Oper begeistert seit Jahrhunderten. Große Opernsängerinnen und Opernsänger berühren Menschen auf der ganzen Welt. Ihre Stimmen erzählen Geschichten – von Liebe, von Leid, von Macht. In diesem Artikel lernst du einige der berühmtesten Namen der Oper kennen.

Künstler, die Geschichte geschrieben haben – auf der Bühne und im echten Leben. Du erfährst, warum sie so besonders sind und was ihre Stimmen unvergesslich macht. Egal, ob du Oper schon liebst oder sie gerade erst entdeckst: Diese Sängerinnen und Sänger haben das Genre geprägt. Und tun es bis heute!

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Und los geht's

Die bekanntesten Opernsängerinnen

Kaum ein anderes Musikgenre hat so viele beeindruckende Frauen hervorgebracht wie die Oper. Opernsängerinnen faszinieren mit Kraft, Gefühl und Technik. Der Weg an die Spitze ist hart. Denn die Anforderungen sind hoch und Talent allein reicht längst nicht mehr. Auch Aussehen, Auftreten und Image spielen eine Rolle.

Das Bild der Sopranistin hat sich immer wieder verändert. Jede Generation bringt neue Stimmen hervor. Und neue Ideale. Doch eines verbindet sie alle: Die Liebe zur Oper. Und der Wille, alles dafür zu geben. Mit Disziplin, Leidenschaft und Mut.

Maria Callas (1923-1977, USA)

Maria Callas ist eine der größten Opernsängerinnen des 20. Jahrhunderts. An ihrem Namen kommst du nicht vorbei. Ihre Mutter förderte ihr Talent früh, doch ihr Verhältnis blieb schwierig. Ihre Kindheit war unglücklich. Trotzdem brillierte sie in bekannten Opern mit Rollen wie "Tosca", "Norma"und "La Traviata".

Auch außerhalb der Oper war sie berühmt, vor allem durch ihr Leben im Jet-Set mit Onassis. Die Beziehung zu ihm veränderte ihr Leben und ihre Stimme. Ihr Charisma war einzigartig. Die Scala verfiel in Ekstase. Jahre später zog sie sich immer mehr zurück und starb 1977 allein in Paris, doch ihr Mythos lebt weiter.

Joan Sutherland (1926-2010, Australien)

Joan Sutherland erhielt mehr Auszeichnungen als kaum eine andere Sängerin. Du kennst sie als die Wunderbare mit ihrem Koloratursopran. Sie sang zahlreiche großen Rollen auf allen Bühnen der Welt. Oft mit ihrem Mann Richard Bonynge am Pult.

Er formte ihre Stimme für "Belcanto". Stimmlich war sie ein Jahrhundert-Ereignis. Schauspielerisch blieb sie zurück, aber ihre Wirkung ist bis heute unbestritten. Für viele bleibt sie legendär.

Montserrat Caballé (1933-2018, Spanien)

Montserrat Caballé war eine der fleißigsten Primadonnen der Oper. Du erkennst sie an ihrer warmen, weich geführte Stimme. Über 4000 Auftritte prägten ihre Karriere. Sie debütierte als Mimi in "La Bohème". Caballé war offen für Neues: Das zeigt ihr Auftritt mit Freddie Mercury 1992, der legendär wurde. Für sie selbst war es ein Höhepunkt. Ihre Stimme bleibt unvergessen.

Renée Fleming (geb. 1959, USA)

Renée Fleming debütierte 1986 als Konstanze in Mozarts "Entführung aus dem Serail". Der Durchbruch folgte 1988 als Gräfin im "Figaro". Mit ihr begann die Debatte über Aussehen in der Oper. Der Erfolg gab ihr recht. Sie erhielt zahlreiche Preise, darunter zwei Grammys. Fleming gilt als ruhiger Star, konstant, skandalfrei und bis heute hoch geschätzt.

Cecilia Bartoli (geb. 1966, Italien)

Cecilia Bartoli besitzt einen Stimmumfang von über zweieinhalb Oktaven – ein Koloratur-Mezzosopran mit enormer Beweglichkeit. Ihr Debüt gab sie mit 19 als Rosina im "Barbier von Sevilla". International bekannt wurde sie 1988 in Paris, nachdem große Dirigenten ihr Talent entdeckten. Heute gilt sie als Italiens große Hoffnung und als moderner Star der Oper.

Joyce Di Donato (geb. 1969, USA)

Joyce DiDonato gilt als Göttin der Barock-Primadonnen. Du hörst eine der besten Rossini-Interpretinnen. Ihr Repertoire ist riesig. Kritiker loben neben ihrer Technik auch ihr Charisma und die Emotionen, die sie mit ihrer Stimme transportiert.

