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Französischkurs gesucht: Wie kann ich den richtigen Kurstyp finden?

Von Florence, veröffentlicht am 29/08/2018 Blog > Sprachen > Französisch > Wie finde ich den passenden Französischlehrer für mich?

Die französische Sprache ist für ihre Komplexität bekannt. Vor allem wenn es um Grammatik oder Phonetik geht!

Anders als bei vielen Sprachen, wird die französische Sprache oft nicht so geschrieben, wie man sie hört.

Nehmen wir z.B. das Wort „hormis“ (bis auf jmd./etw.). Das „h“ und das „s“ werden nicht ausgesprochen.

Und das ist nur einer von vielen Fällen.

Aber darin besteht ja auch die Schönheit der Sprache der Liebe!

Etwas länger zu brauchen, um Rechtschreibung, Konjugation oder Grammatik zu lernen, ist also nicht dramatisch.

Ob Du Anfänger, Jobsuchender oder Student bist, es ist nie zu spät, um Französisch zu lernen!

Egal was Deine professionellen Ziele sind, wenn auf Deinem Lebenslauf steht, dass Du Französisch beherrschst, bekommst Du viele Pluspunkte.

Wenn Du Dir Französisch Unterricht mit einem Privatlehrer wünschst, musst Du wissen, wie Du das perfekte „Match“ findest.

Was sind Deine Erwartungen an den Französisch Unterricht?

Zuallererst solltest Du Dein Französisch Niveau und Deinen Lernbedarf feststellen.

Jeder Privatlehrer hat nämlich ein anderes Profil.

In der Anzeige steht normalerweise, für welchen Schülertyp der Lehrer Französischunterricht anbietet.

Du musst also wissen, wo Du selber stehst.

Wenn Du noch in der Schule bist, ist es recht einfach, denn Du weißt ja, in welche Klasse Du gehst.

Ob nun Du in der 6./7. Klasse bist und gerade Deine zweite Fremdsprache beginnst, oder in der 11. Klasse und Dich schon mal auf die Sprachprüfung im Abitur vorbereitest, oder gerade für die Abschlussprüfung Deiner Dualen Ausbildung tüftelst …

Es wird Dir in jedem Fall einfach fallen, die passenden von den unpassenden Lehrern zu unterscheiden.

Was ist das nächste oder sogar das erste französische Buch, das Du lesen willst? Ob Du Literatur Student oder noch totaler Anfänger bist, ein guter Französisch Lehrer hilft Dir immer weiter! | Quelle: Pixabay

Vielleicht bist Du aber Angestellte/r oder Jobsuchende/r und suchst spontan einen Französisch Lehrer für Privatunterricht?

In diesem Fall musst Du erst einmal herausfinden, was Deine Bedürfnisse sind und welches Dein Niveau ist.

Woran möchtest Du arbeiten, wo besteht Verbesserungsbedarf?

Nimm Dir einen Zettel und schreib es Dir auf: die Grammatik verbessern, den französischen Wortschatz aufbauen, Konjugation üben, in Rechtschreibung besser werden …

Und vielleicht kannst Du auch einen kostenlosen Einstufungstest im Internet machen?

Das ist ganz einfach, denn es gibt viele kostenlose Französisch Lernwebseiten und bei den meisten kannst Du auch einen Test machen, um Dein Französisch Niveau zu bestimmen.

Das Institut Français der französischen Botschaft bietet z.B. einen sehr vollständigen und absolut kostenlosen Französisch Sprachniveau Test an.

Mach ihn, um anschließend noch besser Deine Französisch Kompetenzen auszubauen!

Welchen Lehrertyp brauchst Du zum Französisch Lernen?

Nachdem Du Dein Niveau und Deine Bedürfnisse bestimmt hast, kannst Du Dich auf die Suche nach dem perfekten Französisch Lehrer für Dich machen.

Es gibt viele unterschiedliche Lehrertypen!

Superprof spiegelt diese Diversität gut wider. Es gibt viele unterschiedliche Lehrer und viele unterschiedliche Schüler mit diversen Bedürfnissen.

Es gibt z.B. viele Studenten, die Privatunterricht geben, um dank ihrer Sprachkompetenzen ihre Monatsenden aufzurunden.

Das heißt, dass Du genauso gut auf einen Abiturienten mit Französisch Leistungskurs wie auf einen Studenten in französischer Literatur oder einen Doktoranden in französischer Philologie stoßen kannst …

Diese Lehrer suchen sich dann selbstverständlich Schüler mit einem niedrigeren Sprachniveau als ihr eigenes aus.

