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Englischunterricht: Welche Strategie ist sinnvoll, um ein gefragter Englischlehrer zu werden?

Von Melanie, veröffentlicht am 26/07/2017 Superprof Blog DE > Sprachen > Englisch > Wie kann ich für meinen Englischunterricht Schüler finden?

Ob in der Unter- oder Oberstufe: Fremdsprachen gehören zu den Fächern, die bei vielen Schülern für Gänsehaut sorgen. Dabei muss das nicht sein.

Vokabeln, Grammatik, Konjugieren, Aussprache, Lektüren… Für jeden gibt es den richtigen Kurs!

Genau wie bei den anderen sprachlich-literarischen Fächern ist Englisch eine der Disziplinen, in denen die Noten sehr schwanken: Da wo einige exzellent sind, haben andere katastrophale Ergebnisse.

Das Ziel eines Privaten Englischlehrers ist es, den Schülern nicht nur Vokabeln und Grammatik, sondern auch ein gewisses Gefühl für die Sprache und Kenntnisse über die Kultur zu vermitteln.

Liebe geht hier nicht durch den Magen, sondern durch den Mund: Beim Erlernen von Fremdsprachen ist es unverzichtbar, so bald wie möglich mit dem Sprechen zu beginnen und so viel wie möglich zu sprechen.

Zum Glück geht es den meisten deutschen Schülern in dieser Hinsicht gut, denn in den meisten Englischkursen wird ab der ersten Stunde mit kleinen Konversationsübungen begonnen.

Du hast Anglistik, Amerikanistik oder sogar Englisch auf Lehramt studiert und kennst nicht nur die Theorie der Sprache, sondern kannst dich auch bestens äußern und verstehst kulturelle Feinheiten? Du hast außerdem Lust, deine Kenntnisse weiterzugeben? Du bist Englischer Muttersprachler und willst Nachhilfe geben?

Dann sollte deine Wahl schnell getroffen sein: Du willst Schüler finden und Englischkurse zu Hause geben.

Englischlehrer zu werden ist sehr einfach und eine Dienstleistung, die sich lohnt. Allerdings steht Ihr vor der Herausforderung, euch bei Euren zukünftigen Schülern bekannt zu machen und einen Kommunikationsplan zu erstellen – da wartet eine ganze Menge Arbeit auf Euch, aber es wird sich lohnen!

Englischkurse zu geben ist auch eine exzellente Lösung für angehende Lehrer, Studenten und Internationals, über den Rest des Monats zu kommen! Allerdings sollte man nicht nur wegen des Geldes Kurse geben und das Wohl des Schülers im Hinterkopf behalten…

Aber mit großer Wahrscheinlichkeit werdet Ihr es lieben, denn Privatunterricht ermöglicht es, ein Vertrauensverhältnis zwischen Euch und dem Schüler aufzubauen.  Und wenn Ihr erst die Erfolge des Schülers beobachtet… Suchtfaktor garantiert!

Hier sind unsere Strategietipps, um mehr Schüler für Euren Englischkurs zu finden.

Worüber Ihr VORHER nachdenken solltet

Ihr seid jetzt ein Unternehmer. Und ein Unternehmer muss eine Marktstudie durchführen.

Klingt beängstigend? Ist es aber nicht.

Alles easy. Überlegt Euch zunächst, wer Ihr seid und wer beziehungsweise wo Eure Konkurrenz ist, und was sie macht. Natürlich könnt Ihr Euch auch inspirieren lassen. Aber Vorsicht, nicht zu viel des Guten, denn sonst drohen Euch Probleme…

An dieser Stelle möchten wir noch einmal auf den Vorteil von Online-Unterricht aufmerksam machen: Ihr seid ÜBERALL. Klingt wie bei Scary-Movie. Ist aber seriöser. Und vorteilhaft für Euch und den Schüler ?

Klar, um mehr Schüler als die Konkurrenz zu bekommen, solltet Ihr Euch von dieser abheben. Aber wie macht man das am besten?

