Wenn sich Schwierigkeiten in der Schule und schlechte Noten wie in einem Teufelskreis aneinanderreihen, kann dies viele negative Auswirkungen auf Schüler*innen haben: weniger Selbstbewusstsein, weniger Selbstwertgefühl, sinkende Motivation und Entmutigung.

Solch ein explosiver "Frustrationscocktail" kann schnell dazu führen, dass Dein Kind nicht mehr mitkommt oder sogar in der Schule versagt, weil es seinen Lehrer*innen nicht mehr folgen kann – oft auch, weil Schüler*innen mit Problemen nicht ausreichend betreut werden.

Um dies zu vermeiden und den schulischen Erfolg sicherzustellen, kann private Nachhilfe notwendig sein.

Mit der Ausnahme einiger Angebote, die kostenlos sind, beispielsweise in diversen Ganztagesschulen, hat gute private Nachhilfe jedoch ihren Preis.

Wie viel kostet also professioneller Nachhilfeunterricht in Deutschland? Dieser Frage sind wir im Folgenden einmal nachgegangen.

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Immer mehr Schüler brauchen Nachhilfe

Im Schuljahr 2019/20 gab es in Deutschland insgesamt rund 8,33 Millionen Schüler an allgemeinbildenden Schulen.

Und nicht wenige davon nehmen Nachhilfeunterricht. Auffrischungs- und Wiederholungskurse sowie Stunden bei einem privaten Nachhilfelehrer helfen tausenden von Schülern, in die nächste Klassenstufe versetzt zu werden und es ggf. bis zum Abitur zu schaffen.

Was kostet Nachhilfe?
Immer mehr Kinder brauchen immer früher Nachhilfe.

Allein in Baden-Württemberg werden insgesamt 160.801.560 Euro pro Jahr für Nachhilfe ausgegeben! Dabei muss man allerdings erwähnen, dass Baden-Württemberg mit 204€ die zweithöchsten Pro-Kopf-Ausgaben pro Jahr für Nachhilfe hat (direkt nach Hamburg, wo diese Zahl bei 205€ liegt). Am niedrigsten liegt diese Zahl in Mecklenburg-Vorpommern und in Sachsen-Anhalt (je 74€).

Dein Kind bzw. Deine Kinder benötigen ebenfalls dringend Hilfe in Mathematik, Englisch, Französisch oder Deutsch? Dann ab geht's!

Doch was kostet Nachhilfeunterricht?

Superprof hat für Dich zusammengefasst, welches Budget Du für die Unterstützung Deines Kindes einplanen solltest.

Der Preis der Nachhilfe variiert je nach Kurstyp – Online-Nachhilfe oder doch Lernen in der Gruppe?

Als erstes sollte man sich überlegen, welche Art von Kurs am besten zu einem passt. Denn der Tarif hängt natürlich auch von den Rahmenbedingungen des Unterrichts ab.

Für die Vor- und Nachbereitung von Schulstoff sowie die gezielte Vorbereitung für Prüfungen bieten sich verschiedene Kurstypen an:

  • Privatunterricht zu Hause (mit einem Nachhilfelehrer): Allgemein liegt dieser zwischen 25 € und 45 € pro Stunde, je nach Fach und Ausbildung des Lehrers.
  • Online Nachhilfe: Dafür solltest Du mit 10 € bis 40 € für ein monatliches Abo rechnen, plus eventuelle zusätzliche Services, je nach Anbieter.
  • Intensivkurse zu Hause: ab 15 € pro Stunde für die Sekundarstufe I und ab 20 € pro Stunde für die Sekundarstufe II
  • Gruppenkurse: Diese Art von Kurs wird in einem Kursraum mit etwa 4 bis 8 Schülern gehalten, in einer entsprechenden Agentur oder einem Nachhilfeinstitut, und bietet eine beinahe (!) individuelle Unterstützung an. Der Vorteil: die Kostenersparnis durch die höhere Anzahl der Schüler in einem Kurs. Du solltest mit etwa 100 € bis 200 € pro Monat für je zwei Unterrichtsstunden wöchentlich rechnen.
Hausaufgabenhilfe gemeinsam mit Freunden kann Dir helfen, Deine Motivation zurückzufinden!
Gemeinsam lernen macht doch eigentlich am meisten Spaß, oder? | Quelle: Visualhunt

