Wirtschaftswissenschaften kann ein schwieriges Studienfach sein, egal, ob Ihr an einer Universität oder Fachhochschule studiert. Eine der größten Herausforderungen der Wirtschaft besteht darin, dass es so viele verschiedene Begriffe und wirtschaftliche Fragen gibt, mit denen sich die Studenten erst einmal vertraut machen müssen.

Wenn Ihr diese ökonomischen Kernkonzepte und Prinzipien nicht versteht, kann es für Euch sehr schwierig werden, den Vorlesungen im Verlauf Eures Studiums zu folgen und Euch viel Arbeit bescheren.

Wir möchten Euch dabei helfen, dieses Problem zu umgehen. In diesem Artikel schauen wir uns einen der grundlegendsten Begriffe der Wirtschaft etwas genauer an: die Makroökonomie. Wir geben Euch außerdem Beispiele dafür, wo die Makroökonomie Euch begegnen kann.

Wenn Ihr anschließend immer noch Schwierigkeiten mit dem Begriff der Makroökonomie habt, könnt Ihr natürlich auch zusätzliche Unterstützung durch einen Tutor beziehen, z.B. durch einen privaten Wirtschaftslehrer von Superprof.

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Wichtige makroökonomische Definitionen

In der Regel gilt die Makroökonomie als das Studium der Gesamtwirtschaft. Das bedeutet, dass die Makroökonomie die Wirtschaftstätigkeit in großem Maßstab betrachtet und untersucht, wie sich die Gesamtwirtschaft verhält und funktioniert.

Obwohl es andere Bereiche der Wirtschaft gibt, die Ihr studieren könnt, z.B. wie das Verhalten eines Individuums die Wirtschaft beeinflussen kann, gehören solche Studien zu den Bereichen der mikroökonomischen Analyse oder Verhaltensökonomie und werden daher in der Makroökonomie nicht berücksichtigt.

Die Mikroökonomie – also der wirtschaftliche Fokus auf Einzelpersonen oder Unternehmen - schließt jedoch nicht die Makroökonomie aus. Häufig können auch makroökonomische Themen, z.B. die Arbeitslosigkeit in einer Volkswirtschaft oder Löhne, auch Mikroökonomen interessieren, obwohl sie das Thema aus einer etwas anderen Perspektive betrachten.

Die Makroökonomie beschäftigt mit dem Gesamtbild einer Volkswirtschaft. | Quelle: Pixabay

Es gibt viele Wirtschaftsforscher, die sich der Definition der Makroökonomie angenommen haben. Der wohl bekannteste Ökonom ist John Maynard Keynes, der als Vater der modernen Makroökonomie gilt und in so manchem Wirtschaftslehrbuch erwähnt wird. In einem seiner berühmtesten Werke, "Die Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes", und in späteren Schriften argumentierte Keynes, dass die Wirtschaftsleistung von Faktoren wie der Gesamtnachfrage beeinflusst wird, die durch die Stimulierung der Staatsausgaben sowie durch Steuersenkungen verbessert werden könnte.

Diese Gedanken legten den Grundstein für die Makroökonomie, wie wir sie heute kennen, und brachten die keynesianische Ökonomie hervor, die eine besondere Schule des wirtschaftlichen Denkens ist.

Obwohl nicht jeder Ökonom ein Fan von Keynes' Ideen ist, war ihr Einfluss im gesamten zwanzigsten Jahrhundert weit verbreitet, und es gibt noch heute Befürworter seiner Theorien, meist unter der Schule des Neu-Keynesianismus.

Natürlich ist die Makroökonomie nicht nur eine ökonomische Theorie, sondern hat auch eine Reihe verschiedener ökonomischer Modelle und Politiken geprägt, die wir uns in diesem Artikel etwas genauer anschauen möchten.

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Makroökonomische Faktoren in einer Volkswirtschaft

Auf Grundlage der Definition der Makroökonomie ist es logisch, dass sich die Hauptmerkmale der Makroökonomie auf Bereiche beziehen, die die Gesamtwirtschaft betreffen. Aus diesem Grund beziehen sich makroökonomische Problembereiche in der Regel auf die Politik zu Themen wie:

  • Beschäftigung
  • Arbeitslosigkeit
  • Fiskalpolitik
  • Inflation

Es gibt jedoch noch viele weitere Aspekte, die einen großen Einfluss auf die Wirtschaft haben können und somit in den Aufgabenbereich der makroökonomischen Studie fallen, sodass sich makroökonomische Analysten nicht darauf beschränken, die oben genannten Bereiche zu untersuchen.

So gibt es beispielsweise eine Vielzahl von makroökonomischen Faktoren, die positive oder negative Auswirkungen auf eine Volkswirtschaft haben können. Zum Beispiel können Naturkatastrophen als negative makroökonomische Faktoren angesehen werden, da sie sich negativ auf die lokale oder nationale Wirtschaft (im Gegensatz zur internationalen Wirtschaft) auswirken.

Das kann mehrere Gründe haben, darunter die Zerstörung von natürlichen Ressourcen oder ganzen Arbeitsplätzen (z.B. in Fabriken) oder eine Umsiedelung der Bevölkerung.

Auch die Fiskalpolitik ist Teil der Makroökonomie. | Quelle: Pixabay

Ein weiteres Beispiel für einen negativen Wirtschaftsfaktor ist die jüngste globale Finanzkrise, die 2007 in den USA begann. Die Krise führte zu wirtschaftlichen Abschwüngen auf der ganzen Welt und ist ein wichtiges Beispiel dafür, dass makroökonomische Faktoren nicht immer positive Veränderungen in einer Wirtschaft bewirken.

