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Nachhilfe: Was sie bietet und was nicht

Von Melanie, veröffentlicht am 30/06/2017 Blog > Privatunterricht > Nachhilfe suchen > Endlich eine Definition für Nachhilfe

Der Begriff Nachhilfe ist heutzutage weit verbreitet.

Unzählige Personen benutzen den Begriff – und oft zu Unrecht: Eltern, Medien, Schüler… Aber was ist eigentlich die wirkliche Definition von außerschulischer Unterstützung? Ist es das, was Ihr für Euer Kind oder Euch selber braucht?

Es ist außerdem wichtig zu wissen, dass es verschiedene Arten außerschulischer Nachhilfe gibt.

Superprof schlägt Euch vor,  kopfüber ins kalte Nass zu springen und den Ursprung von akademischer Nachhilfe und Privatunterricht zu entdecken.

Wie kann man außerschulische Nachhilfe definieren?

Wenn wir von Nachhilfe hören oder lesen, haben wir doch stets ein immer gleiches Bild im Kopf, nicht wahr?

Denkt Ihr dann nicht auch an den Privatlehrer, der bei seinem Schüler zu Hause am Tisch sitzt und gemeinsam mit ihm nochmal die Formeln aus der letzten Mathestunde durchgeht?

Tauchen wir doch einmal ein in die tiefen Höhlen der außerschulischen Nachhilfe und schauen, was da noch so alles dahintersteckt…

Wage den Sprung ins kalte Wasser! Manchmal muss man einfach Neues ausprobieren. Kopfüber ins kalte Wasser springen…! | Quelle: Visualhunt

Es gibt zunächst einmal zwei wichtige Alleinstellungsmerkmale außerschulischer Nachhilfe zu Hause:

  • Die Dauer: Unterstützungskurse beispielsweise werden meistens zu bestimmten Zeitpunkten in Anspruch genommen, etwa während einiger Wochen, um ein bestimmtes und präzises Ziel zu erreichen. Oder es geht um ein langfristiges Ziel: Dann begleitet der Lehrer den Schüler einige Monate oder sogar ein ganzes Schuljahr lang.
  • Der Zweck: Private Nachhilfe dient als Ergänzung zum offiziellen Unterricht in der Schule. Es gibt jede Menge Auswahl, um die von den Lehrplänen gelassenen Lücken zu schließen.

Die Ursprünge schulischer Nachhilfe

Es ist schwierig, präzise über die Ursprünge und die Rolle außerschulischer Nachhilfe zu sprechen. Allerdings können wir uns die Entwicklung herleiten.

Für die Generationen, die solch eine private außerschulische Begleitung nicht genießen konnten: Ihr erinnert Euch doch sicher an einen bestimmten Zeitraum, der in Eurem Stundenplan fest geregelt war, um Hausaufgaben zu machen, zu lesen oder zu wiederholen?!

Diese Stunden wurden von Aufsichtspersonen oder Lehrern betreut, die bei Bedarf dem Schüler helfen konnten. Wir reden hier zwar von der Vergangenheit, aber so etwas gibt es immer noch in vielen Schulen.

Allerdings ist diese vollkommen öffentlich zugängliche Nachhilfe Stück für Stück zu einer privaten Nachhilfe geworden.

So hat sich der Beruf des Privatlehrers mehr und mehr etabliert und Eltern haben immer mehr auf außerschulische Nachhilfe zu Hause zurückgegriffen.

All dies wurde durch zwei Gesellschaftsphänomene verstärkt:

  • Frauen, die immer mehr und immer häufiger arbeiten, im Gegensatz zu den vorherigen Generationen, und daher als Mütter nicht mehr persönlich die Betreuung ihrer Kinder zu Hause wahrnehmen;
  • Eltern, die angesichts der sich verändernden Arbeitswelt abends immer später nach Hause kommen bzw. oft noch abends von Zuhause aus arbeiten und daher nicht mehr so viel Zeit haben, um sich den Hausaufgaben des Kindes zu widmen.

Private Nachhilfe kann Eltern also zumindest ein Stück der Verantwortung im Hinblick auf ihre Kinder abnehmen. Aus diesem Grund ist auch das Vertrauensverhältnis und die Kooperation zwischen Nachhilfelehrer, Eltern und Schüler so wichtig.

