Die Kindheit wird immer stärker von Medien geprägt. Mittlerweile gibt es auch ein breites Medienangebot speziell für Kinder, von Internetseiten über DVDs und Serien bis hin zu Hörspielen und Musik auf CDs oder Kassetten (ja, die gibt es immer noch).

Kinder wachsen heute ganz natürlich umringt von Smartphones, Tablets, Computern, Radios und Fernsehern auf, und meistens können sie diese auch schon bedienen! Der Umgang dieser Geräte wird immer einfacher und kinderfreundlicher, man muss schließlich nur auf den Bildschirm tippen oder darüber wischen, damit etwas passiert. Selbst Kleinkinder kommen mit diesen Medien in Kontakt, entweder durch ältere Geschwister oder weil ihre Eltern sie mit ihnen zusammen nutzen.

Benutzen Deine Kinder Handys?
Viele Kinder können bereits mit Smartphones umgehen. | Quelle: unsplash

Und das überall! Mittlerweile sind Medien nicht mehr an das eigene Zuhause gebunden wie früher der Fernseher, nein, moderne Medien wie Smartphones und Tablets sind überall verwendbar und können demnach auch im Park, im Supermarkt oder auf dem Spielplatz genutzt werden – wenn die Eltern es denn für nötig halten.

Neue Medien gehören also heute zum Alltag jedes Kindes und prägen ihn mit!

Katinka
Katinka
Lehrkraft für Französisch - Leseverständnis
5.00 5.00 (23) 29€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Stergios
Stergios
Lehrkraft für Klavier
60€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Irina
Irina
Lehrkraft für Personal Training
5.00 5.00 (2) 35€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Matthias
Matthias
Lehrkraft für Programmierung
5.00 5.00 (30) 90€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Bami
Bami
Lehrkraft für Deutsch als Fremdsprache (DaF)
4.86 4.86 (5) 20€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Lucas
Lucas
Lehrkraft für Schwimmen
5.00 5.00 (25) 70€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Caro
Caro
Lehrkraft für Spanisch
4.93 4.93 (40) 25€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Viktor
Viktor
Lehrkraft für Algebra
4.94 4.94 (92) 70€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Julia
Julia
Lehrkraft für Professionelles Coaching
5.00 5.00 (16) 45€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Raphaël
Raphaël
Lehrkraft für Gitarre
5.00 5.00 (20) 45€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Olga
Olga
Lehrkraft für Gesang
5.00 5.00 (6) 80€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Moritz
Moritz
Lehrkraft für Fitness
60€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Eleonora
Eleonora
Lehrkraft für Solfeggio
5.00 5.00 (3) 30€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Peter
Peter
Lehrkraft für Deutsch als Fremdsprache (DaF)
4.88 4.88 (8) 34€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Alexandra
Alexandra
Lehrkraft für Spanisch - Hörverständnis
4.98 4.98 (45) 29€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Fernando
Fernando
Lehrkraft für Mathematik
4.97 4.97 (33) 17€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!

Das Internet – Möglichkeiten und Gefahren

Im Internet finden sich eine Vielzahl von Webseiten und Apps für Kinder. Kinder können mit ihnen rechnen, schreiben und lesen lernen sowie malen, spielen, Serien schauen und sich anderweitig beschäftigen. Medien für Kinder bieten ihnen also vielseitige Möglichkeiten zum Lernen und Spaß haben.

Auch Online lernen für die Schule ist inzwischen gar nicht unüblich. Studenten finden im Internet ebenfalls nützliche Lern-Apps.

Zudem passiert die Kommunikation oft über die Medien. Erwachsene schreiben sich E-Mails, Kinder Video chatten mit ihren Großeltern, da sie sie aufgrund der aktuellen Lage nicht sehen können oder dürfen.

Das sind alles positive Faktoren des Internets. Vor 30 Jahren hätten die Großeltern darauf verzichten müssen, ihre Enkel zu sehen, wenn auch nur virtuell!

Videokonferenzen mit den Großeltern - warum nicht?
Dank des Internets können Kinder ihre Familie virtuell sehen. | Quelle: unsplash

Jedoch bergen das Internet und digitale Medien natürlich auch einige Gefahren in sich. Neben „unanständiger“ Werbung, die beim Serienschauen erscheinen kann (in der zum Beispiel viel nackte Haut gezeigt wird), kann der Bildschirm auch der kindlichen Entwicklung schaden.

Kleinkinder entwickeln in den ersten Jahren ihre Fähigkeiten über ihr fünf Sinne (fühlen, riechen, schmecken, sehen und hören). Erlebnisse, die alle fünf Sinne ansprechen, bauen ihre Fähigkeiten aus. Werden jedoch nur ein oder zwei Sinne angesprochen wie beim Fernsehen (sehen und hören), kann das Kind seine Fähigkeiten nicht voll entfalten.

Es muss Beschäftigungen nachgehen, die es auch fühlen, riechen und schmecken lassen. Dazu gehören zum Beispiel Bausteine und Bastelaktivitäten für die Fingerfertigkeit und Kreativität, draußen spielen (klettern, Ball spielen usw. für die Hand-Körper-Koordination), musizieren für das Gehör und die Hand-Körper-Koordination und so weiter.

Außerdem brauchen Kleinkinder auch die Aufmerksamkeit ihrer Eltern, um sich geborgen und verstanden zu fühlen und damit eine Eltern-Kind-Bindung entstehen kann. Ist solch eine Bindung möglich, wenn die Eltern immer nur physisch anwesend aber psychisch abwesend sind, weil sie ständig am Chatten oder Telefonieren sind oder im Internet surfen? Du kannst Dir die Antwort denken.

