Viele Eltern helfen ihren Kindern in Sachen Schule. Sie machen mit ihnen die Hausaufgaben, üben und wiederholen gemeinsam den Stoff für anstehende Prüfungen.

Klar: Kinder brauchen Unterstützung, vor allem in den ersten Jahren! Alles sollte jedoch in Maßen geschehen.

Eltern, die immer und überall dabei sein wollen, können für Kinder schnell einschränkend wirken.

Kinder fühlen sich schnell unter Druck gesetzt, wenn ihre Eltern ihre Nase in alles stecken. Der dadurch entstehende Stress ist der Lernathmosphäre abträglich. Außerdem sollten Kinder auch langsam aber sicher an die Autonomie herangeführt werden.

Wenn das Vertrauen der Eltern in die Schule jedoch angeschlagen ist, fällt es ihnen zunehmend schwerer, die Zügel loszulassen.

Klar, die Klassenräume sind zunehmend überfüllt, in manchen deutschen Städten ist der Lehrermangel katastrophal und selbst das zur Verfügung stehende Lernmaterial ist oftmals zu bemängeln.

Das Risiko?

Dass Dein Kind in all dem Chaos untergeht, dass es den Anhang verliert, schlechte Noten hat und sich von der Schule abwendet. Das wollen Eltern natürlich zu jedem Preis verhindern!

Manchmal ist die beste Lösung jedoch, die Aufgabe an jemanden anderen abzugeben. Wie wäre es mit privatem Nachhilfeunterricht? Viele Kinder profitieren davon!

Katinka
Katinka
Lehrerkraft für Französisch - Leseverständnis
5.00 5.00 (18) 29€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Stergios
Stergios
Lehrerkraft für Klavier
50€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Irina
Irina
Lehrerkraft für Personal Trainer
5.00 5.00 (2) 35€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Matthias
Matthias
Lehrerkraft für Programmierung
5.00 5.00 (30) 90€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Bami
Bami
Lehrerkraft für DaF Deutsch als Fremdsprache
4.83 4.83 (4) 20€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Lucas
Lucas
Lehrerkraft für Schwimmen
5.00 5.00 (25) 70€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Caro
Caro
Lehrerkraft für Spanisch
4.92 4.92 (38) 25€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Peter
Peter
Lehrerkraft für DaF Deutsch als Fremdsprache
4.88 4.88 (8) 34€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Julia
Julia
Lehrerkraft für Professionelles Coaching
5.00 5.00 (16) 45€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Raphaël
Raphaël
Lehrerkraft für Gitarre
5.00 5.00 (16) 45€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Olga
Olga
Lehrerkraft für Gesang
5.00 5.00 (3) 70€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Moritz
Moritz
Lehrerkraft für Fitness
60€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Eleonora
Eleonora
Lehrerkraft für Solfeggio
5.00 5.00 (3) 30€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Viktor
Viktor
Lehrerkraft für Mathematik
4.91 4.91 (61) 50€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Alexandra
Alexandra
Lehrerkraft für Spanisch - Hörverständnis
5.00 5.00 (41) 35€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Fernando
Fernando
Lehrerkraft für Mathematik
4.97 4.97 (32) 17€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!

Eltern helfen bei den Hausaufgaben: wieviel ist gut?

Egal ob Dein Kind noch in der Grundschule, oder schon in der Sekundarstufe I oder II ist, es braucht natürlich immer wieder Unterstützung.

Alles fängt in der Regel schon in der Grundschule an. Wenn Dein Kind von der Kita z.B. in die Schule übergeht, erlebt es einen starken Wandel. Es gehört jetzt zu den "Größeren" und erlebt ersten Leistungsdruck. Das kann schnell stressig werden!

Es ist wichtig, das Kind spüren zu lassen, dass es nicht alleine ist.

In dieser Phase werden die ersten Grundsteine für die Zukunft gelegt. Ziel ist es, dass Dein Kind Spaß beim Lernen hat, neue soziale Kontakte knüpft und neue Kompetenzen entwickelt.

