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Ein paar Tipps, wie man zum Super Italienischlehrer wird

Von Anna, veröffentlicht am 13/10/2018 Blog > Sprachen > Italienisch > Wie kann ich für meinen Sprachkurs Italienisch Schüler finden?

Momentan sind in Deutschland mehr als 300 Italienischlehrer und Italienischlehrerinnen auf Superprof zu finden.

Sie unterrichten im ganzen Bundesgebiet und nutzen die Plattform, um Schüler zu finden.

Und Du?

Was kann man abgesehen davon tun, um sich einen Schülerstamm für Italienischunterricht aufzubauen?

Entdecke hier unsere Tipps, um erfolgreich Italienisch unterrichten zu können!

Italienischkurse geben: Am besten fängst Du in Deinem Bekanntenkreis an

Wie kann man mit Italienisch als Fremdsprache arbeiten, wenn doch an den Schulen eher Englisch, Französisch und Spanisch unterrichtet wird?

Man könnte meinen, in diesem Umfeld haben Italienischlehrer keine so guten Chancen. Doch man könnte das Glas stattdessen auch als halb voll betrachten, was meinst Du?

Sieh es doch mal so: Je weniger Italienisch offiziell an Schulen unterrichtet wird, desto mehr müssen Fans der italienischen Sprache auf Privatlehrer zurückgreifen. Mit Italienisch hat man also eine Art Spezialisierung, die nicht jeder hat!

So kann es sein, dass die Nachfrage an privaten Sprachlehrern für Italienisch höher ist (als beispielsweise für Französisch), und gerade im Süden Deutschlands, wo Italien nicht weit entfernt ist und man im Urlaub gerne mal an den Gardasee fährt, ist die Sprache Dantes (die Rede ist von Dante Alighieri) besonders beliebt.

Stürz’ Dich also ins Abenteuer, es gibt genügend Italienischschüler, die unterrichtet werden wollen!

Doch wie findet man nun diese Lernwilligen und wie baut man sich einen Schülerstamm auf?

Wie findet man Italophile, denen man die italienische Kultur, die italienische Sprache, den italienischen Film, die italienische Küche oder die Lust an Italienreisen (Sardinien, Toskana, Venedig, Rom, Sizilien …) vermitteln kann?

Hierfür gibt es einige Tipps, sodass Du am Ende vielleicht sogar fast Deine komplette Arbeitswoche mit Italienischkursen füllen kannst!

Wer lernt Italienisch? In Deutschland lernen Menschen gerne Italienisch, um sich im Urlaub verständigen zu können. | Quelle: Pexels

Zunächst einmal das einfachste und naheliegendste: Beginne mit Deinem privaten Umfeld.

Kündige Freunden und Familie an, dass Du auf der Suche nach Italienischschülern bist, die von einem hochwertigen Sprachunterricht profitieren wollen.

Lass es alle wissen: Deine Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten, Cousins und Cousinen, Deinen Freundeskreis, Nachbarn usw.

Die Menschen, die uns am nächsten stehen, machen oft die beste Werbung für uns in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis.

Wenn Du sie also ansprichst und dabei Deine Motivation und Begeisterung vermitteln kannst, kann das schonmal ohne viel Aufwand die ersten Kunden einbringen.

Italienisch Nachhilfe Geben: In den sozialen Netzwerken Schüler finden

Einem Schüler oder einer Schülerin dabei helfen, Italienisch zu lernen, ist ein langer Weg, der viel Engagement erfordert.

Zunächst einmal gilt es, die italienische Schreibweise und Aussprache der einzelnen Buchstaben zu lernen. Aber damit ist es natürlich nicht getan.

Die Grammatik ist ebenfalls sehr wichtig: Personalpronomen, Possessivpronomen, Plural, Adjektive, Adverbien – das und noch viele weitere Aspekte muss man beherrschen, um gut Italienisch sprechen zu können.

Außerdem muss man wie im Französischen auch die Verbkonjugationen und verschiedenen Zeitformen anwenden können. Und nur mit Theorie ist es natürlich nicht getan.

Wie unterhält man sich? Wie stellt man sich vor oder fragt nach dem Weg?

