Vielleicht gehörst auch du zu den Studierenden, die neben dem Studium arbeiten müssen oder wollen, um sich das Studium zu finanzieren oder am Ende des Monats mehr übrig zu haben (z.B. für Reisen...).

Klar, es ist nicht ganz leicht, einen passenden Nebenjob zu finden und dabei auch noch genug Zeit zu haben, damit das Studium nicht zu kurz kommt.

Doch es gibt viele Möglichkeiten, von Jobs im Gastrobereich über Nachtwächter:innen bis hin zum Babysitting.

All diese Jobs haben aber den Nachteil, dass sie vermutlich nicht sehr viel mit deinem Studium zu tun haben (sie bringen also weniger Lebenslauf-Lametta). Außerdem musst du dann bereit sein, auch abends und nachts zu arbeiten, was sich negativ auf deine Leistungsfähigkeit am nächsten Tag auswirken kann.

Doch es gibt noch eine weitere gute Möglichkeit, die von vielen Student:innen genutzt und geschätzt wird: Nachhilfe geben.

Als Studierende:r bist du in einem (oder auch mehreren) Fächern spezialisiert und somit schon mal gut aufgestellt, um deine Kompetenzen an Schüler:innen weiterzugeben, die außerhalb des Unterrichts fachliche Hilfe benötigen oder ihr Wissen auffrischen wollen.

Ob du Deutsch als Fremdsprache unterrichten oder Nachhilfe in Physik, Chemie, Musik oder Englisch geben willst: Privatunterricht kann in so gut wie jedem Fach gegeben werden, und der Nachhilfejob lässt sich flexibel an deinen Uni-Stundenplan anpassen.

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Und los geht's

Diese Vorteile bietet der Studentenjob Nachhilfe geben

Laut der WirtschaftsWoche werden 51% der Studierenden von den Eltern unterstützt.

Im Umkehrschluss heißt das, dass dies bei rund der Hälfte aller Studierenden nicht der Fall ist. Sie müssen Wohnung, Essen und andere Kosten selbst zahlen.

Daraus resultieren oft große finanzielle Probleme.

Nahaufnahme einer 1-Cent-Münze auf dunklem Hintergrund
Nachhilfe geben bedeutet, nicht mehr jeden Cent dreimal umdrehen zu müssen. | Quelle: Paolo Margari auf visualhunt

Nachhilfe geben ist für viele junge Leute eine gute Lösung, um sich nicht die ganze Zeit von Nudeln mit Tomatensoße ernähren zu müssen.

Privatunterricht ist neben Babysitten übrigens der beliebteste Studentenjob überhaupt!

Wenn du also Student:in bist und auch ein Mittel suchst, deinen Lebensunterhalt zu bestreiten oder ein bisschen etwas zusätzlich reinzubekommen, stellt Nachhilfe geben eine gute Möglichkeit für dich dar.

Diese Vorteile bietet es, Nachhilfe-Unterricht als Studentenjob zu geben:

  • Flexible Arbeitszeiten: Du kannst selbst festlegen, wie viel Unterricht du geben willst und zu welchen Zeiten du verfügbar bist (gut vereinbar mit den Vorlesungszeiten an der Uni).
  • Flexibler Einsatzort: An der Uni, in der Schule, bei dir, bei dem/der Schüler:in oder sogar online – du entscheidest, wo der Unterricht stattfinden soll.
  • Grundlagenwiederholung: Indem du Nachhilfe und/oder Privatunterricht in dem Fach gibst, das du studierst (z.B. Mathenachhilfe), wiederholst du selbst noch mal die Grundlagen.
  • Ideale Arbeitsbedingungen: Nachhilfe geben ist ein angenehmer Job – du musst weder spätabends oder in lauter Umgebung arbeiten noch dich körperlich anstrengen.
  • Bestätigung: Nachhilfe zu geben, gibt dir auch viel zurück, z.B. die Freude, dein Wissen an Schüler:innen weiterzugeben und an ihrem Lernprozess aktiv beteiligt zu sein sowie im Idealfall die Bestätigung, dass du dein Fach gut vermitteln kannst (z.B. wenn sich der/die Schüler:in verbessert und bessere Noten schreibt).
  • Nachhilfe geben eignet sich für jedes Profil – egal, was deine Spezialisierung ist: Du findest sicherlich Menschen, die mehr darüber erfahren wollen!
  • Es braucht nicht viel: Der Einstieg ins Nachhilfe-Geben ist recht niederschwellig, man braucht keine spezielle Ausbildung oder besonderes Equipment. Aber natürlich solltest du schon ein Flair fürs Unterrichten und grundlegende didaktische Fähigkeiten mitbringen.

