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Auf der Suche nach dem richtigen Yogi

Superprof Blog DE > Sport > Yoga > Wie kann ich den perfekten Yogalehrer finden?

Im stressigen Alltag ist es wichtig, hin und wieder eine Auszeit zu nehmen.

Wer sich nach Erholung sehnt, hängt unter Umständen sogar seinen Job an den Nagel oder reist in entlegene Länder.

Aber es geht auch einfacher!

Um sich auch zwischendurch regelmäßig kleine Ruhepausen zu können, schwören heutzutage immer mehr Menschen auf Yoga.

Haben wir Euch neugierig gemacht?

Was steckt eigentlich hinter dieser indischen Praxis?

Im Yoga werden zur Steigerung des Wohlbefindens unterschiedliche Techniken genutzt.

Mit Sicherheit habt Ihr bereits eine grobe Vorstellung von Gelenkigkeitsübungen und teilweise recht akrobatischen Positionen auf der Yoga Matte, Meditation, Entspannungsübungen und nicht zuletzt Atemtraining.

Das alles findet Ihr einleuchtend, aber trotzdem erscheint Euch Yoga für Anfänger viel einfacher und sicherer unter professioneller Anleitung?

Dann seid Ihr hier richtig!

Wir von Superprof haben nicht nur die passenden Yogalehrer – auch Yogi genannt -, sondern erklären Euch auch, worauf es bei der Auswahl ankommt.

Welche Vorteile hat Yoga Privatunterricht?

Momentan erfährt der Markt für Privatunterricht in Deutschland einen regelrechten Boom.

Dir Rede ist nicht nur von Eltern, die schulische Ergebnisse ihrer Kinder durch Nachhilfe aufbessern wollen.

Ob Sprachkurse, Kochkurse, Fitnesstraining oder Yoga – immer mehr Menschen machen von privaten Kursen Gebrauch, um sich selbst etwas Gutes tun.

Aber was macht Privatunterricht so erfolgreich?

Im Gegensatz zu Gruppenkursen erhalten Schüler hier eine individuelle Betreuung und das Übungsprogramm kann ganz nach ihren Bedürfnissen angepasst werden.

Besonders Yoga für Anfänger wird gern im Einzelunterricht angeboten, damit Euer Yogi genau darauf achten kann, dass Ihr die Übungen korrekt ausführt.

Welche Qualitäten sollte ein Yogi besitzen? Ein guter Yogalehrer sollte selbst regelmäßig praktizieren und seine Schüler begeistern können. | Quelle: pixabay

Yoga ist außerdem etwas sehr Persönliches.

Jeder findet auf eine andere Weise zu seinem Seelenfrieden.

Wen die Lieblings-Playlist des Lehrers, das Rattern der Klimaanlage, Handysurren oder das Tuscheln und Herumrascheln der anderen Kursteilnehmer davon abhalten, sein eigenes inneres Reich zu erforschen, der ist zweifellos im Einzelunterricht viel besser aufgehoben.

Hinzu kommt die höhere Flexibilität im Vergleich zum Gruppenunterricht.

Privatstunden ganz flexibel je nach Eurer Verfügbarkeit gebucht werden.

Keine Verpflichtungen, kein Monats-Abo, kein Stress durch lange Anfahrtswege und ungünstige Termine – und  es kommt noch besser: Bei Superprof bekommt Ihr sogar die erste Unterrichtseinheit gratis!

Viele Privatlehrer sind obendrein wahrhaftige Zugvögel und verlagern ihre Kurse dorthin, wo es Euch angenehmsten ist: z.B. zu Euch nach Hause, in den Pausenraum auf Arbeit oder auf die Wiese im Park.

Und für diejenigen, die leider keinen Yogi in ihrem Ort finden, gibt es eine gute Nachricht: Auf Superprof könnt Ihr auch Lehrer finden, die Yoga Online unterrichten!

Was zeichnet einen guten Yogalehrer aus?

Ein guter Yogalehrer sollte vor allen Dingen von Yoga begeistert sein!

Wie bitte? Das ist doch das Natürlichste der Welt, denkt Ihr jetzt wahrscheinlich.

Nein, leider ist das nicht immer selbstverständlich.

Denn gerade Fitnesstrainer nutzen gern die Chance, durch einen Wochenend-Crashkurs vom Yoga-Trend zu profitieren, ohne tatsächlichen den tieferen Sinn der indischen Entspannungspraxis zu  verstehen.