All das gilt es mehrmals die Woche zu üben, wenn man schnell vorankommen möchte. Ganz zu schweigen vom Italienischvokabeln Lernen und einem angemessenen schriftlichen Ausdruck, wenn man wirklich ganzheitlich Italienisch lernen möchte!

Ist Italienisch eine schwierige Sprache? „Italienisch lernt man nicht, man atmet es ein.“ Quelle: Visualhunt

Wenn Du Dir sicher bist, dass Du all diese Aspekte so vermitteln kannst, dass ein Schüler schnell und effektiv Italienisch lernen kann, bring Deine Werbung aufs nächste Level: Nutz’ die sozialen Netzwerke!

Es wäre äußerst schade, nicht von den vielen Kontakten im Netz zu profitieren, die man auf Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn oder Snapchat hat (um nur einige zu nennen).

Diesen Freunden und Bekannten kannst Du individualisierte Nachrichten schicken oder Du erstellst Posts, die die Neugierde wecken und Aufmerksamkeit erregen.

Ein kleiner Prozentsatz Deiner Kontakte ist entweder selbst interessiert oder kennt jemanden (der jemanden kennt, der jemanden kennt …), der Interesse an Italienischunterricht haben könnte.

Und scheue Dich dabei nicht, auch Deine Preise zu nennen! Das kann auch ein Verkaufsargument sein.

Heutzutage können wir über die sozialen Netzwerke extrem viele Menschen auf einmal erreichen. Diese Chance sollte man nicht ungenutzt lassen, wenn man Italienischschüler finden will!

Nicht vergessen: Mit klug gewählten Hashtags (#) kann man auf Facebook, Instagram oder Twitter noch mehr Menschen erreichen.

Italienisch Abendkurse, Intensivkurse, Sommerkurse: Besteht Interesse in Deiner Nachbarschaft?

Kommen wir auf die nähere Umgebung zurück. Über das Internet erreicht man zwar viele Menschen, es ist aber oft recht anonym.

Wenn man sich in seiner Nachbarschaft umhört, kann man mit potentiellen zukünftigen Schülern direkt Kontakt aufnehmen.

Verbreite die Information, dass Du qualifizierten Italienischunterricht anbietest, sei es nun Deine Muttersprache oder nicht.

Wenn Du Dich dazu in der Lage fühlst, biete ein breitaufgestelltes Programm an: Kurse für Erwachsene (Weiterbildungen, „Business-Italienisch“, Intensivkurse, Abendkurse usw.), Kurse für (Romanistik-) Studenten (Zusatzqualifikation, Prüfungsvorbereitung, Studienbegleitung), Schülernachhilfe (falls es in Deiner Nähe eine Schule gibt, an der Italienisch gelernt werden kann) oder sogar Kurse für Kinder.

Mit einer solchen Vielfalt kannst Du viele verschiedene Kundentypen anlocken!

Schau Dich auch in Deiner direkten Nachbarschaft um! Diese Personen bilden die dritte Hauptgruppe nach Familie/Freunden und den sozialen Netzwerken, wenn es um Mund-zu-Mund-Propaganda geht.

Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Manchmal sind potentielle Kunden direkt vor Deiner Nase: Schon an die Nachbarn gedacht? | Quelle: Visualhunt

Ab da wird es einfacher: Lass eine Broschüre drucken, in der Deine Dienstleistungen genau aufgeführt sind, und verteile sie in der Nachbarschaft.

Du kannst natürlich auch von Tür zu Tür gehen und Dich persönlich vorstellen. Das wird aber von vielen nicht so positiv wahrgenommen und man will ja auch nicht ungelegen kommen.

Deshalb unser Tipp: Geh’ lieber zur nächsten Eigentümer- oder Mieterversammlung, dem nächsten Nachbarschaftsfest oder auf den Wochenmarkt und lass die Info ganz natürlich ins Gespräch einfließen.

Das persönliche Gespräch hat auch den Vorteil, dass Du direkt auf Fragen von Interessierten eingehen kannst:

  • Wie kann man schnell Italienisch lernen?
  • Was ist Dein Hintergrund als Italienischlehrer(in)?
  • Was ist Dein Ansatz, um Schülern einfach und effizient Italienisch beizubringen?
  • Wie kann man Italienisch wirklich fließend sprechen?
  • Was ist Dein Ansatz für Privatunterricht zu Hause?
  • Welche Einstufungstests sind vor Beginn eines Kurses sinnvoll?

