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Warum ist Englisch Lernen eigentlich so wichtig?

Von Melanie, veröffentlicht am 03/08/2017 Blog > Sprachen > Englisch > Warum Englisch Sprechen heute unabdingbar ist

Do you speak English?

Immer mehr Menschen werden sich der Bedeutung der Sprache Shakespeares bewusst.

Kaum ein Vorstellungsgespräch geht vorüber, ohne dass man nicht nach seinen Englisch-Kenntnissen gefragt wird oder gar einen Test absolvieren muss.

Englischsprachige Songs im Radio gab es schon immer. Doch plötzlich habt Ihr das Gefühl, dass jeder die Songtexte korrekt mitsingen kann? Da könnte etwas dran sein.

Klar, wenn Ihr natürlich einen Job in einem deutschen Unternehmen ohne Kontakt zu ausländischen Kunden habt, fragt Ihr Euch zu Recht, welchen Sinn es für Euch persönlich hat, Englisch zu lernen.

Aber mal ehrlich: Man dachte doch auch, dass niemand dieses „Internet“ oder dieses „iPhone“ brauchen würde… Oder? Ertappt!

Ihr könnt nicht im Vorhinein zu 100 % wissen, was Euch eine neue Sprache bringt. Eine neue Sprache zu lernen ist wie eine Reise an einen unbekannten Ort.

Klar, Ihr könnt Euch vorher Bilder anschauen und Blog-Beiträge lesen. Aber Ihr wisst niemals, wer Euch auf dieser Reise so alles begegnet, welche Orte Ihr zufällig entdecken werdet und was Ihr ganz persönlich von der Reise mitnehmt.

Eine Sprache lernen = eine Reise in eine neue Kultur

Natürlich ist das Erlernen einer Fremdsprache erst einmal ein Abenteuer.

Doch Ihr wisst gar nicht, was Ihr verpasst, wenn…

  • Ihr keine englischsprachigen Bekannte und Freunde habt,
  • Ihr keine englischsprachigen Serien schauen könnt,
  • Ihr Euch auf Reisen nicht verständigen könnt,
  • Ihr DEN Traumjob nicht bekommt…

Immer noch nicht überzeugt? Dann lest weiter.

Englisch ist eine Weltsprache

… und offizielle Amtssprache in mehr als 75 Ländern auf der Erde.

Wenn Ihr Euch bisher noch erfolgreich davor gedrückt habt, Euer Englisch zu verbessern… sollte jetzt Schluss damit sein! Es ist wie eine Joker-Karte, die man besonders in Bewerbungsgesprächen zücken kann.

Von mehr als 330 Millionen Menschen weltweit wird Englisch als erste Kommunikationssprache verwendet.

Was bringt mir Englisch? Eine neue Sprache ist eine Reise in eine neue Kultur. | Quelle: Visualhunt

Wenn Ihr erst einmal die Basiskenntnisse, etwas Grammatik und Grundvokabeln kennt, wird es euch ein Leichtes sein, fließend Englisch zu sprechen – vorausgesetzt Ihr seid engagiert bei der Sache, sprecht soviel es nur geht, schaut englische Filme und kommuniziert mit englischsprachigen Menschen.

Ihr werdet sehen, dass eine weitere Fremdsprache eine wahre Bereicherung für Euer Leben sein wird.

Sowieso kommt Ihr in der Schule nicht drum herum. Ihr könnt es zwar mehr oder weniger lieben – aber Englisch ist oft ein Pflichtfach in der Schule und das schon ab der fünften Klasse.

Ihr macht Euch das eigene Leben und das Eurer Kinder einfacher, wenn Ihr Eure Leidenschaft für die englische Sprache entdeckt.

Filme und Serien in der Originalversion schauen

Ein weiterer Vorteil, den englischsprachige Menschen gegenüber „monolinguals“ genießen, ist, dass man den neuesten Hollywood-Film in der Originalversion und damit mit den Originalstimmen der Schauspieler schauen kann.

So kommen wir jetzt zu einem spaßigeren Teil: Filme und Serien. Wer mag das nicht?

Und wem ist noch nie aufgefallen, dass die deutsche Version eines englischen Films im Kino oder Fernsehen manchmal „seltsam“ aussieht, etwa weil Mundbewegungen nicht zum Gesagten passen?

Damit ist Schluss, wenn Ihr selbst Englisch sprechen und verstehen könnt. Ihr hört dann die Originalstimme der Schauspieler und sie passt selbstverständlich auch zu seiner Mimik.

