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Die italienische Küche: Vielfältig, lecker, frisch und auf der ganzen Welt beliebt

Von Eva, veröffentlicht am 27/11/2018 Blog > Kunst & Freizeit > Kochen > Die Mediterrane Küche am Beispiel Italien: Pasta Rezepte & mehr!

Die italienische Küche ist definitiv eine der beliebtesten der Welt.

Warum, liegt auf der Hand: Die italienische Küche ist gesund, einfach, bunt und nicht zu teuer (denkt nur an Nudeln…).

Du interessierst Dich für diese leckere Küche? Dann bestimmt nicht nur, um ein paar Nudeln zu kochen.

Denn es gibt eine Vielzahl italienischer Rezepte weit entfernt von Klischees über Pizza und Pasta. Du möchtest die Herkunft italienischer Zutaten kennen lernen und erfahren, wie Italienische Köche ihre Meisterwerke zubereiten?

Wir von Superprof zeigen Dir in diesem Artikel das Wichtigste italienischer Spezialitäten und nehmen Deine Geschmacksnerven mit auf eine Reise direkt ins Herz italienischer Kulinarik.

Eins steht fest: Am Ende wirst Du Dich davon nicht mehr losreißen können.

Die italienische Küche auf der ganzen Welt

Wenn wir von der italienischen Küche auf der ganzen Welt sprechen, kommt das schon einer Erzählung über eine echte Eroberung nahe.

Denn tatsächlich ist die Verbreitung der italienischen Kochkunst beeindruckend. 14 Milliarden Pasta Gerichte werden jedes Jahr gekocht. Wenn das mal kein Beweis ist!

Die berühmte Pasta Carbonara soll sogar das am häufigsten konsumierte Gericht der Welt sein.

Aber Vorsicht: Lass Dich bloß nicht von einem Italiener dabei erwischen, Deinen Pasta Carbonara Sahne unterzumischen! Das könnte ihn ganz schön verärgern…

Der weltweite Erfolg der italienischen Küche ist mit Sicherheit auch auf ihren Geschmack zurückzuführen. Nichtsdestotrotz gibt es auch eine geschichtliche Erklärung: Die verschiedenen Auswanderungswellen des italienischen Volkes.

  • Bei der großen Auswanderungswelle zwischen 1860 und 1930 sind viele Italiener nach Amerika aufgebrochen.
  • Darauf folgte in den 1950er Jahren die europäische Auswanderung, bei der es Italiener in andere Länder Europas zog.

Kein Wunder also, dass wir in Nordamerika, Südamerika und Europa italienische Einflüsse auf unseren Tellern wiederfinden.

Viele italienische Restaurants öffneten ihre Türen außerhalb des Lands des Stiefels. Und gerade in Deutschland sind wir große Fans italienischer Restaurants. Wer hat nicht seinen Lieblingsitaliener, bei dem er immer und immer wieder landet?

Die Statistik bestätigt es: 70% der Deutschen gaben im Jahr 2017 bei einer Befragung an, gerne italienische Gerichte zu essen. Damit ist sie in Deutschland beliebter als die deutsche Küche.

Aber wie sieht es mit dem Rest Europas aus? Der Erfolg ist ähnlich groß:

  • Laut Trip Advisor ist die italienische Küche die Lieblingsküche der Europäer,
  • Außer den Deutschen haben auch die Franzosen, die Belgier und die Briten eine Schwäche für italienische Kochkunst. Dort gibt es die meisten italienischen Restaurants,
  • Der Cocktail Aperol Spritz, der ursprünglich aus Venedig kommt, war im Sommer 2016 der beliebteste Cocktail.

Wie schon erwähnt hat die italienische Diaspora nicht an den Grenzen Europas Halt gemacht. Und genauso verhält es sich mit der Küche.

In Nordamerika und Kanada gibt es viele Straßenzüge wie diese. In vielen Städten haben sich italienische Stadtteile gebildet. | Quelle: Visualhunt

In den USA und in Kanada gibt es ganze Stadtteile, in denen sich Italiener niedergelassen haben.

Sie nahmen ihre Traditionen mit und selbstverständlich auch die „cucina della mamma“. Zur großen Freude der Einheimischen!

