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Welcher Yoga Unterricht ist für mich gemacht?

Superprof Blog DE > Sport > Yoga > Wie kann ich die richtigen Yoga Kurse auswählen?

Yoga ist in aller Munde.

Immer mehr Deutsche interessieren sich für die indische Entspannungspraxis und Yoga Studios schießen in großen Städten wie Pilze aus dem Boden.

Alle versprechen großartige Verbesserungen in unserem Leben wie beispielsweise mehr Selbstbewusstsein, Gelassenheit und Freude.

Hat dieser Trend auch Euer Interesse geweckt?

Dann ist es Zeit, einen passenden Yoga Kurs zu suchen.

Aber davon gibt es so viele verschiedene…

Was verbirgt sich hinter den schönen Namen wie Hatha, Asana oder dem Yoga Sonnengruß?

In diesem Artikel erfahrt Ihr, welche Kriterien Ihr bei der Auswahl Eures Yoga Unterrichts beachten solltet.

Definiert Eure persönlichen Ziele: Was erwartet Ihr vom Yoga Unterricht?

Wer keine bittere Enttäuschung riskieren möchte, sollte sich allerdings nicht einfach in den erstbesten Kurs eintragen, da sich hinter dem Sammelbegriff „Yoga“ ein wahrer Dschungel von philosophisch-praktischen Disziplinen verbirgt.

Anders ausgedrückt würde sich jemand, der sich eher für den meditativen Part interessiert, in der falschen Yoga Stunde unter Umständen bei den akrobatischsten Positionen abschwitzen, während die Sportskanone unter den Yoga Einsteigern versehentlich in einen Kurs geraten könnte, wo nur meditative Mantras gesungen werden.

Denn je nach Yoga Stil sind Spiritualität und der sportliche Teil mehr oder weniger ausgeprägt.

Aber egal ob Ihr Yoga mit Lifestyle verbindet, Stress bewältigen oder den inneren Seelenfrieden erlangen möchtet, gibt es mit Sicherheit die passende Lehre für Euch.

Yoga für Anfänger

Wer sich für Yoga interessiert, wird schnell merken, dass folgende beiden Begriffe Asana (die Übung) und Pranayama (die Kontrolle der Atmung) immer wieder auftauchen und eine wichtige Rolle spielen.

Hatha Yoga ist im deutschsprachigen Raum mit Abstand der beliebteste aller Yogastile.

Als Wechselspiel aus Asanas, Pranayama und Meditation ist er recht körperbetont und eignet sich perfekt für Anfänger, die sich mit den langsamen Bewegungen vertraut machen.

Auch der berühmte Lotussitz gehört in diese Kategorie.

Die Yoga Übungen reichen von einfachen Sitzpositionen bis zu anspruchsvollen Asanas wie z.B. dem Kranich oder dem Kopfstand, die viel Kraft, einen ausgezeichneten Gleichgewichtssinn und Durchhaltevermögen erfordern.

Yoga als Mittel zur Stressbewältigung

Gerade im Zeitalter der Vernetzung ist es hin und wieder notwendig, sich eine Auszeit zu gönnen.

Überbeanspruchung in Familie und Beruf führt bei vielen Menschen zu Unwohlsein, Kopf- und Rückenschmerzen, Verspannungen, Müdigkeit oder sogar Angststörungen.

Yoga als Entspannungstechnik hilft hingegen, dem Dauerstress zu entkommen.

Dabei lernt Ihr, negative Gedanken abzuschalten, um Euch mehr auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren.

Außerdem wirkt die beim Yoga praktizierte Tiefenatmung beruhigend auf das Nervensystem: Ihr fühlt Euch entspannter, gelassener und einfach zufriedener.

Entspannungsyoga wie das oben beschriebene Hatha ist daher ideal, um nach einem turbulenten Tag zur Ruhe zu kommen.

Noch ruhiger geht es beim hauptsächlich sitzend und liegend praktizierten Yin Yoga zu.

Und wem das immer noch zu sportlich ist, der kann auf dem Rücken liegend beim Yoga Nidra lernen, was „bewusster Schlaf“ bedeutet.

Yoga für Schwangere

Yoga entspannt, hilft gegen Rückenschmerzen und hält die Lendenmuskeln geschmeidig.

Das machen sich auch immer mehr werdende Mütter zunutze.

Dabei spielt es keine Rolle, ob die Teilnehmerinnen als begeisterte Yoga-Fans auch während der Schwangerschaft nicht auf die Praxis verzichten möchten oder Neueinsteigerinnen sind, die sich im Hinblick auf die bevorstehende Geburt etwas Gutes tun möchten.

Welche Vorteile hat Yoga in der Schwangerschaft? Pränatal Yoga hilft schwangeren Frauen, sich ganz entspannt auf die Geburt vorzubereiten. | Quelle: pixabay

Um das Verletzungsrisiko durch ungewohnte Körperhaltungen zu vermeiden, sollten schwangere Frauen auf halsbrecherische Asanas verzichten und Yoga nur unter professioneller Anleitung praktizieren.

