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Wie wird man privater Englischlehrer?

Von Melanie, veröffentlicht am 25/07/2017 Superprof Blog DE > Sprachen > Englisch > Wie kann ich Englisch Nachhilfe geben?

Du bist Lehrer oder Student und hast Lust, einem Schüler bei seinen Fremdsprachen – insbesondere in Englisch – zu helfen?

Kein Problem! Werde doch jetzt mit Superprof Englisch Privatlehrer und bringe interessierten Schülern Englisch bei.

Allerdings sind dazu noch ein paar Vorbereitungen notwendig und ohne persönliches Engagement geht natürlich gar nichts. Eins ist jedoch sicher: Es erwartet Dich eine menschlich sehr bereichernde Erfahrung.

Englischkurse zu Hause: Private Dienstleistung, ein Schülerjob, um das Ende des Monats zu überleben, oder sogar ein Vollzeit-Job für einige andere.

Wie auch immer Eure Situation ist: Um Englisch Nachhilfe zu geben, müsst Ihr als Englischlehrer wie bei anderen Fächern auch Eure Zielgruppe, das heißt den Typ Schüler festlegen, der am besten zu Eurem Profil und Euren Bedürfnissen passt.

Private Englischlehrer sind beliebter denn je

Theoretisch dürfen auch schon jüngere Schüler ab einem gewissen Alter Nachhilfe geben.

Allerdings, um gegenüber dem Schüler und den Eltern glaubwürdig zu sein, ist es von Vorteil, ein Diplom in der Tasche zu haben, ein guter Pädagoge zu sein und zuhören zu können.

All das lernt man mit der Zeit und mit den Erfahrungen, die man als Lehrer so macht, wird man im Laufe der Zeit auch immer besser. Nicht umsonst ist der Tarif eines erfahrenen Nachhilfelehrers daher oft etwas höher als der eines Studenten.

Und wenn Ihr darüber hinaus noch Englischer Muttersprachler seid und Privatunterricht in Englisch anbietet, wird sich dies natürlich ebenfalls in Eurem Preis niederschlagen.

Allgemein wollen immer mehr Menschen Englisch lernen, sei es aus privaten oder beruflichen Gründen.

Die Sprache von Shakespeare wird weltweit in mehr als 65 Ländern gesprochen, sie ist die Muttersprache von mehr als 400 Millionen Menschen in der ganzen Welt und wird von mehr als einer Milliarde Menschen als Fremdsprache gelernt.

Englisch ist heutzutage die meistgebrauchte Sprache in der Arbeitswelt und im internationalen Austausch ist es mittlerweile unabdingbar geworden, diese Sprache zu beherrschen.

Klar ist dabei, dass nicht jeder Englischlernende dieselbe Art von Englischunterricht sucht, denn: Jeder hat andere Anforderungen und ein anderes Lerntempo.

Wie könnte man im Berufsleben nur ohne Englisch auskommen? Englisch ist die Sprache der Geschäftswelt. | Quelle: Visualhunt

Einige Gründe sind zum Beispiel:

  • Englisch sprechen, um berufliche Fortschritte zu machen

Die englische Sprache ist heutzutage ein unverzichtbarer Baustein für eine gelungene Berufskarriere.

Sie wird als Hauptsprache im Handel, in der Technologie, in der Kommunikation und Wissenschaft verwendet. Zumindest Grundkenntnisse in Englisch werden heutzutage von beinahe jedem Kandidaten verlangt.

Mit Englischkenntnissen hat man schnelleren und besseren Zugang zu Posten mit hoher Verantwortung, insbesondere in den großen internationalen Konzernen.

Die englische Sprache macht etwa 80 % der Online verfügbaren Ressourcen aus – Englisch zu verstehen öffnet Eurem Kind also eine große Tür des Wissens!

  • Englisch sprechen, um im Ausland kommunizieren zu können

Bei den mehreren hundert Millionen Anglofonen, die es auf der Welt gibt, ermöglichen einem fließende Englischkenntnisse, in aller Ruhe und vor allem unabhängig zu reisen.

