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So bereitet Ihr Euch perfekt auf Euren Japanisch-Unterricht vor

Von Tobias, veröffentlicht am 15/03/2019 Blog > Sprachen > Japanisch > Wie kann ich meinen Japanischunterricht organisieren?

Immer mehr Deutsche entscheiden sich heute, Japanisch zu lernen. Das kann viele Gründe haben:

  • Man will in Japan leben und arbeiten
  • Anime-Serien auf OV ansehen
  • Japanische Mangas lesen
  • Eine Reise ins Land der aufgehenden Sonne unternehmen etc.

Auch, wenn sich der Großteil der japanisch sprechenden Menschen nach wie vor auf der japanischen Insel befindet (was immerhin über 120 Millionen Sprecher sind!), verleitet die japanische Kultur und die Faszination, die von ihr ausgeht, immer mehr Menschen dazu, Japanisch zu lernen.

Als privater Japanischlehrer wächst die Nachfrage nach Euren Diensten daher stetig.

Japanischunterricht zu geben ist daher so lukrativ wie nie zuvor!

Natürlich ist Japanisch nach wie vor eine sehr komplizierte und schwierig zu lernende Sprache, das wollen wir gar nicht verschweigen. Die völlig andere Schrift, die Grammatik und vielen neuen Wörter, die es zu lernen gilt, stellen Euch als Lehrer vor eine schwierige Aufgabe.

Daher ist es umso wichtiger, dass Ihr Euch sorgfältig auf Euren Japanischunterricht vorbereitet.

In diesem Artikel findet Ihr Tipps und Tricks, die Euch genau dabei unterstützen sollen!

Organisation und Vorbereitung – Schlüssen zum Erfolg für jeden Privatlehrer

Um es als Japanischlehrer wirklich weit zu bringen, gilt die goldene Regel: Eine gute Vorbereitung ist der Weg zum Erfolg!

Die Komplexität der japanischen Sprache zwingt Euch als Lehrer, Euren Unterricht stets genau an Eure Schüler anzupassen.

Wer sich als Schüler an einen Privatlehrer wendet, um Japanisch zu lernen, der kann das natürlich auch erwarten!

Für Euch als Lehrer bedeutet das:

  • Ihr müsst die Ziele und Erwartungen Eures Schülers genau kennen und beachten
  • Ihr müsst jede Unterrichtsstunde im Voraus planen
  • Den Ablauf jeder Stunde mit Eurem Schüler vorher kurz besprechen
  • Eure Schüler auch in der Praxis im Umgang mit der japanischen Sprache schulen (Konversations- und Hörverstehensaufgaben….)
  • Nach jeder Unterrichtsstunde eine Zwischenbilanz ziehen

Die Motivation fürs Japanischlernen muss jeder Schüler für sich selbst schöpfen Warum wollen Eure Schüler eigentlich Japanisch lernen? | Quelle: Pixabay

Auch für Euch als Lehrer erleichtert eine gründliche Vorbereitung auf den Unterricht so einiges. Ihr könnt Euch so während des Unterrichts mehr auf pädagogische Aspekte konzentrieren und müsst Euch nicht erst jedes Mal in die Materie einlesen. Dank der Zwischenbilanz, die Ihr nach jedem Unterricht zieht, kann der Schüler seine Fortschritte genau beobachten, was ihn sicher Motivieren wird.

Ihr seht also, eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel zum Erfolg beim Japanischunterricht,

So könnt Ihr Euren Japanisch-Unterricht vorbereiten

Um die japanische Sprache wirklich zu beherrschen, bedarf es vieler Unterrichtsstunden. Diese sollten immer im Voraus festgelegt und in einem Zeitplan festgehalten sein.

So erstellt Ihr einen Zeitplan für Euren Unterricht

Der Zeitplan, den Ihr gemeinsam mit Euren Schülern erstellt, erlaubt es Euch, Euren Unterrichtsinhalt besser zu verteilen und zu strukturieren. In den Plan gehören:

  • Die Japanisch-Stunden, die Ihr vereinbart habt
  • Die Praxis-Übungen
  • Die monatlichen oder wöchentlichen Lernziele
  • Die benötigten Hilfsmittel etc.

