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Wie Du ein richtiger Künstler im Zeichnen wirst

Von Bertine, veröffentlicht am 17/07/2019 Blog > Kunst & Freizeit > Malerei > Wie Du unterschiedliche Zeichenstile und deren Besonderheiten lernen kannst: Ein Guide!

Zeichnen zu lernen ist nicht so einfach, wie man denkt. Es reicht leider nicht aus, eine kleine Skizze zu machen, um zu behaupten, ein genialer Zeichner oder ein professioneller Mangaka zu sein. Du wirst Dich anfangs schon ein bisschen anstrengen müssen! Während einige Zeichenstunden absolvieren, lernen andere die Grundlagen des Zeichnens selbst, was durchaus möglich ist!

Es gibt viele Online-Malanleitungen, die Hobby-Künstlern weiterhelfen. Jede Zeichenstunde bietet die Möglichkeit, Zeichentechniken zu lernen und die richtigen Materialien zu nutzen – vom Buntstift über Kohle bis hin zu Filzstift.

Es gibt jedoch viele unterschiedliche Zeichenstile, die Möglichkeiten sind enorm. Superprof bietet Dir einen Überblick über die verschiedenen Stile, erklärt ihre unterschiedlichen Eigenschaften und gibt Dir ein paar Grundlagen mit, um mit einer einfachen Methode zu starten!

Wie zeichnet man japanische Manga?

Manga erfreuen sich seit langem grosser Beliebtheit. | Quelle: Pixabay

Naruto, der Angriff der Titanen oder Dragon Ball sind Namen, die Dir wahrscheinlich etwas sagen, wenn Du Manga-Fan bist. Manga werden auch bei uns immer beliebter. Finde in wenigen Schritten heraus, wie Du japanische Manga zeichen kannst!

Eine japanische Kunst mit definierten Merkmalen, die sich ständig weiterentwickelt

Manga ist eine japanische Kunst mit ganz eigenen Codes, die Comics sind das japanische Äquivalent zu den amerikanischen Comics. Mangas zeichnen sich durch die Anatomie ihrer Figuren und die aufregende Action aus.

Die Manga-Figuren erkennt man sofort an ihren geometrischen Frisuren und ihren riesigen Augen. Den Illustrator von Manga nennt man im japanischen Mangaka und für Fans ist es ein Traum, ein eigenes Manga zu kreieren.

Zeichne Gesichter, Körper und Hintergrund

Wenn Du die Charaktere zeichnest, musst Du Dich an verschiedene Kriterien halten, die ihn zu einem Manga machen:

  • Gigantische Augen (je niedlicher die Figur, desto größer),
  • Winzige Nasen (je boshafter die Figur, desto größer),
  • Unglaubliche Frisuren in allen Farben,
  • Im Allgemeinen groß und dünn (aber nicht unbedingt),
  • Gesichtsausdrücke (Verlegenheit, Wut, Überraschung, Freude etc.),
  • Bunte Kleidung, um die Charaktere zu unterscheiden.

Keine Panik, mache einfach alles in der richtigen Reihenfolge, beginnend mit dem Skelett. Erst dann kann man sich auf die Details von Gesicht und Körper konzentrieren. Das Wichtigste ist, Deinem Charakter Leben einzuhauchen!

Für den Hintergrund wird oft mit Schatten und perspektivischen Zeichnungen mit präzisen geometrischen Formen gespielt und einem Fluchtpunkt, um Tiefe zu verleihen. Wenn Du damit anfangs Probleme hast, lass Dich nicht entmutigen: Beginne abstrakt mit den Umrissen, bis es Dir gelingt. Yatta! Du bist bereits ein angehender Mangaka!

Wie zeichnet man Comics?

Es gibt viele unterschiedliche Stile für Comics. | Quelle: Pixabay

Der Comic ist einer der beliebtesten Genres der Welt: Hergé und Uderzo kennt praktisch jeder. Was als einfaches Zeichnen erscheint, ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit. Wenn Du Comics zeichnen möchtest,  bist Du hier richtig!

Comic-Genres: Finde Dein Lieblingsthema

Bevor Du Dich mit der Comicillustration befasst, musst Du Dein Lieblingsgenre definieren, um zu wissen, was Du zeichnen möchtest. Finde heraus, welche Comics Dir am besten gefallen, zum Beispiel in Deiner örtlichen Bibliothek.

Lass Dich von den großen Comic-Zeichnern inspirieren. Die bekanntesten Comics sind:

  • Die Abenteuer von Tim und Struppi,
  • Asterix und Obelix,
  • Lucky Luke,
  • Gaston,
  • Blake und Mortimer,
  • Die Schlümpfe,
  • Spirou.

Unter diesen Klassikern und Comics im Allgemeinen gibt es viele verschiedene Themen: Western, Fantasy, Science Fiction, Humor, Poesie, Abenteuer, historisch oder militärisch. Du hast die Qual der Wahl, die Möglichkeiten sind grösser als für einen Manga oder einen amerikanischen Comic.

Zeichne einen Comic mit seinen Figuren, einem Storyboard und anschliessender Kolorierung

Zunächst einmal solltest Du wissen, dass die meisten Comicautoren Autodidakten sind: Es ist daher nicht unbedingt erforderlich, Zeichenkurse zu belegen oder eine Zeichenschule zu besuchen, aber nichts hindert Dich daran, wenn es Dir hilft!

Nachdem Du Dich für eine Geschichte entschieden hast, was für die Entstehung Deiner Arbeit von entscheidender Bedeutung ist, musst Du die verschiedenen Charaktere schaffen, die Deine Geschichte zum Leben erwecken.