Wie finde ich meine Schüler? Wie wäre es mit einer monatlichen Veranstaltung zur englischen Kultur, um Schüler anzusprechen? | Quelle: Visualhunt

Keine Panik, dafür ist Superprof ja da: Wir haben eine Schritt-für-Schritt Erklärung vorbereitet, damit Ihr nicht mit dem linken Fuß aufsteht und genau wisst, wo es langgeht.

Macht Euch am besten zuerst Gedanken über Euren Unterrichtstyp und Eure Methodik.

Was passt am besten zu Euch? Wie ist Eure Pädagogik? Habt Ihr ein Leitmotiv? Eure ganz eigene Art, zu unterrichten?

Dementsprechend könnt Ihr dann über Eure Zielgruppe nachdenken: Englisch-Privatunterricht zu Hause, für eine Nachhilfeagentur oder für einen Verein Eurer Stadt arbeiten? Oder doch lieber Online-Unterricht geben, digitaler Nomade werden, um die Welt ziehen und noch besser in den Fremdsprachen werden? Superprof macht alles möglich.

Oft sind Englisch-, Französisch- oder Spanischlehrer zum Zwecke des Studiums oder aus anderen Gründen in Deutschland und möchten Ihre Kenntnisse der Sprache und Kultur weitergeben. Wieso solltet Ihr es dann nicht umgekehrt machen?

Allerdings ist dies auch mit Vorsicht zu genießen. Schaut Euch in jedem Fall vorher das offizielle Lehrprogramm, sowie die Lehrmaterialien des Schülers an, um sicher zu sein, dass Ihr auch für bessere Noten sorgen könnt.

Eine gute Vorbereitung Eures Englisch Nachhilfeunterrichts ist bereits die halbe Miete.

Sicherlich werdet Ihr mitten im Schuljahr oder kurz vor dem Jahresende, besonders beim Abitur, jede Menge Schüler finden.

Seien wir ehrlich, oft denken wir doch, dass es „schon irgendwie geht“ ohne Nachhilfe.

Jetzt fühlt Ihr Euch ertappt, oder?

Der Grund? Ein knappes Budget, wenig Zeit. Verständlich.

Sollte ich mich für Privatunterricht in Englisch entscheiden? Oft wird Privatunterricht aus finanziellen Gründen nicht in Anspruch genommen. Allerdings kann diese Entscheidung schwerwiegende Folgen haben.. | Quelle: Visualhunt

Allerdings sollte man nicht am falschen Ende sparen, denn schlimmstenfalls kostet das Sitzenbleiben ein weiteres Jahr Schulzeit sowie viel Geld. Sobald Lücken auftreten, sollten diese geschlossen werden.

Für Eure Kunden, also die Eltern und Schüler ist es also auch eine Budgetfrage. Eine Budgetfrage, die Ihr antizipieren solltet mit entsprechender Argumentation.

Und für Euch? Ihr solltet Euch auch darüber Gedanken machen, wie viele Kilometer Ihr für einen Privatunterricht zurücklegen wollt.

Außerdem solltet Ihr Euch darüber im Klaren sein, dass Privatunterricht zu geben bedeutet, dass Ihr dann arbeitet, wenn andere frei haben: abends, am Wochenende und in den Ferien.

Klar, wo sollen sonst die Schüler die Zeit finden?

Euer „Marktpreis“ sollte nicht zu hoch und nicht zu tief sein: Ein zu niedriger Stundenpreis könnte Zweifel erwecken und Euch zu Verlusten führen, ein zu hoher Preis für Euren Privaten Englischunterricht kann dazu führen, dass Euch Schüler entgehen.

Hörensagen: Der Schlüssel um Schüler für den Englischkurs zu finden

Als allererstes solltet Ihr auf Euer Netzwerk und auf das „Hörensagen“ zurückgreifen. Es reicht oft schon aus, im Bekanntenkreis zu erzählen, dass Ihr jetzt Privater Englischlehrer seid und Eure Dienstleistungen Schülern von der Unter- bis zur Oberstufe anbietet.

