Fotos haben sich mit der Zeit zum wichtigsten Element der sozialen Medien entwickelt. Als anziehender und motivierender Inhalt stehen Fotos heute im Mittelpunkt der Influencer und beeinflussen unser Leben in den sozialen Netzwerken tagtäglich.

Auf Instagram werden jeden Tag mehr als 3,5 Milliarden Likes für Fotos vergeben und mehr als 80 Millionen Fotos gepostet. Mit Tools wie Filtern, Apps und Zuschnitten kann man heute ganz einfach am Handy selbst seine Fotos bearbeiten und sich so schon als Anfänger der Fotografie widmen. Doch wenn jeder mit ein paar Hilfsmitteln schöne Fotos hochladen kann, wie könnt Ihr Euch dann von der breiten Masse der Landschafts-, Mode-, Reise- oder Food Fotos abgrenzen?

Wir verraten Euch das Geheimnis: Lernt richtig zu fotografieren!

Lasst Euer Smartphone mal beiseite und veröffentlicht Fotos, die Ihr mit einer richtigen Kamera aufgenommen habt! Viele moderne Kameras können sich heute über WLAN oder Bluetooth mit anderen Geräten verbinden, sodass Ihr super leicht Eure professionellen Fotos in die Welt der sozialen Medien hochladen könnt.

Mit qualitativ hochwertigen Fotos und den richtigen Techniken werdet Ihr schnell viele neue Likes und Follower auf Instagram und Co. begrüßen können. Wir zeigen Euch, wie das geht...

Du bist bereits in der Fotografie fortgeschritten und fragst Dich, ob dieses Feld auch als beruflicher Zweig für Dich in Frage kommt? Um euch bei dieser Frage ein wenig Hilfestellung zu geben, erläutern wir in einem weiteren Artikel, was einen professionellen von einem Amateur Fotografen unterscheidet und was diesen Beruf so spannend macht.

Gebt Euch Mühe bei der Bildkomposition

Ein gutes Foto ist häufig das Resultat einer sorgfältig ausgewählten Bild Zusammensetzung. Damit ein Foto ausgeglichen und angenehm zu betrachten ist, braucht es eine bestimmte Struktur.

Doch was genau ist die Bildkomposition und was macht sie aus?

Die Bild Komposition in der Fotografie beschreibt die Weise, in der die verschiedenen Elemente auf dem Foto angeordnet sind, egal ob Farben, Linien, Formen oder Objekte. Diese Technik entstammt der Malerei und Zeichnung. Es gibt viele Regeln, die man für eine gute Zusammensetzung befolgen sollte:

  • Die Drittel-Regel: Sie ist die Grundregel in der Bildkomposition. Das Bild wird je horizontal als auch vertikal in drei Teile geteilt, sodass insgesamt 9 gleichgroße, rechteckige Zonen entstehen. Dann wird das Subjekt, das im Vordergrund stehen soll, an die Kreuzung einer vertikalen mit einer horizontalen Linie gesetzt, nicht jedoch innerhalb einer der 9 Zonen. So steht es an einem starken Punkt des Bildes. Die meisten Kameras verfügen übrigens über eine Einstellung, mit der Ihr die Linien auf Eurem Bildschirm anzeigen lassen könnt.
  • Die Kraftlinien: Diese Regel stammt von der vorherigen ab, da sich die Kraftlinien auf die berühmten horizontalen und vertikalen Linien beziehen, die Euer Bild in ein Gitter einteilen. Sie besagt, dass Ihr für ein Foto mit einem horizontal liegenden Element (z.B. ein Zaun) eben dieses auf einer der beiden horizontalen Linien platzieren müsst. Ein vertikales Element (z.B. ein Gebäude) wird auf einer der vertikalen Linien platziert.
  • Füllt Euren Rahmen mit Eurem Subjekt: Wenn Ihr ein bestimmtes Element fotografiert, z.B. eine Person oder ein Tier, dann geht ruhig etwas näher heran, um es in den Vordergrund zu rücken und den Effekt des Fotos zu verstärken. Es ist nicht immer leicht, sich seinem Modell zu nähern, z.B. wenn Ihr jemanden auf der Straße fotografieren wollt. In diesem Fall könnt Ihr den Zoom Eures Objektivs benutzen oder das Bild im Nachhinein am Computer zuschneiden.
  • Isoliert das Hauptelement Eures Fotos: Das Ziel ist, dass Euer Subjekt die komplette Aufmerksamkeit auf sich zieht und dass es nicht von anderen Elementen überschattet wird, z.B. von einem Auto oder einer anderen Person. Das könnt Ihr mit verschiedenen Mitteln erreichen. Ihr könnt Euch z.B. sehr nah vor Euer Subjekt stellen, sodass es den kompletten Rahmen füllt. Außerdem könnt Ihr die Tiefenschärfe reduzieren, sodass der Hintergrund leicht verschwimmt. Fokussiert auf Euer Hauptelement und alles andere rückt in den Hintergrund.
  • Habt Spaß mit Wiederholungen: Wiederholte Motive können für tolle Fotos sorgen. Das kann ein Netz sein, durch das Ihr eine Landschaft fotografiert, oder ein Feld mit gleichen Blumen oder ähnliche Gebäude. Eure Fotoreihe wird besonders gelingen, wenn ein neues Element die Wiederholung unterbricht, z.B. eine Sonnenblume, die mitten zwischen tausenden von Tulpen wächst.
  • Symmetrische Komposition: Achtung, diese Regel erfordert große Sorgfalt bei der Auswahl des Motivs und beim Framing. Euer Subjekt kann ein einziges Element sein, das genau in der Mitte des Fotos steht. Ihr könnt auch zwei Subjekte in kompletter Symmetrie miteinander fotografieren.
Sie führen das Auge des Betrachters.
Linien sind für die Bildkomposition unglaublich wichtig. | Quelle: Pixabay

Es gibt noch viele weitere Techniken, mit denen Ihr Eure Bildkomposition meistern könnt. Wenn Ihr mit dieser Liste anfangt, werdet Ihr schon einen unglaublichen Fortschritt auf Euren Fotos sehen können - und auch Eure Follower werden sich über Eure neuen Fotos freuen!

Ihr spielt mit dem Gedanken, Euch euch einige Fotografieskills im Rahmen eines professionellen Fotografiekurses anzueignen? Superprof hat hier 15 Gründe, wieso Ihr unbedingt fotografieren lernen solltet!

Die Flat Lay Technik: Der Social Media Top Trend

Auch wenn Euch der Term "Flat Lay" vielleicht nichts sagt, habt Ihr auf jeden Fall schon einmal im Internet Fotos gesehen, die dieses Technik anwenden.

Worum geht es? Ganz einfach, man fotografiert mehrere Elemente von oben, die zu einem Thema passen und ordentlich auf einem Tisch oder anderen Hintergrund aufgelegt sind. Besonders beliebt ist diese Art von Fotos bei Accounts für Reisen, Lifestyle oder Food Photography. Travel Blogger fotografieren zum Beispiel gerne die Objekte, die sie auf ihre nächste Reise mitnehmen: Reiseführer, Rucksack, Kamera, Sonnenbrille, Reisepass, Sonnencreme, Bikini etc.

Kulinarische Blogs präsentieren auf diese Weise häufig alle Zutaten, die für ein bestimmtes Rezept gebraucht werden. DIY Konten zeigen Euch mit der Flat Lay Technik, was Ihr alles braucht, um etwas bestimmtes herzustellen. Mit Flat Lay ist der Trend der Fotos von oben allgemein wieder hoch gekommen, besonders im Bereich der Food Fotografie. Viele Leute fotografieren ihr Essen im Restaurant von oben und in der Mitte des Bildes, oder aber von gleicher Höhe, bevor sie anfangen zu essen.

