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Personal Training verringert die Verletzungsgefahr!

Von Hannah, veröffentlicht am 16/02/2018 Blog > Sport > Personal Trainer > Sport treiben mit einem persönlichen Fitnesstrainer

Das Training mit einem persönlichen Fitnesstrainer hat viele Vorteile.

Individuelle Trainingspläne, direkte Betreuung, Flexibilität, Motivation oder Ernährungsberatung – die Gründe, warum man sich einen Personal Trainer bucht, können sehr vielseitig sein.

Dabei wird allerdings ein sehr positiver Faktor oft übersehen:

Es verringert auch die Verletzungsgefahr!

Ob nun im Fitnessstudio, in der Schwimmhalle, bei Euch zuhause oder im Park: Ein Personal Trainer achtet darauf, die Verletzungsgefahren zu minimieren.

Dabei berücksichtigt er Eure Verletzungsgeschichte, passt das Training Eurem Profil an, erklärt genau die Übungen, korrigiert Eure Haltung und achtet darauf, dass Ihr Euch richtig aufwärmt!

So hat schließlich schon Jürgen WeineckSportwissenschaftler und Buchautor – über das Aufwärmen gesagt:

„Das Ziel des Aufwärmens ist die Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit und die Vermeidung von Verletzungen. […] Die Praxis aller Sportarten zeigt, dass das Aufwärmen zum integrierenden Bestandteil einer Vorbereitung auf sportliche Höchstleistungen gehört.“ – Jürgen Weineck in: Sportbiologie

Doch mit dem Aufwärmen hört es nicht auf!

Auch auf Eure Sportausrüstung und Kleidung gibt er Acht, stellt sicher, dass der Trainingsort von Unfallgefahren befreit ist (Glasscherben, Wurzeln, Möbel, etc.), und schaut auch auf das Wetter!

Wie sieht das genau aus?

Sport treiben: Die Idealbedingungen

Beim Personal Training lernt man fürs Leben!

Die Übungen, die Euch Euer Coach zeigt, nützen Euch nicht nur während des Trainings, sondern darüber hinaus.

Personal Trainer achten auf Eure Haltung beim Training! Ist auch alles richtig?! Euer Trainer schaut genau hin! | Quelle: Visualhunt

Denn sobald Ihr mal einen Rhythmus gefunden habt, könnt Ihr Euer Training selbstständig weiterführen – diese Nachhaltigkeit und der Lerneffekt sind zwei der größten Vorteile vom Personal Training.

Ein weiterer ist die Professionalität. Ein guter Trainer kann ein TÜV Siegel vorweisen oder andere Zertifikate, die seine Ausbildung belegen.

Neben guten Übungen, die auf Euren Körper und Ziele angepasst sind, kann er Euch zudem auch eine gewisse Disziplin antrainieren. Wer es nicht gewohnt ist, regelmäßig aus eigenem Antrieb Sport zu machen, kann so lernen, sich selbst zu motivieren!

Zu Beginn Eures Trainings werdet Ihr sicherlich ganz schön gefordert: Die Übungen sind ja schließlich nicht zum Ausruhen da! Nach einer Weile werdet Ihr allerdings merken, dass Euch die Push-Up, Crunches und co. immer leichter fallen – dann ist es an der Zeit das Niveau hochzuschrauben!

Dabei ist es außerdem die Verantwortung Eures Personal Trainers, sicherzustellen, dass Ihr Euch nicht verletzt und mit dem Sport Eurer Gesundheit schadet.

Er oder sie korrigieren also Eure Haltung während Ihr die Übungen macht, schlagen Euch gute Trainingsaccessoires vor und achten auf Eure Verletzungsgeschichte.

Je nach Eurem Profil kann das Training in einem Fitnessstudio stattfinden, einer Schwimmhalle, einem Sportplatz oder sogar bei Euch zuhause oder in Eurer Nachbarschaft.

Eure Voraussetzungen und Ziele berücksichtigt der Personal Trainer und gleicht sie mit diesen Möglichkeiten ab. So erstellt sie oder er einen personalisierten Trainingsplan für Euch, ganz nach Euren Bedürfnissen.

Dabei richtet er sich auch nach Euren Wünschen. Sei es die wöchentliche Trainingszeit, der Trainingsort, die Übungen – der Fitnesstrainer ist flexibel und geht auf Euch ein, solange sich Eure Vorstellungen mit Euren Zielen vereinbaren lassen (Eis essen und gar keinen Sport treiben wird Euer Trainer sicher nicht mitmachen…)

Der Personal Trainer checkt auch Eure Sportausrüstung & Kleidung! Die richtige Sportausrüstung ist Gold wert! | Quelle: Unsplash, Credits: Jose Swee

Die Beziehung zu Eurem Personal Trainer

Kommen wir nun zu einem weiteren tollen Vorteil von Personal Training: Die persönliche Beziehung zu dem Trainer!

Im Gegensatz zum Training im Fitnessstudio hast Du immer einen direkten Ansprechpartner bei Problemen und Fragen. So eine enge Zusammenarbeit setzt voraus, dass Ihr auch menschlich auf einer Wellenlänge seid!

Es ist also Euer gutes Recht den Trainer zu wechseln, wenn Ihr Euch nicht wohlfühlt mit Eurem Coach und Ihr keine gute Beziehung aufbauen könnt!

