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Warum sich Italienisch für Anfänger Privatunterricht lohnt

Von Tobias, veröffentlicht am 16/10/2018 Blog > Sprachen > Italienisch > Warum Italienisch Lernen mit Sprachkurs?

Italienisch wird oft als die Sprache der Liebe bezeichnet.

Doch mit Italienischkenntnissen kannst Du nicht nur Herzen höher schlagen lassen, sondern hast auch die Chance, die kulturellen, geographischen und kulinarischen Reichtümer Italiens kennenzulernen.

Egal ob in der Sprachschule oder mit einem Privatlehrer, es lohnt sich, die italienische Sprache zu lernen und sich so von Italiens Vielseitigkeit verzaubern zu lassen!

Ursprung und Geschichte der italienischen Sprache

Nun erstmal ein paar Infos zum Ursprung und der Geschichte der italienischen Sprache. Italienisch ist eine romanische Sprache und eine der offiziellen Sprachen der Europäischen Union. Sie wird von etwa 85 Millionen Menschen gesprochen.

Italienisch stammt vom lateinischen ab und wurde zunächst nur von adligen und sehr gebildeten Bevölkerungsschichten gesprochen.

Das heutige Italienisch, welches auf dem florentinischen Dialekt basiert und vor allem durch den berühmten italienischen Schriftsteller Dante Alighieri geprägt wurde, war also alles andere als weit verbreitet.

Die Sprache war sogar so wenig verbreitet, dass Alessandro Manzoni – ein weiterer berühmter italienischer Schriftsteller –  die Sprache im Jahre 1806 bereits als eine „tote“ Sprache bezeichnete.

Italienisch war nicht immer prominent in Italien Woher kommt die italienische Sprache eigentlich? | Quelle: Pixabay

Auch nach der Einigung Italiens im Jahre 1861 sprach das durchschnittliche italienische Volk kaum italienisch, sondern sprach eine Vielzahl verschiedener regionaler Dialekte.

Erst eine immer stärker werdende interne Migration sowie die starke Verbreitung von Massenmedien wie Radio und Fernsehen sorgten schließlich dafür, dass die italienische Sprache schließlich den Einzug in die Mehrheit der italienischen Haushalte fand.

Allerdings sind auch heute regionale Dialekte in Italien noch stark verbreitet und werden oft zusätzlich zum Standard-Italienisch gesprochen.

Aber warum lohnt es sich italienisch zu lernen? Hier haben wir für euch ein paar sehr gute Gründe zusammengestellt, die euch zeigen werden, warum ihr euch am besten gleich für einen Italienisch-Sprachkurs anmeldet.

Urlaub in Italien – da ist für jeden was dabei

Eine Sprache lernt man am aller besten vor Ort. Durch eine Reise nach Italien könnt Ihr nicht nur Euer Italienisch im Handumdrehen verbessern, sondern könnt auch die Vielseitigkeit Italiens kennenlernen.

In Italien gibt es insgesamt 20 Regionen, die mit Sicherheit alle eine Reise wert sind. Die Hauptstadt Rom liegt in der Region Latium und hat etwa 2,9 Millionen Einwohner.

Egal ob ihr Strand-, Stadt- oder Naturliebhaber seid, in Italien ist für jeden etwas dabei! Und mit den nötigen Italienischkenntnissen wird es euch noch besser gelingen die Schönheit dieses Landes zu erkunden.

Hier stellen wir euch ein paar der schönsten Reiseziele in Italien vor.

Italien für Kunstinteressierte

Viele der bedeutendsten Maler der Welt kommen aus Italien. Vor allem Künstler der italienischen Renaissance wie Michelangelo, Raffael oder Leonardo da Vinci sind weltberühmt für ihre beeindruckenden Kunstwerke.

Daher kommen Kunstinteressierte in Italien keinen Falls zu kurz.

In Rom gibt es viele tolle Bauwerke Der Trevibrunnen ist eine wahre Augenweide | Quelle: Pixabay

Für Liebhaber der italienischen Renaissance bietet sich zum Beispiel die berühmte Gemäldesammlung Gallerie degli Uffizi in Florenz.

In dem im 16. Jahrhundert von der reichen florentinischen Adelsfamilie Medici gebauten Museum, gibt es neben Kunstwerken von Caravaggio, Michelangelo und Leonardo da Vinci auch eines der wohl bedeutendsten Kunstwerke aller Zeiten zu sehen: Die Geburt der Venus von Botticelli.