Ein echter Luxus, kann man nur sagen!

Mal ganz unter uns: Die echten Stimmen von Jennifer Aniston, George Clooney & Co. haben doch einfach mal überhaupt nichts mit ihrer deutschen Synchronstimme gemein, oder?

Ganz abgesehen davon, dass man bei manchen deutschen Synchronstimmen das Gefühl hat, diese schon einmal anderswo gehört zu haben – doch mit einem ganz anderen Gesicht!

Wenn wir Euch also die Nachteile aufzählen wollten, wenn man nicht Englisch spricht, wüssten wir gar nicht, wo wir anfangen sollen…

Bleiben wir also bei den positiven Punkten 😉

Ihr schaut bestimmt gerne Serien, oder? Jeder schaut gerne Serien.

Wäre doch toll, wenn Ihr Eure Lieblingsserie endlich im O-Ton schauen könntet, oder?!

Im Kino Englisch lernen? Wenn Ihr Englisch sprecht, könnt Ihr endlich Filme und Serien in Originalversion schauen! | Quelle: Visualhunt

Dank Englischkenntnissen endlich den Traumjob finden

Bei der Jobsuche ist wird es heute eigentlich beinahe vorausgesetzt, dass Ihr als Deutsche/r Englisch sprechen könnt.

Vielmehr gilt es als Pluspunkt, wenn Ihr zusätzlich zu Englisch noch eine andere Sprache sprecht, etwa Französisch oder Spanisch.

Wie bitte, Ihr sprecht kein Englisch?

Dann solltet Ihr allerdings dringend loslegen, um den Zug nicht zu verpassen.

Ganz abgesehen davon, dass es mittlerweile eigentlich vorausgesetzt wird, dass man Englisch spricht,

  • …ist Software häufig auf Englisch;
  • …sind Bedienungsanleitungen und Anweisungen auf Englisch verfasst;
  • …sind berufliche Mails mit Adressaten aus mehreren Länder in aller Regel auf Englisch geschrieben, um Zeit zu sparen;
  • …werden Antworten auf derartige Mails ebenfalls auf Englisch erwartet.

Ihr habt es also richtig verstanden: Englisch ist im Berufsleben unumgänglich.

Englisch lesen und schreiben ist vielleicht noch einfacher, weil man Vokabeln beim Englisch Online Lernen schnell nachschauen kann oder sich von jemandem korrigieren lassen kann.

Aber beim Sprechen geht es ans Eingemachte.

Wobei auch das nicht heißt, dass Ihr stets alle Vokabeln wissen müsst. Euer erstes Ziel soll es sein, Euren Gesprächspartner zu verstehen und Euch verständigen zu können – notfalls mit Beschreibungen, Umschreibungen, Gestik, Mimik oder eben auch mal nicht ganz so korrekten Konjugationen.

Lasst deswegen aber den Kopf nicht hängen. Es ist vollkommen normal, sich am Anfang schwer zu tun. Schaut doch mal, wie Kinder sprechen, wenn Sie Deutsch lernen.

Das Wichtigste ist, dass Ihr den Mut zum Sprechen nicht verliert und keine Hemmungen aufbaut.

Stichwort Hemmungen: Leider gibt es Menschen, die von Ihren Mitmenschen stets eine korrekte Aussprache, Grammatik und gehobenes Vokabular erwarten.

Ist dies nicht so, werden sie Euch mit einem typischen verkrampften Blick anschauen, als würden sie nichts davon verstehen, was Ihr sagt.

Lasst Euch davon nicht verunsichern.

Wir möchten niemanden in eine Schublade stecken, aber oft rühren diese Reaktionen daher, dass diese Personen einfach nicht wissen, wie es sich anfühlt, eine Fremdsprache neu zu lernen.

Es kann auch sein, dass Ihr Euch mit bestimmten Personengruppen besser verständigen könnt als mit anderen.

Beispielsweise kann Euch die Kommunikation mit jungen Menschen oder mit anderen „Internationals“ einfacher vorkommen als am Telefon mit dem Kollegen aus der Buchhaltung in England.

Oft liegt der Grund entweder an einem bestimmten Akzent oder auch an der fehlenden Bereitschaft, Menschen mit einem gebrochenen Englisch überhaupt erst einmal aufmerksam zuzuhören und sie nicht gleich in eine bestimmte Schublade zu stecken.

