass die Größe stimmt und der Schutz gut sitzt, da man sonst zu stark in seiner Beinarbeit behindert werden könnte. Am besten probiert man solche Schoner im Fachgeschäft an oder fragt Teamkolleginnen und -kollegen nach ihren Erfahrungen.

Manche Schienbeinschoner umfassen auch einen Knöchelschutz und bedecken die Oberseite des Fußes (vor allem beim Kickboxen beliebt), andere betreffen wirklich nur den Schienbeinbereich an sich. Die Ausfertigung und das Material (eher weich oder Hartschale) wirken sich natürlich auch auf den Preis aus.

Im Shop Khun Pon findet man einfache Modelle ab ca. 16 €, kann aber durchaus auch bis zu 110 € ausgeben …

Boxschuhe

Nicht vergessen darf man beim Savate die Boxschuhe bzw. Boxstiefel.

Beim Savate darf man mit der Fußfläche, der Ferse, der Fußspitze und der Oberseite des Fußes treten (also mit dem ganzen Fuß!). Trotzdem ist Schuhwerk vorgesehen, man kämpft im Gegensatz zu anderen Kampfsportarten (Kickboxen, Thaiboxen) nicht barfuß.

Bei der Schuhwahl gilt es Folgendes zu beachten:

  • eine glatte Sohle
  • verstärkte Schnürsenkel
  • eine feste Schaumstoffpolsterung an der Schuhzunge
  • ein halbhoher Stiefelschaft aus Leder oder einem Leinenmix
  • seitliche Verstärkungen am Vorderfuß und an der Ferse
Warum sollte ich Boxstiefel kaufen?
Das richtige Schuhwerk ist für jeden Sport wichtig. | Quelle: Pexels

Auf der französischen Amazon-Seite z.B. findet man spezielle Schuhe fürs Savate-Boxe française. 

Übrigens: In der Regel kann man seine Boxausrüstung direkt über den Boxclub/Boxverein beziehen. Oft ist das preislich auch von Vorteil, weil diese mit den Herstellern spezielle Deals haben. Unser Mini-Guide dient lediglich dazu, einen ersten Eindruck zu bekommen und Preise vergleichen zu können.

Und natürlich gibt es noch viel mehr Equipment, das sinnvoll sein kann: Boxsack, Boxbirne, Schlagpolster, Springseil, Sporttasche, Trinkflasche, Sportunterwäsche … Schau Dich am besten auf den Seiten der Anbieter um, dort wirst Du auf jeden Fall fündig.

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Anna

Man lernt nie aus ...