Ein absolutes Muss für Kunstbegeisterte sind natürlich auch die vatikanischen Museen in Rom. Die vatikanischen Museen zählen zu den größten und bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt und man kommt vor Ort aus dem Staunen gar nicht mehr raus.

Ein Highlight ist die Sixtinische Kapelle, in welcher die berühmte Szene der Erschaffung Adams zu sehen ist. Wendet dort gleich Eure Italienischkenntnisse an, um die italienische Kunstgeschichte noch besser zu verstehen.

Italien für Geschichtsfans

Doch auch für Geschichtsfans ist Italien eine Reise wert! Nirgendwo kann man einen so guten Einblick in das Leben im alten Rom bekommen wie in Pompeji.

Im Jahre 79 n. Chr. wurden die Einwohner Pompejis von dem Ausbruch des zerstörerischen Vulkans Vesuv überrascht. Die meisten Bewohner konnten sich nicht retten und wurden unter der Aschewolke begraben.

Da fast alles unter der Vulkanasche gut konserviert blieb, kann man in Pompeji fast perfekt erhaltene römische Häuser mit wunderschönen Mosaiken besichtigen und in den Alltag eines Römers eintauchen.

Pompeji wurde von einem Vulkanausbruch zerstört In Pompeji könnt Ihr alte römische Bauwerke besichtigen | Quelle: Pixabay

Doch auch in der italienischen Hauptstadt gibt es viel zu sehen. Dort ist ein Besuch des römischen Kollosseums ein absolutes Muss für alle Fans des alten Roms!

Italien für den Strand- und Natururlaub

Wer lieber Strand und Natur statt Kultur möchte ist in Italien ebenfalls an der richtigen Adresse. Mit Meer und Sonnenschein fällt einem das Italienischlernen gleich noch leichter.

Einfach mit „un gelato per favore“ (ein Eis bitte) ein Eis bestellen und sofort in die italienische Sprache eintauchen.

Strände gibt es in Italien buchstäblich wie Sand am Meer. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Ausflug auf die traumhafte Insel Capri? Dort lässt sich auch der ein oder andere Hollywood Star gerne blicken.

Wen es eher in den Norden Italiens zieht, der kann in Ligurien das Meer genießen, wo pittoreske bunte Häuser die Küsten schmücken. In Ligurien kann man zudem tolle Wanderungen an der Küste entlang von Ort zu Ort unternehmen.

Wer einen Strandurlaub mit einer malerischen Hügellandschaft und netten, geschichtsträchtigen Städtchen verbinden möchte, der reist am besten in die Toskana.

Also worauf wartet ihr noch? Jetzt schnell einen Italienischkurs belegen und ab nach Italien.

Die italienische Küche

Ein bedeutender Bestandteil Italiens ist natürlich das kulinarische Reichtum des Landes. Nach ein paar Stunden Italienisch-Unterricht könnt Ihr eure Lieblingsgericht bereits wie ein Profi bestellen.

Hier ein paar interessante Fakten zu einigen der leckersten Gerichten, die Italien zu bieten hat.

Neapolitanische Pizza

Die weltberühmte Pizza aus Neapel ist auf jeden Fall eine Reise wert. Mit etwa 3500 Pizzerien ist Neapel die Pizzahauptstadt Europas. 2017 wurde die Kunst des neapolitanischen Pizzabackens sogar zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.

Doch die Pizza hat eine lange Geschichte. Man geht davon aus, dass Pizza-ähnliche Teigscheiben bereits von den Etruskern und später von den Römern in der Gegend um Neapel gegessen wurden.

Die erste Pizza Margherita wie wir sie heute kennen wurde allerdings erst 1889 von dem neapolitanischen Pizzabäcker Raffaele Esposito kreiert.

Damals reiste der italienische König Umberto I. mit seiner Frau Margherita nach Neapel und orderte eine Pizza. Esposito kreierte daraufhin eine Pizza mit Basilikum, Mozzarella und Tomatensoße, um an die italienischen Nationalfarben grün-weiß-rot zu erinnern.

Diese Pizza gefiel dem Königspaar besonders gut und seither heißt diese Pizzasorte „Pizza Margherita“.

Aufgrund der einfachen und günstigen Herstellung der Pizza war dieses Gericht zunächst vor allem bei ärmeren Schichten der Bevölkerung sehr beliebt.