Wie sollte diese Beziehung aussehen?

Auch wenn die Trainingsatmosphäre freundschaftlich und locker gehalten ist, solltet Ihr immer eine geschäftlich-professionelle Beziehung aufrechterhalten.

Denn wenn Ihr Euren Coach eher als einen Freund seht, kann es schnell passieren, dass Ihr ihn als Experten nicht mehr so ernst nehmt. Von einem Profi lässt man sich schließlich leichter motivieren und belehren als von einem Freund, oder?!

Ein Trainer sollte alle seine Klienten gleich behandeln und niemanden bevorzugen! Ungeachtet des Geschlechts, der Hautfarbe, der Herkunft und des Fitnesslevels – niemand sollte extra viel Aufmerksamkeit bekommen, nur weil er sich besonders gut mit dem Coach versteht und seine Sympathie hat!

Deshalb sollte der Trainer immer eine professionelle Haltung bewahren und Euch immer wieder daran erinnern, die Grenze der Professionalität nicht zu überschreiten!

Die Rollenverteilung, Eure Ziele und viele weitere Details sind auch vertraglich festgehalten. Es ist Euer beider Verantwortung, diese Abmachung zu halten und nicht zu verletzen. 

Einem guten Personal Trainer geht es darum, Euer Wohlbefinden zu stärken, Eure Gesundheit zu schützen und Euch unter den best-möglichen Konditionen ans gesetzte Ziel zu bringen.

Jeder Mensch hat seine eigenen Baustellen, Eigenheiten, Stärken und Grenzen. Deshalb sieht auch jedes Training, das ein Personal Trainer entwirft anders aus. Weil eben niemand gleich ist!

Personal Training: Was ist Euer Ziel? Euer Wohlbefinden ist Priorität No.1 für Euren Personal Trainer! | Quelle: Unsplash, Credits: Fernando Brasil

Dabei basiert die Beziehung zwischen Dir und Deinem Coach vor allem auf Vertrauen: Vertrauen in die Professionalität Deines Trainers, seine Fürsorge und Expertise.

Diese Arten von Verantwortung trägt Euer Fitnesstrainer

Wie wir bereits erwähnt haben, ist Euer Personal Trainer unter anderem auch dafür verantwortlich, dass Ihr Euch nicht verletzt und es Euch gesundheitlich gut oder sogar besser geht.

Deshalb wird sie oder er Euch zu Beginn Eures gemeinsamen Trainings ganz genau nach Eurer Verletzungsgeschichte fragen und anderen gesundheitlichen Faktoren. So kann ein individueller Plan nach Eurem Profil erstellt werden!

Alle Übungen und Trainingseinheiten werdet Ihr mit Eurem Fitnesstrainer absprechen: Welche Haltung muss ich einnehmen? Wie sichere ich Gewichte im Fitnessstudio? Wie viele Wiederholungen mache ich? Wie atme ich dabei?

Wenn Ihr zum Beispiel bei Euch zuhause Sport macht, wird Euer Trainer sicherstellen, dass Ihr genügend Platz habt und keine Verletzungsgefahren bestehen.

Auch wenn Ihr gemeinsam in einen Park oder auf einen Sportplatz geht, wird dieser gründlich auf Scherben, Wurzeln oder andere Fallen untersucht!

Dazu gehört auch, dass sie oder er immer die Wetteraussichten checkt! Denn Sport in eisiger Kälte, senkender Hitze oder sinnflutartigen Regen ist nicht nur ungemütlich und demotivierend, sondern auch gesundheitsgefährdend.

Denn natürlich möchte Euer Trainer vermeiden, dass Ihr mit einer Grippe im Bett liegt, wegen eines Hitzeschlags umkippt oder auf nassen Straßen ausrutscht und Euch verletzt.

Auch alle Geräte mit denen Ihr trainiert und Eure Sportausrüstung werden überprüft! Habt Ihr gute Laufschuhe? Was empfiehlt der Trainer für Outdoor-Sportkleidung, wenn es kalt draußen ist? Welche Geräte eignen sich?

Mit einem Personal Trainer seid Ihr in guten Händen!

Personal Trainer sind für deine Sicherheit verantwortlich! Bevor’s los geht: Trainingsort gecheckt & gesichert? | Quelle: Unsplash, Credits: Monkey

So vermeidet Ihr Verletzungen

Hier einige Tipps, wie Ihr selbst Verletzungen beim Training vermeiden könnt:

  • Ihr kennt Eure Grenzen und hört auf Euren Körper.
  • Ihr bringt Eurem Personal Trainer Vertrauen entgegen und hört auf seine Ratschläge.
  • Aufwärmen nicht vergessen!
  • Kommuniziert Eure Beschwerden rechtzeitig!
  • Ihr achtet mit darauf, dass der Trainingsort sicher ist.
  • Ihr achtet auf die Wetterbedingungen, wenn Ihr draußen Sport machen wollt.
  • Ihr haltet Euch an die Regeln des Trainingsorts (z.B. Fitnessstudio oder Schwimmhalle).
  • Investiert in gute Sportausrüstung und pflegt sie!
  • Ihr achtet auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung.

Natürlich ist dies keine Garantie, dass Ihr Euch nie verletzen werdet.

Allerdings verringert Ihr so auf jeden Fall schon einmal die Wahrscheinlichkeit!

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