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Alles, was Ihr zum Thema Italienisch Lernen wissen müsst

Von Tobias, veröffentlicht am 18/10/2018 Blog > Sprachen > Italienisch > Wie finde ich einen Sprachkurs Italienisch?

Dieses Jahr habt Ihr Euch fest vorgenommen, Italienisch zu lernen und die Kultur unserer südeuropäischen Freunde näher kennen zu lernen.

Oder sucht Ihr nach passendem Italienischunterricht für einen Freund oder Verwandte?

Das ist eine gute Idee, denn durchs Erlernen einer neuen Sprache tut man sich einen großen Gefallen: Ihr verbessert Eure kognitiven Fähigkeiten, da sich Euer Gehirn langsam daran gewöhnen wird, von einer Sprache zur anderen zu wechseln. So beschleunigt Ihr Euren Denkprozess!

Außerdem werdet Ihr Euer Selbstvertrauen verbessern, da Ihr immer wieder aus Eurer Komfortzone herauskommen müsst.

Wer sich traut, nach Italien zu gehen, um seine Sprachkenntnisse in der Praxis anzuwenden, der wird auch im restlichen Leben mehr Mut beweisen.

Aber wieviel kostet Italienischunterricht eigentlich? Und welche ist die beste Methode, um Italienisch schnell und effizient zu erlernen?

Superprof zeigt Euch, worauf es beim Italienischlernen wirklich ankommt!

Was kostet ein Italienisch-Kurs?

Während bei uns in Deutschland fast ¼ der Schüler Französisch lernen, sind es bei Italienisch gerade mal 0,3 %!

Eigentlich ist das schade, denn wer Italienisch kann, der hebt sich vom Rest der Schüler deutlich ab!

Doch das Ganze hat natürlich auch seinen Preis.

Für Privatunterricht bei Euch zuhause, egal für welches Fach (Mathe, Sprachen, Physik, Geschichte oder Sozialkunde) müsst Ihr mit etwa 20 Euro pro Stunde rechnen.

Wenn Ihr einen professionellen Privatlehrer engagiert, der seinerseits mit ca. 20 € die Stunde Nettoverdienst rechnet, dann müsst Ihr als Schüler sogar noch mehr bezahlen (ca. 35 – 45 € /h).

Italienisch ist die Sprache der Romantiker Italienisch sprechen – davon träumen viele. Aber wie lernt man die Sprache am besten? | Quelle: Pixabay

Das liegt an den Steuern, die Euer Lehrer im Nachhinein ans Finanzamt abführen muss. Je nach Steuerklasse muss er oder sie dann fast 50 % seines Bruttoverdienstes abgeben!

Dennoch gilt, dass die Preise für Italienischunterricht bzw. Sprachunterricht im Allgemeinen (Französisch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch etc.) von vielen verschiedenen Faktoren abhängen.

  • Euer Wohnort: In den großen Städten zahlt Ihr meist mehr als auf dem Land, im Süden mehr als im Osten etc.
  • Das Niveau Eures Lehrers: Ist er Muttersprachler? Hat er einen Italienisch-Abschluss? Vielleicht ein Student, der sich nebenbei nur etwas Taschengeld hinzuverdienen will?
  • Euer Niveau (Wenn Ihr blutiger Anfänger seid, dann kann der Lehrer nicht so viel verlangen wie für einen Profi, der sich auf eine wichtige Prüfung vorbereiten will).
  • Die Regelmäßigkeit des Italienisch-Unterrichts (einmal pro Woche, Intensivseminare, Anfängerkurse zu zweit, etc.)
  • Welches Niveau Ihr erreichen wollt (Wollt Ihr wirklich zweisprachig werden, nur die wichtigsten Ausdrücke für eine Reise kennen lernen oder ein offizielles Niveau (B2, C1…) erreichen)
  • Welche Art von Unterricht Ihr gerne nehmen würdet (an einer Sprachschule, mit einem Privatlehrer bei Euch zuhause, im Gruppenunterricht, Online-Unterricht…)

So kann sich der Preis für Italienischunterricht schnell mal verdoppeln.