Welche Fähigkeiten brauche ich als studentische:r Nachhilfelehrer:in?

Wir haben schon erwähnt, dass der Job Nachhilfelehrer:in relativ niederschwellig ist, nicht zuletzt, weil man keine offiziellen Abschlüsse oder Qualifikationen braucht, obwohl man in seinem Fachbereich (und nicht nur hinterm Tresen) tätig ist.

Trotzdem solltest du einige Voraussetzungen erfüllen, wenn du diesen Nebenjob gut machen willst:

  1. Fachliche Kenntnisse
  2. Pädagogische/didaktische Fähigkeiten
  3. Sozialkompetenz bzw. emotionale Intelligenz
  4. Lernbereitschaft und Kritikfähigkeit

Fachliche Kenntnisse

Logischerweise ist das die wichtigste Voraussetzung, denn letztlich kannst du anderen nur etwas beibringen, was du auch selbst verstehst und anwenden kannst – sei das der subjonctif im Französischen oder Kurvendiskussion in Algebra.

Deshalb ist es natürlich am sinnvollsten, wenn du Nachhilfe/Privatunterricht in dem Fach bzw. den Fächern gibst, die du auch selbst studierst.

Doch Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Wenn du z.B. Architektur studierst, aber seit Kindesbeinen an Klavier spielst, kannst du dir das Architekturstudium vielleicht auch mit Klavierunterricht für Kinder finanzieren.

Pädagogische/didaktische Fähigkeiten

Doch nur weil man den Lernstoff selbst aus dem Effeff beherrscht, heißt das noch lange nicht, dass man ihn auch gut an den Schüler resp. die Schülerin bringt.

Um erfolgreich Nachhilfe geben zu können, solltest du also auch wissen, wie du Nachhilfeschüler:innen verschiedener Altersstufen motivierst und was es beim Vermitteln des Stoffs besonders zu beachten gilt pro Zielgruppe.

Am besten orientierst du dich dabei an Lehrer:innen, bei denen du besonders viel und gern gelernt hast.

Auch was die Didaktik angeht, solltest du ein bisschen was auf dem Kasten haben: Bereite deinen Unterricht gut vor und verwende verschiedene Medien, damit sich deine Schüler:innen nicht langweilen.

Aber keine Angst: All das kann man lernen!

Sozialkompetenz & EQ

Als Nachhilfelehrer:in hast du mit Menschen zu tun, logisch, oder? Das bedeutet automatisch, dass du ein Mindestmaß an Sozialkompetenz und emotionaler Intelligenz mitbringen solltest.

Schüler auf Couch und Lehrer schräg gegenüber mit Schreibzeug in der Hand
Als Nachhilfelehrer musst du dich in deinen Schüler hineinversetzen können.

Diese brauchst du vor allem, um dich in deine Schüler:innen hineinzuversetzen. Das ist vielleicht nicht immer ganz einfach, denn oft handelt es sich um Kinder und Jugendliche, die nicht sonderlich viel Lust haben, zusätzlich zur Schule noch in ihrer Freizeit bestimmte Fächer (in denen sie schwach sind und die ihnen deshalb vermutlich wenig Freude bereiten) zu pauken.