Vorbei mit der Panik, sich in der Ferne nicht verständigen zu können. Egal wo man ist, bestimmt findet man immer jemanden, der zumindest Bruchteile der Sprache der Queen versteht, ob in Asien, Indien, Südamerika, Afrika oder wo auch immer Ihr seid.

Und sollte das einmal nicht der Fall sein… Superprof ist für Euch da und bestimmt findet Ihr bei uns eine große Anzahl an Lehrern, die Euch Crash-Kurse in Chinesisch, Russisch oder vielleicht sogar Tongaisch geben können?

Angst, Euch nicht verständigen zu können? Lernt doch Englisch! Auch in China sprechen viele Menschen Englisch. | Quelle: Visualhunt

Jedes Jahr aufs Neue zieht es Schüler deshalb zu Sprachurlauben, Sprachkursen oder sogar Au-pair-Aufenthalten ins Ausland, um den Schulunterricht zu vervollständigen und neue Kulturen zu entdecken.

Meistens wird dann eine kurze Auffrischung der Kenntnisse in Englisch benötigt, um sich einfach im Ausland verständigen zu können.

  • Fließendes Englisch = höhere Intelligenz?

Es ist wissenschaftlich bestätigt: Eine oder mehrere Fremdsprachen zu sprechen wirkt sich positiv auf unser Gehirn aus.

.. und zwar nicht nur auf unsere Denkleistung, sondern auch auf unsere Auffassung und unseren Charakter.

Was ist damit gemeint?

Es kann vorkommen, dass Menschen, die beispielsweise gerade Französisch sprechen, sich anders verhalten, als wenn sie die gleiche Geschichte auf Deutsch erzählen würden. Oder beispielsweise lauter sprechen, wenn Sie Russisch sprechen. Oder besser gelaunt sind, wenn sie Italienisch singen… ähem, sprechen.

Das glaubt Ihr nicht? Probiert es doch einmal aus und lernt neue Sprachen mit muttersprachlichen Lehrern bei Superprof. So erlebt die Dolce Vita hautnah oder lasst Euch von Eurem „English Teacher“ die britische Tea-Time nicht nur erklären, sondern probiert sie selber zu Hause aus: Kauft englischen Tee und macht es wie die Briten. Cheers!

Wir wollen nicht sagen, dass zweisprachige Menschen intelligenter sind als andere, aber mehrere Sprachen zu sprechen hilft dabei, die intellektuellen Fähigkeiten zu trainieren.

Außerdem ist es wissenschaftlich bestätigt, dass Mehrsprachigkeit Alzheimer vorbeugt und für ein flexibleres Gehirn sorgt

Die Konsequenz: Ob für berufliche, schulische oder private Zwecke – Englischlehrer werden immer gebraucht.

Sich darauf vorbereiten, Englisch zu unterrichten

Ob Ihr ein berufstätiger Lehrer oder in Rente seid, ein Student seid oder noch nie Englisch unterrichtet habt: Der Weg zum Privatunterricht zu Hause folgt keinem Standardrezept.

Wie werde ich Englisch Lehrer? Viele Wege führen nach Rom… oder zum Status des Privatlehrers. Und: Auch die Italiener sprechen Englisch! | Quelle: Visualhunt

Einige verfügen bereits über Erfahrung, Know-how und Methoden. Andere entscheiden sich für diese Tätigkeit aus vorwiegend finanziellen Gründen.

Egal was kommt, Ihr solltet gut auf Euren Englischkurs vorbereitet sein:

  • Stellt Eure Kompetenzen heraus: In Abhängigkeit Eures persönlichen Englischniveaus könnt Ihr bereits Eure Zielgruppe abstecken: Sind es eher Jugendliche mit Problemen in der Schule oder Erwachsene, die sich umorientieren, beruflich aufsteigen oder ins Ausland gehen möchten?
  • Informiert Euch über Eure Verpflichtungen (Buchhaltung, Rechtliches): Man weiß ja nie… Erfüllt Ihr alle rechtlichen Voraussetzungen, um Privatunterricht geben zu können?
  • Ihr solltet das Englischprogramm Eures Schülers gut kennen: Stellt sicher, dass Ihr über die Zielsetzung Eures Schülers klar Bescheid wisst und dass Ihr beispielsweise diverse Aufgabentypen aus der Schule selbst sehr gut beherrscht, um auf Fragen Eures Schülers antworten zu können. Wie könnt Ihr Eure Didaktik und Effizienz verbessern? Privatunterricht ist für beide Seiten ein Weg des konstanten Lernens. Das sollte Euch immer bewusst sein. Auch Lehrer lernen nie aus.
  • Bereitet Eure Kurse immer rechtzeitig vor und arbeitet sie selbst durch, um die Stimmigkeit zu überprüfen.
  • Versucht, interessante und interaktive Sitzungen mit Euren Schülern durchzuführen, damit diese motiviert werden und immer mehr von der Sprache Shakespeares lernen wollen.
  • So streng es auch klingen mag: Eine gute Unterrichtsstunde muss durchgeplant sein. Versucht, sämtliche Eventualitäten zu antizipieren und seid auf mögliche Fragen des Schülers bereits vorbereitet. Solltet Ihr merken, dass der Schüler nicht konzentriert ist, solltet Ihr spielerische Übungen auf Lager haben, um seine Aufmerksamkeit bzw. ihn dort abzuholen, wo er gerade gedanklich steckt… Wahrscheinlich am Strand, bei DEN Temperaturen…

Keine leichte Aufgabe also, pubertierende Jugendliche bei sommerlichen Temperaturen bei Laune zu halten. Aber wir lieben doch alle Herausforderungen – und gut geplant ist halb gewonnen, nicht wahr?

  • Hört Euren Schülern zu: Beantwortet ihre Fragen, ihre Verständnisprobleme, stellt ihnen Fragen um sicherzugehen, dass alles verstanden wurde.
  • Sprecht immer auf Englisch, außer um vielleicht ein präzises Thema der Grammatik zu erklären. Sollte Euer Schüler etwas nicht verstehen, versucht, es auf Englisch zu umschreiben, bis er es versteht. Der Trick: Die Notwendigkeit, sich in einer Fremdsprache zu artikulieren und diese zu verstehen, kann auch künstlich hervorgerufen werden. Nur so werden schnelle Erfolge sichtbar.
  • Achtet auf Eure eigene Betonung, wenn Ihr wollt, dass die Schüler eine korrekte Aussprache haben.

Wie motiviere ich meinen Schüler im Sommer? Leider müssen viele Schüler auch während der Sommerferien lernen. | Quelle: Visualhunt

Was kostet ein Englischkurs?

Die Kosten eines Privaten Englischkurses sind variabel.

Mehrere Faktoren beeinflussen den Preis: Zum einen Euer Niveau und Eure Qualifikation, zum anderen aber auch das Niveau des Schülers. Je höher, umso teurer.

Allgemein kann man mit mindestens 15 € pro Stunde rechnen.

Einige Fächer sind gefragter als andere, und dazu gehören vor allem die Fremdsprachen – der Grund, weshalb die Kosten für letztere schnell in die Höhe schießen können.

Für Nachhilfe in der Unterstufe könnt ihr ungefähr 15 bis 18 Euro pro Stunde, für einen Gymnasiasten ungefähr 25 bis 30 Euro pro Stunde berechnen, wobei dies aber natürlich immer auch vom Ort abhängt, an dem Ihr Unterricht anbietet.

So ist Sprachunterricht in einer Großstadt wie München oder Hamburg tendenziell etwas teurer als der Unterricht auf dem Land.

Und auch bei Online-Nachhilfe via Webcam (Stichwort: Online Englisch Lernen) wird der Preis häufig ein wenig nach unten korrigiert, da hier der Aufwand für Fahrtkosten bzw. die Fahrtzeit komplett entfällt.

Ein Unterricht kann von etwa einer Stunde bis hin zu sogar 8 Stunden am Stück gehen, beispielsweise im Falle eines Intensivkurses während der Ferien, wobei Ihr hier stets auf ausreichend Pausen Acht geben solltet.

Von der Qualität bis zum Tarif Deines Englischunterrichts

Du solltest es vermeiden, zu niedrige Tarife anzubieten. In den Augen des Schülers und auch der Eltern ist ein zu geringer Preis nicht selten ein Synonym für schlechtere Qualität.