In Wirklichkeit sind eine tiefgründige Ausbildung, fundierte Fachkenntnisse, Erfahrung und ständige Weiterbildungen unerlässlich.

Ein guter Yogalehrer ist nämlich ein wahres Multitalent, da er die unterschiedlichsten Aufgaben übernimmt:

  • Sport- und Fitnesstrainer: Dafür benötigt er fundiertes Fachwissen im Bereich Anatomie, Bewegungslehre und Physiotherapie. Er kann den Gesundheitszustand seiner Schüler beurteilen und schlechte Haltungen korrigieren, um Gesundheitsrisiken, Überbeanspruchung und Verletzungen zu vermeiden
  • spiritueller Lehrer und Guru: Um seinen Schüler Meditation und Selbsterkenntnis näherbringen zu können, benötigt er genügend Lebenserfahrung, Menschenkenntnis und Einfühlungsvermögen. Nebenbei vermittelt er grundliegende Kenntnisse zur Geschichte, Philosophie und Kultur Indiens, der Yoga-Geburtsstätte
  • als Entspannungstrainer schafft er eine vertrauliche Atmosphäre, damit seine Schüler sich erholen und Alltagsstress besser bewältigen können
  • als Psychologe trägt er einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung seiner Kursteilnehmer und hat stets ein offenes Ohr für ihre Anliegen

Mit Geduld, Ruhe und Gelassenheit sollte er Kenntnisse vermitteln, ohne seine Schüler dabei unter Druck zu setzen.

Er sollte spontan und flexibel genug sein, um seinen akribisch geplanten Kurs im letzten Moment anzupassen, falls er nicht zur Stimmung der Schüler passt oder der Schwierigkeitsgrad zu hoch ist.

Worauf kommt es bei der Auswahl des Yogalehrers an? Eine umfangreiche Ausbildung ist unerlässlich, um Yoga unterrichten zu können. | Quelle: pixabay

Wie macht man den passenden Yoga Privatlehrer ausfindig?

Damit ihr nicht den Eindruck bekommt, nach der Nadel im Heuhaufen zu suchen, solltet Ihr zunächst herausfinden, welche Yoga Arten am besten zu Euch passen.

Denn es gibt sehr unzählige, sehr unterschiedliche Yogastile, wobei sich Yogis häufig auf eine bestimmte Richtung spezialisieren.

Außerdem ist Yoga nicht irgendeine Sportdisziplin, bei der man sich schnell die Technik abgucken und die Spielregeln lernen kann.

Da es beim Yoga um Euer Wohlbefinden und Eure Persönlichkeitsentwicklung geht, kann der Unterricht nur Erfolg haben, wenn die Chemie zwischen Euch und Eurem Lehrer stimmt.

Über das Internet

Das Internet ist aus den heutigen Leben nicht mehr wegzudenken.

Jeder, der Produkte oder Dienstleistungen vermarktet, hat die Möglichkeit, seinen Bekanntheitsgrad durch soziale Netzwerke und eine eigene Internetseite zu erhöhen.

Mittlerweile bieten auch immer mehr Yogis ihre Kurse über Superprof an.

So könnt Ihr in vielen deutschen Städten die unterschiedlichsten Yoga Praktiken ausprobieren und beispielsweise lernen, was Vinyasa-Yoga, Flow Yoga oder Ashtanga-Yoga bedeutet.

Bevor Ihr Euch für Yoga Unterricht mit einem bestimmten Lehrer entscheidet, habt Ihr natürlich die Möglichkeit, sie zu kontaktieren, um über Eure Erwartungen zu sprechen und Fragen zu stellen.

Per Kleinanzeige

Zahlreiche Yogalehrer lassen sich in Branchenverzeichnisse wie beispielsweise Das Örtliche eintragen oder bieten ihre Kurse per Kleinanzeige an.

eBay Kleinanzeigen ist nur eine von vielen Internetseiten, auf denen Ihr fündig werden könnt, und bietet sowohl Einzelkurse als auch Gruppenunterricht.

Die Preise und Bedingungen sind natürlich so verschieden wie die Anbieter selbst und da die Anzeigen manchmal recht allgemein gehalten sind, müsst Ihr alle Einzelheiten mit dem Yogi persönlich abklären.

Per Mundpropaganda

Alles, was sich in Eurer Nähe abspielt, spricht sich früher oder später herum.