Danach heißt es: Kleinanzeigen an schwarzen Brettern aufhängen, soziale Medien durchforsten, Marketing betreiben. Good luck!

Diese Etappe kann selbstverständlich erscheinen. Vielleicht habt ihr aber auch Glück und es wird Euch erspart, wenn Ihr jemanden kennt, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der Lehrer ist, dessen Schüler Nachhilfe brauchen. Wäre doch toll, oder?

Und wenn es erst einmal angefangen hat, funktioniert das Ganze wie am Fließband: Plötzlich wird Maximilian seine 5 in Englisch los und zeigt im Unterricht ganz munter auf.

Was ist da wohl los? Eine Umwandlung über Nacht? Seine Mitschüler fragen nach. Und rufen Euch an.

Ihr solltet niemanden bei Eurer Akquise ausschließen: den Bäcker, den Kassierer, den Postboten. Viele dieser Personen haben schulpflichtige Kinder. Euer Vorteil: Ihr kennt Euch – zumindest vom Sehen. Das Vertrauensverhältnis ist bereits da. Auf diese Weise multipliziert sich also Eure Kundenanzahl, wenn Ihr in größeren Städten wohnt.

Welche Bedeutung haben Kontakte bei meiner Suche nach Schülern? Auch Eurem Bäcker um die Ecke solltet Ihr mitteilen, dass Ihr jetzt Englisch Lehrer seid. | Quelle: Visualhunt

Ihr habt es probiert, aber es hat noch keine Rückmeldungen gegeben?

Dann nehmt Eure Surfbretter und ab ins Internet. Die sozialen Medien bieten unzählige Möglichkeiten, um Eure Reichweite zu verbessern. So erreicht Ihr alle Schüler in Eurer Stadt oder sogar jeden Internetnutzer.

Schreibt eine kleine, nette und ansprechende Anzeige, die dazu motiviert, Euch zu kontaktieren. Eine schöne Präsentation von Euch selbst, ein gutes Foto, Euren Lebenslauf, eventuelle Reisen (die von Euren Sprachkenntnissen zeugen), Details über Eure Pädagogik, Eure Ziele…

Besonders wichtig ist es, über Euren Charakter zu sprechen. So kann der Schüler beruhigt sein, dass Ihr gut zusammenpasst. Häufig werden ruhige und geduldige Personen als Lehrer bevorzugt, die sich an das Niveau des Einzelnen anpassen (Man kann sich denken, warum…).

Dieser Ruf als guter Nachhilfelehrer wird Euch einen treuen und regelmäßigen Kundenstamm bringen und aus Euch den König der Nachhilfe machen!

Um auf Euren „Marktwert“ zurückzukommen:

Das Angebot an Privater Nachhilfe wuchert derart über alle Ufer, dass man mit den Ellenbogen kämpfen muss, um sich einen Platz zu verschaffen und Schüler zu finden. Aber bloß nicht aufgeben, denn: Qualität setzt sich durch.

Es macht dann Sinn, seinen Preis an die Klassenstufe des Schülers anzupassen. Allgemein wird eine Nachhilfestunde rund 15€ in der Unterstufe, zwischen 15 und 18 € in der Oberstufe und ab ca. 20 € beim Abitur kosten.

Die erste Englischstunde kostenlos anzubieten ist eine Geste, die Eltern sehr schätzen. Sie werden Euch danach sicherlich Ihr vollstes Vertrauen schenken.

Wenn Du erst einmal Deine Annonce, die Dich von anderen unterscheidet, geschrieben hast, dann heißt es, ab auf Linkedin, Facebook, Instagram, Kleinanzeigen-Portale und natürlich Superprof!