Vielerorts wird speziell für werdende Mütter das sogenannte Pränatal Yoga angeboten, bei dem Meditation und Entspannungstraining überwiegen und nur sanfte Haltungen ins Spiel kommen.

Die positiven Auswirkungen sind beispielsweise:

  • mehr Beweglichkeit und Gelenkigkeit
  • bessere Tiefenatmung
  • innere Ruhe und Gelassenheit
  • bessere Stressbewältigung und weniger Stimmungsschwankungen
  • Linderung von Beschwerden und Schmerzen

Yoga als Sport

Auch wenn Spiritualität und Meditation eher nicht Euer Ding sein sollten, könntet Ihr trotzdem Gefallen an Yoga finden.

Entgegen einer vielverbreiteten Meinung beschränkt sich die indische Praxis nämlich nicht auf „meditatives Herumsitzen“, sondern kann gerade für Ungeübte ganz schön anstrengend werden.

Die Rede ist beispielsweise vom Vinyasa Yoga, einem dynamischen Stil, bei dem die Bewegungen mit der Atmung synchronisiert und im Takt abgestimmt werden.

Der Sonnengruß ist eine der Choreographien dieser Yoga Richtung, bei der die Meditation einen hohen Stellenwert einnimmt.

Auch das anspruchsvolle Ashtanga Yoga mit seiner festen Reihenfolge von fließend ineinander übergehenden Asanas bringt Euer Herz-Kreislaufsystem in Schwung.

Power Yoga basiert auf dem Ashtanga Stil und ist genauso körperlich intensiv, mit dem Unterschied, dass die Reihenfolge der Asanas variieren kann.

Yoga zum Meditieren

Wer neben der körperlichen Betätigung großen Wert auf die spirituellen Aspekte legt, wird an Praktiken wie Kundalini Yoga oder Sivananda Yoga Gefallen finden.

Bei diesen Yoga Stilen nehmen Meditation, Selbsterkenntnis, Mantren und Gesänge einen hohen Stellenwert ein.

Genau wie Atemübungen, Entspannung und körperliche Übungen ist Mediation ist ein wichtiger Bestandteil der Yoga-Praxis.

Meditation steigert Euer Wohlbefinden, denn sie:

  • befreit Euch von Stress und negativen Gedanken
  • steigert Eure Konzentration, und Aufmerksamkeit
  • verbessert Euer Erinnerungsvermögen

Lust auf Yoga für Fortgeschrittene? Was macht noch mehr Spaß als Yoga? Yoga zu zweit! | Quelle: unsplash

Die unglaublichsten Yoga Arten

Yoga ist extrem vielseitig!

Wart ihr jemals beim Betreten des Yogastudios von Menschen überrascht, die wie Fledermäuse von der Decke hingen?

Die Rede ist von Aerial Yoga, das sich wachsender Beliebtheit erfreut!

Ein langes Tuch erleichtert besonders Anfängern das Ausführen schwieriger Übungen und ermöglicht Kursteilnehmern schwebende Bewegungen, die klassisches Yoga mit Luftakrobatik verbinden, die Gelenke entlasten und Meditations-Fans den besonderen Kick verleihen.

Was für Außenstehende wie Grimassen schneiden aussieht, ist unter dem Namen Gesichtsyoga bekannt.

Diese Art Yoga beschränkt sich einzig und allein auf die Gesichtsmuskeln, die im stressigen Alltag des Öfteren durch Verspannungen zu Kopfschmerzen und Unwohlsein führen.

Eine lustige und obendrein wirkungsvolle Methode gegen Falten.

Apropos lustig. Da wäre noch das Lachyoga, eine Praxis, bei der nach dem Motto „Fake it until you make it“ aus dem anfänglich künstlichen Lachen in der Gruppe ein echter Lachanfall wird.

Ein Stimmungsaufheller mit positiven Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem.

Beim Bikram-Yoga bringen Euch nicht nur die Asanas, sondern auch der auf 40°C erhitzte Übungsraum ins Schwitzen.

Ziel ist es, die Muskeln flexibler zu machen und den Körper zu entgiften.

Wem das zu heiß ist, der wird beim Stand Up Paddle Yoga viel mehr Freude haben.

Die Übungen sind die gleichen wie beim klassischen Yoga, nur dass jeder Ausrutscher für eine Erfrischung im Wasser sorgt!

Für Karma Yoga ist kein Übungsyoga notwendig, denn das sogenannte „Yoga der Taten“ spielt sich im alltäglichen Leben ab und befasst sich uneigennützigem Handeln.

Yoga Einzelunterricht oder Yoga Gruppenkurse?