Eltern können in diesem Moment eine wichtige Rolle spielen. Wenn Du jetzt Zeit hast, kannst Du die Hausaufgaben mit Deinem Kind zusammen machen.

Wieviel Unterstützung braucht Dein Kind?
In den ersten Jahren brauchen Kinder natürlich noch ganz besonders viel Unterstützung. | Quelle: Unsplash

Diese kontinuierliche Unterstützung wird Deinem Kind sogar dabei helfen, den Übergang zu mehr Autonomie schneller zu finden.

Am Ende der sechsten Klasse kann Dein Kind seine Hausaufgaben vielleicht sogar schon ganz alleine machen. Du warst ja auch jahrelang an seiner Seite und hast ihm gezeigt, wie man Aufgaben löst, Stoff wiederholt und sogar noch Spaß dabei hat.

Hier einige Tipps, um Deine Hilfe bei den Hausaufgaben besonders wirksam zu gestalten:

  • Finde heraus in welcher Umgebung/Situation Dein Kind sich besonders wohl fühlt und gut lernt (abends, mit sanfter Musik, draußen...),
  • Steht im Dialog, damit Dein Kind lernt, sich ein besseres Verständnis der Aufgabenstellungen zu erarbeiten,
  • Teile auch etwas von Deinen eigenen Lernerfahrungen, den Erfolgen, aber auch den "Misserfolgen", das entlastet,
  • Bleib positiv und kritisiere nicht die Schule oder die Lehrer*innen (außer natürlich, wenn es darum geht Dein Kind vor Unrecht schützen),
  • Mach niemals, wirklich NIEMALS die Hausaufgaben an seiner Stelle.

Wenn Dein Kind in die Sekundarstufe I kommt, braucht es einige Zeit, um sich anzupassen. Es braucht jetzt auch mehr Freiheit, biete also Unterstützung an, gewähre aber auch Distanz, wenn sie erwünscht ist.

Jetzt breitet Dein Kind seine eigenen Flügel aus!

Klar, wenn es fragen hat, sollte Dein Kind immer die Möglichkeit haben damit zu Dir zu kommen. Es ist aber auch wichtig, dass es jetzt lernst, selbstständig zu werden und seine Hausaufgaben alleine macht.

Wenn Du aus irgend einem Grund Dein Kind in der Grundschulzeit nicht genügend unterstützen konntest, kannst Du Dir auch vornehmen, weiterhin und bis zur 8. Klasse sehr präsent zu bleiben.

Du solltest Deinem Kind trotzdem vermitteln, dass es jetzt mehr alleine machen muss. Denn Fakt ist: Du wirst nicht immer in gleichen Maßen für Dein Kind da sein können.

Eltern können dem Schulerfolg ihrer Kinder auch im Weg stehen

Hilfe von den Eltern ist erstmal eine gute Sache. Auf den zweiten Blick zeigt sich aber, dass sie doch nicht immer so wirksam ist, wie sie eigentlich sein sollte.

Viele Spezialisten bemängeln, dass Eltern leider nicht immer die Zielsetzungen der Rahmenlehrpläne verstehen.

Warum ist das so?

Ein wichtiger Grund ist sicherlich, dass diese Rahmenlehrpläne sich konstant weiterentwickeln. Was vor 30 Jahren in der Schule Priorität war, ist es vielleicht heute nicht mehr.

Eine Meinungsumfrage von Opinion Way aus dem Jahre 2014 hat gezeigt, dass sich 53% der Eltern nicht dazu in der Lage sehen, ihren Kindern in allen Fächern zu helfen.

Manchmal kann sich die elterliche Hilfe dann in ihr Gegenteil umkehren: sie verwirren ihre Kinder noch mehr!

Diese Erkenntnis haben auch die amerikanischen Soziologen Keith Robinson und Angel Harris erreicht. Die Hilfe der Eltern könne die Schulnoten der Kinder nach unten drücken, egal aus welchem sozialen Umfeld sie kommen und was ihr Bildungsstand ist. Nachzulesen im Buch The Broken Compass.