Wenn Du also selbst erst in der 8. oder 9. Klasse bist und Dein Französisch verbessern willst, kann ein Abiturient Dir sehr gut dabei helfen.

Diejenigen, die sich außerhalb des Schulsystems befinden und z.B. Angestellte sind und Französisch Erwachsenenkurse suchen, können sich z.B. an einen Doktoranden oder Muttersprachler wenden.

Hast Du schon den passenden Französisch Lehrer gefunden? Es gibt so viele unterschiedliche Französisch Lehrer wie es Sprachen auf der Welt gibt! | Quelle: Pexels

Es gibt auch viele ausgebildete Französischlehrer, die lernfreudigen Schülern ihre Dienste anbieten.

Manch ein Lehrer fängt vielleicht erst gerade mit dem Unterrichten an, während ein anderer schon 20 Jahre Erfahrung hat. Andere sind vielleicht Französischlehrer im Ruhestand!

Um den zu Dir und Deinen Bedürfnissen passenden Französisch Lehrer zu finden, musst Du erst einmal wissen, welches Profil am besten zu Dir passt.

Manch einer wünscht sich die von der Tradition abweichende, weniger akademische Herangehensweise der Quereinsteiger und braucht vielleicht einen Lehrer im gleichen Alter wie er selbst, während ein anderer sich einen anspruchsvollen klassischen Unterricht wünscht.

Ein Lehrer kann perfekt für einen Schüler sein und einem anderen wiederum gar nicht entsprechen: Das hängt immer ganz von Dir und Deinem Lerntyp ab.

Es gibt also keinen einen idealen Lehrer, sonder nur unterschiedliche Profile!

Was ist Dein Budget für Französischkurse?

Französischunterricht hat seinen Preis.

Es gibt natürlich auch Webseiten, auf denen man kostenlos Französisch Lernen kann. Wenn Du jedoch mehr Anleitung benötigst, ist Privatunterricht für Dich die bessere Wahl.

Du möchtest also einen Französisch Lehrer finden.

Für Dich wird Folgendes wichtig sein: das Budget.

Selbst wenn Erfolg keinen Preis hat, sind die meisten doch an eine monatliche Finanzplanung gebunden.

Als Erstes solltest Du wissen, dass der Preis für Französisch Nachhilfe Unterricht stündlich abgerechnet wird und abhängig von verschiedenen Faktoren variieren wird.

Dazu zählt das Niveau des Schülers, des Lehrers und der Anfahrtsweg. All diese Elemente rechnet der Lehrer mit ein, wenn er Dir seinen Stundenpreis für den Französisch Sprachkurs gibt.

Ja, Du hast richtig gehört, der Lehrer legt den Preis fest.

Eine Nachhilfe Stunde kostet im Schnitt 20€, dieser Preis kann aber bis auf 10€ sinken oder bis zu 50€ steigen.

Hast Du schon ein kleines Sparschwein für Deinen Französisch Unterricht angelegt? Rechne Dir Dein Budget für den Französisch Unterricht genau aus! | Quelle: Pexels

Bei Superprof zahlst Du im Durchschnitt 20€ für eine Französisch Unterrichtsstunde.

Es ist jedoch für jeden Geldbeutel etwas dabei!

Wenn ein Schüler unterrichtet, wird er 10€ die Stunde verlangen. Bei einem ausgebildeten Lehrer, der sehr spezifische Französisch Kenntnisse und viel Erfahrung hat, kann der Preis jedoch auf bis zu 50€ die Stunde steigen.

Bevor Du Deinen Französisch Privatlehrer suchst, solltest Du Dich schon einmal auf ein (maximales) Budget fürs Französisch Lernen festgelegt haben.

Vergiss auch nicht, dass die Bezahlung versteuert wird. Sonst wäre das ja Schwarzarbeit, was strafrechtliche Folgen haben kann!

Solche Probleme kannst Du Dir wahrlich sparen.

Und selbst wenn Du riesige Fortschritte im Französischen gemacht hast, wird der Richter sich im Moment der Strafverkündung nicht davon beeindrucken lassen!

In manchen Fällen kannst Du die Nachhilfestunden auch von der Steuer absetzen. Das ist eine gute Nachricht, oder?

Privatunterricht findet meist zuhause statt, Dein Lehrer wird die Anfahrt auf sich nehmen und zu Dir kommen.