2009 brach sie sich auf der Bühne ein Bein und sang trotzdem weiter, sogar im Rollstuhl. Damit setzte sie neue Maßstäbe für Professionalität im Musikbusiness und bewies, dass echte Divas nicht schwierig sein müssen. Im Gegenteil!

Übrigens: Kennst du den Unterschied zwischen Opern und Operetten?

Anna Netrebko (geb. 1971, Russland)

Anna Netrebko gelang 1995 der internationale Durchbruch in San Francisco. Du kennst sie von der Met in New York und aus Wien. Sie sang oft in Salzburg, doch nicht ohne Skandale. So sorgten unter anderem ihre politischen Stellungnahmen und Auftritte im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt international für Kritik an ihrer Person.

Die DVD "The Woman – The Voice" machte sie weltberühmt. Trotz medialer Aufmerksamkeit und stilistischer Weiterentwicklung blieb sie dem klassischen Opernfach treu – bis heute ist ihre künstlerische Handschrift klar und unverwechselbar erkennbar.

Lise Davidsen (geb. 1987, Norwegen)

Lise Davidsen hat trotz ihres jungen Alters schon viel erreicht. Du kennst sie beispielsweise von "Operalia", wo ihr kometenhafter Aufstieg begann. 2018 wurde sie von Gramophone als Nachwuchskünstlerin des Jahres ausgezeichnet. Preise wie der Königin-Ingrid-Preis folgten.

An großen Opernhäusern feierte sie viele Erfolge, zum Beispiel in Werken wie "Die Walküre" oder "Götterdämmerung". Besonders in den großen dramatischen Rollen konnte sie ihr Können zeigen. Ein besonderer Höhepunkt war ihr Auftritt als Leonore in "Fidelio" neben Jonas Kaufmann am Royal Opera House.

Johanna Wallroth (geb. 1993, Schweden)

Johanna Wallroth fällt sofort auf mit ihrem funkelnden schwedischen Sopran. Du hörst sie als Barbarina in "Le Nozze di Figaro" oder Giannetta im "Liebestrank".

Sie gewann 2019 den Mirjam-Helin-Wettbewerb. Schon in Stockholm und Wien glänzte sie als Despina, Susanna oder Eurydice. Balletttraining zeigt sich in ihrer Bühnenpräsenz. Auch Zerlina in "Don Giovanni" sang sie eindrucksvoll. Ihre Karriere ist noch jung, aber vielversprechend.

Die bekanntesten Opernsänger

Große Opernsänger berühren die Menschen tief. Und ihr Können auf der Bühne ist beeindruckend. In den folgenden Abschnitten lernst du die besten Opernsänger kennen. Männer die Geschichte geschrieben haben. Sie begeistern mit Technik, Ausdruck und Charisma. Dazu zählen neben weltbekannten Namen wie Luciano Pavarotti auch einige weitere.

Enrico Caruso (1873-1921, Italien)

Enrico Caruso war der Superstar der Oper im frühen 20. Jahrhundert. Du kennst ihn als Tenor mit einzigartiger Stimme und Präsenz. Er wuchs in Neapel in einer armen Familie auf und sang schon als Kind im Kirchenchor. Sein Durchbruch gelang mit "Fedora". Berühmt wurde er als Canio in "Pagliacci" und Radames in "Aida".

An der Metropolitan Opera begeisterte er regelmäßig das Publikum und setzte neue Maßstäbe für das Tenorfach. Seine zahlreichen Aufnahmen machten Enrico Caruso unsterblich. Er starb bereits im Alter von 48 Jahren an einer Lungenentzündung – doch seine Stimme und sein künstlerisches Erbe leben bis heute weiter.

John McCormack (1884-1945, Irland)

John McCormack beeindruckte schon als Jugendlicher, als er 1902 einen Gesangswettbewerb in Dublin gewann. Er ist ein irischer Tenor mit unverwechselbarer Stimme. Sein Operndebüt gab er in "L’Amico Fritz". Später sang er an der Royal Opera in London und an der Met in New York.

McCormack wurde ein Superstar. In den 1920ern wechselte er zum Konzertgesang. Aus bescheidenen Verhältnissen spendete er großzügig. Sein Erfolg war unvergesslich.

Fritz Wunderlich (1930-1966, Deutschland)

Fritz Wunderlich war der erste deutsche Superstar auf unserer Liste. Aufgewachsen in Armut, debütierte er – mit seiner klaren Stimme und zwei Oktaven Umfang – als Tamino in "Die Zauberflöte". Er sang in Stuttgart, München und Wien.

Sein internationales Debüt in New York wurde tragisch verhindert durch einen Treppensturz, bei dem er sich einen tödlichen Schädelbruch zuzog. Doch sein Gesang und sein schauspielerisches Talent bleiben unvergessen und begeistern bis heute.