Wieviel Freiheit und wieviel Hilfe braucht Dein Kind wirklich?
Wenn Dein Kind älter wird, braucht es Dich immer noch, trotz einem größer werdenden Bedürfnis nach Freiheit. | Quelle: Unsplash

Die PISA Studie von 2012 hat das bestätigt: Kinder, denen geholfen wird, erzielen oft schlechtere Ergebnisse, wenn es darum geht Texte oder Aufgabenstellungen zu verstehen.

Außerdem kann die Omnipräsenz der Eltern auch einen Schatten werfen.

Kinder wollen ihre Eltern nicht enttäuschen. So erfüllen sie übereifrig was ihnen gesagt wird, auch wenn die Ratschläge der Eltern fehlgeleitet sind.

Um die nötige Distanz zu wahren, kannst Du Folgendes tun:

  • Lass Dein Kind mit anderen den Stoff wiederholen, z.B. mit einem*r Klassenkamerad*in,
  • Installiere Apps und Lernsoftware für ihn*sie,
  • Biete die Option Nachhilfeunterricht an,
  • Schreib Dein Kind in einem Nachhilfekurs während der Schulferien ein,
  • Zeige Deinem Kind gute Lernressourcen/Lernwebsites Online.

Die richtige Balance zwischen Unterstützung und Unabhängigkeit, das ist es, was Deinem Kind am meisten helfen wird!

Eltern und Lehrer*innen: Wenn der Rollentausch nicht funktioniert

Eltern haben keine Ausbildung in Sachen Pädagogik oder Didaktik. Außerdem überschätzen sie ihre Kompetenzen oft: Einer Opinion Way Umfrage von 2015 zufolge, besitzen nur 39% der Eltern die nötigen Kompetenzen, um ihren Kindern bei den Schulaufgaben zu helfen.

Außerdem haben Eltern oft die Tendenz, dass sie zu viel intervenieren, und die Kompetenz der Lehrer*innen infrage stellen.

Wenn Eltern sich zu stark einsetzen, kann das Verwirrung stiften. Das Kind fragt sich dann: Soll ich dem Rat meiner Eltern oder eher dem meines*r Lehrers*in folgen?

Eltern möchten oft mehr mit Lehrern*innen in Kontakt sein, damit sie ihre eigenen Vorstellungen durchsetzen können: nur 46% der Eltern zeigen sich mit dem Eltern - Lehrer*innen Austausch zufrieden, bei den Lehrern*innen sind es 90%!

Woran liegt das?

Lehrer*innen haben eine pädagogische Ausbildung genossen. Sie wissen, dass übereifrige Eltern dem Lernfortschritt ihrer Schülerinnen schaden könnte.

Es ist ganz gut, wenn Dein*e Nachhilfelehrer*in kein Elternteil ist. | Quelle: Unsplash

Eltern üben oft zusätzlichen Einfluss und Druck auf die Lehrer*innen aus, indem sich sich in Elternvertretungen zusammenschließen. Das kann Vorteile, aber auch Nachteile haben.

In jedem Fall ist privater Nachhilfeunterricht immer eine gute Option, wenn Du das Gefühl hast, dass Dein Kind in der Schule nicht bekommt, was es braucht.

Kompetente Nachhilfelehrer*innen haben eine pädagogische und didaktische Ausbildung erfahren und der Nachhilfe-Rahmen ermöglicht ihnen eine besonders konzentrierte Arbeitsweise.

Ziel des*r Nachhilfelehrers*in ist es, seinem*r Schüler*in gute Lerntechniken, bessere Noten und wieder mehr Selbstvertrauen zu geben.