Damit die Schüler so schnell und effizient wie möglich Fortschritte machen können, ist es wichtig, dass Ihr als Lehrer die Themen variiert, um die Neugier stets aufs Neue zu wecken.

Nehmt Euch die nötige Zeit, um Euer Wissen zu teilen

Wenn Japanisch Eure Muttersprache ist, dann werden sich Eure Schüler sicherlich für Euch und Eure Kultur interessieren. Teilt Eure Erfahrungen mit Japan, erzählt Anekdoten und typische Geschichten. Das wird Eure Schüler begeistern!

Auch, wenn Japanisch nicht Eure Muttersprache ist, habt Ihr als Japanischlehrer sicherlich viel Wissen über Land und Leute, das Ihr mit Euren Schülern teilen könnt.

Vielleicht habt Ihr ja schon die ein oder andere Reise nach Tokio, Kyoto oder Osaka unternommen und könnt nun berichten?

Was habt Ihr schon in Japan erlebt? Habt Ihr spannende Reiseberichte aus Japan mit Euren Schülern zu teilen? | Quelle: Pixabay

Das ist keinesfalls verschwendete Zeit und sollte in jeder Unterrichtsstunde Platz finden.

So passt Ihr Euren Unterricht an den Schüler an

Egal, ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi: Jeder Schüler sollte individuell angegangen und der Unterricht stets auf ihn oder sie ausgerichtet sein.

Um seine Schüler richtig verstehen zu können, muss der Lehrer folgende Frage beantwortet haben: Warum hat sich der Schüler / die Schülerin dazu entschieden, mich als Privatlehrer für Japanisch zu engagieren?

Um:

  • Eine Reise nach Japan vorzubereiten
  • Die Basics der japanischen Sprache kennenzulernen: Kanji, Hiragana, Katakana und Romaji (letztere verbreitet sich immer mehr in Ballungsräumen wie Tokio und Osaka)
  • Mehr über die Geschichte und Kultur Japans zu erfahren
  • In Japan zu studieren
  • Für geschäftliche Zwecke Japanisch zu lernen und auch die japanischen „Business Practices“ kennenzulernen (in Japan wird Höflichkeit z.B. sehr groß geschrieben!)
  • Während eines Sprachaufenthalts in Japan einfach ein wenig plaudern zu können
  • Die japanische Kalligraphie zu lernen

Daher muss der Japanischunterricht immer genau an die jeweiligen Bedürfnisse des Schülers angepasst werden.

Es gibt natürlich verschiedene Schwerpunkte, die Ihr Euch dabei legen könnt:

  • An der mündlichen Ausdrucksweise und dem Hörverstehen arbeiten
  • Einen Schüler ganz gezielt auf eine theoretische Prüfung vorbereiten
  • Für Fortgeschrittene am Anfang jedes Kurses noch einmal kurz die Basics besprechen
  • Die mehr als 5000 Schriftzeichen der japanischen Sprache auswendig lernen

Es gibt also mehr als genug zu tun!

Was macht die japanische Schrift so schwierig? Das Japanische arbeitet mit drei Schriftsystemen – gar nicht so einfach! | Quelle: Pixabay

Auch das Alter der Schüler spielt eine wichtige Rolle und sollte bei jeder Unterrichtsplanung berücksichtigt werden. Das beeinflusst auch die Hilfsmittel, die Ihr für Euren Unterricht verwenden könnt.

In der heutigen Zeit wäre es geradezu eine Verschwendung, wenn man sich keinerlei digitaler Hilfsmittel bedienen würde.

Schon die kleinsten Kinder wissen sich heute eines Smartphones oder iPads zu bedienen. Diese technischen Hilfsmittel können auch den Japanisch-Unterricht positiv beeinflussen! Es gibt viele Apps und Tools, mit denen man ganz einfach Japanisch lernen kann.

