Das Schwimmen ist nicht nur eine gesunde Sportart, sie ist auch lebenswichtig und rettet Leben. Nicht viele Menschen setzen sich mit dem Thema Ertrinken auseinander. Warum auch, wenn es einen selbst nicht betrifft? Der DLRG veröffentlichte eine Statistik, die zeigt, dass jährlich noch immer ca. 400 bis 500 Menschen in Deutschland ertrinken und ca. 50% der über 40-Jährigen nicht sicher Schwimmen können. Die Zahlen sprechen für sich. Umso wichtiger ist es, dass jeder schwimmen lernen sollte. Mit diesem Beitrag wollen wir sowohl Erwachsene Tipps an die Hand geben schwimmen zu lernen als auch Ratschläge geben, wie du deinem Kind das Schwimmen näherbringen kannst.

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Drei weitere Gründe, schwimmen zu lernen

  1. Schwimmen ist sehr gesund. Durch die Ganzkörperbelastung zählt das Schwimmen zu einer der gesündesten Sportarten. Das Schwimmen ist gelenkschonend, stärkt dein Herz-Kreislaufsystem und trainiert deine Muskeln. Außerdem wird das Schwimmen in einem Solebad oft als Behandlungsmöglichkeit von verschiedenen chronischen Krankheiten (Asthma, Neurodermitis etc.) vorgeschlagen.
  2. Schwimmen kostet wenig Geld. Wer einmal schwimmen kann, braucht in der Zukunft nur Wasser, um die Sportart ausüben zu können. Denn der Sommerspaß im öffentlichen Gewässer ist kostenlos. Auch eine Jahreskarte im Schwimm- oder Hallenbad ist im Vergleich zu anderen Sportarten immer noch sehr kostengünstig.
  3. Schwimmen schützt vor Verletzungen. Durch das Schwimmen kannst du das Risiko von Verletzungen verringern. Insbesondere dann, wenn du deinen Körper nur einseitig trainierst, wie es häufig Radfahrer*innen oder Läufer*innen tun.
Das Schwimmen hat viele Vorteile: Es hat therapeutische Wirkungen. / Quelle: Unsplash

Schwimmen lernen für Kinder

Generell lässt sich sagen: Die Wassergewöhnung kann nicht früh genug anfangen werden. Schon Babys sollten lernen sich im Wasser zu bewegen und wohlzufühlen. Mit dem Schwimmen lernen kann dann schon im Kleinkindalter angefangen werden. Dabei ist es jedoch wichtig, die Kinder nicht unter Druck zu setzen. Wenn das Kind Angst hat und nicht ins Wasser möchte, sollte es nicht dazu gezwungen werden. Trotzdem sind besonders Schwimmkurse im frühen Kindesalter sehr zu empfehlen, da sie dort behutsam an das Schwimmen herangeführt werden und ihnen die Angst vor dem Wasser genommen wird.

Wenn man Kindern das Schwimmen beibringen möchte, sollte das Erlebnis vor allem Spaß machen und spielerisch sein. Dazu kann man Spiele oder verschiedene Equipments benutzen. Es gibt Schwimmreifen, Schwimmbretter, Bänder oder Schwimmnudeln mit denen du arbeiten kannst.

 

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Die drei größten Fehler, die Eltern vermeiden sollten:

  1. No pressure: Setze weder dich, noch dein Kind unter Druck! Wichtiger als der Zeitfaktor ist das sichere Schwimmen-Lernen und DAS braucht Zeit.
  2. Viele Menschen denken, es gebe nur eine Art und Weise Schwimmen zu lernen. Die Vorstellung, du müsstest deinem Kind zuerst das Brustschwimmen beibringen ist total falsch. Eröffne deinem Kind einen Raum und die Möglichkeiten, sich auszuprobieren und verschiedene Fähigkeiten zu lernen. In Australien zum Beispiel wird den Kindern zuerst das Kraulen beigebracht und nicht das Brustschwimmen.
  3. Viele Eltern geben den Kindern Auftriebshilfen wie Schwimmflügel und denken, sie müssten ihr Kind nicht mehr beaufsichtigen. Wenn du Angst hast, dass dein Kind untergehen könnte und Auftriebshilfen brauche, gehört dein Kind nicht unbeaufsichtigt ins Wasser! Gerade Kinder, die das Schwimmen lernen, brauchen eine ständige Beaufsichtigung und Bestärkung.