Eine Reise nach italien lohnt sich immer, allein schon für die gute Küche. Italien hat einiges zu bieten, zum Beispiel die wohl besten Pizzen der Welt. | Quelle: Pexels

Also ab nach Neapel und mit dem Satz „una pizza Margherita per favore“ (eine Pizza Margherita, bitte) glänzen.

Spaghetti Carbonara

Auch die leckeren Spaghetti Carbonara mit Ei, Pfeffer und Guanciale – einem speziellen italienischen Speck – darf man bei einer Reise nach Italien nicht verpassen.

Der Ursprung dieses Gerichts ist umstritten, aber eine Theorie besagt, dass die Spaghetti Carbonara erst während des zweiten Weltkriegs von in Italien stationierten amerikanischen Soldaten erfunden wurden.

Schon lange zuvor aß man in den Abruzzen – einer Region Italiens – Spaghetti mit Pfeffer und Ei. Als die Soldaten dieses traditionelle Gericht probierten, kam ihnen die Idee, zusätzlich noch etwas Speck hinzuzufügen.

Das überzeugte selbst die Italiener und das Gericht „Spaghetti Carbonara“ war geboren.

Tiramisù – die süße Köstlichkeit mit Kaffee

Das Tiramisù ist bei Dessertliebhabern auf der ganzen Welt berühmt. Die Tatsache, dass Tiramisù das fünft-bekannteste italienische Wort ist, zeugt vom Ruf dieses Desserts.

Und der Name des beliebten Desserts ist durchaus passend: „Tira-mi-sù“ heißt wörtlich übersetzt „Heiter mich auf!“. Und nach dem Verzehr dieses leckeren Desserts scheint es tatsächlich fast unmöglich, noch Trübsal zu blasen.

Um die Erfindung des Tiramisù ranken sich viele verschiedene Theorien.

Eine Geschichte besagt, dass ein Gast einer Trattoria in Pieris in de Region Friaul-Jurisch Venetien 1939 nach dem Verzehr eines sehr ähnlichen Desserts begeistert rief: „Ottimo ci ha tirato sù!“ („Super, das hat uns aufgeheitert!“).

Daraufhin entschied der Besitzer der Trattoria das Dessert auf Tiramisù umzubenennen.

Eine andere weitverbreitete Theorie hingegen schreibt das Tiramisù Roberto „Loly“ Linguanotto zu, der es Ende der 60er Jahre im Restaurant „Alle Beccherie“ in Treviso erfunden haben soll.

Italienische Musik, von romantischen Schnulzen über grandiose Opern

Zu einem leckeren Essen gehört natürlich auch die richtige Unterhaltung. Das ist bei dem großen Repertoire an italienischen Musikern gar kein Problem!

Für Romantiker gibt es da zum Beispiel Eros Ramazzotti, Laura Pausini oder Adriano Celentano, mit denen das italienisch Lernen gleich noch mehr Spaß macht.

Wer sich für sozialkritische Texte interessiert, kann sich zum Beispiel mit dem berühmten genuesischen Liedermacher Fabrizio de André bei Laune halten. Bei der italienischen Jugend ist derzeit der noch junge Sänger Calcutta sehr angesagt.

Aber auch für Fans klassischer Musik hat Italien viel zu bieten: Luciano Pavarotti oder Andrea Bocelli sind nur zwei Beispiele der italienischen Opernszene, die die Herzen von Opernfans höher schlagen lassen.

Um also noch tiefer in die italienische Kultur einzutauchen, macht man am besten italienische Musik an. Verbessert jetzt euer italienisch, um die Texte Italiens großer Sänger und Sängerinnen zu verstehen!

Wie Ihr seht, gibt es sehr viele gute Gründe die Sprache Dantes zu erlernen. Die italienische Kultur hat für jeden etwas Spannendes zu bieten. Und die Vielfalt des Landes macht Italien mehr als nur eine Reise wert!

Egal ob ihr Kulturbegeisterte, Naturliebhaber oder Feinschmecker seid, durch das Erlernen der italienischen Sprache kommt ihr Italien und seinem Reichtum im Handumdrehen ein großes Stück näher.

Egal ob mit einem Privatlehrer oder in der Sprachschule, fangt am besten gleich mit einem Italienisch-Anfängerkurs an!

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