Die heißen Tipps von Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern sind daher wahres Gold wert, wenn es darum geht, den passenden Yogi zu finden oder seine Glaubwürdigkeit einzuschätzen.

Und warum nicht die Gelegenheit nutzen und gemeinsam den empfohlenen Yogalehrer testen?

Auf der Suche nach einem guten Lehrer für Eure Yoga Kurse? Wo findet man den perfekten Yogalehrer? Natürlich bei Superprof! | Quelle: pixabay

Fragen, die Ihr Eurem Yogi unbedingt stellen solltet

Wenn Ihr ein paar Lehrer Eurer Gegend ausfindig gemacht habt, geht das große Casting los.

Nun kommt es darauf an, die passenden Fragen zu stellen, um Euren Yogi näher kennenzulernen.

Welche Yoga Ausbildung hat er absolviert?

Dies ist eine sehr entscheidende Frage, da sich Yoga nicht einfach improvisieren lässt.

Manche Autodidakten mögen noch so begeistert von der indischen Entspannungspraxis sein, einen sportlichen Eindruck machen und  bereits Erfahrungen im Meditieren gesammelt haben.

Dennoch sind Yogakurse mit unqualifizierten Lehrern nicht empfehlenswert, da besonders Anfänger sich ohne Aufsicht einer fachkundigen Person unter Umständen sogar Verletzungen zuziehen können.

Auch hier gilt dasselbe wie für das Training anderer Sportdisziplinen: Yogalehrer ist in Deutschland kein geregelter Beruf, weshalb sich rein theoretisch jeder unter dieser Bezeichnung vermarkten darf.

Zwar gibt es keine einheitliche Schulung auf diesem Gebiet, aber um als Yogi glaubwürdig zu sein, ist es empfehlenswert, eine Ausbildung zu absolvieren, die den Qualitätsstandards des BDY  (Bund Deutscher Yogalehrer BDY)) entsprechen.

Nur durch eine qualitativ hochwertige Yogalehrausbildung lernt man, die umfangreichen philosophischen Grundlagen  kompetent zu vermitteln und verantwortungsvoll mit den sehr tiefgreifenden Techniken des Yoga umzugehen.

Yoga benötigt Zeit: Kein Schnellkurs ermöglicht es, ausreichende Kenntnisse und Erkenntnisse zu erlangen, um selbst Kurse geben zu können.

Kaum eine Disziplin ist so vielseitig wie Yoga mit seinen unzähligen Stilen und Teilbereichen.

Selbst die Ausbildung eines Lehrers, die sich auf eine oder wenige Yoga Arten beschränkt, ist deshalb niemals komplett oder „fertig“.

Aus diesem Grund solltet Ihr stattdessen lieber nach einem Yogi Ausschau halten, der stets bereit ist, dazuzulernen, sein Wissen zu vervollständigen und in sich selbst hineinzublicken.

Welche Ausbildungen sollte ein Yogalehrer absolviert haben? Eine Yogalehrer Ausbildung in Indien: Eine hervorragende Möglichkeit, Reisen und Kultur miteinander zu verbinden. | Quelle: pixabay

Wieviel Trainingserfahrung besitzt er?

Wir haben alle einmal klein angefangen.

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut.

Und genauso verhält es sich mit den Fähigkeiten eines Yogis:

Fachwissen ist das Eine, aber wer seinen Schülern die Grundlagen der Selbstreflexion vermitteln möchte, sollte natürlich selbst ausreichende Erfahrung im Meditieren gesammelt haben.

Zudem benötigt ein Yoga Lehrer eine pädagogische Ader, Freude und Erfahrung im Umgang mit Menschen und jede Menge Geduld.

Er trägt ein hohes Maß an Verantwortung für die Gesundheit und das Wohlbefinden seiner Schüler.

Damit die Kursteilnehmer entspannt und bereichert anstatt frustriert und mit Schmerzen und Verspannungen nach Hause gehen, sind entsprechende Aus- und Weiterbildungen im Bereich Sportmedizin notwendig.

Und zu guter Letzt sollte er der Lage sein, die unterschiedlichsten Dinge auf einmal zu tun:

  • auf die eigene gesunde Haltung achten
  • seine Schüler im Blick behalten und bei Bedarf korrigieren
  • ansagen und erklären
  • den Ablauf der Yogastunde im Kopf behalten und eventuell umplanen
  • und die passende Musik auflegen
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