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Du willst Mathelehrer werden? Wir zeigen Dir, was es zu beachten gilt!

Von Tobias, veröffentlicht am 30/09/2017 Blog > Nachhilfe > Mathe > Mathe Nachhilfe geben: So kannst Du Mathematik unterrichten

Ihr werdet es noch früh genug herausfinden: Die Konkurrenz in der kleinen (gar nicht mehr so kleinen) Welt des Nachhilfeunterrichts und der Hausaufgabenhilfe ist groß!

Das gilt ganz besonders für Mathematik. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, unabhängig und privat Mathe zu unterrichten, anstatt dem langwierigen Prozess zu folgen und Mathelehrer an einer öffentlichen Schule zu werden.

Einige fahren dabei sogar zweigleisig und geben als studierte Lehrer nebenbei private Mathe Hilfe via Nachhilfeunterricht.

Für angehende Mathe Nachhilfelehrer ist es daher wichtig, sich richtig auf diesen umkämpften Arbeitsmarkt einzustellen. Dabei dürft Ihr keinesfalls naiv sein!

Wer Mathe-Unterricht geben möchte, der muss mehrere Schritte durchlaufen: Die Vorbereitung der Unterrichtsstunden, die Anwendung einer adäquaten pädagogischen Herangehensweise und nicht zuletzt Schüler für seinen Unterricht finden.

Außerdem solltet Ihr Euch Gedanken über Eure Bezahlung machen.

Wieviel werdet Ihr als Mathe-Nachhilfelehrer pro Stunde verlangen können?

Welche Art von Qualifikationen benötigt Ihr, um Mathematik Nachhilfe geben zu können?

Wie kann ich Nachhilfe in Mathe geben?

Mathe Nachhilfe zu geben kann in vielerlei Hinsicht eine gute Sache sein: Ihr könnt Euch selbst verbessern, Eure Schüler wieder auf die Erfolgsspur bringen und gleichzeitig noch gutes Geld bei flexiblen Arbeitszeiten verdienen.

Privater Nachhilfe-Unterricht kann dabei ein Nebenjob, Ferienjob oder sogar ein Vollzeitjob sein.

Natürlich benötigt Ihr dafür auch gewisse Fähigkeiten. So müsst Ihr stets geduldig sein und Euch darauf einstellen, dass Eure Schüler beim ersten Mal nicht gleich alles verstehen.

Mit Superprof im Nu zum Nachhilfelehrer werden Superprof zeigt Euch, wie Ihr schnell zum erfolgreichen Nachhilfelehrer werdet. | Quelle: Pixabay

Um einen reibungslosen Unterricht zu gewährleisten, müsst Ihr Euch außerdem jedes Mal gut auf die Stunde vorbereiten damit Ihr auf alle Fragen eine gute Antwort geben könnt.

An der Qualität des Lehrers wird nämlich in vielen Fällen auch sein Gehalt festgemacht!

Eure Schüler solltet Ihr dabei stets respektvoll behandeln, damit ein gutes zwischenmenschliches Verhältnis entstehen kann. Versetzt Euch in seine Situation und gebt ihm ein gutes Gefühl, indem Ihr ihn stets unterstützt und positiv stimmt.

Außerdem müsst Ihr Euch entscheiden, ob Ihr Euch Eure Schüler selbst sucht, oder Euch lieber über eine Organisation vermitteln lasst.

Beides hat seine Vor-und Nachteile, die Ihr in unserem Artikel zu Thema „Mathe Nachhilfelehrer werden“ nochmals genauer nachlesen könnt.

Die Geschichte des Matheunterrichts

Mathematik Unterricht hat eine lange Geschichte und hat sich über die Jahrtausende stetig gewandelt.

Auf unserer kleinen Zeitreise durch die Geschichte des Matheunterrichts beginnen wir zunächst im alten Griechenland. Hier gab es, wie so oft in früheren Zeiten, eine Zwei-Klassen-Gesellschaft.

Mathe durfte nur lernen, wer aus gutem Hause kam und männlich war. Der Unterricht erfolgte zunächst meist zuhause und anschließend in einer der großen Schulen der griechischen Denker um Pythagoras und Platon. Mathematik war jedoch eher dafür gedacht, das logische Denken zu fördern.

Auch im alten Rom hatte Mathematik noch keinen hohen Stellenwert. Im Gegenteil: Mathematiker und Naturwissenschaftler wurden sogar verpönt, Kunst und Rhetorik waren angesagt.

Wiederum blieb eine weiterführende mathematische Ausbildung den männlichen Kindern aus wohlhabenden Familien vorbehalten. Mathematik wurde außerdem in den Kirchen und Klöstern gelehrt, allerdings immer im Einklang mit der christlichen Weltanschauung.

So hat sich der Mathe Unterricht über die Jahrhundert verändert Mathematik Unterricht im Wandel der Zeit | Quelle: Pixabay

Erst in der Renaissance wurden die ersten kaufmännischen Rechenschulen eröffnet und Unterricht erfolgte zum ersten Mal nicht in lateinischer Sprache.