Von 20€ für Privatunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene kann der Preis auch auf bis zu 50€ für absolute Profis steigen.

Nun ist es an Euch, die Entscheidung für die richtige Art von Italienischunterricht zu treffen!

Wie findet man den passenden Italienischunterricht?

In Deutschland geben Eltern heute fast 900 Millionen Euro pro Jahr für private Nachhilfe aus – Tendenz steigend! Der Nachhilfemarkt boomt und wird für immer mehr Menschen attraktiv.

Das liegt unter anderem auch an Seiten wie Superprof, auf denen Schüler und Lehrer heute völlig unkompliziert vermittelt werden. Hier seht Ihr, welche Profile es gibt!

Für Euch als Schüler hat das den Vorteil, dass Ihr Euch ein detailliertes Bild über Euren Lehrer machen könnt, bevor Ihr Euch zur ersten Unterrichtsstunde verabredet.

Italienisch lernen mit Privatlehrer. Alles was Ihr wissen müsst Italienisch ist eine tolle Sprache – aber wie kann man sie am besten erlernen? | Quelle: Pixabay

Die Superprof-Lehrer bieten entweder Online-Unterricht per Webcam an oder kommen zu Euch nach Hause.

In beiden Fällen spart Ihr Euch Anfahrtszeit und Anfahrtskosten, könnt also mehr Zeit auf das Italienischlernen verwenden.

Außerdem kann ein Privatlehrer Italienisch den Unterricht vollständig an Euer Niveau und Eure Vorlieben anpassen. So werdet Ihr schon schneller Fortschritte machen!

Gebt einfach in das Suchfeld ein, dass Ihr Italienischunterricht sucht sowie Euren Wohnort und klickt Euch durch das Angebot.

Für viele Schüler ist der Sprachunterricht in der Schule nicht ausreichend. Manche Kinder trauen sich einfach nicht an eine Fremdsprache heran und blockieren komplett. Andere sind im Unterricht von anderen Dingen zu stark abgelenkt.

Die Lösung? Ein privater Italienisch Sprachlehrer!

Natürlich müsst Ihr immer einige wesentliche Aspekte beachten:

  • Seine Erfahrung und Zertifikate
  • Die Art von Unterricht, die er oder sie anbietet
  • Den Preis (Pro Stunde; pro Monat; ein längeres Abonnement)
  • Seine Herangehensweise an den Italienischunterricht
  • Seine oder ihre pädagogischen Fähigkeiten

Stellt sicher, dass Ihr jemanden engagiert, der wirklich Ahnung von der italienischen Sprache hat!

Viele Menschen geben sich als Lehrer aus (da der Beruf nicht geschützt ist, ist das auch legal!), obwohl sie noch gar keine Erfahrung in diesem Beruf haben.

Klärt mit Eurem zukünftigen Lehrer ab, was genau Ihr lernen wollt, wie viel Ihr vorhabt zu üben und welche Methoden Ihr bevorzugt: Grammatik lernen, Aussprache verbessern, Schreiben lernen, Konversation führen, Hör- und Textverständnis auffrischen, sich auf eine Prüfung vorbereiten?

Um herauszufinden, welche Art von Lehrer sich am besten für Euch eignet und wieviel Ihr zahlen müsst, solltet Ihr zunächst Euer Niveau überprüfen.

Warum es sich lohnt, Italienisch mit Privatlehrer zu lernen

Italienisch Lernen lohnt sich aus vielerlei Gründen.

Die Sprache wird heute von fast 90 Millionen Menschen auf der Welt gesprochen. Der Großteil darunter lebt logischerweise in Italien.

Aber auch in Ländern wie Kroatien, der Schweiz oder auch in den USA findet man viele Menschen, die Italienisch als Muttersprache haben.

Als „Vater“ der italienischen Sprache gilt der Künstler Dante, der sein Meisterwerk „die göttliche Komödie“ als erstes großes literarisches Werk nicht in Latein, sondern in einem florentinischen Dialekt verfasste – eine Revolution.

