Gigantische Pflanzenfresser, flinke Jäger und Tiere, die so skurril aussehen, dass man sie sich kaum ausdenken könnte: Dinosaurier faszinieren seit Generationen. Zeit für unser Dinosaurier-Quiz! In 12 Fragen testest du dein Dino-Wissen – von bekannten Arten über Erdzeitalter und Fossilien bis zum großen Aussterben.
Wir starten mit ein paar einfachen Fragen, danach wird es kniffliger. Nach jeder Antwort bekommst du eine kurze Erklärung und einen spannenden Fakt zum Angeben bei der nächsten Familienfeier. Am Ende erfährst du, ob du noch Dino-Neuling oder schon Paläontologie-Profi bist.
Du willst noch mehr über die Urzeitriesen erfahren? Unter dem Quiz findest du spannende Hintergrundinfos über Dinosaurier und ihre Welt. Unser Tipp: Mach erst das Quiz und lies danach weiter – so bleiben die Überraschungen erhalten
Quiz
Quiz :Dinosaurierarten: Von riesigen Pflanzenfressern bis zu kleinen Jägern
Wenn wir von „den Dinosauriern“ sprechen, meinen wir eine unglaublich vielfältige Tiergruppe. Paläontolog*innen haben mehr als 1.000 Arten wissenschaftlich beschrieben und jedes Jahr kommen neue dazu. Die Spannbreite ist enorm:
Die Giganten
Titanosaurier wie Argentinosaurus zählen zu den größten Landtieren aller Zeiten. Ihr genaues Gewicht können Forschende nur grob schätzen, denn vollständige Skelette sind selten.
Die Gepanzerten
Ankylosaurus trug knöcherne Platten auf Rücken und Kopf und besaß eine Schwanzkeule zur Verteidigung. Er war eine wandelnde Festung.
Die Winzlinge
Compsognathus war kaum größer als ein Truthahn. Nicht jeder Dino war also ein Riese.
Auch beim Essen gab es Vielfalt: Fleischfresser, Pflanzenfresser und Allesfresser. Die Zähne verraten viel. Scharfe, gezackte Zähne deuten auf Fleisch hin, breite oder dicht angeordnete Zähne auf pflanzliche Nahrung. Manche Besonderheiten sind dagegen noch Gegenstand von Forschung und Hypothesen:
- Parasaurolophus: Sein hohler Kopfkamm könnte als Resonanzkörper gedient haben, mit dem er tiefe Laute erzeugte. Wie genau die Tiere miteinander kommunizierten, wissen wir nicht.
- Spinosaurus: Er jagte wahrscheinlich Fische. Wie viel Zeit er im Wasser verbrachte, ist unter Fachleuten umstritten.
- Farben: Bei einigen gefiederten Arten konnten Forschende anhand winziger Pigmentstrukturen Rückschlüsse auf die Färbung ziehen. Bei den meisten Dinosauriern wissen wir es schlicht nicht.
Leben auf der Erde zur Zeit der Dinosaurier
Die Welt der Dinosaurier sah anders aus als unsere. Zu Beginn bildeten alle Landmassen noch einen Superkontinent namens Pangaea. Im Lauf der Jahrmillionen brach er auseinander, und Dinosaurier-Gruppen entwickelten sich auf getrennten Kontinenten weiter. Das Klima war meist deutlich wärmer als heute, und an den Polen gab es lange Zeit keine dauerhaften Eiskappen.
Jahre und mehr.
So lange lebten Dinosaurier bereits auf der Erde, bevor ihre nicht vogelartigen Vertreter ausstarben.
Auf dem Speiseplan vieler Pflanzenfresser standen Farne, Palmfarne und Nadelbäume. Blütenpflanzen breiteten sich vor allem während der Kreidezeit aus und veränderten die Pflanzenwelt. Neben den Dinosauriern lebten längst auch Säugetiere. Viele waren klein, einige hatten sich aber schon an ganz unterschiedliche Lebensräume angepasst.
Die Meere gehörten Ichthyosauriern und Plesiosauriern, in der Luft flogen Flugsaurier. Das waren Reptilien, aber keine Dinosaurier.
Das Ende der Dinosaurier – oder doch nicht?
Was geschah vor etwa 66 Millionen Jahren?
Am Ende der Kreidezeit verschwanden etwa drei Viertel aller Arten. Als wichtigster Auslöser gilt nach heutigem Forschungsstand ein gewaltiger Asteroideneinschlag. Staub und Gase verdunkelten die Atmosphäre, das Klima kippte, und Nahrungsketten brachen zusammen. Auch Vulkanausbrüche in Indien könnten eine Rolle gespielt haben. Wie groß ihr Anteil war, diskutieren Forschende noch.Besonders hart traf es zahlreiche große Landtiere. Einige Vogelarten, Säugetiere, Krokodile und Schildkröten überlebten jedoch die Katastrophe.
Dinosaurier gibt es noch: Sie sitzen vielleicht gerade auf deinem Fensterbrett
Ganz verschwunden sind die Dinosaurier nämlich nicht. Vögel entwickelten sich aus kleinen, gefiederten Raubdinosauriern und gelten wissenschaftlich selbst als Dinosaurier. Vieles, was wir für typisch „Vogel“ halten, gab es schon bei ihren Vorfahren: Federn, hohle Knochen, Eier mit Brutverhalten und sogar den Wunschknochen, das Gabelbein. Wenn du also das nächste Mal eine Taube siehst, denk dran: In ihr steckt ein echtes Stück Dinosauriergeschichte.
Quellen
- Museum für Naturkunde Berlin (o. J.): DINOSAURIER! – Zeitalter der Riesenechsen. Online verfügbar unter: https://www.museumfuernaturkunde.berlin/besuch-planen/die-ausstellung/dinosaurier (abgerufen am 12.10.2026).
- Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (2024): Dinozuwachs bei Senckenberg. Pressemeldung vom 23.09.2024. Online verfügbar unter: https://www.senckenberg.de/de/pressemeldungen/pm-dinozuwachs-bei-senckenberg/ (abgerufen am 12.10.2026).
- Naturhistorisches Museum Wien (o. J.): Saurier (Saal 10). Online verfügbar unter: https://www.nhm.at/ausstellung/dauerausstellung__schausammlung/hochparterre/saurier_saal_10 (abgerufen am 12.10.2026).
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