Luciano Pavarotti (1935-2007, Italien)

Luciano Pavarotti war einer der einflussreichsten Opernsänger der Moderne. Du kennst ihn für seine kraftvolle Tenorstimme. Geboren 1935 in Modena, begann er früh mit dem Gesang. 1961 debütierte er in "La Bohème".

Pavarotti eroberte die großen Opernhäuser der Welt. In den 1980ern trat er vermehrt in Konzerten und im Fernsehen auf. Berühmt wurde er auch als Teil der „Drei Tenöre“. Sein Ruhm ist unvergänglich.

Plácido Domingo (geb. 1941, Spanien)

Plácido Domingo ist eine lebende Opernlegende. Auch er ist Mitglied der „Drei Tenöre“. Geboren 1941 in Madrid, wuchs er in Mexiko auf. Sein Debüt gab er 1961 als Alfredo in "La Traviata". Domingo sang 134 Rollen, von Verdi bis Wagner.

Seine Vielseitigkeit ist einzigartig. Er trat weltweit auf, von New York bis Paris. Kritiker loben seine Kraft und Ausdrucksstärke. Zahlreiche Preise und ein Stern am Hollywood Walk of Fame zeugen von seinem Erfolg.

Jose Carreras (geb. 1954, Spanien)

Jose Carreras begann seine Opernkarriere mit 11 Jahren in Barcelona. Auch ihn kennst du als Teil der „Drei Tenöre“. Er sang über 60 Tenorpartien, vor allem von Verdi, Puccini und Donizetti. In den 1980ern kämpfte er gegen Leukämie, kehrte aber 1990 triumphal zurück.

Er trat beim WM-Finale auf und leitete die Musik bei den Olympischen Spielen 1992. Später gründete er eine Wohltätigkeitsorganisation, die Millionen für Leukämiekranke sammelte.

Andrea Bocelli (geb. 1958, Italien)

Andrea Bocelli wurde 1993 in Italien durch seinen Sieg beim Musikfestival in Sanremo bekannt. Du kennst ihn für Hits wie „Miserere“ mit Zucchero oder „Time to Say Goodbye“ mit Sarah Brightman. Seine Erblindung war ihm dabei kein Hindernis.

Er nahm Werke wie "Aida" oder "La Bohème" auf. Bocelli verkaufte über 80 Millionen Alben, erhielt zahlreiche Preise und einen Stern am Hollywood Walk of Fame. Seine Auftritte vor mehreren Päpsten bleiben unvergessen.

Jonas Kaufmann (geb. 1969, Deutschland)

Jonas Kaufmann gilt als Tenore assoluto. Bekannt für seine Vielseitigkeit – Verdi, Puccini, Wagner – und seine warme, weiche Stimme. Kaufmann beherrscht leise Töne mit intensiver Emotionalität. Arien wie "E lucevan le stelle" werden zu seiner Signature. Auf der Bühne fesselt er mit Präsenz und Ausdruckskraft. Auch als Liedsänger begeistert er Publikum weltweit. Ein unverwechselbares Phänomen der Opernwelt.

Juan Diego Flòrez (geb. 1973, Peru)

Juan Diego Flórez ist ein Meister des Tenore di grazia. Du kennst ihn für seine Belcanto-Rollen von Rossini, Bellini und Mozart. Seine Stimme ist leicht, flexibel und verführerisch. Er begeistert mit Charisma, Witz und stimmlicher Raffinesse.

Ob im "Barbier von Sevilla" oder als Herzog von Mantua in "Rigoletto": Flórez verleiht jeder Arie Herzblut und Leidenschaft. Auch lateinamerikanische Lieder interpretiert er mit Heimatgefühl. Ein einzigartiger Tenor der Weltbühnen.

Quellen

  1. Vgl. Sirotzki, Dominik: Sopranistinnen: Die 21 besten Opernsängerinnen aller Zeiten, in: popkultur, 2023, https://popkultur.de/die-besten-opernsaengerinnen-aller-zeiten/
  2. Vgl. Sirotzki, Dominik: Große Tenöre: Die 21 besten Opernsänger aller Zeiten, in: popkultur, 2023, https://popkultur.de/grosse-tenoere-die-besten-opernsaenger-aller-zeiten/
  3. Vgl. Hacke, Nicole: Tenor best of now: in: Operaversum, 2024, https://www.operaversum.de/oper/news/tenor-best-of-now-die-11-begehrtesten-und-aufregendsten-ten%C3%B6re-der-gegenwart-teil-1/



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Alessandra

Ich bin vielseitig interessiert: Musik, Kunst, persönliche und berufliche Entwicklung. Als freiberufliche Texterin kann ich jeden Tag etwas Neues lernen und so meinen Wissensdurst stillen.