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Wir wollen Dir in diesem Artikel zeigen, worauf es bei den Adjektiven und Adverbien im Türkischen ankommt.

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Merkmale der türkischen Grammatik und Rechtschreibung

Für das bessere Verständnis wollen wir Dir einen kurzen Überblick über die Grundlagen der türkischen Grammatik verschaffen – denn diese werden Dir beim Erlernen der türkischen Sprache natürlich immer wieder begegnen.

Grundsätzlich kann man über die türkische Grammatik sagen, dass sie sehr logisch und systematisch aufgebaut ist. Ausnahmen und Unregelmäßigkeiten kommen zwar vor, sind aber tatsächlich nur sehr selten.

Entgegen dem, was Du vielleicht über die türkische Sprache bisher angenommen hast, ist sie deshalb leichter erlernbar als andere Sprachen.

Vokalharmonien

Die türkische Sprache wird auf lautlicher Ebene in Vokalharmonien charakterisiert, indem man zwischen hellen und dunklen Vokalen unterscheidet, die wiederum der kleinen und großen Vokalharmonie unterliegen.

Die Vokale unterscheiden sich wie folgt:

Die hellen Vokale sind: e, i. ö, ü

Die dunklen Vokale sind: a, ı, o, u

Die Vokalharmonien kommen bei der Erweiterung eines Wortes zum Einsatz, zum Beispiel bei der Bildung des Plurals oder des Akkusativs.

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Die türkische Grammatik ist durch ihren logischen Aufbau leicht zu erlernen. | Quelle: Unsplash

Agglutination

Eine agglutinierende Sprache basiert auf einem Prinzip des Anhängens verschiedener Affixe an ein Wort. Im Türkischen sind das meist Suffixe, die Du hinten an einen Wortstamm anhängst.

Mit jeder Information mehr kommt eine neue Endung an das Wort. Das heißt: Je mehr Informationen ein Wort bekommt, desto länger wird das Wort.

Die kleine Vokalharmonie bei folgenden Suffixen eine Rolle:

  • Pluralbildung
  • Dativ
  • Lokativ
  • Ablativ

Die große Vokalharmonie dagegen bei diesen Suffixen:

  • Personalendungen
  • Possessivendungen
  • Genitiv
  • Akkusativ
  • Fragepartikel

Groß- und Kleinschreibung

Um die Groß- und Kleinschreibung brauchst Du Dir bei der türkischen Sprache fast gar keine Gedanken zu machen! Die meisten Wörter sind im Türkischen nämlich klein geschrieben.

Ausnahmen sind:

  • Wörter am Satzanfang
  • Eigennamen
  • Titel
  • Anredetitel und dazugehörige Berufsbezeichnungen
  • Ämter und Institutionen
  • Monatsnamen und Wochentage können groß oder klein geschrieben werden, außer wenn es um ein konkretes Datum geht.

Grammatisches Geschlecht

Worüber sich viele deutsche Sprecher und Sprecherinnen freuen dürften, ist die Tatsache, dass es im Türkischen im Gegensatz zum Deutschen kein grammatisches Geschlecht gibt.

Somit gibt es keine männlichen, weiblichen und auch keine neutralen Substantive und dementsprechend keinen bestimmten Artikel wie er, die und das.

Allerdings kann man bei bestimmten Wörtern dennoch das Geschlecht genauer definieren, indem man das türkische Wort für "Mann" oder "Frau" vor das eigentliche Wort setzt.

Die ist zum Beispiel bei Berufsbezeichnungen der Fall. Möchte man zum Beispiel sagen, dass es sich um eine Ärztin handelt, kann man dies mit der Bezeichnung bayan für Frau tun. Dies ergibt dann die Kombination bayan doktor.

Erfahren auch alles über den Gebrauch der Substantive im Türkischen!

Wusstest Du, dass es im Türkischen keinen bestimmten Artikel gibt?
Zur Erleichterung vieler gibt es im Türkischen kein grammatisches Geschlecht. | Quelle: Unsplash

Adjektive in der türkischen Sprache

Der Gebrauch des Adjektivs im Türkischen wird Dir durch das Deutsche bekannt vorkommen. Denn im Türkischen wird das Adjektiv genau wie im Deutschen gebraucht.

Wenn Du also ein Substantiv näher beschreiben willst, tust Du das, indem Du das Adjektiv vor das Substantiv stellst.

Beispiel:

Für ein Beispiel nehmen wir einmal das türkische Wort kız für "Mädchen". Wenn Du "das schöne Mädchen" sagen möchtest, nimmst Du einfach das türkische Adjektiv für "schön" und setzt es vor das Substantiv. Heraus kommt: güzel kız.

Da es, wie bereits gesagt, im Türkischen kein grammatisches Geschlecht gibt, wird das Adjektiv auch im Plural nicht dekliniert. Wenn Du also von mehreren schönen Mädchen sprechen willst, setzt du lediglich das Substantiv in den Plural: güzel kızlar.