Die Moral von der Geschicht‘: Lasst Euch nicht entmutigen, denn wenn einmal Sprechhemmungen aufgebaut sind, werdet Ihr sie nicht so einfach wieder los.

Warum das so wichtig ist?

Vielleicht nicht in kleinen Firmen, aber ab einer bestimmten Unternehmensgröße (angefangen bei Klein- und mittelständischen Unternehmen) ist die Arbeitssprache oft einfach Englisch. Punkt.

E-Mails sollen dann grundsätzlich auf Englisch geschrieben werden, damit sie jeder versteht. Okay, das geht ja noch. Und Meetings? Ja, genau, Ihr ahnt es schon: Die werden nämlich dann auch prinzipiell auf Englisch gehalten.

Das volle Programm, inklusive Videokonferenzen mit der Niederlassung in London oder New York.

Eine Horrorvorstellung? Ganz und gar nicht – wenn Ihr aktiv und ernsthaft damit beginnt, Englisch zu lernen oder das gute alte Schulenglisch aufzufrischen bzw. Euer Englisch zu verbessern.

Die ganze Welt bereisen? No problem!

Wo sonst noch überall Englisch gesprochen wird?

In Flughäfen, Bahnhöfen, Taxis, Hotels, …

Wenn Ihr erst einmal in den Tiefen Bangkoks verloren seid, werdet Ihr Euch selbst dafür auf die Schulter klopfen können, dass Ihr im Englischunterricht so eisern durchgehalten habt.

Endlich jemand, mit dem Ihr zumindest auf Englisch kommunizieren und nach dem Weg fragen könnt!

Wie verständige ich mich auf Reisen? Wenn Ihr Englisch sprecht, seid Ihr auf Reisen besonders unabhängig! | Quelle: Visualhunt

Englisch ist wie ein Ticket, das es Euch ermöglicht, fremde Orte zu entdecken. Und die Kombination aus beidem: Flugticket + Englischkenntnisse = unvergesslicher Urlaub!

Wenn man ohne Reisegruppe auf eigene Faust reist, ist es unabdingbar, Englisch sprechen zu können.

Zumindest für die grundlegenden Höflichkeitsfloskeln, à la Hallo, Tschüs, Bitte, Danke.

Aber mal ehrlich: Vier Worte kann man Euch auch zumuten, auf Thailändisch, Chinesisch, Türkisch, Arabisch oder Afrikaans zu lernen. Ihr werdet sehen, dass es die Menschen dort sehr freuen wird, wenn Ihr Euch bemüht, Ihre Sprache zu sprechen!

Kauft Euch vor der Reise am besten einen kleinen Reisesprachführer. Sollte es einmal besonders lecker sein im Restaurant, verrät dieser Euch auch, wie Ihr dies dem japanischen Koch persönlich mitteilen könnt.

Und der Rest wird eben auf Englisch erledigt. Aber Englisch ist wirklich das Minimum.

Intelligenter sein durch Sprachkenntnisse (hoffen wir’s…)

Mehr als eine Sprache zu sprechen trainiert Euer Gehirn und dessen Merkfähigkeit sowie flexibles Denken – ganz wie bei einem Muskel.

Ohne dass wir hier einen auf Neurologen machen wollen.

Aber mal im Ernst: Sprachen lernen erhöht Eure Graue Masse und trägt daher dazu bei, die Verbindung zwischen den Neuronen zu stärken. Mehr Verbindungen bedeuten schnellere Informationsverarbeitung und mehr Ideen.

Sprachen machen also kreativ und schlau. Toll, oder?

Wieso machen Sprache kreativ? Englisch macht nicht nur schlau, sondern auch kreativ! | Quelle: Visualhunt

Nicht umsonst wird das Erlernen einer Fremdsprache insbesondere Senioren empfohlen, da es eine effektive Alzheimerprävention ist.

Fangen Kinder sehr früh damit an, verschiedene Sprachen zu lernen, entwickeln sie enorme kognitive Fähigkeiten und haben weniger Schwierigkeiten beim Lernen als Ihre einsprachigen Mitschüler.

Besonders auffällig ist allerdings die über dem Durchschnitt liegende Fähigkeit, sich an neue Situationen anzupassen.

Nein, Ihr träumt nicht: Englisch kann Eure Neuronen „retten“.

Nachdem Ihr jetzt noch mehr darüber wisst, wieso Englisch so wichtig ist: Warum noch länger warten?

Es ist doch beinahe undenkbar, nicht Englisch sprechen zu wollen, bei all diesen Vorteilen!

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