Jeder Schüler, jede Schülerin tickt anders und dementsprechend kann auch ein anderer Kurstyp am besten geeignet sein. Allgemein ist jedoch privater Nachhilfeunterricht zu Hause mit einem privaten Nachhilfelehrer/einer privaten Nachhilfelehrerin immer zu empfehlen, da eine individuelle Betreuung automatisch bedeutet, dass die Lehrkraft maßgeschneidert auf die Bedürfnisse Deines Kindes eingehen kann.

Auch wenn dies tendenziell teurer ist: Einen Mentor zu sich nach Hause kommen zu lassen und ihm zu erklären, was man gezielt wiederholen möchte, ist sicherlich effektiver als standardisierte Online-Videos anzuschauen, die keineswegs auf die individuellen Bedürfnisse und Schwierigkeiten eingehen können.

Außerdem lassen sich so die Noten meistens am schnellsten verbessern.

Du findest, 20 € für eine Nachhilfestunde sind viel? Das verstehen wir. Für zwei Nachhilfestunden in der Woche müsstet ihr somit 160 € pro Monat zahlen.

Das ist viel Geld. Aber es ist auch eine Investition in die Zukunft. In die Zukunft eures Kindes.

Hinzu kommt: Der deutsche Staat unterstützt euch mit diversen Finanzierungshilfen für privaten Nachhilfeunterricht. Am besten, Du erkundigst Dich mal online, ob das für euch infrage kommt.

Kosten für Nachhilfe: Der Wohnort spielt eine Rolle

Es ist wie mit so vielen Sachen im Leben: Ob Restaurantbesuch, Friseurtermin, Mietpreise oder Reifenwechsel – der Wohnort und das dortige Preisniveau bestimmen den Preis und die Kosten für alles Mögliche, insbesondere Dienstleistungen.

Darunter fällt natürlich auch die Nachhilfe. Ist ja auch logisch: Wenn die Eltern ein durchschnittliches Einkommen von 4.000-5.000 Euro netto haben, können sie natürlich auch mehr für die Nachhilfe des Nachwuchses ausgeben, als wenn sie gerade so auf 2.000-3.000 Euro kommen.

Was kostet Nachhilfe München?
Nachhilfe in München kostet mehr als Nachhilfe in Essen. | Quelle: Unsplash

So ist es ganz klar, dass Nachhilfe München zum Beispiel allgemein teurer ist als private Stunden in anderen Städten, wie etwa Dortmund oder Kiel. Ganz zu schweigen von kleineren Orten auf dem Land ...

Wenn ihr also an einem Ort arbeitet und lebt, seid ihr die Preise dort sicher schon gewohnt und der Standortfaktor wird keine so große Rolle für euch spielen. Solltet ihr allerdings umziehen (z.B. von Berlin nach Hamburg), müsst ihr diesen Aspekt miteinbeziehen, um keine allzu bösen Überraschungen zu erleben.

Mathe-Nachhilfe vom Studi oder der erfahrenen Mathe-Lehrerin? – die Erfahrung macht den Unterschied!

Ein weiterer Aspekt, der bei privatem Nachhilfeunterricht eine wichtige Rolle spielt, ist die Erfahrung der Lehrkraft.

Das ist auch logisch: Die ehemalige Mathe-Lehrerin hat natürlich einen ganz anderen Erfahrungsschatz und eine solide Ausbildung in Didaktik. So kann sie Schüler*innen individuell betreuen und die Lehrmethoden nach Bedarf ganz einfach anpassen. Sie hat sicher nicht nur ein Mathe-Ass im Ärmel!