Kindern Schwimmen beibringen: Die drei wichtigsten Aspekte auf einen Blick:

- Das Vertrauen: Vertrauen ist der erste wichtige Schritt zu Schwimmen lernen. Hat das Kind kein Vertrauen in das Elternteil oder Lehrer*in, ist das Kind oftmals nicht bereit Schwimmen zu lernen. Die neue Umgebung, die Schwimmhalle, das Wasser und den Lehrer oder Lehrerin muss das Kind zuerst kennenlernen und Vertrauen schenken. Außerdem muss das Kind Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten bekommen. Das kann durch die Kontrolle des eigenen Handelns verstärkt werden. Außerdem hilft es sehr nach einer gelungenen Übung, das Kind durch Applaudieren zu bestärken. Dadurch gewinnt es Mut und Selbstbewusstsein.

- Das Lerntempo: Die Dauer und Häufigkeit des Schwimmens sollte das Kind mitbestimmen dürfen. Die Eltern sollten ihre Kindern nicht zwingen, da es, wir schon oben genannt, zu einem genau anderen Ergebnis führen wird. Wenn das Kind nur langsame Fortschritte macht, ist das kein Problem. Nicht jedes Kind wird als Schwimmprofi geboren!

- Der Spaß: Der Spaßfaktor ist der wichtigste Antrieb zum Schwimmen lernen sein. Es ist wichtig den Lernprozess in Form von kleinen Spielen zu gestalten. Das Beste ist es, schon in der Badewanne bei sich Zuhause anzufangen.

 

Die Schwimmabzeichen auf einen Blick:

Frühschwimmer*in: Das Seepferdchen:

  • Theoretische Prüfungsleistung: Kenntnis der Baderegeln.
  • Praktische Prüfungsleistung: Sprung vom Beckenrand, 25 Meter schwimmen (Bauch- oder Rückenlage), einen Gegenstand mit den Händen aus schultertiefem Wasser herausholen.

Jugendschwimmabzeichen Bronze (Freischwimmer*in):

  • Theoretische Prüfungsleistung: Kenntnis der Baderegeln
  • Praktische Prüfungsleistung: Sprung vom Beckenrand und mindestens 200 Meter Schwimmen in höchstens 15 Minuten, einmal ca. zwei Meter Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufholen eines Gegenstandes und Sprung aus ein Meter Höhe oder Startsprung.

Jugendschwimmabzeichen Silber: 

  •  Theoretische Prüfungsleistung: Kenntnisse von Baderegeln und Verhalten zur Selbstrettung
  •  Praktische Prüfungsleistung: Startsprung und mindestens 400 Meter Schwimmen in höchstens 25 Minuten, davon 300 Meter in Bauch- und 100 Meter in Rückenlage, zweimal ca. zwei Meter Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufholen je eines Gegenstandes, zehn Meter Streckentauchen, Sprung aus drei Metern Höhe.

Jugendschwimmabzeichen Gold (Mindestalter neun Jahre):

  • Theoretische Prüfungsleistung: Kenntnis der Baderegeln und der Hilfe bei Bade-, Boots- und Eisunfällen (Selbst- und einfache Fremdrettung).
  • Praktische Prüfungsleistung: 600 m Schwimmen in höchstens 24 Minuten, 50 m Brustschwimmen in höchstens 1:10 Minuten, 25 m Kraulschwimmen, 50 m Rückenschwimmen mit Grätschschwung ohne Armtätigkeit oder 50 m Rückenkraulschwimmen, 15 m Streckentauchen, Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufholen von drei Tauchringen aus einer Wassertiefe von etwa zwei Metern innerhalb von drei Minuten in höchstens drei Tauchversuchen, Sprung aus drei Metern Höhe, 50 m Transportschwimmen: Schieben oder Ziehen.

Erwachsene:

Schwimmen lernen ist eine lebensrettende Fähigkeit. Außerdem gibt es dir die Möglichkeit Schwimmen sowohl als Sport genießen zu können, als auch Spaß im Wasser zu haben. Das gute ist: Es ist nie zu spät Schwimmen zu lernen! Es gibt viele Vorteile für Senioren, die regelmäßig schwimmen gehen. Es verbessert ihren Geisteszustand, ihre Schlafqualität und hat therapeutische Wirkungen.