Noch heute haben traditionelle amerikanische Gerichte manchmal einen köstlichen italienisch anmutenden Geschmack. Genau wie die Pizza, die ihren Platz in den kulinarischen Gewohnheiten so manch eines Amerikaners gefunden hat.

Und schon sind Neapel (wo die Pizza herkommt) und New York kulinarisch nur noch einen Katzensprung entfernt.

Touristen aus aller Welt strömen in die italienischen Stadtteile großer Nordamerikanischer Städte:

  • Ins berühmte Little Italy in New York,
  • Ins Petite Italie in Montréal,
  • Ins The Hill in Saint-Louis und
  • Ins Little Italy in Toronto.

In den Straßen dieser oft sehr kleinen Viertel gibt es unzählige italienische Restaurants, Trattorias und Lebensmittelgeschäfte. Hin und wieder erinnert auch die Architektur an Europa.

In Südamerika könnte Argentinien fast die doppelte Staatsangehörigkeit beantragen! Denn dort leben besonders viele Italiener.

In Buenos Aires, der Hauptstadt, gibt es zwar keinen eigenen italienischen Bezirk, aber der italienische Einfluss ist nicht zu leugnen. Und ganz besonders, wenn es ums Kochen geht.

In den meisten traditionellen argentinischen Restaurants findest Du auf der Karte:

  • Schnitzel Mailänder Art mit seiner köstlichen Panade,
  • Osso Bucco,
  • Polenta,
  • Gnocchi.

Auch Du möchtest all das in Deutschland kochen lernen? Je nachdem, wo Du wohnst, zum Beispiel mit einem Italienisch Kochkurs in München, Stuttgart oder Köln.

Die italienische Küche jenseits von Pizza und Pasta

Die italienische Gastronomie auf Pizza und Pasta zu beschränken, ist ein bisschen, wie Deutschland auf Bayern zu reduzieren. Ein bisschen schade und nicht ganz richtig.

(Entdeckt doch unsere Kochkurse in München!)

Auch die italienische Küche hat daher oft mit Vorurteilen zu kämpfen. Köche außerhalb der italienischen Grenzen müssen da öfter mal berichtigen.

In der Organisation Itchefs gruppieren sich zum Beispiel italienische Köche, die außerhalb Italiens arbeiten. Sie versuchen, die italienische Kulinarik jenseits der Vorurteile zu fördern.

Panna Cotta findet sich auf vielen Karten italienischer Restaurants wieder. Italienische Desserts sind allseits beliebt. | Quelle: Pexels

Sie haben sogar den Tag der Italienischen Küche ins Leben gerufen, der jährlich am 17. Januar stattfindet. Dabei zeigen sie der ganzen Welt, welche anderen schmackhaften Rezepte die italienische Küche zu bieten hat:

  • Arancini di riso, das sind Reiskugeln mit Käse,
  • Rollen aus Aubergine mit Ricotta oder Mozzarella,
  • Carpaccio aus Rindfleisch, mit Parmesan bestreut (geboren wurde dieses Gericht übrigens in einer Bar in Venedig),
  • Risotto mit Tintenfisch oder Steinpilzen,
  • Die berühmte Mozzarella Burrata, die einfach nur mit Olivenöl köstlich schmeckt,
  • Die Bruschetta: Gegrillte Brotscheiben mit Kirschtomaten und Knoblauch,
  • Der Panetonne, ein Kuchen mit Rosinen, der gerne an Weihnachten verzehrt wird,
  • Die Panna Cotta, das wohl beliebteste italienische Dessert gemeinsam mit dem Tiramisu.

Zu diesen leckeren Rezepten passt natürlich besonders gut ein italienischer Wein.

Wusstest Du, dass Italien 2017 mit 6,5 Milliarden Flaschen der größte Weinproduzent der Welt ist?

Prosecco, Weißwein und Rotwein wie zum Beispiel Lambrusco sind auch hierzulande sehr bekannt.

Der Trebianno d’Abruzzo sei wohl der beste italienische Wein…Dir schmeckt Weißwein? Dann warte nicht länger und probiere ihn!

Die 20 besten italienischen Rezepte

Die italienische Küche ist nicht nur eine vorzügliche mediterrane Küche, sondern auch eine Kunst für sich.

Bevor Du Dich selbst ans Werk machst, sollte Dir gesagt sein: In Italien ist das Essen noch stärker als anderswo der Mittelpunkt des Familienlebens.

