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Die Töne richtig treffen – es ist möglich

Von Alice, veröffentlicht am 11/01/2019 Blog > Musik > Gesang > Besser singen dank Gesangsunterricht

Justin Bieber, Jennifer Lopez oder Sia… Viele träumen davon so gut singen zu können, wie diese Stars! Nicht zu vergessen sind auch die Jugendlichen, die beispielsweise bei The Voice antreten und Superstars werden wollen.

Leider hat nicht das Talent zum Singen.

In diesem Fall sind die unsere Ziele natürlich etwas bescheidener: Mach es doch einfach wie Dein Nachbar, der mit seiner Klampfe ein Ständchen singt und sich nicht im Geringsten dafür schämt.

Schon früher war die Musik ein wichtiger Bestandteil des alltäglichen Lebens: Der Familienvater trällerte Opernlieder beim Rasieren, die Mutter summte ein Schlaflied für den Kleinsten, die gregorianischen Gesänge verschönerten die Gottesdienste, die Arbeiter auf dem Feld hatten ihre Lieder und auch ein Marsch ohne die passende Marschmusik ist undenkbar…

So ist es natürlich heutzutage nicht mehr.

Ohne Vorbilder, ohne ein geschultes Ohr und ohne Übung werden aus uns keine Pavarottis mehr. Und wenn es darum geht, in der Öffentlichkeit zu singen, verstecken wir uns lieber.

Gehörst Du auch zu denjenigen, die unter der Dusche singen? Dort wo Dich keiner hören kann?

Es ist nie zu spät! Selbst wenn Du kein Talent hast, kannst Du es mit viel Übung schaffen, ein guter Sänger zu werden!

Was bedeutet eigentlich „falsch singen“?

Diese Formulierung ist so in unseren Sprachgebrauch übernommen worden, dass man eigentlich gar nicht mehr genau weiß, was das bedeutet.

„Falsch singen“: Bedeutet das, dass jemand die falschen Noten singt oder dass einem sein Gesang einfach nur nicht gefällt?

Man muss erst einmal ein bisschen über die Antwort nachdenken.

Der Fehler kann eigentlich nur punktuell sein: Der Sänger kennt die Melodie des Stückes nicht gut genug, er interpretiert das Stück auf eine sonderbare Art und Weise, er vertut sich mit den Noten…

Der Musikunterricht ist schon lange her? Notenlesen können hilft beim Singenlernen. | Quelle: Pixabay

Aber es gibt auch diejenigen, die sich selber nicht singen hören und deswegen die Töne nicht treffen oder diejenigen, die sich zwar selber hören, aber kein gutes Gehör haben, um zu erkennen, ob es richtig oder falsch war.

Uns interessiert genau diese letzte Kategorie von Sänger.

In den meisten Fällen handelt es sich nur um eine falsche Selbstwahrnehmung und ein Nichtbeherrschen der oralen Mechanismen.

Wichtig zu wissen ist, dass falsch zu singen zwar unangenehm in dem Moment ist, aber dennoch kein Weltuntergang.

Du wirst sehen: Schon bald kannst Du Dich zu einem Gesangswettbewerb anmelden und das Halbfinale erreichen. Die Zauberflöte ist genau das Richtige für Dich!

Selbst im seltenen Fall von einer Schwerhörigkeit gibt es Gesangslehrer, die behaupten Schwerhörigen das Singen beibringen zu können.

Für Stumme hingegen wird es allerdings wirklich kompliziert. Sie können sich die Melodien aber vorstellen, um ihre Gedanken zu versüßen.

Wie kann man seine Stimme trainieren?

In den meisten Fällen hört das Falschsingen auf, wenn man seine Stimme richtig trainiert.

Die Stimmbänder sind Muskeln, die je nach Spannung den ein oder anderen Ton produzieren.

Stimmbildung bedeutet zu wissen, für welche Tonhöhe welcher Muskel notwendig ist.

Um es einfacher zu sagen: Du kannst Dir eine unterschiedliche Anspannung Deiner Stimmbänder vorstellen, wie eine Taste auf einem Klavier.

Tatsächlich werden ja auch beim Klavier dann Saiten angeschlagen. Ihre Größe und Spannung bestimmen ihren spezifischen Klang. Wenn ein Klavier verstimmt ist, muss man es wieder stimmen.

Den richtigen Ton treffen? Singenlernen erfordert eine Menge Übung. | Quelle: Pexels

Im Internet gibt es zahlreiche Videos und Tutorials, die sich mit dieser Frage auseinandersetzen. Und diejenigen, die es wirklich wollen, schaffen es mit Hilfe einiger Übungen.

Die Tipps, wie das Berühren des Adamsapfels, das Schlucken oder das Zuhalten der Nase sind sehr hilfreich, vor allem um in die Ruheposition des Kehlkopfs zu finden.

Man würde es vielleicht nicht direkt denken, aber der beste Freund der schiefen Töne ist… Stress!