Eltern können sich bei dieser Wahl sicher sein, dass der Nachwuchs in guten und professionellen Händen ist – aber das hat natürlich auch seinen Preis. Denn mehr und bessere Qualifikationen bedeuten in der Regel eine höhere Nachfrage und das führt zu höheren Kosten für Nachhilfe – einfache Wirtschaft.

Wenn man dagegen Geld sparen möchte, kann man sich auch für Schülerinnen (die in eine höhere Klasse gehen) oder Studenten entscheiden.

Bei dieser Wahl kann man sich vielleicht nicht ganz sicher sein, dass eine Vielzahl an pädagogischen Methoden aus dem Ärmel geschüttelt werden kann, aber dafür sind Schüler und Studenten oft noch näher am Schulstoff dran und finden vielleicht auch aufgrund des jungen Alters einen besseren Zugang zu den Kids.

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Englisch-Nachhilfe bei einer Engländerin? Effektiv, aber nicht ganz günstig!

Und schließlich spielt nicht nur die Erfahrung eine Rolle, sondern auch der persönliche Hintergrund einer Lehrperson.

Gerade bei Sprachfächern ist es vielen Eltern wichtig, dass ihre Kinder mit Muttersprachlern lernen können. So erhalten sie vielleicht einen natürlicheren Zugang zur Sprache und besonders die Aussprache (z.B. in Englisch oder Französisch) wird so nach einem perfekten Vorbild geprägt.

Doch Vorsicht: Während das vielleicht super ist, um eine neue Fremdsprache zu lernen, einfach um sich dann im Ausland schnell und möglichst fließend mit Leuten unterhalten zu können, geht es im Schulunterricht oft eher um die Grammatik und die logischen Strukturen hinter einer Fremdsprache.

Englisch Nachhilfe mit einem Amerikaner.
Fremdsprachenunterricht bei Muttersprachlern ist in der Regel teurer. | Quelle: Unsplash

In diesen Fällen kann es auch hilfreich sein, eine deutschsprachige Person als Nachhilfelehrer*in zu haben, da diese dann die grammatikalischen Finessen (z.B. subjonctif in Französisch) genauso lernen musste und vielleicht eher versteht, wo beim Schüler das Problem liegt, als eine Person, die die Französisch-Grammatik praktisch mit der Muttermilch eingesogen hat ...

Es ist ein Abwägen, aber eines ist sicher: Die Kosten für Englisch-Nachhilfe bei einer Amerikanerin werden höher sein als bei einer deutschen Englisch-Nachhilfelehrerin.

Verschiedene Tarife je nach Nachhilfeagentur

Ein Wachstum von 10% pro Jahr – da werden selbst Ökonomen bleich: Ja, die Rede ist vom Nachhilfemarkt.

In unserem Bildungssystem wird zusätzliche private Unterstützung immer wichtiger. Der Beweis? Die stetig wachsende Anzahl an Nachhilfeagenturen mit prachtvollen Flaggschiffen in Prestige-Vierteln und die unzähligen Angebote für Nachhilfe im Internet.

Nachhilfe und Privatunterricht kennen kein Alter: Ob groß, klein, alt oder jung – für jeden ist etwas dabei!

Doch natürlich hängen die Preise auch von den verschiedenen Anbietern ab.

Schülerhilfe

Schülerhilfe bietet Kurse ab 8,70 € pro Stunde (45 Min., Gruppenkurs, Vertragslaufzeit: 24 Monate) an, und das natürlich für alle möglichen Fächer.

Einzelnachhilfe, bei der sich der Lehrer nur um Dich kümmert, gibt es ab 35 € pro Stunde, ohne Vertragslaufzeit.