Auch wirst du mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Familienhintergründen zu tun haben. Da ist es wichtig, seine Vorurteile zu Hause zu lassen und sich offen und empathisch auf die jeweilige Person (und eventuell ihre Eltern) einzulassen.

Wenn du auch in schwierigen Gesprächssituationen einen kühlen Kopf bewahren und lösungsorientiert denken kannst, hast du auf jeden Fall schon mal gute Karten.

Lernbereitschaft & Kritikfähigkeit

In diesem Setting bist zwar du die/der Lehrer:in, aber das heißt natürlich nicht, dass du über alle Zweifel erhaben bist. Wenn du mal etwas nicht weißt, gib es ruhig zu und schau es nach, deine Nachhilfeschüler:innen wissen deine Ehrlichkeit sicher zu schätzen!

Und wenn mal etwas nicht zur Zufriedenheit der Schüler:innen oder deren Eltern läuft, ist es wichtig, dass du auch mit negativem Feedback umgehen kannst. Nimm es nicht persönlich, sondern überlege, was du tun kannst, um deinen Unterricht zu verbessern und der jeweiligen Person und ihren Lernbedürfnissen gerecht zu werden.

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Wie und wo kann ich Nachhilfe geben als Student:in?

In der Regel hast du zwei Möglichkeiten, als Student:in Nachhilfe zu geben:

  1. als angestellte:r Nachhilfelehrer:in
  2. auf eigene Faust

Beides hat so seine Vorteile und Nachteile.

Wenn du möglichst wenig Aufwand willst, solltest du dich am besten direkt bei Nachhilfeinstituten oder Sprachschulen bewerben. So kannst du schnell einen Job finden und musst dir keinen Kopf machen, was die Nachhilfeschüler-Akquise und rechtliche Aspekte angeht.

Der Nachteil ist, dass du an die Konditionen des Instituts oder der Schule gebunden bist und dein Stundenlohn um einiges tiefer liegen wird als das, was du als selbstständige:r Nachhilfelehrer:in verlangen kannst.

Wenn du es auf eigene Faust wagen willst, bist du dafür flexibler, was die Einsatzzeiten und den Einsatzort angeht. Du kannst leichter auch mal pausieren oder dich entscheiden, nur Online-Unterricht anzubieten. Außerdem kannst du Anfragen ablehnen, wenn du der Meinung bist, dass ein bestimmter Nachhilfeschüler oder die Eltern einer Schülerin nicht zu dir passen / zu anstrengend sind.

Übrigens: Hast du schon mal geschaut, ob es an deiner Uni freie Stellen als Tutor:in gibt? Das hat den Vorteil, dass du direkt bei der Uni angestellt bist (was sich auch gut im Lebenslauf macht) und du jüngeren Studierenden genau in den Fächern hilfst, die vor nicht allzu langer Zeit selbst absolviert hast – eine tolle Wiederholung auch für dich!

Bei unter anderem solchen Einrichtungen kannst du dich auf Stellen als Nachhilfelehrer:in bewerben:

  • Nachhilfeinstitute
  • Schulen (z.B. Hausaufgabenbetreuung)
  • Universitäten (als Tutor:in)
  • Sprachschulen (wenn du eine Fremdsprache oder Germanistik studierst)
  • Online-Nachhilfeanbieter (wenn du Online-Nachhilfeunterricht geben willst)

Tipp: Wenn du schnell viel Geld verdienen möchtest, schau dich am besten auch nach kurzfristigen Stellen mit hohem Arbeitsvolumen in kurzer Zeit um, den du in den Semesterferien machen kannst (z.B. Tutor:in für ein Sommer-Lerncamp oder Nachhilfelehrer:in für einen Intensiv-Crashkurs).