Die Kunst, aus typischen italienischen Zutaten wahre Meisterwerke zuzubereiten, wird also von Generation zu Generation weitergegeben.

Du möchtest Deine eigene Pizza zubereiten? Egal ob es die klassische Margherita mit Tomatensauce, Basilikum und Mozzarella wird. Oder ob Du eine Pizza Napoli planst, die mit Oregano und Parmigiano reggiano zubreitet wird. Eines musst Du unbedingt beherrschen: Den Pizzateig!

Der muss Folgendes enthalten:

  • Mehl mit viel Gluten,
  • Salz und Backhefe,
  • Wasser,
  • Viel Geduld, den Teig für eine lange Zeit zu kneten.

Für Pizzen, Pasta, Risotto und typisch italienische Gerichte sind einige Zutaten fast unverzichtbar.

Tomaten gehören in so gut wie jedes italienische Gericht. Für Deine italienischen Gerichte dürfen Tomaten auf keinen Fall fehlen. | Quelle: Pexels

Um Dich perfekt für eine Reihe italienischer Gerichte auszustatten, sollten Dein Kühlschrank und Dein Vorratsschrank laut Italienisch Kochkursen unbedingt enthalten:

  • Italienischen Käse, zum Beispiel Parmesan, Mozzarella und Ricotta,
  • Tomaten natürlich und gerne auch Kirschtomaten,
  • Sonnengereiftes Gemüse wie Auberginen und Zucchini,
  • Italienischen Schinken wie roher Schinken, Pancetta oder Bresaola,
  • Olivenöl (am besten natives Olivenöl extra aus Italien)
  • Kräuter wie Basilikum, Oregano und Koriander,
  • Fleisch: Kalb und Rind, denn das sind die am häufigsten verwendeten in Italien.

Diese Zutaten gehören zur Basis, die Du brauchst, um wie in Italien zu kochen. Du findest sie in allen Supermärkten. Besser ist es jedoch, sie in italienischen Feinkostläden zu kaufen.

Nun bist Du bereit für Pasta (Fusili, Penne, Spaghetti,…) Carbonara, Bolognese oder Pesto! Aber auch Risotto, Osso Bucco und viele Antipasti-Rezepte wie Crostini oder Arancini kannst Du nun zubereiten.

Entdecke hier die Kochkurse in Deiner Nähe.

Die italienische Küche nach Regionen

Heute betrachten wir Italien als eigenständiges Land. Das war aber nicht immer so. Tatsächlich wurde das Königreich Italien erst 1861 vereint.

Das erklärt, warum für Italiener ihre Region sehr wichtig ist und warum italienische Spezialitäten je nach Ort variieren.

Der Weizen für Pasta kommt oft aus Süditalien. Je nach Region und Provinz triffst Du auf ganz unterschiedliche Gerichte und Spezialitäten. | Quelle: Pexels

Zum Beispiel:

  • Die Pizza kommt aus dem Süden Italiens, genau genommen aus Neapel. Das ist die Hauptstadt von Kampanien,
  • Der Weizen für italienische Pasta kommt in der Regel aus Apulien,
  • Die Gnocchi im römischen Stil kommen – wer hätt’s gedacht – aus Rom, das in der Region Latium liegt,
  • Die Toskana produziert Trüffel, Safran und Olivenöl,
  • Der Parmigiano reggiano, die Bolognese und die Lasagne kommen aus der Region Emilia-Romagna,
  • Für Polenta und luftgetrockneten Schinken solltest Du nach Aostatal.

Du siehst also: Eine Reise durch die verschiedenen Regionen Italiens lohnt sich allemal. Zur Not kannst Du Dich auch auf eine kulinarische Reise beschränken und italienische Restaurants in Deutschland erkunden. Eins ist sicher: Die Vielfalt der italienischen Küche wirst Du blitzschnell erkennen.

Mit ihren Spezialitäten, ihrem unverwechselbaren Geschmack und facettenreichen Rezepten wird uns die italienische Küche noch lange in ihren Bann ziehen.

2017 wurde in Bologna der größte Food-Freizeitpark der Welt eröffnet. So groß ist die Freude an der „cucina della mamma“!

Du möchtest selbst lernen, wie ein Italiener zu kochen? Dann zögere nicht, Kochkurse in Deutschland zu nehmen.

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