Die Zeugnisausgaben gehören zu den aufregendsten (und nervenaufreibendsten!) Momenten der Schullaufbahn Deines Kindes. Vor dem Eintritt in die Schule nicht zu wissen, was einen erwartet, kann sowohl für Schüler als auch für Eltern stressig sein. Wir verraten Dir, worauf Du Dich einstellen solltest.

Für Kinder und Jugendliche können schlechte Zeugnisnoten Frustration, Stress und Tränen bedeuten. Für Eltern sind schlechte Noten ein Grund zur Sorge, dass ihr Kind Lernschwierigkeiten haben könnte, vor einer Lernblockade steht oder gar die Erziehung schiefläuft.

Wie sollen Eltern bei schlechten Zeugnissen reagieren?

Um den Stress mit Zeugnissen zu reduzieren, haben wir einige wichtige Tipps zusammengestellt, die Dir – und Deinem Kind – helfen, Zeugnisse nicht nur zu verstehen, sondern optimal zu nutzen, um in Zukunft Erfolg zu haben.

Eine aus Papier gebastelte Sprechblase mit drei Punkten.
Ein Gespräch über das Zeugnis sollte vorbereitet sein. | Quelle: Unsplash
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Und los geht's

Zeugnisse verstehen

Zeugnisse können verwirrend sein. Gerade in den ersten beiden Jahren der Grundschulzeit gibt es noch keine Noten, sondern lediglich schriftliche Bewertungen der Lehrer, die mit Floskeln und Formulierungen gespickt sind, die für Eltern nicht immer einfach zu verstehen sind.

Wenn es ab der dritten Klasse Noten gibt, kommentieren die Lehrer in vielen Fällen dennoch die Noten und die Kommentare können hilfreicher sein als die eigentliche Note. Sie geben Dir eine bessere Vorstellung von den spezifischen Bereichen, in denen Dein Kind zu kämpfen hat - oder in denen es gar keine Probleme hat - und wie Dein Kind insgesamt abschneidet.

Zögere bei Unklarheiten nicht, einen Termin mit dem Lehrer oder der Lehrerin auszumachen.

Wenn Du Dir bei schlechteren Noten Sorgen machst, vereinbare einen Termin, um mit dem Lehrer Deines Kindes zu sprechen. Der Lehrer hat täglich Stunden damit verbracht, Dein Kind im Klassenzimmer zu beobachten und mit ihm zu arbeiten. Oftmals kann er oder sie ein viel besseres Bild davon zeichnen, wo Dein Kind möglicherweise Schwierigkeiten hat, und kann Möglichkeiten vorschlagen, Deinem Kind zu helfen, eventuell auch mit Nachhilfe.

Betrachte Noten immer im Kontext

Je nach Jahrgangsstufe Deines Kindes stehen unterschiedliche Fähigkeiten und Leistungsbereiche im Fokus der Bewertung.

In der Grundschule konzentriert sich das Zeugnis Deines Kindes noch sehr auf Verhaltens- und Sozialkompetenzen. Die Leistung in Grundfertigkeiten wie Rechnen, Lesen und Schreiben ist wichtig, um sicherzustellen, dass Dein Kind die grundlegenden Fähigkeiten aufbaut, die es in Zukunft benötigen wird. Akademisch gesehen werden Kinder in der Grundschule in die grundlegenden Fähigkeiten eingeführt, auf denen sie alles zukünftige Lernen aufbauen werden. Der Lesefortschritt ist in den ersten Jahren von entscheidender Bedeutung. Schüler sollten die Lesefortschrittsstandards kontinuierlich erfüllen, wenn nicht sogar übertreffen.

Während Dein Kind in der Schule Fortschritte macht, werden immer schwierigere Konzepte eingeführt. Kinder werden an immer komplexere akademische Inhalte herangeführt, und ihre Fähigkeit, diese grundlegenden Lerninhalte zu verstehen, steht im Mittelpunkt der Zeugnisse.