Durch die Erfindung des Buchdrucks verbreiteten sich wichtige Werke in Europa und mehr Leute bekamen Zugang zu mathematischer Bildung.

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Schulpflicht eingeführt und Mathematik wurde nun auch der breiten Masse beigebracht, zumindest soweit es die damals prekären Lebensumstände zuließen.

Heute ist Mathematik in den meisten Fällen ein wichtiges Hauptfach und aus unserem Leben gar nicht mehr wegzudenken.

Welche Ausbildung brauchst Du, um Mathe Nachhilfe geben zu können?

Wer Mathematik-Lehrer an einer Schule werden möchte, der muss in der Regel ein 5-Jähriges Lehramtsstudium durchlaufen. Doch gilt das auch für private Nachhilfe?

Natürlich nicht! Die Eintrittsbarrieren in den Nachhilfemarkt sind minimal. Einzige Voraussetzung: Ihr müsst mindestens 13 Jahre alt sein und falls Ihr noch nicht volljährig seid, eine Einverständniserklärung Eurer Eltern haben.

Studenten sind sehr häufig als Nachhilfelehrer zu finden. Für die Schüler liegt der Vorteil darin, dass sie meist einen niedrigeren Preis verlangen als ausgebildete Lehrer. Außerdem ermöglicht der geringe Altersunterschied einen Unterricht auf Augenhöhe.

Superprof zeigt Euch, wie Ihr zum Mathe-Lehrer werdet Es gibt viele Möglichkeiten, Mathelehrer zu werden! | Quelle: Pixabay

Wenn Ihr Berufserfahrung habt, zum Beispiel als Ingenieur, dann bietet sich private Mathe Nachhilfe ebenfalls an, um nebenbei eventuell etwas hinzu zu verdienen. Aufgrund Eurer guten Ausbildung und praktischen Erfahrung gehört Ihr zu den gefragtesten Nachhilfelehrern überhaupt!

Wer sich dennoch für eine Ausbildung zum Lehrer entscheidet, dem winken sogar noch bessere Aussichten.

Egal, ob Ihr dabei den klassischen Weg des Lehramtsstudiums wählt oder als Quereinsteiger nach einem zum Fach passenden Master-Studium zu Eurem Beruf kommt – ein gutes Gehalt ist Euch sicher und Eure Ferien sind lang!

Wie kann ich für meine Mathe Nachhilfe Schüler finden?

Wenn Ihr Euch dafür entschieden habt, private Mathematik-Nachhilfe zu geben, dann ist der erste und wichtigste Schritt, Schüler für Euren Mathe Unterricht zu finden. Aber wie stellt Ihr das am besten an?

Eine gute Möglichkeit ist es, sich einfach mal im Familien- und Freundeskreis umzuhören. Vielleicht braucht ein Cousin oder die Schwester einer Eurer Freunde Eure Unterstützung?

Dabei solltet Ihr auf jeden Fall auch auf soziale Medien wie Facebook zurückgreifen. Dort erreicht Ihr die größtmögliche Reichweite mit dem geringsten Aufwand.

Habt Ihr einmal gute Arbeit geleistet, dann wird Euch Euer Ruf vorauseilen und die Schüler werden schon bald wie von selbst auf Euch zukommen.

Falls das zunächst nicht klappt, dann probiert es doch einfach mal in Eurer Nachbarschaft!

Gerade wenn Ihr in belebten Wohnvierteln wohnt, ist das eine gute Methode. Falls es Euch unangenehm ist, unangemeldet zu klingeln, dann hängt Aushänge in den Treppenhäusern auf und wartet ab, was passiert!

Gleiches gilt für Supermärkte und Läden in Eurer Nähe. Oft gibt es gerade in größeren Supermärkten ein Schwarzes Brett für Kleinanzeigen. Dort erreicht Ihr dann auch direkt die Schüler und deren Eltern.

Auch Universitäten und Schulen sind ein guter Ort für Eure Aushänge. Beschreibt Euch und Euren Unterricht in wenigen Sätzen und versucht unbedingt, aus dem Meer von verschiedenen Aushängen herauszustechen!

Darüber hinaus bieten Euch Plattformen wie Superprof natürlich ebenfalls eine einfache und effiziente Art und Weise, nach Nachhilfeschülern zu suchen: Schaltet Online Anzeigen für Mathe Nachhilfeunterricht und erreicht so potenzielle Schüler in Eurer Stadt oder ganz Deutschland!

Welchen Preis kann ich für Mathe Nachhilfe verlangen?

Habt Ihr einmal einen Schüler- und damit Kundenstamm zusammen, müsst Ihr entscheiden, wie viel Ihr für Euren Mathe Nachhilfeunterricht verlangen könnt. Dabei spielen mehrere Faktoren eine Rolle.