Italienischkurs Anbieten: Die Geschäfte in Deiner Nähe nutzen

Die nächste Gruppe, die Du nutzen könntest und die sich als sehr nützlich erweisen kann, sind Geschäfte in Deiner Stadt oder Deinem Dorf. Und warum nicht auch noch einen Ort weiter gehen?

Du hast solche kleinen Aushänge und Flyer beim Bäcker sicher selbst schon einmal gesehen: Privatlehrer oder Studenten werben für privaten Unterricht oder Nachhilfe und die Yogalehrerin aus dem Dorf bietet ebenfalls ihre Dienste an.

Normalerweise gibt es einen bestimmten Ort, an dem man solche Angebote aushängen oder auslegen darf; am Eingang oder nahe der Kasse, sodass möglichst viele Kunden die lokalen Angebote sehen: Babysitter, Hausaufgabenhilfe, Nachhilfe, Sprachkurse …

Nutz’ diese sichtbaren Orte!

Und natürlich geht das nicht nur in Bäckereien, sondern auch in Apotheken, beim Metzger, in Feinkostläden, Buchläden, Büchereien, Supermärkten mit Kundenpinnwand usw.

Und wie soll so ein Flyer aussehen?

Ein prägnanter Inhalt und ein gutgemachtes Design sind das A und O!

Stell’ dabei zunächst Deinen sprachlichen Hintergrund heraus: Hast Du Italienisch als Muttersprache oder erste Fremdsprache? Bist Du ausgebildete(r) oder zertifizierte(r) Italienischlehrer(in), Italienischstudent(in)? Oder hast Du viele Jahre in Italien gelebt und sprichst es deshalb perfekt?

Erwähne dann Deine Methode und vor allem die Art von Schülern, die Du ansprichst: Kinder, Schüler, Studenten, Erwachsene, Senioren…?

Wie viele Flyer Du druckst und wo Du sie überall verteilst, hängt von Deiner Motivation ab. Beschränkst Du Dich auf Deinen Ort oder gehst Du auch darüber hinaus?

Du kannst auch etwas offensiver sein und sie hinter Scheibenwischer klemmen oder vor den Sprachschulen Deiner Stadt verteilen.

Kann man auch zuhause Italienisch lernen? Nicht jeder kann sich einen Sprachaufenthalt leisten, und da kommst Du ins Spiel! | Quelle: Visualhunt

Wenn Du die bisherigen Schritte befolgt hast, wird es sicher nicht lange dauern, bis die ersten Anrufe oder Mails eintrudeln und Du begeisterten Schülern die Sprache Dantes beibringen kannst.

Sich als Italienischlehrer(in) auf einer Plattform für Privatlehrer registrieren

Die letzte Anlaufstelle für Italienischschüler sind jetzt noch spezialisierte Internetplattformen.

Jeden Tag suchen immer mehr Menschen online nach Französischkursen, Englisch Nachhilfe, Deutschunterricht, Spanisch Sprachkursen oder Chinesischunterricht.

Gleiches gilt für Italienisch. Jeden Tag googeln etliche Menschen nach „italienisch lernen“, „italienisch für anfänger“, „italienisch lernen kostenlos“, „italienisch lernen für anfänger“, „italienische grammatik“, „italienisch lernen app“ usw.

Doch die Sprache der Römer lernt man nicht einfach so mit ein paar einfachen Übungen aus dem Internet. Richtiger Italienischunterricht ist schon angebracht, vielleicht sogar in Italien selbst.

Für diejenigen, die sich einen Sprachaufenthalt vor Ort nicht leisten können und für die das Gratisangebot nicht ausreicht, bleiben natürlich Privatlehrer wie Du!

Deshalb kann es extrem hilfreich sein, sich als Lehrer auf Plattformen für Privatunterricht (wie Superprof) anzumelden. Denn diese werden jährlich von tausenden von potentiellen Schülern besucht und filtern bei Bedarf auch nach Deinem Standort.

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