Unabhängig von deinem Alter und deinen Schwimmniveau kannst du mit den folgenden Tipps dein Schwimmniveau verbessern.

  1. Schwimmkurse

Besonders Anfänger*innen profitieren von zertifizierten Schwimmlehrer*innen. Ob das in einem privater Schwimmunterricht ist, oder in einem Schwimmkurs, spielt hier keine Rolle. Das ist der sicherste Weg, die richtigen Techniken zu lernen. Denn besonders zu Beginn ist es notwendig auf kleine Fehler zu achten, damit sie sich nicht dauerhaft einprägn. Außerdem geht dein*e Trainer*in auf deine persönlichen Bedürfnisse ein.

  1. Übungen

Zunächst ist anzumerken, dass Erwachsene im Vergleich zu Kindern und Jugendlichen empfindlichere Körpermuskeln haben. Deshalb müssen Erwachsene Schwimmanfänger*innen es langsam angehen und leichtere Übungen machen. Gute Schwimmstile sind dabei: Das Brustschwimmen, das Rückenschwimmen und die Froschtritte.

Bei den Übungen kannst du erstmal mit den Basics anfangen. Halte dich am Beckenrand fest und lass deinen Körper und Beine auf der Wasseroberfläche schwimmen. Gewöhne dich an das Gefühl, dich fallen zu lassen und nicht im Wasser zu stehen. Wiederhole die Übung dann in Bauch und Seitenlage. Lass deinen Bauch auf dem Wasser treiben. Am besten dafür geeignet sind Beckenräder in einem Schwimm- oder Freibad, da du dich jederzeit gerade hinstellen kannst. Das gibt dir besonders am Anfang eine enorme Sicherheit. Für eine optimale Stabilität streckt du deine beiden Arme in einem rechten Winkel aus, sodass dein Körper eine „T-Form“ hat. Diese Übung hilft dir, dich an das Wasser zu gewöhnen. Denn sowohl dein Torso, Ohren und Gesicht sind teilweise ganz oder ein wenig im Wasser.

Wenn du dich im Wasser anfängst wohlzufühlen kannst du mit dem tauchen weitermachen. Stelle dich in das Beckenhohe Wasser und tauche deinen Kopf unter Wasser. Wenn du unter Wasser bist, atmest du langsam und regelmäßig aus. Umso sicherer du dich nun im Wasser fühlst, kannst du dich ausprobieren und schauen welche Schwimmstile dir am besten gefallen. Wir haben eigene Beiträge zum Brustschwimmen, Rückenschwimmen, Kraulschwimmen und Delfinschwimmen auf unserer Seite bereitgestellt. Dort findest du Anleitungen zum Erlernen der jeweiligen Bewegungsabläufe, Tipps und Fehler die du vermeiden solltest.

Sich zu trauen den Kopf unter Wasser zu halten, ist ein erster wichtiger Schritt beim Schwimmen lernen.
Das Ausatmen unter Wasser ist eines der ersten Schritte beim Schwimmen lernen. | Quelle: Unsplash
  1. Die richtige Atmung

Das richtige Atmen ist sehr wichtig, vor allem wenn du längere Strecken schwimmen möchtest. Nach Luft schnappen, Kurzatmigkeit oder Atemnot sind Probleme, von denen viele Schwimmer*innen berichten. Das Grundproblem dabei liegt in der Sache selbst. Das Atmen. Atmen ist nicht so einfach wie man denkt, vor allem nicht im Wasser.

Die Besonderheit beim Schwimmen ist, dass du immer durch den Mund atmest. Um also die eingeatmete Luft richtig und vollständig wieder auszuatmen, brauchst du eine Technik. Man sagt, dass die Ausatmung ca. zwei bis drei Mal länger dauern sollte als das Einatmen. Schau dir am besten den Schwimmstil, den du lernen möchtest genau an und lerne die passende Atmungstechnik. Denn: Jeder Schwimmstil hat einen anderen Bewegungsablauft mit unterschiedlichen Atmungsrhythmen.

  1. Die Übung macht den Meister

Durch das regelmäßige Üben kannst du deine Technik und Koordination verbessern. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!

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Anna