Wenn Ihr erst einmal den Yoga Stil gefunden habt, der zu Euch passt, stellt sich die Frage, ob Ihr lieber alleine oder in der Gruppe trainieren wollt.

Beide Varianten haben unterschiedliche Vorteile.

Was spricht für Gruppenkurse in Yoga?

Was sind die Vorteile von Yoga Gruppenunterricht? Yoga Unterricht in der Gruppe bietet Spaß und Freude unter Gleichgesinnten. | Quelle: pixabay

Besonders in großen Städten wie Hamburg, Frankfurt oder München, wo Yoga für viele Menschen zum festen Bestandteil des Alltags geworden ist, findet man Yogastudios wie Sand am Meer.

Dabei hat man die Qual der Wahl zwischen unfassbar vielen Angeboten.

Wohlfühlen wird hier groß geschrieben!

Ob sanftes Kerzenlicht oder eine lichtdurchflutete Loft, edles elegantes Design oder exotisches Flair mit natürlichen Materialien wie Holz und Bambus – manche Yogastudios sind schon allein wegen ihrer Deko einen Besuch wert.

Welcher Treffpunkt eignet sich besser für die Anhänger der indischen Lebenslehre als ein Yogastudio?!

Ein Austausch mit Gleichgesinnten – sei es mit neugierigen Einsteigern, gelenkigen Fortgeschrittene oder begeisterten Lehrern mit jahrelanger Erfahrung – ist immer eine Bereicherung.

Und vielleicht wollt Ihr Euch auch einmal im Partner Yoga ausprobieren: Wie der Name bereits sagt, übt Ihr dabei zu zweit eine Reihe von Balance-Übungen aus, die das gegenseitige Vertrauen fürdern.

Die Preise pro Unterrichtseinheit sind in der Regel niedriger im Vergleich zum privaten Einzelunterricht, wobei Ihr beachten solltet, dass bei vielen Studios keine einzelnen Kurse geboten werden und gleich mehrere Kurse z.B. Monats-Abos oder Zehnerkarten gebucht werden müssen.

Welche Vorteile haben Yogakurse mit einem Privatlehrer?

Yoga ist kein Sport sondern eine Lebenslehre.

Es bedarf mitunter mehr Mut, in sich selbst hineinzusehen, als eine schwierige Übung auszuführen.

Außerdem ist jeder Mensch anders und es gibt kein „Allgemeinrezept“ für das Erlangen des Seelenfriedens und des inneren Gleichgewichts.

Daher empfinden viele Menschen diese Praxis als etwas sehr Persönliches, was Gruppenkurse für sie schlichtweg unvorstellbar macht.

Manche Kursteilnehmer finden beim Yoga Musik entspannend, wohingegen sich andere an der Playliste des Yogis stören.

Ob Harfe, Vogelgezwitscher oder Wassergeplätscher – eine solche akustische Begleitung ist nicht Jedermanns Sache!

Während es Menschen gibt, die ohne nachzudenken dem Rhythmus des Lehrers folgen, fühlt sich andere wiederum unruhig und durch das Tempo unter Druck gesetzt.

Lehrer, die zu viel reden oder im Gegenteil nicht genug erklären, Kursteilnehmer, die über den Alltag sprechen, obwohl man gerade versucht, genau diesen zu vergessen… Nicht immer stimmt im Yogastudio die Chemie.

Diese Liste könnte man wohl ewig fortsetzen…

Wie wär's mit Yoga im Freien? Ein Lehrer von Superprof machts's möglich! Warum zu Hause trainieren, wenn man die Yogastunde auch nach draußen verlegen kann? | Quelle: pixabay

Für all diejenigen, die sich eine professionelle individuelle Betreuung wünschen, um in ihrem eigenen Tempo in ruhiger, entspannter und vertrauter Atmosphäre Yoga zu praktizieren, empfiehlt sich daher ein Privatlehrer.

Der Vorteil: Je nach Vereinbarung kann der Kurs an einem Ort Eurer Wahl stattfinden – in den eigenen vier Wänden, bei Eurem Yogi zu Hause, auf Arbeit während der Pause oder warum nicht draußen im Park?

Kein Zeitdruck, kein Monats-Abo, mehr Spaß!

Ihr allein entscheidet, wann und wie oft Ihr Euch einen Yoga Kurs gönnt.

Und vor allem wird sich der Trainingserfolg umso schneller bemerkbar machen, da Ihr maßgeschneiderte Übungen zusammengestellt bekommt und Euer Yogi es leichter hat, Eure Haltungen zu korrigieren, zumal er nicht eine ganze Klasse gleichzeitig im Blick behalten muss.

Unser Tipp: Auch wer keinen Yogi in seinem Wohnort findet, muss auf das Training nicht verzichten!

Bei Superprof findet ihr nicht nur Yogalehrer, die von Angesicht zu Angesicht unterrichten, sondern könnt auch ganz bequem bei euch zu Hause per Webcam Online Yoga praktizieren.

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