Mann präsentiert etwas vor einer Klasse älterer Schülerinnen und Schüler
Intensiv-Crashkurs oder Gratis-Impulsreferat: Wie erregst du die Aufmerksamkeit potentieller Schüler:innen? | Quelle: Kenny Eliason auf Unsplash

So kannst du privat Nachhilfeschüler:innen finden:

  • Aushänge an Schulen und an der Uni
  • Aushänge in örtlichen Geschäften und an schwarzen Brettern
  • Kleinanzeigen in der Zeitung
  • Kleinanzeigen im Internet (eBay Kleinanzeigen, Quoka & Co.)
  • Spezielles Profil und Posts in Social Media
  • Registrierung auf spezialisierten Online-Plattformen (wie Superprof)

Tipp: Wenn du privat Nachhilfeschüler:innen finden willst, lohnt es sich meist, wenn du die erste Stunde gratis anbietest, das lockt potentielle Interessenten an und ihr könnt euch erst mal "beschnuppern".

Wie viel verdient man im Nebenjob Nachhilfelehrer:in?

Doch die besten Arbeitsbedingungen und das tollste Feedback bringen natürlich nichts, wenn am Ende nicht auch finanziell genug dabei rum kommt.

Du fragst dich also sicher, wie viel man als Student:in, der/die Nachhilfe gibt, verdient.

Sorry, dass wir dir darauf keine einfache Antwort geben können, denn wie so oft heißt es: Es kommt darauf an.

Worauf, fragst du dich?

  • das Fach
  • deinen Wohnort
  • deine Qualifikationen
  • deine Erfahrung
  • die Art der Nachhilfe
  • deinen Status

Wie viel Studentinnen und Studenten, die Nachhilfe und/oder Privatunterricht geben, verdienen, hängt zunächst einmal vom Fach bzw. dem Unterrichtsinhalt ab. In der Regel sind naturwissenschaftliche Fächer z.B. besser bezahlt als geisteswissenschaftliche, und Geigenunterricht ist teurer als Gitarrenunterricht.

Außerdem ist der Wohnort ganz entscheidend, weil sich die Preise für Dienstleistungen natürlich immer an den Lebenshaltungskosten orientieren: Nachhilfe in Potsdam oder Berlin (Nachhilfe Geben Berlin) ist günstiger als Privatunterricht in München.

Des Weiteren zählen deine Qualifikationen. Bist du noch im Bachelor oder schon im Master oder promovierst vielleicht sogar? Je weiter fortgeschritten du in deiner Ausbildung bist, desto mehr kannst du in diesem Fachbereich pro Stunde Unterricht verlangen.

Und auch deine Erfahrung spielt eine Rolle: Hast du schon viel Nachhilfe für verschiedene Altersstufen gegeben? Hast du vielleicht entsprechend viele positive Bewertungen auf Nachhilfe-Plattformen? Oder warst du in der Vergangenheit für Nachhilfeinstitute oder als Tutor:in an der Uni tätig und willst es jetzt selbstständig probieren? Jede relevante Berufserfahrung zählt!

Darüber hinaus hat auch die Unterrichtsform einen Einfluss auf den Preis: Gibst du Einzelunterricht bei den Schülerinnen und Studenten vor Ort, findet der Kurs online statt oder bietest du auch Lektionen für Gruppen an (z.B. Sommer-Crashkurs für Nachhilfeschüler:innen)? Je nachdem, wirst du für deinen Unterricht mehr oder weniger verlangen können.

Schließlich kommt es noch auf deinen Status an. Gibst du freiberuflich bzw. selbstständig Nachhilfe (s. rechtliche Infos im folgenden Kapitel) oder bist du angestellt, z.B. bei einem Nachhilfeinstitut? Als angestellte:r Nachhilfelehrer:in verdienst du auf die Stunde zwar wahrscheinlich weniger, hast dafür aber andere Vorteile (wie gestellte Räumlichkeiten, Material, Kopierer usw.).

