Am 17. März wird es grün – weltweit. Dann ist St. Patrick’s Day. Der Feiertag ehrt den irischen Schutzpatron St. Patrick. Er brachte das Christentum nach Irland und prägte das Land bis heute. Doch der Tag ist mehr als Geschichte! Er ist ein Fest – ein lautes; ein fröhliches. In Irland und überall auf der Welt.

Du siehst Paraden und hörst Musik. Typisch für diese Feste: Dudelsäcke und Trommeln. Menschen tragen grüne Kleidung, Hüte und Kleeblätter als Symbol für den Tag. Dazu gibt es irisches Essen wie Eintöpfe und natürlich Getränke – oft ein Guinness oder Whiskey.

Der St. Patrick’s Day verbindet Menschen. Er feiert Kultur, Tradition und Gemeinschaft. Egal, wo du bist. Für einen Tag fühlst du dich ein bisschen irisch. Egal, ob Erwachsene oder Kinder: Jeder ist willkommen.

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Wer war St. Patrick?

St. Patrick ist einer der drei Schutzheiligen Irlands. Die beiden anderen sind Brigid von Kildare und Saint Columcille von Iona. Doch Patrick war weder Ire noch hieß er ursprünglich so.

Er wurde als Maewyn Succat geboren. Sein Geburtsort war Bannaventa, eine römisch-britische Festungsstadt im heutigen Wales. Sein Vater war Priester.

Den Namen Pātricius gab er sich erst später selbst. Er leitet sich vom lateinischen Wort pater ab und bedeutet Vater.

Entführung und Sklaverei von St. Patrick

Mit 16 Jahren änderte sich sein Leben drastisch. Irische Piraten entführten ihn. Sie brachten ihn nach Irland, wo er sechs Jahre lang als Sklave lebte. Er hütete Schafe in den Slemish Mountains in der heutigen Grafschaft Antrim. In dieser Zeit lernte er die irische Sprache. Er fand auch zum Christentum. Der Glaube gab ihm Halt.

Nach sechs Jahren hörte er eine Stimme, die ihm die Rückkehr nach Hause versprach. Patrick floh. Er legte über 250 Kilometer zu Fuß zurück. Sein Ziel war der Hafen von Wicklow. Dort wartete tatsächlich ein Schiff. Zuerst wollte ihn niemand mitnehmen. Patrick betete und noch bevor er fertig war, änderte der Kapitän seine Meinung.

St. Patrick´s Mission in Irland

Die Reise verlief dramatisch. Das Schiff landete in der Wildnis und irrte 28 Tage umher. Es gab kein Essen mehr. Die Besatzung bat Patrick um Hilfe. Er betete erneut und kurz darauf fanden sie Wildschweine, so überlebten Sie. Patrick kehrte nach Hause zurück.

Später hatte er eine Vision: Ein Engel bat ihn, nach Irland zurückzukehren. Patrick folgte diesem Ruf. Er baute Kirchen – über 300 sollen es gewesen sein – und taufte tausende Menschen. Am 17. März 461 starb er. Sein Grab liegt in Downpatrick. Dort begann seine Geschichte in Irland.

Ursprung und Bedeutung des St. Patrick´s Day

Der Ursprung des St. Patrick’s Day ist religiös. Der Tag ehrt den heiligen Patrick, der als Schutzpatron Irlands gilt. Gefeiert wird er jedes Jahr am 17. März – seinem Todestag. Man nimmt an, dass Patrick im Jahr 461 starb.

Lange Zeit stand der Glaube im Mittelpunkt. Menschen gedachten seines Lebens und erinnerten sich an seine Mission. Denn Patrick brachte das Christentum nach Irland. Das machte ihn zu einer zentralen Figur der irischen Geschichte. Der Feiertag war ruhig. Er war geprägt von Gebet und von Dankbarkeit.

Vom Gedenktag zum kirchlichen Feiertag

Im 17. Jahrhundert änderte sich die Bedeutung des Tages. Man begann, ihn bewusst zu begehen. Im Jahr 1631 erklärte die katholische Kirche den 17. März offiziell zum Feiertag. Der Fokus lag weiterhin auf Religion: Kirchen hielten besondere Messen ab und man feierte die Ankunft des Christentums in Irland. Weltliche Feste spielten kaum eine Rolle. Der Tag blieb still und feierlich. Für viele Gläubige war er ein wichtiger Termin im Kirchenjahr.