Die Sprache setzte sich nach und nach durch, wurde über die Jahrhunderte viel von anderen Sprachen beeinflusst und entwickelte sich zu dem, was wir heute als modernes Italienisch kennen.

Und die Sprache lohnt sich! Italien ist ein Mekka für Kunstliebhaber. In Museen in Florenz, Rom oder Mailand könnt Ihr die Werke der großen italienischen Künstler bewundern oder die grandiose Architektur bestaunen (z.B. aus der Renaissance in Florenz).

Italienisch lernen lohnt sich! Italien hat viele Vorzüge, daher lohnt es sich auch, die Sprache zu sprechen | Quelle: Pixabay

Außerdem finden Geschichtsinteressierte vielerlei Überreste aus der Zeit der Römer. Das prominenteste Beispiel ist dabei wohl das Kolosseum in Rom.

Auch Pompeji ist eine Reise wert. Die römische Kleinstadt am Fuße des Vesuv wurde vollständig von Lava überschüttet und ist daher nahezu perfekt erhalten! Ein Muss für jeden, der sich für die Zeit der Römer interessiert!

Natürlich ist auch das Essen ein Grund, sich für die italienische Sprache zu entscheiden. Pizza und Pasta sind nur die berühmtesten Beispiele aus der italienischen Küche.

Dabei ist man sich heute gar nicht mehr so sicher, ob die Pizza ihren Ursprung wirklich in Italien hat … !

Nun, Ihr seht: Es gibt viele Gründe, die italienische Sprache zu erlernen und sich damit einen Sprachaufenthalt in Italien zu ermöglichen.

Italien ist ein tolles Land, die Sprache ist gar nicht so schwer und klingt wundervoll – worauf wartet Ihr also noch?

Mit kostenlosen Übungen zum Italienisch-Profi

Wer Italienisch lernen will, der muss nicht zwangsläufig auf einen teuren Lehrer oder eine professionelle Nachhilfeschule zurückgreifen.

Es gibt auch kostenlose Möglichkeiten, um die Sprache Dantes schnell und effizient zu erlernen.

Und das liegt vor allem an den Möglichkeiten, die uns das Internet heute bietet!

Mit wenigen Klicks kann man heute schon die wesentlichen Grundlagen fürs Italienischlernen finden.

Diese solltet Ihr aber dennoch eher als Unterstützung für den Unterricht betrachten denn als eigenständige Möglichkeit zum Italienisch lernen.

Mit dem Internet könnt Ihr aber durchaus die ersten kleinen Schritte hin zum Italienisch-Experten machen.

Die Seiten, die sich dafür nach heutigem Stand am meisten anbieten, sind:

  • Duolingo
  • Babbel
  • Busuu
  • 50 languages
  • Mosalingua
  • Sprachcaffee
  • etc.

Es gibt viele Möglichkeiten, um kostenlos Italienisch zu lernen Wie kann man am besten Italienisch lernen ohne dafür zu bezahlen? | Quelle: Pixabay

Ran ans Smartphone oder Tablet – ladet Euch kostenlos die besten Italienisch-Apps herunter und lernt die Sprache auf dem Weg zu Arbeit, auf dem Sofa oder wo immer Ihr Euch gerade befindet!

Wenn Ihr das digitale Zeitalter bislang noch verschlafen habt und keine Lust auf Apps oder Smartphone habt, dann versucht es doch mal mit Podcasts, Filmen auf Italienisch OmU, Dokus oder Serien!

Je öfter man Italienisch hört und liest, desto vertrauter wird man auch mit der Sprache und wird sie schließlich immer besser verstehen!

Wenn Ihr Euch dazu entschließt, zuhause mit dem Internet und kostenlosen Materialien Italienisch zu erlernen, dann solltet Ihr wissen, dass das viel Motivation und Disziplin erfordert.

Denn nur, wer regelmäßig übt, kann es auch zu etwas bringen!

Wir wünschen Euch dabei viel Erfolg und hoffen, dass Euch dieser Artikel auf dem Weg zum Italienisch-Profi behilflich sein konnte!

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