Nachhilfe gibt es für die unterschiedlichsten Fächer:

  • Deutsch Nachhilfe,
  • Mathe Nachhilfe,
  • Nachhilfe in Geschichte,
  • Nachhilfe in Physik,
  • Nachhilfe in Geographie,
  • Nachhilfe in Biologie,
  • Nachhilfe in Chemie,
  • Nachhilfe in Politik,
  • Nachhilfe in Philosophie,
  • Nachhilfe in Wirtschaft,
  • Englisch Nachhilfe,
  • Spanisch Nachhilfe,
  • Französisch Nachhilfe, usw.

Der*die Nachhilfelehrer*in ist für alle Fragen und Anregungen offen. Du kannst mit ihm*ihr den Fortschritt Deines Kindes besprechen und jeder Zeit um ein Gespräch bitten.

Eine*n Nachhilfelehrer*in engagieren: Vorteile für das Kind und die Familie

Die Bertelsmann-Stiftung kommt in ihrer Studie „Nachhilfeunterricht in Deutschland“ vom 27.01.2016 zu folgendem Schluss: Im Schuljahr 2014/15 lag der Anteil an Schülern, die Nachhilfe nahmen, bei 14 %. Das sind weit weniger als in Japan, wo es um die 70% sind. Aber auch in Deutschland werden es mehr!

Beim Nachhilfeunterricht kann der*die Lehrer*in wirklich auf den*die Schüler*in eingehen. Diese Art Coaching wird auf genau diese*n einen Schüler*in zugeschnitten. Das ist sehr viel persönlicher als der klassische Schulunterricht!

Eltern und Kindern wird ein Stück weit der Druck genommen. Die Eltern müssen nicht mehr Lehrer*innen sein und die Kinder können sich dem prüfenden Blick ihrer Eltern ein wenig entziehen.

Durch regelmäßigen Nachhilfeunterricht kann der*die Schüler*in schon bald seine*ihre Noten verbessern und autonomer werden.

Wie funktioniert das?

Neue und innovative Lerntechniken machen's möglich:

  • Online Kurse,
  • Online Übungen dank Apps,
  • Online Nachhilfe via Webcam,
  • Methoden, die an das Alter, den Lerntyp und das Vorwissen des*r Schülers*in angepasst sind,
  • Gedächtnistechniken,
  • Spezifische Prüfungsvorbereitungen,
  • Arbeit am Rahmenlehrplan,
  • Gute zeitliche Organisation, usw.

Der*die Nachhilfelehrer*in kann auch bei der weiteren Orientierung behilflich sein. Welche Ausbildungs-, Studien- und Fördermöglichkeiten gibt es für Dein Kind?

Wieviel Geld kannst Du in die Nachhilfe investieren?
Nachhilfe ist eine Investition in die Zukunft Deines Kindes. | Quelle: Unsplash

Deine Rolle als Elternteil wird es sein, den Fortschritt Deines Kindes aus der Ferne zu beobachten. Du kannst regelmäßiges Feedback verlangen, solltest Dich aber nicht zu oft einmischen.

Jetzt braucht Dein Kind nicht mehr alleine seine Mathe- oder Französischhausaufgaben zu machen. Ein*e kompetente*r Nachhilfelehrer*in steht ihm zur Seite.

Du wirst merken, dass sich Dein Verhältnis sowie das Deines Kindes zur Schule bald wieder verbessern wird.

Der Nachhilfeunterricht sollte auch die Motivation und das Selbstbewusstsein des*r Schülers*in stärken. Das wirkt sich auch auf andere Lebensbereiche Deines Kindes positiv aus.

Hausaufgaben und selbst schlechte Noten werden dann nicht mehr als Last und Misserfolge verstanden, sondern als Gelegenheit, um etwas zu lernen.

Um Deinem Kind bei Schulproblemen zu helfen und ihm beizustehen, brauchst Du nicht in die Rolle eines*r Lehrers*in zu schlüpfen. Engagiere eine*n unserer kompetenten Superprofs!

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Florence

Meine Städte sind Berlin und Paris, aber mein Herz gehört der Welt, den Menschen und unterschiedlichen Kulturen: Ich reise und übersetze leidenschaftlich gerne. Meine Neugier und mein Wissensdurst kennen keine Grenzen!