Ältere Kinder, die zu viel vor dem Computer sitzen, laufen zudem Gefahr, durch den Bewegungsmangel an Gewicht zuzunehmen. Durch das falsche Sitzen können Haltungsschäden resultieren, und die körperliche Leistungsfähigkeit sowie Motorik können beeinträchtigt werden. Es ist also wichtig, dass bei Kindern, die viel am Computer sitzen, auf ausgleichende Freizeitaktivitäten geachtet wird!

Lernen mit neuen Medien

Neue Medien können natürlich auch beim Lernen genutzt werden. In manchen Klassenräumen werden statt Schulbüchern inzwischen auch Tablets mit pdf-Dateien, Textverarbeitungssystemen und Internet verwendet. Klingt vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, doch scheinbar ist es machbar.

Interessierst Du Dich fürs E-Learning?
Lernen am Bildschirm - für jedermann! | Quelle: unsplash

Mit einem Tablet hat das Kind Zugang ins Internet und somit auf unzählige Lern-Apps und Webseiten. Darüber hinaus gibt es Lernplattformen wie sofatutor und Learnattack mit Übungen, Arbeitsblättern, Lernvideos und selbst Online-Nachhilfe bzw. Hausaufgaben-Chat.

So kann Dein Kind digitale Medien sinnvoll nutzen, um auch in der Schule weiterzukommen!

Wie neue Medien die Kreativität fördern

Natürlich können Eltern mit Medien ihre Kinder in kreativer Hinsicht auch fördern. Es kommt darauf an, wie sie die medialen Aktivitäten gestalten.

Es gibt kindersichere Apps, mit denen Kinder malen können, wie Coosi Box, Shape it! oder Labo Car Designer. Des Weiteren gibt es Apps, die Dir ausführliche Bastelanleitungen geben, wie DIY Basteln oder Liebe Origami für die Faltfans unter uns. Foldify Zoo bietet Euch sogar Bastelvorlagen zum Ausschneiden und Basteln.

Ansonsten gibt es im Internet auch unzählige Malvorlagen, die Du ausdrucken kannst, damit Dein Kind sie ausmalt, ausschneidet, aufklebt oder was ihm sonst noch in den Sinn kommen mag. Malvorlagen gibt es auch etliche von Serienhelden, falls Dein Kind einen bestimmten gern hat.

Lust, kreativ zu sein?
Das Internet gibt Euch auch viele Ideen für kreative Aktivitäten. | Quelle: unsplash

Fotos, die Ihr gemeinsam schießt, könnt ihr hinterher auch gemeinsam am Computer bearbeiten!

Natürlich dürfen wir an dieser Stelle YouTube nicht vergessen. Hier findest Du zahlreiche Videos, die Dir Ideen für kreative Aktivitäten mit Kindern geben sowie Kinderlieder, begleitet von netten Animation inklusive Text.

Und hier eine Neu-Entdeckung auf YouTube für alle Musik-Fans: Julia Miller-Lissner hat während des ersten Corona-Lockdowns ihre Musikschule einfach online weitergeführt und niedliche Videos produziert, in denen sie mit den Kindern vor dem Bildschirm musikalische Aktivitäten macht. Musikalische Früherziehung online!

10 Tipps für den Umgang mit neuen Medien

Es ist heutzutage unmöglich, Kinder von Fernseher, Computer und Handy fernzuhalten. Hier geben wir Euch ein paar Tipps, wie Ihr den Alltag mit Kindern und Medien gestalten könnt.

  1. Kinder unter drei Jahren sollten vom Bildschirm ganz ferngehalten werden.
  2. Kinder zwischen drei und sechs Jahren sollten nicht länger als 30 Minuten fernsehen oder Videos auf dem Computer schauen, ab sechs Jahren nicht länger als eine Stunden. Dasselbe gibt für Videospiele.
  3. Lange Filme sollten in altersgerechte Abschnitte eingeteilt werden.
  4. Lege auch einen videofreien Tag in der Woche fest.
  5. Fernseher, Computer und Spielkonsole haben im Kinderzimmer nichts zu suchen. Die Verlockung ist so viel zu groß.
  6. Spreche mit Deinem Kind über das, was er gesehen hat, und bleibe während des Videos entweder neben ihm oder in der Nähe.
  7. Keine Videos oder Hörspiele während der Mahlzeiten oder als Hintergrundkulisse.
  8. Keine Videos vor dem Schlafengehen.
  9. Zeige Deinem Kind die kreative Seite des Internets.
  10. Achte darauf, dass Dein Kind weniger Zeit vor dem Bildschirm als draußen an der frischen Luft verbringt!

Des Weiteren solltest Du Dir die Frage stellen, welches Vorbild Du selbst abgibst. Sitzt Du in Anwesenheit Deines Kindes oft vor dem Bildschirm oder schaust auf das Handy? Wenn ja, solltest Du Dir vielleicht überlegen, ob Du Deine Gewohnheiten nicht ändern und die PC-/Handy-Zeit nicht auf Momente verlagern möchtest, in denen Dein Kind nicht anwesend ist.

Du bist schließlich sein Vorbild!

Auf der Suche nach einer Lehrkraft für ?

Dir gefällt unser Artikel?

5,00/5 - 1 vote(s)
Loading...

Christiane

Kinder und Bücher - was braucht man mehr zum Glücklichsein?