Außerschulischer Nachhilfeunterricht ist kein Konsumprodukt des Alltags. Es ist etwas Besonderes. Daher möchten alle Beteiligten, ob Eltern oder Lehrer, dem Schüler nur das Beste bieten und nicht am falschen Ende sparen. Ein niedriger Tarif kann deshalb abschreckend wirken.

Sollte man also einen besonders hohen Tarif ansetzen?

Nein, das auch wieder nicht. Man sollte die goldene Mitte finden. Wenn man die Fahrtkosten inklusive Sprit und Parkkosten und die Zeit einberechnet, wird ein Kurs für 15 oder 20 Euro nicht ausreichen und wird höchstens Eure unmittelbaren Kosten decken können.

Die indirekten Kosten sollten also bei der Berechnung Eures Stundenlohns nicht außen vorgelassen werden.

Wenn Ihr allerdings direkt von 20 auf 30 Euro aufstocken wollt, und zwar von heute auf morgen, werden es Eure Kunden wahrscheinlich nicht verstehen und Ihr riskiert, dass Ihr sie verliert und wieder von vorne anfangt.

Einen Kompromiss in Form einer Erhöhung von 2 bis 3 Euro zu verhandeln wird wahrscheinlich möglich sein, wenn Ihr dem Schüler und auch den Eltern die Gründe für diese Änderung erklärt.

Dies alles gilt allerdings natürlich nur dann, wenn Ihr Euch entscheidet, alles selber zu machen und Privatunterricht anzubieten. Wenn Ihr eine Agentur nutzen wollt, sind die Bedingungen andere, da Ihr hier selbst oft wenig bis keinen Einfluss auf den Tarif habt.

Erfahrung und Diplome zahlen sich aus!

Den Beruf des Englischlehrers in einem professionellen und akademischen Rahmen durchzuführen ist etwas ganz anderes, als Private Kurse zu Hause oder über das Internet anzubieten.

Diese beiden Erfahrungen gleichen sich nicht aus, da die Methodik- und Pädagogikkenntnisse nicht auf die gleiche Art angewendet werden.

Eure Englischkurse werden von Schüler zu Schüler verschieden sein, je nach seinem Niveau und seinen Erwartungen.

Schüler wünschen sich…

  • ihre Kenntnisse der englischen Kultur (Geschichte, Kino, Musik, Gastronomie) zu vertiefen,
  • die Grundsteine der englischen Sprache vor einer Reise nach London, New York & Co. zu erlernen oder zu vertiefen,
  • ihr Geschäftsenglisch aufzufrischen, um etwa in Manchester zu arbeiten,
  • die englische Grammatik und das Vokabular zu wiederholen, um die Abiturprüfung in Englisch zu bestehen,
  • ihr Hörverständnis zu verbessern, um endlich Game of Thrones in der Originalversion anschauen zu können…
  • …und noch so einiges mehr 😉

Wie lerne ich effizient Englisch? Auch Theater und Kino gehören zur Kultur. Sprachen lernen geht auch ohne stures Pauken! | Quelle: Visualhunt

Vom Anfänger bis zu zum fortgeschrittenen Niveau gibt es für jeden Schüler den passenden Lehrer für Englisch Nachhilfe zu Hause.

Wir unterscheiden hier zwischen drei Profilen, mit denen Ihr Euch bestimmt identifizieren könnt:

  1. Studenten an der Fachhochschule/Universität: Sie bieten allgemein die niedrigsten Tarife an und praktizieren den Unterricht etwas « moderner » und « anders » – um endlich wieder Spaß am Englisch lernen zu haben!
  2. Diplomierte und zweisprachige Lehrer: Ideal, um Schüler beim Lernen zu begleiten oder um Tests und Klausuren vorzubereiten und die angelsächsische Literatur zu lernen – für jeden ist etwas dabei!
  3. Englischsprechende Muttersprachler: Ideal, um alles über die englische Kultur, über die Beatles, Charlie Chaplin und Fish’n’Chips zu erfahren! Englischsprachige Muttersprachler helfen Schülern dabei, schnell in der Aussprache und im Hörverständnis weiterzukommen.

Konnten wir Euch Lust darauf machen, auch selbst Englisch zu unterrichten? Dann los!

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