Bedeutung in der heutigen Zeit

1903 wurde der 17. März in Irland zum Nationalfeiertag erklärt. Damit begann ein Wandel. Aus dem religiösen Gedenktag wurde ein Volksfest. Heute wird weltweit gefeiert. Mit Paraden, Musik und grüner Kleidung. St. Patrick’s Day ist heute das größte Fest eines Schutzheiligen. Tradition und Glaube sind noch immer wichtig. Doch auch Gemeinschaft zählt. Und der Stolz auf irische Kultur.

Traditionen und Bräuche des St. Patrick´s Day

Der St. Patrick’s Day wird heute bunt und laut gefeiert. Am 17. März steht die irische Kultur im Mittelpunkt. Früher war das anders. Lange Zeit war der Tag ruhig. Er war religiös geprägt. In Irland gingen viele Menschen in die Messe. Gebete gehörten dazu.

Auch Fasten war üblich. Bis in die 1970er Jahre blieben Bars und Pubs geschlossen. Feiern war nicht vorgesehen. Erst später wandelte sich der Tag. Er wurde zum nationalen Feiertag. Und zum Symbol irischer Identität.

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Typische Traditionen auf einen Blick:

- Tragen von grüner Kleidung
- Paraden mit Musik und Tanz
- Besuch der Messe
- Irische Folkmusik und Stepptanz
- Traditionelles Essen
- Feiern in Pubs

Farben, Symbole und Musik

Am St. Patrick’s Day ist alles grün. Kleidung, Haare, Essen, sogar Flüsse und Gebäude leuchten grün. Bagels, Pfannkuchen und Bier werden eingefärbt. Nur Guinness bleibt, wie es ist.

grünes Bier auf Tisch
Grünes Bier mit grünem Hut

Die Farbe steht für Irland und für die Landschaft. Grün fällt auf. Grün verbindet. Doch das war nicht immer so. Früher war St. Patrick eher mit Blau verbunden. Das zeigen alte irische Flaggen. Erst später änderte sich die Bedeutung.

Im 18. Jahrhundert bekam Grün eine neue Rolle. Während der Irischen Rebellion von 1798 trugen viele Menschen Grün. Die Farbe stand für Widerstand und für Zusammenhalt. Sie wurde zum Symbol der irischen Identität. Das ist bis heute so.

Auch das Kleeblatt ist allgegenwärtig. Der Legende nach nutzte St. Patrick es. Er erklärte damit die Heilige Dreifaltigkeit. Das Kleeblatt ist grün. Es wurde zum Symbol Irlands. Viele tragen es an Kleidung oder Hüten.

Auch Paraden gehören fest dazu. Mit Musik, Tanz und viel Lärm. Irische Folkmusik prägt den Tag. Geige und Akkordeon sind typisch. Auch die Tin Whistle. Dazu kommen traditionelle Tänze. Vor allem der irische Stepptanz begeistert viele.

Du interessierst dich für die irische Kultur und Geschichte? Dann erfahre mehr über bekannte irische Symbole.

Essen, Trinken und Gemeinschaft

Essen spielt eine wichtige Rolle. Serviert werden klassische Gerichte: Eintöpfe, Brot und Fleisch. Dazu kommt Bier – besonders Guinness und auch Whiskey ist beliebt. Viele Menschen feiern in Pubs. Dabei tritt der religiöse Ursprung oft in den Hintergrund. Doch er ist noch da. Für viele Iren bleibt der Tag ein Moment des Gedenkens.

Mythos, Flagge und Tradition

Irische Flaggen mit St. Patricks Day als Aufschrift
Hinter den Farben der irischen Flagge steht eine besondere Bedeutung (Credits: Sophie Popplewell
- Unsplash - 2024)

Grün steht auch für das Land selbst. Irland heißt die „grüne Insel“. In der irischen Flagge hat die Farbe eine klare Bedeutung. Grün steht für den katholischen Glauben, Weiß für Frieden, Orange für den Protestantismus.