Eine private Begleitung in der öffentlichen Schule

Der Erfolg der Pädagogik im Nachhilfeunterricht liegt nicht nur an den wachsenden Anforderungen, sondern auch, man muss es zugeben, an einer zunehmenden Beunruhigung der Eltern.

Chemie, Mathematik, Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Spanisch, Latein), Geschichte, Erdkunde, Physik, Chemie, BWL, Deutsch… Man kann nicht leugnen, dass es (nicht nur) auf Seiten der Eltern so einige Befürchtungen bezüglich der Lehre dieser Schulfächer gibt.

Was kann man gegen sinkendes Schulniveau unternehmen? Heute Abend singt* oder sinkt das Niveau? *Vorsicht, Fehler, setzen, sechs. | Quelle: Visualhunt

In den letzten Jahren waren die Warnungen in Deutschland bezüglich des sinkenden Schulniveaus und den Noten im Allgemeinen nicht zu überhören.

Jede Menge Feststellungen, Berichte und Studien haben dann diese Verschlechterung attestiert. Es ist also schwierig, den Grund dieser konstanten Entwicklung zu verneinen. So hat sich der Privatunterricht immer mehr neben dem öffentlichen Unterricht durchsetzen können.

Denn wenn man es wirklich gegenüberstellt, wird einem klar: Beide Formen, klassischer Schulunterricht und zusätzlicher individueller Privatunterricht, ergänzen sich perfekt.

Dank der Privatisierung der schulischen Bildung konnten einige Schüler so ein hervorragendes Niveau erreichen und so (mindestens) ein Sitzenbleiben vermeiden. Toll, oder?

Ob in der Grundschule, in der Sekundarstufe I und II, auf der Realschule, Gesamtschule oder Gymnasium: Die Wohltaten von Privatem Nachhilfeunterricht sind zahlreich.

Sie vervollständigen das in der Schule gelehrte Programm.

Zum Beispiel hat ein Privatlehrer zu Hause alle Freiheit, etwas weiter als das Programm in der Schule zu gehen – sehr zum Vorteil des Schülers, der so etwa bei mündlichen Prüfungen mit vertieftem Wissen glänzen kann.

Er kann außerdem andere Tipps geben, neue Materialien verwenden und anders erklären. Das ist auch die Freiheit außerschulischer Unterstützung: Die Fächer in der Schule endlich verständlich zu machen.

Schließlich kann der private Nachhilfelehrer zu Hause das ganze Programm individuell auf die jeweilige Person abstimmen, die ihm gegenübersitzt.

Welches Niveau hat der Schüler? Wie ist sein Verständnis? Seine Persönlichkeit? Sein Verhältnis zur Autorität? Sein Wissensdurst? Sein Lernhunger? Leidet er vielleicht einfach nur an einer psychologischen Blockade in einem Fach?

Genau dafür ist Private Nachhilfe da: Um all die kleinen Lücken zu schließen, die bei der „Massenabfertigung“ in öffentlichen Schulen kaum oder gar nicht behandelt werden können.

Außerschulische Nachhilfe von A bis Z

Von A wie Auffrischungskurs bis Z wie Zeugnis

Für Eltern, die noch keine sehr genauen Vorstellungen von außerschulischer Nachhilfe haben: Ihr solltet wissen, dass es ein breites Spektrum an Dienstleistungen gibt.

Insbesondere kann es bei der berühmten Hausaufgabenhilfe beginnen.

In der Grundschule, in der Sekundarstufe I oder II sind Schüler manchmal überfordert mit ihren Hausaufgaben. Dazu kommt, dass Eltern nicht immer die Zeit haben, sich mit den Hausaufgaben des Kindes zu beschäftigen.

Warum dann nicht einen Privatlehrer engagieren, der das Ganze professionell in die Hand nimmt?

Hausaufgaben stellen einen wichtigen Teil der schulischen Arbeit im Laufe des Jahres dar. Ein großer Teil des Kursverständnisses basiert auf den Hausaufgaben.

Es ist daher besonders interessant, auf einen privaten Nachhilfelehrer zurückzugreifen, um das Gelernte zu festigen – und zwar in mehreren Fächer im Laufe des ganzen Jahres.

Das Ziel? Schulischem Versagen frühzeitig (und vor allem rechtzeitig) vorbeugen, indem man sicherstellt, dass das Kind den Unterrichtsstoff auch wirklich verstanden hat, und damit die Chancen maximiert, dass es in den Tests und Klausuren gute Noten erhält.

