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Gute Gründe, warum Du Privater Fitnesstrainer werden solltest!

Von Hannah, veröffentlicht am 04/03/2018 Blog > Sport > Personal Trainer > Warum Personal Trainer werden?

Du bist begeisterter Sportler? Du brauchst berufliche Veränderung? Du wolltest schon immer mit Deinem Hobby Geld verdienen?

Dann sollte der Beruf „Personal Trainer“ in vielerlei Hinsicht perfekt klingen für Dich!

Denn man ist meistens an der frischen Luft, sitzt nicht den ganzen Tag im Büro, trifft immer wieder neue Menschen und ist ständig in Bewegung.

Nicht nur für Deine Klienten, sondern auch für Dich selbst hat dieser Beruf positive Auswirkungen auf Deinen Lebensstil und Deine Gesundheit.

Was Du als Personal Trainer beachten solltest und welche Vorteile dieser Beruf für Dich hat, erfährst Du im Folgenden.

Als Personal Trainer arbeiten & seine Leidenschaft ausleben

Ein Beruf, für den Ihr leidenschaftlich brennt und der Euch einen gesunden Lifestyle garantiert? Besser könnte es gar nicht sein, oder?!

Natürlich ist es immer wunderbar, wenn man mit seinem Hobby seinen Lebensunterhalt verdienen kann!

Bist du für den Beruf als Personal Trainer geeignet? Als Personal Trainer braucht man auch gute Menschenkenntnisse! | Quelle: Unsplash, Credits: Andrea Tummons

Doch jede Arbeit bringt seine eigenen Herausforderungen mit sich. Auch Personal Training!

Man sollte also aufpassen, nicht gleich alles zu idealisieren. Ein Spaziergang wird das nicht!

Wenn Du über eine Karriere als Personal Trainer nachdenkst, gilt es einige Fragen zu klären, bevor man sich in die Ausbildung stürzt oder nach Klienten sucht.

  • Könnte ich als Selbständige/r arbeiten?

Viele Fitnesstrainer machen sich selbstständig, das ist sehr üblich in diesem Berufsfeld! Jeder Fitnesscoach hat seine eigene Weise zu trainieren und legt unterschiedliche Schwerpunkte – es macht also Sinn, sein eigenes Ding durchzuziehen!

Viele Menschen, die heute als Personal Trainer arbeiten, hatten vorher einen herkömmlichen Beruf. Der Wunsch nach Selbstbestimmung, Freiheit, mehr Bewegung und weniger Stress bewegte viele dazu – wie vielleicht auch Dich – Fitness Coach zu werden.

Doch die Frage ist hier: Bist Du dafür geschaffen, Dein eigener Boss zu sein? Denn das bringt zwar so einige tolle Freiheiten mit sich, verlangt aber auch viel Disziplin – nicht zu schweigen von finanziellen Risiken und Unsicherheiten.

Was für die einen also der größte Vorteil an diesem Beruf ist, könnte für andere zur Stolperfalle werden! Je nachdem, wie gut Du selbstständig arbeiten kannst, ist auch der Beruf als Fitness Trainer mehr oder weniger geeignet für Dich.

Um diese Entscheidung zu treffen, musst Du ehrlich sein mit Dir selbst. Lass Dich von Bekannten beraten und frage praktizierende Trainer nach Ihrer Erfahrung.

  • Bin ich überhaupt geeignet für den Beruf als Personal Trainer?

Diese Frage ist logischerweise ausschlaggebend. Trotzdem kommt sie einem als begnadeter und leidenschaftlicher Sportler nicht gleich in den Sinn. Schließlich ist man ja fachlich bewandert…

Doch um Personal Trainer zu sein braucht es mehr, als ein Waschbrettbauch oder eine persönliche Bestzeit beim letzten Marathon.

Es geht hier um Menschenkenntnisse, Einfühlungsvermögen und Motivationsvermögen. Kannst Du anderen etwas beibringen? Bist Du geduldig? Hast Du die Energie, um andere mitreißen zu können? Bis Du empathisch?

All dies ist sehr wichtig, wenn Ihr erfolgreiche Trainer werden möchtet!

Zusammenfassend solltest Du also folgende Fragen für Dich klären:

  • Bin ich überhaupt geeignet, Personal Trainer zu werden? Dafür braucht es nicht nur sportliche Skills, sondern auch Menschenkenntnisse und pädagogische Fähigkeiten!
  • Bin ich bereit, ein finanzielles Risiko einzugehen? (kostenpflichtige Ausbildung, steuerliche Nachteile & Versicherung, Investition in Dein eigenes Unternehmen, etc…)
  • Kann ich mein eigener Boss sein und mich an flexible und ungewöhnliche Arbeitszeiten gewöhnen?

Kleiner Tipps zum Schluss: Viele Fitnesstrainer fangen ihre Karriere in einem Fitnessstudio an.

So können sie Erfahrungen sammeln und gleichzeitig Kontakte knüpfen – das schafft gute Voraussetzungen für die Selbstständigkeit!

Personal Training anbieten, um etwas zu bewegen

Wenn Du gerne Personal Trainer werden möchtest, gilt es eine wichtige Faustregel zu befolgen:

Fokussiere Dich auf einige wenige Disziplinen und bilde so Dein eigenes authentisches Profil. Nur so kannst Du Dich von der Masse abheben!

Was macht Dich als Trainer aus? Worin bist Du Experte?

Personal Trainer sollten sich auf bestimmte Disziplinen konzentrieren. Was sind Deine Stärken? | Quelle: Unsplash, Credits: Mia Gracia Tabili

Denn das Berufsfeld der Fitnesstrainer ist unglaublich vielfältig und hart umkämpft!