Wenn Ihr Euer Profil etwa alle drei bis vier Wochen aktualisiert, damit es nicht verstaubt, werden die Anrufe und Nachrichten von alleine zu Euch kommen – wie bei einem Fischer, der auf den Fang wartet!

Schüler in den Schulen Deiner Stadt finden

In den meisten Städten gibt es mindestens zwei Schulen, Gymnasien, Realschulen, Gesamt-, Haupt- oder Grundschulen. Genug also, um eventuell dort einige Schüler zu finden!

Macht es klassisch: Hängt Eure Anzeige an die dortigen Schwarzen Bretter und bittet, wenn möglich im Sekretariat, die Anzeige auch im Lehrerzimmer auszuhängen und versucht, persönlich mit den Englischlehrern zu sprechen.

Etwas weniger klassisch gefällig? Veröffentlicht Eure Anzeige auf Superprof und teilt sie auf Euren sozialen Medien!

So habt Ihr einen direkten Draht zu Eurer Zielgruppe, den Schülern mit Lernproblemen in Englisch, die „Anschub“ in Englisch benötigen und wahrscheinlich Privatunterricht in Englisch buchen werden.

Aus zeitlicher Sicht empfehlen wir Euch, Eure Anzeige gegen Ende des Winters zu veröffentlichen. Dann, wenn die ersten Schüler angesichts des nahenden Schuljahresendes merken, dass vielleicht doch nicht alles so glatt läuft wie geplant.

Nachhilfeagenturen kontaktieren

Firmen, die professionelle Nachhilfe anbieten, sind eine exzellente Lösung, um effizient neue Schüler zu finden. Und die Auswahl ist groß…

Es kann allerdings vorkommen, dass Ihr am Anfang einen Bewertungstest in Englisch absolvieren sollt. Wenn Ihr aber bereits in das Land der Sprache Shakespeares gereist seid oder sogar dort für einige Zeit gelebt habt, wird dieser Schritt nichts als eine Formalität sein für Euch.

Wenn Ihr einmal als Lehrer angekommen seid: It’s your turn! Jetzt muss der Schüler einen Test absolvieren, damit Ihr sein Niveau feststellen könnt.

Der Privatunterricht ist ein besonderer Moment um dem Schüler zu helfen, fortzuschreiten, seinen schriftlichen und mündlichen Ausdruck zu verbessern oder sich auf seine Englisch-Klausur vorzubereiten.

Es ist wichtig, dass die Schüler die Fremdsprachen „leben“. Klingt nach spirituellem Tamtam, ist es aber nicht. Hiermit ist gemeint: Englische Zeitung lesen, englische Filme schauen, seinen PC und sein Handy auf Englisch umstellen, englische Rezepte kochen (auf Englisch, versteht sich) …

Wie erlerne ich eine Fremdsprache effizient? Sprachen lernen hat auch viel mit dem Abbau vom Hemmungen zu tun. Einfach los plappern! | Quelle: Visualhunt

Zu Zeiten des Internets wandelt sich der klassische Englischkurs immer mehr in Richtung Online-Kurse. Der Vorteil ist ganz klar: zeitliche und räumliche Flexibilität für Lehrer und Schüler. Insbesondere bei Superprof könnt Ihr den passenden Schuh zu Eurem Fuß finden.

Englisch ist ein wichtiges Fach im Laufe der Schullaufbahn und es ist immer wichtiger, mindestens eine Fremdsprache zu sprechen. Ob es für die weitere Bildung oder für die Karriere ist: Englisch ist heutzutage nicht mehr wegzudenken.

Umso wichtiger also, dass der Schüler das Klassenniveau beibehält, nicht den Kopf hängen lässt, und sich traut, zu kommunizieren.

Und wenn wir schon einmal dabei sind, uns von der Masse abzuheben: Wieso dann sind nicht gleich auf eine TOEFL-Prüfung vorbereiten, um den Kenntnisstand nachzuweisen?

Und, wer von Euch denkt jetzt immer noch, dass Englischkurse nichts bringen?

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