Wie sichere ich den Erfolg meines Kindes? Bei der schulischen Nachhilfe solltet Ihr Euch allerdings nicht nur auf Glück verlassen. | Quelle: Visualhunt

Außerschulische Nachhilfe hat auch zum Ziel, die Kenntnisstände wieder auf das richtige Niveau zu bringen.

In vielen Fällen geht es genau darum: Bei einem Kind, welches mit Schulproblemen zu kämpfen hat oder sich aufgrund psychologischer Blockaden komplett zurückzieht, die es ihm unmöglich machen, voranzukommen, muss man eine Entscheidung treffen.

Diese Entscheidung sollte lauten: Nachhilfe, und zwar schnell. Um die Versetzung zu garantieren und Frust rechtzeitig entgegenzuwirken.

Es wird sich früher oder später auszahlen, wenn man auf Privaten Nachhilfeunterricht zurückgreift. Umso mehr, wenn seine oder ihre Lehrer in der Schule keine Zeit dafür haben, Punkt für Punkt die Dinge zu erklären.

Ein Privater Nachhilfelehrer hat dahingegen alle pädagogischen Freiheiten.

Dank einer speziell für den Schüler entwickelten Pädagogik ist es die Arbeit des Lehrers, etwaige bestehende „Knoten“ aufzulösen und eine schnelle Verbesserung der Noten zu gewährleisten.

Dieser „Auffrischungsservice“ kann auf lange oder kurze Sicht geschehen. Allgemein sollte man ein wenig Zeit einplanen, damit der Schüler letzten Endes seinen Stoff lernen kann. Außerdem sind neue Arbeits- und Wiederholungsmethoden immer willkommen.

Unterschied zwischen Nachhilfe und schulischer Begleitung

Im Gegensatz zur Nachhilfe, die oft quasi als die „Feuerwehr“ agiert, zielt schulische Begleitung meistens nicht darauf ab, gerade noch so die Versetzung zu erreichen, ganz im Gegenteil.

Klassische „Kunden“ der schulischen Begleitung sind oft hochbegabte Schüler, die auf Eliteuniversitäten angenommen werden wollen, sich gezielt auf eine Aufnahmeprüfung vorbereiten oder ihren allgemeinen Notendurchschnitt (noch weiter) verbessern wollen.

Schulische Begleitung ist in gewisser Hinsicht eine individuelle Beratung und Begleitung während eines längeren Zeitraumes und geht über den Rahmen der Schulfächer, die das Gros der Nachhilfe ausmachen, hinaus.

So ist sie vergleichbar mit Mentoring oder Coaching und stellt insbesondere die persönliche Entwicklung des Schülers in den Fokus.

Was bringt ein Perspektivenwechsel? Ein Perspektivenwechsel kann neue Sichtweisen verschaffen. | Quelle: Visualhunt

Unterschied zwischen Nachhilfe und Privatunterricht

Außerschulische Nachhilfe Zu Hause oder Online Nachhilfe besteht meistens aus Hausaufgabenhilfe, Wiederholungskursen und Auffrischungskursen.

Diese Art der Hilfe adressiert sich also an Schüler, die kleinere, präzise Schwierigkeiten in bestimmten Fächern haben.

Privatunterricht dagegen reiht sich in einen etwas leichter verdaulichen Kontext ein: Die Lust am Lernen.

Lernen von allem Möglichen – von Musikinstrumenten, Sportarten bis hin zu Geschichte oder Fremdsprachen. Privatunterricht bringt neue Gedankenwege, andere Ansichten und fremde Perspektiven und Methoden.

Engagierte Lehrer für Privatunterricht sind daher in aller Regel auch keine Lehrer mit doppeltem Staatsexamen, sondern vielmehr Berufserfahrene, Muttersprachler, Autodidakten, Trainer, Künstler, Macher – schlicht Enthusiasten, die ihre Leidenschaft mit anderen teilen wollen.

Schließlich bietet die Flexibilität dieses außerschulischen Coachings eine maßgeschneiderte Begleitung für die Schulzeit und darüber hinaus.

Jetzt müsst Ihr Euch nur noch entscheiden, welche Art der außerschulischen Nachhilfe das Richtige für Euch oder Euer Kind ist und anschließend auf der Suche nach Nachhilfe Berlin auf den Kopf stellen oder einfach auf Superprof.de vorbei schauen.

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