Alles ist ordentlich aufgebaut.
Auf Flat Lay Fotos sieht man viele Gegenstände von oben. | Quelle: Pixabay

So gelingen Euch Flat Lay Fotos:

  • Stellt Euch über Euer Subjekt: Auch wenn Ihr dafür mal auf einen Stuhl klettern müsst, Eure Kamera muss unbedingt direkt über den Elementen platziert sein, die Ihr fotografieren wollt.
  • Nutzt das Tageslicht: Diese Art der Fotos benötigt besonders gutes Licht. Natürliches Licht hat einen besseren Effekt, als künstliches.
  • Überlasst Rahmen und Bildkomposition nicht dem Zufall: Ein gelungenes Flat Lay Foto überzeugt vor allen Dingen dadurch, das jedes Element genau richtig platziert ist. Achtet auf ein allgemeines Gleichgewicht in Eurem Bild, indem Ihr die Objekte nach Größe sortiert.
  • Wählt Euren Hintergrund mit Sorgfalt aus: Damit Euer Foto harmonisch wirkt müsst Ihr unbedingt einen passenden Hintergrund aussuchen. Er sollte zum generellen Ambiente des Fotos passen und die fotografierten Elemente in Szene setzen. Die Farbe sollte im Gegensatz zu Euren Motiven stehen: Wenn Ihr helle Objekte fotografiert, dann wählt einen dunkeln Hintergrund, und andersherum.

Du fragst Dich, ob sich eine Investition in einen Fotokurs wirklich für Dich lohnt? Ja es lohnt sich, denn mit einer professionellen Kurs kannst Du Deine Möglichkeiten in der Fotografie erweitern. In unserem Artikel geben wir Dir 4 Gründe, wieso Du einen Fotografie Kurs machen solltest!

Die besten sozialen Netzwerke für Fotografen

Unter den zahlreichen sozialen Medien, die es heutzutage gibt, eignen sich einige perfekt dafür, Fotos zu teilen:

  • Instagram: Der König unter den Foto Networks. Instagram war der absolute Vorreiter für Fotografie Netzwerke und ist für fotografische Inhalte ausgelegt. Ihr könnt Eure Fotos mit einer riesigen Community teilen und in der App selbst Filter hinzufügen oder Eure Bilder beschneiden - auch wenn es einen großen Trend zum #nofilter gibt...
  • Pinterest: Hier könnt Ihr virtuelle, nach Themen geordnete Pinnwände (Boards) erstellen, auf denen Ihr Fotos speichert, die Euch inspirieren und die von anderen Nutzern abonniert werden können. So könnt Ihr Eure Fotos unglaublich gut verbreiten.
  • Flickr: Auf diesem sozialen Netzwerk mit integrierter Suchfunktion könnt Ihr professionelle Fotos teilen. Um das Network richtig nutzen zu können müsst Ihr allerdings zahlen.
  • DeviantArt: Dies ist eine Online Community für Künstler, in der Ihr Eure Werke perfekt ausstellen könnt.
  • 500px: Diese Plattform ist für professionelle Fotografen gedacht. Hier findet Ihr Fotos von sehr guter Qualität.
Hier könnt Ihr richtig erfolgreich werden...
Instagram ist DAS soziale Netzwerk für Fotos. | Quelle: Pixabay

Wir hoffen, dass Ihr mit unseren Tipps etwas anfangen könnt und Eure Social Media Accounts bald mit neuen, tollen Fotos geschmückt werden!

Verliert keine Zeit mehr. Mit einem Fotografie Kurs könnt Ihr übrigens Eure Bildkomposition, Lichttechniken und andere Foto Tricks verbessern und außergewöhnliche Fotos aufnehmen. Diese werden Eure Likes und Follower mehr als glücklich stimmen...

Heutzutage ist es dank der Digitalisierung und den sozialen Netzwerken sehr viel einfacher geworden, gute Fotos zu produzieren! Dennoch ist es wichtig das Handwerk des Fotografierens zu beherrschen, um wirklich einwandfreie Fotos zu kreieren. In unserem Artikel beraten wir Dich in der Frage, wie es Dir gelingt mit einem Fotografie Kurs ein professioneller Fotograf zu werden!

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Lea