In der Regel bewegt sich der Preis pro Stunde Nachhilfe/Privatunterricht von Studentinnen und Studenten (die privat Nachhilfe geben) so im Bereich 15-25 €. Das ist deutlich mehr als der gesetzliche Mindestlohn von 9,82 € (Stand 2022).

Aber Vorsicht: Die Vorbereitungszeit kommt noch dazu und wird in der Regel nicht extra vergütet. Du solltest sie also in deinen Tarif pro Stunde mit einpreisen.

Nachhilfe geben: Status & Steuern

Wenn du Nachhilfe geben willst, musst du einige administrative Dinge beachten, um nicht in die Schwarzarbeitsfalle zu tappen.

Muss ich als Nachhilfelehrer Steuern zahlen?

Grundsätzlich gilt: Wer arbeitet und dadurch ein Einkommen erzielt, muss dies dem Finanzamt melden, damit gegebenenfalls Steuern erhoben werden können.

Von dieser Regel gibt es im Bereich Nachhilfe jedoch Ausnahmen:

  1. Schülerinnen, die von Zeit zu Zeit Schülern tieferer Klassenstufen Nachhilfe geben und dafür nur eine kleine Entlohnung erhalten, müssen diese nicht dem Finanzamt melden.
  2. Wer als Gefälligkeitsdienst Nachhilfe gibt und dabei keinen Gewinn erzielt, muss dies auch nicht melden.
Nahaufnahme des Gefängnisfelds eines Monopoly-Spiels
Du kommst zwar nicht gleich ins Gefängnis, aber es droht eine saftige Buße, wenn du schwarz arbeitest. | Quelle: Thomas Hawk auf visualhunt

Wenn du aber als Student:in Nachhilfe als Nebenjob gibst, mit dem Ziel, einen Gewinn zu erzielen, musst du deine Tätigkeit auf jeden Fall beim Finanzamt melden und deine Einnahmen in einer (vereinfachten) Steuererklärung angeben.

Doch keine Angst: Wirklich besteuert werden die Einnahmen nur, wenn sie über dem Grundfreibetrag liegen, was bei einem Job als nebenberufliche Tätigkeit selten der Fall ist.

Für Alleinstehende liegt der Grundfreibetrag derzeit bei 9.984 € pro Jahr (2022). Wenn du weniger oder genau so viel verdienst, musst du also sowieso keine Steuern bezahlen – es lohnt sich also erst recht nicht, schwarz zu arbeiten und eine Buße zu riskieren.

Wenn du sonst keine Einnahmen hast, ist die Steuererklärung auch ganz einfach auszufüllen: Du musst im Formular für die vereinfachte Steuererklärung nur deine Einnahmen und Ausgaben eintragen und ein Beiblatt mit einer detaillierten Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben beilegen, das war's!

Als Ausgaben kannst du beispielsweise deine Fahrtkosten angeben (falls du Unterricht bei Schüler:innen vor Ort gibst) oder auch die Kosten für die Anschaffung von Lehrbüchern und Schreibutensilien, die du für den Unterricht nutzt.

Noch einmal anders ist die Lage, wenn du als Nachhilfelehrer:in angestellt bist: Wenn du nicht über 450 € pro Monat hinauskommst, zählt das als Minijob und du musst keine Steuern zahlen. Liegt dein Einkommen darüber, zahlst du ganz normal Einkommenssteuer.

Selbstständiger Nachhilfelehrer – Gewerbe anmelden oder nicht?

Als nächstes stellt sich die Frage, ob man als selbstständige Nachhilfelehrerin ein Gewerbe anmelden muss oder nicht. Die kurze Antwort im Fall Nachhilfe geben als Student lautet: wahrscheinlich nicht.

Denn laut Paragraf 6 der Gewerbeordnung fällt das Unterrichtswesen, neben einigen weiteren Bereichen, nicht unter die Gewerbepflicht.