Vorweg: Ihr solltet Euch in keinem Fall unterbezahlt fühlen!

So viel verdient ein Mathe Nachhilfe Lehrer Ihr wollt Nachhilfe-Lehrer werden? Mit diesem Gehalt könnt Ihr rechnen | Quelle: Pixabay

Habt Ihr besondere Qualitäten? Vielleicht ein gutes Mathe-Abitur oder bereits Berufserfahrung mit Mathematik oder gar als Mathe-Lehrer? Das könnt Ihr durchaus als Verkaufsargument verwenden!

Um eine ungefähre Idee vom Stundenlohn eines Mathe Nachhilfe-Lehrers zu bekommen, könnt Ihr einfach mal auf Superprof stöbern. Hier bieten Lehrer verschiedenster Art ihren Unterricht an.

So erfahrt Ihr, ob Ihr mit Eurer Preisvorstellung eher unter oder über dem Durchschnitt liegt. Der durchschnittliche Preis liegt bei Superprof bei in etwa 22 Euro/Stunde.

Auch wo Ihr Nachhilfe gebt schlägt sich im Preis nieder. So kostet eine Nachhilfestunde in Schwerin im Schnitt 8 Euro mehr als in Leipzig! Das hängt auch mit dem Gleichgewicht zwischen lokalem Angebot und Nachfrage zusammen (vgl. die Angebote für Mathe Nachhilfe Berlin).

Falls Ihr in anderen Fächern außer Mathe Nachhilfe geben könnt, ist das ebenfalls ein Grund, den Preis zu erhöhen. Oft haben Schüler, die zusätzlichen Unterricht benötigen, auch Schwierigkeiten in Fächern wie Physik, Chemie usw.

Wieviel verdient ein Mathematik Lehrer?

Vielleicht interessiert Ihr Euch mehr für den Beruf als Lehrer an einer richtigen Schule als für die Tätigkeit als privater Nachhilfe-Lehrer.

Dabei solltet Ihr Euch immer darüber im Klaren sein, dass ein Lehrer eine lange Ausbildung hinter sich bringen muss. Egal, ob es sich dabei um ein klassisches Lehramtsstudium handelt oder ein fachverwandtes Studium, nach dessen Abschluss Ihr dann als Quereinsteiger anfangen könnt.

Doch der Aufwand lohnt sich: Lehrer in Deutschland verdienen im Schnitt fast 4.000 Euro brutto! Das Gehalt ist jedoch abhängig von Art der Schule (Grund-, Real-, Hauptschule usw.) sowie dem Bundesland.

Hier liegen Hamburg, Sachsen-Anhalt, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern über dem Landesdurchschnitt. Während ein Grundschullehrer nur auf etwa 3.700 Euro kommt, können Gymnasiallehrer der Sekundarstufe II mit über 4.500 Euro rechnen.

In jedem Fall habt Ihr als Mathelehrer ein sicheres Gehalt und obendrauf so viel Urlaub wie in kaum einem anderen Beruf.

Mathe Nachhilfe Online geben: Vor- und Nachteile

Online-Nachhilfe hat viele Vorteile, ist aber auch nicht für jeden die richtige Wahl. Nachhilfelehrer Anis hat für Superprof seine Sicht der Dinge dargelegt.

Für ihn sind Ortsunabhängigkeit und Flexibilität entscheidende Punkte.

Durch Mathe Nachhilfe Online spart Ihr einerseits Geld, da Ihr in der Zeit, die Ihr für die Fahrt aufwendet, andere Schüler unterrichten könnt. Andererseits könnt Ihr als Nachhilfelehrer so Schüler erreichen, die eigentlich zu weit von Euch entfernt wohnen würden.

Ihr könnt so mehrere Schüler in Videokonferenzen unterrichten und niemand muss sich dabei von zuhause wegbewegen.

In diesem Artikel lernt Ihr mehr über die Vor-und Nachteile von Online-Unterricht Online-Nachhilfe hat vielerlei Vorzüge – Anis erklärt sie Euch | Quelle: Pixabay

So wird Nachhilfe auch denkbar, wenn Ihr oder Euer Schüler gerade im Urlaub seid! Gleichzeitig könnt Ihr über Messenger- oder Cloud-Dienste Informationen und Dateien in Echtzeit mit Euren Schülern teilen und sie gemeinsam bearbeiten.

Das bringt aber einige wichtige Voraussetzungen mit sich: So solltet Ihr und Euer Schüler über eine gute und stabile Internetverbindung verfügen. Auch eignet sich Unterricht per Skype und Webcam nicht für jeden und kann zu Kommunikationsproblemen führen.

Anis selbst hat mit Online Mathematik Nachhilfe ausschließlich positive Erfahrungen gemacht und die meisten seiner Schüler konnten sich um mehrere Noten verbessern!

Klickt Euch durch unsere Artikel und erlernt das Grundwissen, das Ihr als Mathematik-Nachhilfelehrer unbedingt braucht!

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