So könnt Ihr den zeitlichen Ablauf des Unterrichts festlegen

Egal, ob Ihr Lehrer an einer Sprachschule seid oder Unterricht beim Schüler zuhause gebt – Zeitmanagement spielt immer eine zentrale Rolle!

Als privater Japanischlehrer habt Ihr nur begrenz Zeit, um Eure Unterrichtsstunden und die nötige Vorbereitung darauf unter Dach und Fach zu bringen.

Je nach den Erwartungen Eurer Schüler, solltet Ihr im Voraus eine ungefähre Anzahl von Unterrichtsstunden festlegen: Will der Schüler 3 Mal wöchentlich Intensivunterricht? Oder lässt er oder sie es eher ruhig angehen und möchte nur alle zwei Wochen Eure Dienste in Anspruch nehmen?

Mit der Zeit stellt sich der jeweilige Rhythmus dann von selbst ein und jeder Schüler lernt sein Lerntempo kennen.

Achtet stets auf die Einhaltung der Zeit Das Zeitmanagement ist entscheidend beim Unterrichten | Quelle: Pixabay

Schreckt nicht davor zurück, eine Stoppuhr im Unterricht einzusetzen. So könnt Ihr Euren Unterricht einteilen und stellt sicher, dass Ihr diese Einteilung auch einhaltet:

  1. 20 Minuten, um den letzten Unterricht zu wiederholen
  2. 20 Minuten für den eigentlichen Unterrichtsinhalt
  3. 20 Minuten für Fragen der Schüler

Damit Ihr Zeit für die folgenden Unterrichtsstunden spart, solltet Ihr Eure Schüler dazu ermutigen, auch außerhalb des Unterrichts Japanisch zu üben. Warum also nicht ab und an auch Hausaufgaben aufgeben?

  • Haikus, die kleinen japanischen Gedichte lesen und auswendig lernen
  • Mangas lesen
  • Übersetzungs- und Schreibaufgaben, um die Kanjis zu erlernen

So könnt Ihr Euch im Voraus auf den Japanischunterricht vorbereiten

Euer Zeitplan für den Unterricht steht. Jeder Schüler und jede Schülerin hat seinen /ihren persönlichen Lehrplan ausgearbeitet bekommen und Ihr habt Euren Unterricht zeitlich perfekt unterteilt. Das ist alles sehr gut. Aber eine Sache fehlt noch: Die Vorbereitung auf den eigentlichen Unterricht!

Wer sich die Vorbereitung seines Unterrichts gut einteilt, der kann viel Zeit sparen, die er vielleicht zur Akquise neuer Kunden einsetzen kann.

Natürlich könnt Ihr Euch erst dann auf den Unterricht vorbereiten, wenn Ihr gemeinsam mit Euren Schülern ein Programm erstellt habt.

Vergesst nicht, dass Abwechslung im Unterricht entscheidend für den Erfolg ist. Verwendet verschiedene Hilfsmittel (Mangans, japanische Filme in OV, YouTube-Videos, Apps etc.). So wird Euren Schülern niemals langweilig werden!

  • Wenn Euer Schüler noch jung ist, solltet Ihr auf jeden Fall spielerische Elemente in den Unterricht einbauen
  • Wenn Euer Schüler gerne seine mündlichen Fertigkeiten verbessern will, dann schaut Euch vorher nach geeigneten Videos um (z.B. auf Plattformen wie YouTube)
  • Wenn Ihr einen Schüler auf eine Prüfung vorbereitet, dann müsst Ihr Euch Zugang zu Prüfungen der Vorjahre beschaffen

Auch beim Japanischlernen gibt es leider kein „Geheimrezept“, das den Erfolg garantiert.

Damit Eure Schüler nicht die Lust am Lernen verlieren, solltet Ihr aber immer für Abwechslung und Entertainment sorgen und so „Kundenbindung“ fördern. Am Ende des Tages wollt Ihr ja schließlich auch Geld verdienen, oder?

Euer Unterricht sollte daher stimulierende und pädagogische Ansätze zugleich vorweisen.

Viel Erfolg bei der Vorbereitung auf Euren Unterricht!

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