Eine sympathische Frau mit Brille schaut auf einen Bildschirm.
Für mehr Klarheit, solltest Du einen Termin mit dem Lehrer oder der Lehrerin vereinbaren. | Quelle: Unsplash

In dieser Phase ist es wichtig, auf alle Bereiche zu achten, mit denen Dein Kind zu kämpfen hat oder bei denen es beginnt, in Rückstand zu geraten. Schlechte Noten im Zeugnis sind fast weniger besorgniserregend als sinkende Noten. Konsistenz heisst das Zauberwort. Kinder können vereinzelt Schwachpunkte haben, aber wenn sie schlechter werden, gibt es vielleicht ein schwerwiegenderes Problem.

Bei älteren Grundschulkindern können negative Emotionen einen Einfluss darauf haben, wie gut sie lernen. Selbstvertrauen und Motivation können einen großen Einfluss auf die Leistungen haben. Die Schüler sollten einen Glauben an sich selbst als kompetente Lernende entwickeln, um ihnen zu helfen, die Herausforderungen zu meistern, schulische und andere. Die Schule sollte Spaß machen und das Erlernen neuer Fächer vor allem spannend sein.

Das Zeugnis mit Deinem Kind besprechen

Egal, ob Du mit dem Zeugnis Deines Kindes zufrieden bist oder ob Du eher enttäuscht bist - sprecht gemeinsam über die Ergebnisse. Das Zeugnisgespräch ist ein wichtiger Schritt, um Deinem Kind zum Erfolg zu verhelfen, indem es seine Stärken und seine Schwächen kennt. Es hilft Deinem Kind auch, Dich als aktiven Teilnehmer an seiner Schulzeit wahrzunehmen, - jemand, der da ist, um es zu unterstützen.

Die wichtigsten Punkte des Zeugnisgesprächs

Schreibe Dir die wichtigsten Punkte auf, die Du besprechen möchtest, bevor Du Dich mit Deinem Kind zusammensetzt. Ein kleiner Plan gibt Dir die Möglichkeit, darüber nachzudenken, worüber Du mit Deinem Kind sprechen möchtest - und wie -, damit es ein positives, produktiveres Gespräch wird. Sage Deinem Kind im Voraus, dass Ihr über das Zeugnis sprechen müsst. Rede nicht lange um den heißen Brei herum.

Plane Zeit als Familie ein, um ohne Ablenkungen über das Zeugnis zu sprechen, egal ob es gut oder schlecht war. Spreche nicht über das Zeugnis zwischen Tür und Angel, während Du schmutzige Wäsche in die Waschmaschine stopfst. Es ist ein wichtiges Gespräch, das mit der einiger Überlegung und Planung geführt werden sollte.

Stelle sicher, dass Du und Dein Kind an einem Ort sprecht, an dem Ihr Euch auf das Gespräch konzentrieren könnt. Schalte den Fernseher aus und lege alle Geräte weg, die Dich oder Dein Kind von dem Gespräch ablenken könnten.

Starte mit etwas Positivem

Steige gleich richtig ein, indem Du etwas Positives an dem Zeugnis hervorhebst, egal wie klein es ist. Das hilft Deinem Kind, sich zu entspannen und gibt den Ton für ein positives Gespräch an.

Beachte die Stärken Deines Kindes

Bei einem Gespräch über ein Zeugnis, sollte es nicht nur um das Negative gehen. Es ist auch eine Chance, herauszufinden, wo Dein Kind besonders gut ist. Hebe die Stärken Deines Kindes hervor, indem Du zum Beispiel sagst: „Du bist richtig gut in Mathe, das ist toll!“ Das ermutigt Dein Kind, seine Stärken zu erkennen und motiviert es, sich in anderen Bereichen weiter zu verbessern.

Finde heraus, ob es sinnvoll ist, sein Kind für ein besonders gutes Zeugnis zu belohnen!