Des Weiteren kannst Du einen unbestimmten Artikel einsetzen, indem Du die Zahl für 1, also bir, vor das Substantiv setzt.

Wenn Du also "ein schönes Mädchen" sagen möchtest, bedeutet das: güzel bir kız.

Dies wird Dir im Vergleich zum Deutschen etwas ungewohnt vorkommen, da wir im Deutschen den Artikel, egal, ob bestimmt oder unbestimmt, immer an die erste Stelle setzen.

Tatsächlich gibt es aber auch im Türkischen die Variante, die mit dem Deutschen identisch ist, wird allerdings nur sehr selten eingesetzt: bir güzel kız.

Das Adjektiv hat im Türkischen folgende Funktionen:

  • Es bezieht sich, wie in unseren Beispielen, als Attribut auf ein Substantiv.
  • Es kann prädikativ eingesetzt werden: kız güzel – "das Mädchen ist schön"
  • Ein Adjektiv kann substantiviert werden.
  • Es kann adverbial gebraucht werden, worauf wir im Laufe des Artikels noch zu sprechen kommen.

Zudem gibt es die Möglichkeit, Adjektive zu steigern. Die gute Nachricht: Die Steigerung im Türkischen ist regelmäßig und Ausnahmen gibt es keine.

Der Komparativ, also die erste Stufe der Steigerung, wird wie folgt gebildet: daha + Adjektiv. "Schöner als..." bedeutet also "daha güzel".

Der Superlativ wird mit en + Adjektiv gebildet. "Am schönsten" bedeutet dementsprechend "en güzel".

Wir wollen Dir einen Überblick über häufig gebrauchte türkische Adjektive geben:

  • soğuk – kalt
  • sıcak – heiß
  • iyi – gut
  • kötü – schlecht, böse
  • yeni – neu
  • eski – alt (Dinge)
  • yaşlı – alt (Menschen)
  • genç – jung
  • küçük – klein
  • büyük – groß
  • sıkıcı – langweilig
  • zor – schwer, schwierig
  • kolay – einfach
  • dolu – voll
  • boş – leer
  • kısa – kurz
  • güzel – schön, hübsch
  • tatlı – süß, mild
  • evli – verheiratet
  • mutlu – glücklich

Möchtest Du auch mehr über die Regeln zu türkischen Verben und den zugehörigen Konjugationen erfahren?

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Türkische Adverbien

Während sich Adjektive lediglich auf Substantive beziehen, beziehen sich Adverbien in der Regel auf ein Verb, manchmal aber auch auf ein Adjektiv oder ein anderes Adverb.

Es gibt unterschiedliche Typen von Adverbien im Türkischen:

  • Adverbien des Ortes, sogenannte Lokaladverbien. Das sind zum Beispiel im Deutschen Wörter wie: außen, da, dort, drinnen, hier, hierhin, hinein, hinten, irgendwo, links, nebenan, oberhalb, überall, unten, vorn usw.
  • Adverbien der Zeit, die sogenannten Temporaladverbien. Das sind im Deutsche Wörter wie: bald, bereits, bisher, danach, davor, einst, endlich, freitags, gestern, immer, inzwischen, neulich, nie, oft, sofort, täglich, vorhin, zurzeit usw.
  • Adverbien der Art und Weise, die sogenannten Modaladverbien. Im Deutschen sind das Wörter wie: anders, bekanntlich, ebenfalls, fast, folgendermaßen, ganz, genauso, genug, gern, hoffentlich, kaum, leider, möglicherweise, sehr, so, vielleicht, wirklich usw.

Im Türkischen sind Adjektiv und Adverb formgleich. Es wird genau wie das Adjektiv nicht dekliniert und steht in der Regel vor dem Verb, auf welches sich das Adverb bezieht.

Auch die Vorgehensweise bei der Bildung des Komparativs und des Superlativs ist identisch zu der Vorgehensweise bei den türkischen Adjektiven.

Türkische Lokaladverbien sind zum Beispiel:

  • dün – gestern
  • bugün – heute
  • yarın – morgen
  • o zamanlar – damals
  • sonra – später
  • eskiden – früher

Türkische Temporaladverbien sind zum Beispiel:

  • dün – gestern
  • bugün – heute
  • yarın – morgen
  • o zamanlar – damals
  • sonra – später
  • eskiden – früher

Türkische Modaladverbien sind zum Beispiel:

  • ne yazık ki – leider
  • inşallah – hoffentlich
  • tabiki – natürlich
  • kesin – bestimmt
  • hatta – sogar
  • gerçekten – wirklich

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Yeliz

Ich liebe das geschriebene Wort – es zu lesen, einfach selbst zu schreiben oder es als Gestaltungselement zu nutzen. Dazu gehört auch die Sprache: Reisen und andere Kulturen faszinieren mich.