So wie Stress auch Schauspieler und Sportler lähmen kann, so kann Stress auch für Sänger sehr schädlich sein.

Es ist wichtig, sich zu entspannen und bewusst an seiner Atmung zu arbeiten.

Seine Stimmbänder in Schwingungen zu versetzen und Notenlesen zu können sind zwei verschieden Paar Schuhe.

Gibt es ein Mindestalter um Singen zu lernen?

Die Natur hat es mal wieder gut gemeint und man kann schon von klein auf an seiner Stimmbildung arbeiten.

Wir können also junge Eltern nur dazu ermutigen, auf die Musikalität ihrer Kinder zu achten. Es wird ihnen später einen großen Vorteil bringen und das mit wenig Aufwand.

Richtig zu singen wird mit zunehmendem Alter allerdings immer schwieriger. Ohne vom Alterungsprozess und dem damit einhergehenden Verlust des Hörvermögens und der Versteifung der Muskulatur, also auch der Stimmbänder, zu sprechen.

Manche Sprachen hören sich schon fast wie Gesang an. Die italienische Sprache beispielsweise hat eine sehr schöne Sprachmelodie.

Im Musikunterricht in der Schule wird auch nicht besonders viel Wert auf Gesang gelegt, bis auf die Kinderlieder im Kindergarten, die Aufführungen in der Grundschule und die wenigen Stunden Musikunterricht in der weiterführenden Schule.

Und das ist mit Sicherheit in den meisten Fällen nicht der beste Musikunterricht aller Zeiten.

Kann man ein musikalisches Gehör entwickeln?

Oft haben diejenigen, die falsch singen, auch nie richtig gelernt, Musik zu entschlüsseln. Manche wollen auch einfach nur ihre Lieblingslieder singen.

Ohne ins Detail gehen zu wollen, was genau Amusie bedeutet, gibt es doch einige Menschen, die nicht in der Lage sind, eine falsche Note zu erkennen. Sie können dann „Für Elise“ auf dem Klavier spielen, merken aber nicht, dass sie sich um drei Noten vertan haben.

Wie wird man besser im Singen? Viel Musik hören hilft beim Singenlernen. | Quelle: Visualhunt

In einer solchen Situation gibt es zwei Lösungsmöglichkeiten:

  • Jeden Tag gute Musik hören, wo Melodie und Harmonie zusammenpassen
  • Lernen, sich selber singen zu hören und seine Lieder mit den Noten abgleichen, um zu kontrollieren, ob man richtig singt.

Aber Du solltest wissen, dass Du niemals das Niveau derjenigen erreichen wirst, die das Glück hatten, mit einem absoluten Gehör geboren zu sein.

Und sei auch nicht eifersüchtig auf diejenigen, die ein gutes Gehör haben. Ganz im Gegenteil: Du solltest sie um Ratschläge bitten und sie als Vorbild nehmen, um nach und nach ihr Niveau zu erreichen.

Entdecke hier Gesangsunterricht für Kinder!

Die besten Methoden um seine Stimmbänder zu trainieren

Bis hier hin haben wir die grundlegenden Schritte vorgestellt, wie man zu einem guten Sänger wird:

  • Den physischen Vorgang des Singens besser verstehen
  • Übungen zur Stimmbildung machen
  • Sein Gehör schulen
  • Lernen, sich selber singen zu hören

Mit diesen Voraussetzungen kannst Du lernen, wie man richtig singt. Troubadix und seine Gesänge geraten damit hoffentlich ins Vergessen. Es gibt viele gute Methoden, wie man es schafft, richtig singen zu lernen.

Es gibt viele Plattformen, mit denen man online singen lernen kann.

Die ganz klassische Methode ist zwar nicht die unterhaltsamste, aber die effizienteste: Singe diatonische und chromatische Tonleitern, Intervalle und Arpeggios. Damit Du nicht falsch singst, solltest Du mit einem Lehrer zusammen üben. Sonst macht es ja keinen Sinn!

Am besten ist es, ein Instrument zu lernen, für das man ein nicht ganz so gutes Gehör braucht (also keine Geige).

Es ist ein gutes Training für Dein Gehör. Gerade das Klavier hilft Dir beim Treffen der Töne. Es gibt kein besseres Instrument, um das berühmte „A“ anzustimmen.

Wie wäre es mit einem Instrument? Ein Instrument zu lernen, kann Dir auch beim Singenlernen helfen. | Quelle: Pexels

Singen zu lernen ist einfach Nachahmung: Man muss wissen, um welche Note es sich handelt und diese dann richtig wiedergeben.

Wenn Du Dich selber singen hörst, dann kannst Du schnell große Fortschritte erzielen. Gesangsunterricht wäre sinnvoll, denn dort lernst Du die passenden Übungen zu Deinem Niveau.

Zum Abschluss präge Dir dieses Prinzip ein:

„Je mehr Du singst, desto besser wirst Du singen; je mehr Du hörst, desto besser wirst Du singen.“

Also auf geht’s, starte noch heute mit Deinem Gesangsunterricht!

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