Lasse Dein Kind seine Gedanken, Kommentare und Sorgen in der Unterhaltung mit Dir teilen. Wenn Du Deinem Kind die Möglichkeit gibst, über seine schulischen Leistungen oder seine Schwierigkeiten zu sprechen, kannst Du wertvolle Erkenntnisse darüber gewinnen, wie Du am besten helfen kannst.

Es ist kontraproduktiv, Deinem Kind alles abzunehmen. Lasse Dein Kind selbst über seine Schwierigkeiten nachdenken und was es braucht, um sie zu lösen. Das lehrt Dein Kind, seine Probleme zu reflektieren und eine positivere Sichtweise zu schaffen, indem es über die Lösungen für seine Probleme nachdenkt.

Beende das Gespräch mit Optimismus

Versichere Deinem Kind, dass es immer noch Zeit hat, sich zu verbessern und dass Du  da bist, um mit ihm gemeinsam einen Erfolgsplan zu erstellen.

Ein kleiner Junge legt beide Hände auf sein Gesicht, wie um sich zu verstecken.
Dein Kind sollte sich vor einem Gespräch nicht fürchten müssen. | Quelle: Unsplash

Plane den Erfolg für das nächste Zeugnis

Das Setzen von Zielen ist der Schlüssel zum Erfolg Deines Kindes. Die Vorausplanung für das nächste Schuljahr gibt Deinem Kind spezifische Ziele, die es anzustreben gilt, damit das nächste Zeugnisgespräch für beide Seiten angenehmer verläuft. Wenn Dein Kind ein schlechtes Zeugnis erhält, warte nicht, bis es wieder auf Kurs ist – beginne sofort, einen Plan zu erstellen, damit Dein Kind die Unterstützung bekommt, die es braucht. Egal, ob die Lösung darin besteht, bei den Hausaufgaben zu helfen oder einen Nachhilfelehrer einzustellen, das Zeugnis Deines Kindes gründlich zu lesen und zu verstehen, ist der erste Schritt, um Deinem Kind zu helfen, sein volles Potenzial auszuschöpfen.

Die Baustellen identifizieren

Identifiziere basierend auf den Noten Deines Kindes und Eurer gemeinsamen Diskussion Bereiche oder Fächer, die am meisten verbessert werden müssen.

Setze Dir mit Deinem Kind Ziele

Nachdem Du mit Deinem Kind darüber gesprochen hast, auf welche Bereiche es sich konzentrieren sollte, erstellt ihr einen Erfolgsplan. Dieser sollte beinhalten, was Dein Kind erreichen möchte, die Schritte zur Erreichung dieses Ziels und wie Du es dabei unterstützen kannst.

Finde einen guten Nachhilfelehrer

Wenn es bestimmte Bereiche gibt, bei denen Du der Meinung bist, dass Du nicht helfen kannst, oder Du aus Zeitgründen nicht helfen kannst oder es generell konfliktgeladen ist, wenn Du mit Deinem Kind für die Schule arbeitest, dann suche Dir Hilfe von außen! Schaue nach Lerngruppen an der Schule Deines Kindes oder nach Nachhilfe mit einem Tutor.

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Fortschritte verfolgen

Plane jede Woche ein paar Minuten ein, um die Fortschritte Deines Kindes zu überprüfen. Sprecht darüber, was Dein Kind im Unterricht gelernt hat, an welcher Aufgabe es gerade arbeitet und was es Neues gibt.

Beginne sofort mit der Umsetzung des Plans

Ein schlechtes Zeugnis kann ein ernsthaftes Hindernis für zukünftige Chancen sein, muss es aber nicht. Zeugnisse sind eine ausgezeichnete Gelegenheit für Dich und Dein Kind, den Stand der Dinge zu überprüfen und Ziele für den zukünftigen schulischen Erfolg zu setzen.

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Bertine

Ich bin studierte Ethnologin und Politikwissenschaftlerin, schreibe leidenschaftlich gerne und interessiere mich besonders für Sprachen, fremde Kulturen, Geschichte und Handwerk.