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Religiöse Legenden rund um St. Patrick

Rund um den St. Patrick’s Day gibt es viele Legenden. Die bekannteste handelt von den Schlangen. Der Mythos sagt, St. Patrick habe alle Schlangen aus Irland vertrieben. Er soll sie nach einem langen Fasten ins Meer gejagt haben.

Biologen widersprechen klar. In Irland gab es nie Schlangen. Während der Eiszeit war das Land vereist. Später wurde es zur Insel. Tiere konnten nicht mehr einwandern. Die Schlangen stehen wohl symbolisch für das Heidentum. St. Patrick soll es durch das Christentum ersetzt haben.

Auch das Kleeblatt gehört zu diesen Legenden. St. Patrick nutzte es laut Überlieferung als Beispiel. Damit erklärte er die Heilige Dreifaltigkeit: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Die Kelten kannten die Bedeutung der Zahl drei. Das machte das Symbol verständlich und sehr wirkungsvoll.

Volksmythen

Neben religiösen Legenden gibt es viele Mythen. Besonders bekannt sind die Leprechauns. Die Kobolde stammen aus der irischen Folklore. Sie gelten als listig und frech. Einer Legende nach kneifen sie jeden ohne grüne Kleidung. Trägst du Grün, bist du für sie unsichtbar.

Bekannte Mythen im Überblick:

  • Vertreibung der Schlangen
  • Das Kleeblatt als Symbol der Dreifaltigkeit
  • Leprechauns und ihre Streiche
Dreiblättriges Kleeblatt in Fingern
Das dreiblättrige Kleeblatt ist ein bekanntes Symbol Irlands

St. Patrick´s Day in Irland

In Irland ist der 17. März ein nationaler Feiertag. Das ganze Land feiert. Du erlebst Paraden, Musik und Straßenfeste. Fast jede Stadt macht mit. Auch viele Dörfer. In Dublin zieht eine große Parade durch die Innenstadt. In Kilkenny gibt es ein Riesenrad und Feuerwerk. Limerick veranstaltet einen internationalen Musikband-Wettbewerb.

Besonders kurios ist Dripsey. Dort findest du die kleinste Parade der Welt. Sie ist nur etwa hundert Meter lang und verbindet zwei Pubs. Erst 1903 wurde der Tag offizieller Feiertag. Die erste Parade in Irland fand sogar erst 1903 statt. In Dublin erst ab 1931.

St. Patrick´s Day weltweit

Viele denken, die Paraden stammen aus Irland. Das stimmt nicht. Die ersten großen Umzüge gab es in den USA. Dort lebten viele irische Auswanderer. Nach der großen Hungersnot kamen Millionen Iren nach Amerika. Sie wurden oft ausgegrenzt. Die Paraden wurden ein Zeichen des Stolzes und der Zusammengehörigkeit.

Der St. Patrick’s Day wird weltweit gefeiert. Ganze Städte färben sich grün. Paraden ziehen durch Metropolen. Menschen feiern ihre Herkunft. Bis heute finden die größten Feiern außerhalb Irlands statt. Besonders in den USA.

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Bekannte Feiern Weltweit

New York: Größte Parade der Welt
Boston: Erste Feier schon 1737
Chicago: Der Chicago River wird grün gefärbt
Sydney: Große Umzüge, Stadt grüne Beleuchtung
London: Große Parade im Zentrum
München: Größte Parade Kontinentaleuropas

Quellen

  1. Vgl. Die Geschichte des St. Patrick´s Day, in: irland.ch, https://www.irland.ch/die-geschichte-des-st-patricks-day/
  2. Vgl. Cathal, Foley: Ursprung des St. Patrick Day, in: gruene-Insel, 2018, https://www.gruene-insel.de/blog/2018/st-patricks-day-ursprung-und-geschichte/

Mit KI zusammenfassen:

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Alessandra

Ich bin vielseitig interessiert: Musik, Kunst, persönliche und berufliche Entwicklung. Als freiberufliche Texterin kann ich jeden Tag etwas Neues lernen und so meinen Wissensdurst stillen.