Dann musst Du an einem Storyboard arbeiten, das heisst, die Reihenfolge der Kästchen, Dialoge und Illustrationen in Deinem Comic bestimmen. Mache Skizzen mit den Sprechblasen und lass Dir Zeit!

Sobald Du alle Deine Schwarz-Weiß-Zeichnungen hast, kannst Du sie kolorieren (das musst Du aber nicht unbedingt) – dafür stehen Dir verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung wie Buntstifte, Pastelle oder sogar Ölfarben. Denke an das Wichtigste: Erstelle eine Zeichnung, die Dir gefällt, und eine Geschichte, die Dich fasziniert!

Wie zeichnet man eine Karikatur?

Karikaturen übertreiben charakteristische Merkmale. | Quelle: Pixabay

Wenn es eine Kunst gibt, die Du auch dann nicht unbedingt beherrscht, wenn Du bereits ein guter Zeichner bist, dann ist es die der Karikatur. Die Zeichnungen mit den übertriebenen Körperteilen dienen häufig der Gesellschaftskritik und lassen uns lachen oder wütend werden – auf jeden Fall bewegen sie uns.  Superprof erklärt Dir die Grundlagen des Zeichnens von Comics!

Die Karikatur: ein humorvolles Porträt

Eine Karikatur ist die Zeichnung einer Person, die durch Vergrößern bestimmter Gesichtszüge die Person lächerlich macht. Sie ist jedoch vor allem ein Mittel, um Situationen anzuprangern oder sich über sie lustig zu machen – im Rahmen der Meinungsfreiheit.

Die Inspiration für Karikaturen kann aus verschiedenen Quellen kommen, aber die Wichtigsten sind die Nachrichten. Karikaturisten üben durch ihre Kunst soziale und politische Kritik aus, die niemanden gleichgültig lässt. Denke daran, dass es zum Zeichnen einer Karikatur besser ist, eine Situation hervorzuheben, als sich ohne bestimmten Zweck lustig zu machen!

Die Techniken der Karikatur

Mein Künstler der Karikatur zu werden, ist es gut, die Grundlagen der Porträtmalerei zu kennen. Die meisten Karikaturisten arbeiten mit Bleistift oder Kohle. Zum Ausmalen der Zeichnung werden häufig Buntstifte oder Acrylfarben verwendet.

Um Karikaturen zu üben, kannst Du Bilder berühmter Personen verwenden. Du kannst auch Deine eigene satirische Zeitung erstellen. Das Wichtigste in der Karikatur ist, die Hauptmerkmale der Menschen zu übertreiben und einen Text hinzuzufügen, der die Situation auf den Punkt bringt!

Wie zeichnet man ein Portrait?

Wohl das bekannteste Portrait der Welt – die Mona Lisa. | Quelle: Pixabay

Der in der  Kunst am häufigsten vertretene Teil des menschlichen Körpers ist ohne Zweifel das Gesicht. Die Porträtmalerei ist durch ihre mehr oder weniger getreue Darstellung eines Menschen zu einer der beliebtesten Genres geworden. Wenn Du diese Kunst entdecken möchtest, erklären wir Dir hier die Methoden für das einfache Zeichnen von künstlerischen Porträts, die verschiedenen Arten des Porträts und das notwendige Material.

«Jedes Porträt, das mit einer Seele gemalt wird, ist ein Porträt nicht des Modells, sondern des Künstlers» – Oscar Wilde

Ein Portrait kann eine Zeichnung des Kopfes sein, aber auch des ganzen Körpers. Als Modell kannst Du eine lebende Person, aber auch ein Foto verwenden. Für den Anfang ist ein Foto sogar besser, weil Du nicht unter Zeitdruck und Beobachtung stehst und Dich so vielleicht besser auf das Zeichnen konzentrieren kannst.

Welche Materialien Du verwendest, entscheidest Du: Bleistift, Kohle oder Kugelschreiber – alles ist je nach Deinen Fähigkeiten möglich. Jetzt brauchst Du nur noch ein Blatt Papier!

In dieser Reihenfolge zeichnest Du das Porträt: Gesichtsachse, Hauptelemente, Haare und Hintergrund.

Schaue Dir für Dein erstes Porträt die Technik der Gesichtsachse an.

Diese Technik ist für alle Anfänger im Zeichnen ebenso einfach wie nützlich: Zeichne einen Kreis und ziehe dann mittig horizontal und vertikal eine Linie um eine Kugel zu bilden. Auf den Linien positionierst Du die verschiedenen Elemente des Gesichts (Augen, Mund, Nase usw.). Zum Schluss fügst Du den Kiefer hinzu und verlängerst Deine Kugel so nach unten.

Manchmal tendieren wir jedoch dazu, zu “perfekte” Porträts zu zeichnen, indem wir die Symmetrie der Merkmale forcieren. Vergiss niemals, dass jedes Gesicht anders ist und kein Gesicht perfekt symmetrisch! Wenn Deine Porträts zu symmetrisch sind, verlieren sie an Realismus. Untersuche also jedes Detail des Gesichts Deines Modells ganz genau, um die Unvollkommenheiten und Besonderheiten des Gesichts zu reproduzieren.

Nimm Dir auch die Zeit, um Bewegungen im Haar Deines Modells zu erzeugen und einen Hintergrund zu schaffen, der dem realen Hintergrund ähnelt. So gewinnst Du an Glaubwürdigkeit!

Jetzt kennst Du die wichtigsten Zeichenstile! Superprof hilft Dir gerne, wenn Du Kurse bei einem erfahrenen Lehrer machen oder Zeichenstunden online nehmen möchtest!

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