Es gibt aber natürlich auch eine Reihe von Faktoren, die für eine Wirtschaft positiv sein können. So kann beispielsweise die Senkung der Kosten für Waren und Dienstleistungen zu einer erhöhten Nachfrage nach dieser Dienstleistung oder diesem Produkt führen. Im Laufe der Zeit sollte dies zu einem höheren Umsatz für diese Lieferanten und hoffentlich auch für die gesamte Wirtschaft führen.

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Beispiele für makroökonomische Politik

Es gibt viele Beispiele für makroökonomische Politik auf der ganzen Welt, und je mehr man danach sucht, desto mehr fallen einem auf.

Im Großen und Ganzen untersuchen diejenigen, die Makroökonomie studieren, einen von zwei Bereichen in der Wirtschaft. So untersuchen Ökonomen entweder den Konjunkturzyklus, der den zyklischen Charakter der Produktion von Waren und Dienstleistungen betrachtet. In der Regel wird die Leistung eines Konjunkturzyklus am BIP gemessen.

Alternativ neigen Makroökonomen dazu zu untersuchen, was das Wachstum der Wirtschaft antreibt. Beide Studienmethoden halten sich an die Kernpunkte der Makroökonomie, nämlich die Untersuchung der Faktoren, die die Wirtschaft insgesamt beeinflussen.

Die Makroökonomie ist ein äußerst wichtiger Bereich, wenn es um die Festlegung politischer Ziele und Maßnahmen geht, unabhängig davon, ob diese von internationalen Gremien oder Regierungen festgelegt werden. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, das Wachstum in einer Volkswirtschaft zu fördern oder jede Verlangsamung, der eine Volkswirtschaft ausgesetzt sein könnte, einzudämmen.

Häufig beinhalten politische Maßnahmen, die von der Makroökonomie beeinflusst wurden, Elemente wie:

  • Maßnahmen zur Steigerung der Beschäftigung in einer Volkswirtschaft
  • Festlegung nationaler Inflationsziele
  • die von den Zentralbanken festgelegten aktuellen Zinssätze
  • Körperschafts- und Individualsteuersätze, die von Steuerjahr zu Steuerjahr gelten
Wachstum ist der Grundgedanke der Makroökonomie. | Quelle: Pixabay

Natürlich bestimmt die Analyse makroökonomischer Faktoren nicht an sich, welche Wirtschafts-, Finanz- oder Geldpolitik eine Regierung verfolgen darf. Regierungen werden oft mit einem bestimmten Mandat gewählt, und so kann die Politik, die sie während ihrer Amtszeit einführen, durchaus ihre eigenen Prioritäten und Überzeugungen darstellen.

Aus diesem Grund gibt es oft Meinungsverschiedenheiten darüber, welche Wirtschaftspolitiken oder -modelle für eine Volkswirtschaft am effektivsten sind, und es ist unwahrscheinlich, dass es in naher Zukunft einen Konsens zwischen politischen Parteien auf der ganzen Welt in dieser Frage geben wird. Daher sollte die Makroökonomie als eines der vielen Instrumente betrachtet werden, mit denen die Politik gestaltet werden kann, aber nicht als das A und O an sich.

Was ist Makroökonomie? So findet Ihr die Antwort auf diese Frage

Wie wir oben gesehen haben, befasst sich die Makroökonomie in erster Linie mit der Untersuchung der Gesamtwirtschaft.

Als eigenständiges Gebiet der Wirtschaftswissenschaften ist die Makroökonomie von anderen Bereichen der VWL und BWL völlig getrennt, wie z.B. der Mikroökonomie, die als "andere Seite" des Wirtschaftsstudiums gilt. Wenn Ihr das Gesamtbild betrachten und verstehen wollt, wie die globale und lokale Wirtschaft so funktioniert, dann werden Euch mit Sicherheit einige der Kernbereiche der Makroökonomie interessieren, wie zum Beispiel:

  • Beschäftigungszahlen und Arbeitslosigkeit
  • Faktoren, die das Bruttoinlandsprodukt (BIP) beeinflussen
  • Inflationsraten

Da die Makroökonomie ein wichtiger Bereich der Wirtschaftsforschung ist, ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihr Euch in Euren Vorlesungen intensiv mit makroökonomischen Theorien auseinandersetzen müsst. Egal, welchen Bereich der Wirtschaft Ihr genau studiert, Ihr könntet Euch irgendwann schwertun, wenn Ihr makroökonomische Themen nicht versteht. Denn die Makroökonomie steht in so gut wie jedem Wirtschaftsstudium auf dem Programm.

Wenn Ihr also Volkswirtschaftslehre oder Betriebswirtschaftslehrer studieren wollt, aber die Grundlagen der Makroökonomie einfach nicht versteht, dann ist es vielleicht an der Zeit, dass Ihr Euch nach Hilfe umschaut.

Lasst Euch von einem Tutor erklären, wie die Makroökonomie funktioniert. | Quelle: Pixabay

Auch wenn Ihr natürlich selbstständig einiges über die Makroökonomie lernen könnt, ist es in der Regel eine einfachere Lösung, einen Privatlehrer für Wirtschaft zu engagieren, der Euch die Theorien der Makroökonomie im Detail erklären kann. In vielerlei Hinsicht ist ein Ökonomie-Tutor ein perfekter Weg, um Euch zu motivieren und Euch eine Seite der Makroökonomie zu zeigen, die sogar Ihr spannend findet.

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Lea

hat einen Master in International Management und bloggt und übersetzt aufgrund ihres Wissensdursts und ihrer Affinität zu Sprachen unheimlich gerne.