Außerdem zählt der Job des Nachhilfelehrers zu den Berufen, die gemäß Paragraf 18 des Einkommenssteuergesetzes als freiberufliche Tätigkeit gelten können, und Freiberufler:innen müssen generell kein Gewerbe anmelden. Du musst dem Finanzamt einfach nur Bescheid geben, dass du diese freiberufliche Tätigkeit ausübst.

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Wenn du Lehrbücher verkaufen willst, musst du ein Gewerbe anmelden. | Quelle: Kimberly Farmer auf Unsplash

Aber: Möchtest du dein Privatunterricht-Business jedoch aufs nächste Level heben, womöglich in eigenen Geschäftsräumen, in denen du vielleicht auch Unterrichts- oder sonstiges Zubehörmaterial verkaufst, musst du ein Gewerbe anmelden und die Einnahmen aus der unterrichtenden Tätigkeit von den gewerblichen Einnahmen durch den Verkauf von Produkten buchhalterisch trennen.

Gewerbesteuer zahlst du als Einzelunternehmer:in allerdings erst auf Gewinne von über 24.500 € pro Jahr.

Nachhilfe geben als Student:in – alle wichtigen Fragen im Überblick

Nachhilfe geben als Student: Wie viel kann ich pro Stunde verlangen?

Abhängig von den oben genannten Faktoren kannst du als Student:in zwischen 15 und 30 € pro Nachhilfelektion verlangen.

Studentenjob Nachhilfe: Muss ich Steuern zahlen?

Das hängt von deinem Status und der Einkommenshöhe ab:

StatusGehalts-/Einkommensgrenze bzgl. SteuernSteuern
Minijobber:in450 € pro Monatkeine
Angestellte:rkeinenormale Einkommenssteuer je nach Höhe des Einkommens
Freiberufler:in9.984 € pro Jahrüber 9.985 € pro Jahr Einkommenssteuer auf den Gewinn gemäß Einnahmenüberschussrechnung
Selbstständige:r mit Gewerbe- 9.984 € pro Jahr für die Einkommenssteuer
- 24.500 € pro Jahr für die Gewerbesteuer
über 24.500 € pro Jahr fällt zusätzlich zur Einkommenssteuer eine Gewerbesteuer an

Nebenjob Privatunterricht: Kann jeder Nachhilfe geben?

Rein rechtlich, also rein theoretisch kann jede:r, der/die Kenntnisse in einem bestimmten Bereich hat, Nachhilfe und/oder Privatunterricht geben. Allerdings braucht es einige zusätzliche Kenntnisse und Eigenschaften, z.B. im Bereich Pädagogik/Didaktik sowie Sozialkompetenz und Empathie.

Wie kann ich Nachhilfeschüler:innen finden?

Traditionell kannst du über Aushänge und Kleinanzeigen Nachhilfeschüler:innen finden (das ist heutzutage meist auch kostenlos). Effizienter ist es aber häufig, wenn du einen starken Auftritt in sozialen Netzwerken hast oder dich auf einer Vermittlungsplattform wie Superprof registrierst – die Anmeldung und der Kontakt zu potentiellen Schüler:innen ist für dich gratis, kostenlos, für umme! :)

*

Ich hoffe, ich konnte dir das Thema Nachhilfe geben als Student:in etwas näherbringen und dass du die nötigen Informationen hast, um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Als ehemalige studentische Nachhilfelehrerin kann ich diesen Nebenjob jedenfalls wärmstens empfehlen!

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Anna

Dank meiner langjährigen Erfahrung als Nachhilfelehrerin für Deutsch (als Fremdsprache), Englisch und Französisch ist mir der Bildungsbereich gut vertraut. Als professionelle Übersetzerin und Texterin liebe ich es aber auch, mich immer wieder in neue Themengebiete einzuarbeiten. So wird mir garantiert nie langweilig und ich lerne ständig Neues dazu ... 🤓