Dazu kommt, dass in Deutschland „Personal Training“ kein geschützter Beruf ist und es deshalb keine staatliche Ausbildung gibt: Personal Trainer kommen also aus vielen verschiedenen Richtungen und haben unterschiedliche Ansätze:

Ob als Trainer im Fitnessstudio, Hobbysportler mit Weiterbildung, Physiotherapeut oder Ernährungsexperte,…

Bei solch vielfältiger Konkurrenz solltest Du Deine Schwerpunkte setzen und Stärken kennen.

So kannst Du Dein Training gut vermarkten und lockst mit einem transparenten Profil die potentiellen Kunden an!

Auch persönlich für Dich hat es viele Vorteile, sich nur auf Deine Vorlieben zu beschränken. Denn so hast du logischerweise selber mehr Spaß beim Training und kennst Dich bereits gut aus!

Wo möchtest Du Dich in dem weiten Feld des Personal Trainings positionieren?

Dafür solltest Du Dir folgende Fragen stellen:

  • Welche Disziplinen möchte ich in meinem Sportprogramm anbieten? Cardio, Gewichtstraining, Kampfsport, Schwimmen, Yoga, Tanzen,…?
  • Was ist meine Zielgruppe: Sporteinsteiger? Athleten? Senioren? Jugendliche?
  • Möchte ich mit einem Fitnessstudio zusammenarbeiten oder mich selbstständig machen? Einzeltraining oder Gruppentraining?

Sobald diese grundlegenden Fragen geklärt sind, solltet Ihr Euch an den Entwurf Eurer verschiedenen Sportprogramme machen.

Was bietet Ihr an? Wie lange gehen die Trainingseinheiten? Arbeitet Ihr mit einem Ernährungsexperten und anderen Einrichtungen zusammen?

Hier könnt Ihr Euch austoben und ganz nach Euren Vorlieben und Überzeugungen Trainingspläne erstellen – und dabei auch gerne Elemente aus verschiedenen Disziplinen mischen!

Bleibt dabei einfach Eurem Profil treu!

Am Ende sollten diese vorgefertigten Pläne flexibel sein. Denn das ist eine wichtige weitere Regel, die man als Fitness Coach befolgen sollte:

Passt Eure Trainingspläne immer den individuellen Bedürfnissen Eurer Klienten an und besprecht mit ihnen, was sie für Vorstellungen haben!

Dafür ist eine gute und klare Kommunikation mit Eurem Schüler sehr wichtig. Bevor Ihr das gemeinsame Training beginnt, sollten Ziele und Erwartungen gut abgesprochen werden.

Doch auch während der Trainingseinheiten und danach ist Feedback das A & O eines guten Personal Trainings.

Versucht zu beobachten, wie sich Eure Klienten fühlen, bittet sie um Rückmeldung und passt die Trainingspläne entsprechend an!

Auch der sportliche Fortschritt sollte regelmäßig analysiert  und besprochen werden.

So vermittelt Ihr einen professionellen Eindruck und bringt Eure Schüler sicherlich an Ihre Ziele!

Personal Trainer werden für eine gesunde Lebensweise

Personal Training kann nicht nur Deinen Klienten dabei helfen, einen gesunden Lebensstil zu führen – sondern auch Dir selber!

Denn Fitnesstrainer sollten aus vielerlei Gründen in Top-Form bleiben.

Wer möchte gerne von einem Coach trainiert werden, der sich selbst nicht motivieren kann und vor Planks, Crunches, Liegestützen & Co. zurückschreckt?!

Das nimmt dem Ganzen schlichtweg die Glaubwürdigkeit…

Eine ausgewogene Ernährung ist genauso wichtig, wie Sport! Weniger Burger, mehr Gemüse! | Quelle: Unsplash

Das „Produkt“, das Ihr verkauft – Sport, Gesundheit, Disziplin – solltet Ihr also wortwörtlich verkörpern! So eng seid Ihr physisch mit Eurem Beruf verbunden.

Neben regelmäßigen Sporteinheiten gehört auch eine gesunde Ernährung dazu – natürlich passend zu Eurem Sportprogramm.

So könnt Ihr Euren Klienten mit gutem Beispiel vorangehen und außerdem aus eigener Erfahrung sprechen!

Auch auf Alkohol und Zigaretten solltet Ihr als Personal Trainer verzichten. Achtet darauf, dass Ihr genügend Schlaf bekommt und das Stresslevel gering haltet.

Denn für viele Klienten geht es nicht nur um die körperliche Verfassung beim Personal Training. Viele machen solch ein Sportprogramm auch als eine Art Therapie.

Denn wer seinen Körper pflegt, pflegt auch seine Seele!

Gegen Stress im Alltag, für eine ausgewogenere Ernährung und Wohlbefinden in der eigenen Haut, für mehr Selbstbewusstsein und Erfolgserlebnisse – für all dies suchen sich Menschen einen Personal Trainer.

Und so solltet Ihr auch Euer eigenes Sportprogramm sehen: Sport und gesunde Ernährung als Wohltat für Körper & Geist!

Nur wenn Ihr davon überzeugt seid, könnt Ihr das an Eure Schüler weitergeben und aus eigener Erfahrung sprechen.

Ein gesunder Lebensstil ist also nicht nur wichtig für Euren Körper, sondern auch für Eure Physis.

Mehr Selbstbewusstsein und Energie helfen Euch und Euren Klienten auch in anderen Lebensbereichen!

 

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