Wenn Du Dein Budget ausrechnest, musst Du also auch daran denken, dass die Anfahrtskosten auch in den Stundenpreis miteinfließen.

Wie Du den richtigen Französisch Privatunterricht Anbieter findest

Bevor Du den perfekten Lehrer findest, musst Du erstmal den perfekten Anbieter finden!

Der Nachhilfe Markt ist sehr groß, es gibt also viele verschiedene Nachhilfe Institute, zwischen denen Du wählen musst.

Die bekanntesten Institute sind Abacus, Schülerhilfe und Studienkreis.

In den meisten Fällen müssen die Nachhilfe Lehrer mindestens einen Bachelor Abschluss haben und mehrere Einstufungstests bestehen.

Sobald Du Dich angemeldet hast, wird Dir das Institut einen Lehrer zuweisen, der gut zu Deinem Profil passt.

Für diejenigen, die lieber die Freiheit haben möchten, selbst auszuwählen, ist das vielleicht nichts, man sollte aber nie vergessen, dass es wie in der Ehe ist: Im Notfall kann eine Scheidung eine Option sein!

Auf jedem Lernweg gibt es Hindernisse, das Wichtige ist weiterhin nach vorne zu schauen! Zu Deinem Französisch Lernziel führen viele verschiedene Wege. | Quelle: Pexels

Diese Institute sind für ihre Kompetenz und Qualität bekannt und schicken regelmäßig individuelle Lernstandsberichte an ihre Schüler.

Der Stundentarif ist allerdings recht hoch, da das Institut einen gewissen Anteil der Stundentarife für sich einbehält.

Es gibt jedoch noch andere Methoden, um einen Lehrer ausfindig zu machen.

Du hast z.B. die Möglichkeit, Dich an eine Sprachschule zu wenden. Das von der französischen Botschaft getragene Institut Français bietet viele Kurse an, Du kannst Dich dort z.B. auch auf die Sprachzertifikate DELF und DALF vorbereiten.

Die Sprachschulen arbeiten mit qualifizierten Lehrern zusammen, die Dir gerne kompetent beim Französisch Lernen helfen.

Wenn Du in Deinem Viertel zum Supermarkt oder zum Zeitungsladen gehst, solltest Du auch Deine Augen offen halten: Die traditionnelle Methode der angehefteten Zettel an einer Suche/Biete-Wand funktioniert immer noch!

Superprof hat diese Methode modernisiert und bringt auf seiner Plattform Schüler mit Lehrern in Kontakt.

Du kannst Dich dort kostenlos anmelden und Einsicht in alle Superprof Profile Deiner Stadt erhalten. Dein perfekter Französischunterricht ist dann vielleicht nur noch wenige Schritte entfernt.

Es gibt keine Anmelde- oder Verarbeitungsgebühren, Du musst lediglich einmalig 29€ für die erstmalige Kontaktfreischaltung zahlen und kannst dann anschließend ein Jahr lang so viele LehrerInnen kontaktieren, wie Du möchtest.

Die vielen verschiedenen Lehrer setzen dann selbst ihren Preis fest, auf den Superprof keine Kommission erhebt.

Den perfekten Französischlehrer finden: Vertraue Dir!

Vergiss nicht Deinem Instinkt zu folgen!

Damit Dein Französisch so gut wie möglich wird, brauchst Du vor allem eins: Spaß am Lernen!

Deswegen solltest Du Dich mit Deinem Lehrer wohlfühlen.

Wenn beim ersten Treffen die Chemie schon nicht stimmt, solltet ihr es lieber sein lassen.

Sich wohlfühlen ist eine Bedingung, damit der Unterricht effektiv ist und seine Früchte trägt.

Wenn Du einen Französisch Intensivkurs mit ihm machst, ihr euch also mehrmals die Woche seht, und Du Dich nicht mit ihm verstehst, wird das sicher Deinen Fortschritt bremsen.

Du musst ebenfalls seinen pädagogischen Ansatz und seine Methode verstehen und annehmen, damit Du in Deinem Rhythmus lernen kannst.

Ob Du Dein schriftliches Verständnis, Deine mündliche Ausdrucksfähigkeit oder Deine Grammatik perfektionieren möchtest: Der Französischkurs sollte niemals zur Qual werden!

Mit dem richtigen Lehrer wird die Französisch Stunde zu einer Deiner wöchentlichen Lieblingsaktivitäten.

So schön kann Französischunterricht sein!

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