Der Vorteil: Es gibt einen Eingangstest zu Beginn des Unterrichts, damit ein passgenaues Programm ausgewählt bzw. entwickelt werden kann.

Die Schülerhilfe hat sich dem digitalen Zeitalter angepasst: So gibt es das Schülerhilfe Lerncenter, wo nun auch Online-Unterricht angeboten wird. Zu finden sind Lernvideos, Online-direkt-Hilfe, eine Bibliothek, Sprachen-Apps und Webinare.

Studienkreis

Ein heißer Tipp für die Sommerferien: Ferienkurse ab 36 € p.P. bei einem anderen großen Nachhilfeanbieter: Studienkreis.

Allgemein hängt der Preis der Nachhilfe auch bei den großen Nachhilfeagenturen vom Wohnort ab. Nimmt man etwa Nachhilfe Berlin als Beispiel, so bietet der Studienkreis Nachhilfe in Kleingruppen in Berlin ab ca. 8 € die Stunde an (24 Monate Vertragslaufzeit).

Bei einer so langen Vertragslaufzeit solltest Du Dir natürlich auch wirklich sicher sein, dass diese Art von Nachhilfe das Richtige für Dich bzw. Dein Kind ist.

Auch der Studienkreis ist in das digitale Zeitalter eingestiegen und bietet für brennende Notfälle sozusagen eine "Notfallnachhilfe", um akuten Wissensdurst zu löschen, und zwar ab ca. 27 € pro 50 Minuten.

Lernstudio Barbarossa

Das Lernstudio Barbarossa bietet Gruppenkurse ab 7,50 € pro Stunde an. Außerdem bietet es bis zu vier Gratis-Probestunden an.

KUMON

Die Lerncenter von KUMON bieten eine innovative Lernmethode in den Fächern Mathematik und Englisch für Kinder und Jugendliche sowie ein kostenloses Einstufungsprogramm und eine Förderung für Vorschulkinder an.

Die Preise liegen zwischen 72 € und 119 € pro Programm.

Nachhilfelehrer und Privatlehrerinnen finden dank Superprof

Natürlich wollen wir Dir auch kurz unsere Plattform Superprof vorstellen. Dabei handelt es sich nicht um ein Nachhilfeinstitut im klassischen Sinn, sondern um eine Vermittlungsplattform, auf der sich Lehrerinnen und Schüler finden können.

Was ksotet Nachhilfe mit einem Privat-Lehrer Mathe?
Auf Superprof findest Du den perfekten Mathe-Nachhilfelehrer!

Ein bisschen so wie eBay-Kleinanzeigen, aber eben für Privatunterricht und Nachhilfe. Praktisch, oder?

Auf Superprof.de kannst Du kostenlos nach verschiedenen Nachhilfelehrer*innen suchen und dabei nach Fach/Bereich, Art (Face-to-Face oder Online-Unterricht), Umkreis um Deinen Wohnort, Preis uvm. filtern.

So findest Du ganz leicht die perfekte Lehrkraft für Deine Bedürfnisse!

Um Kontakt zu Lehrkräften herzustellen (z.B. um eine kostenlose Probelektion auszumachen), wird eine Vermittlungsgebühr von 39€ fällig. Hast Du (oder Deine Eltern) diese bezahlt, kannst Du einen Monat lang so viele Lehrkräfte kontaktieren und ausprobieren, wie Du willst. Wenn Du nicht fündig wirst, kannst Du das Abo einfach weiterlaufen lassen, ansonsten kannst Du es aber auch jederzeit kündigen.

Das Gute an diesem Modell ist, dass Du für die Vermittlung nur einmal bezahlst! Es fallen also am Anfang einmal Kosten dafür an, aber der Unterricht per se ist dann Sache zwischen Dir und der Lehrkraft und jeder Euro, den Du aufwendest, kommt direkt bei der Lehrperson an! Das macht die Sache auf lange Sicht deutlich günstiger, als wenn für jede Nachhilfestunde noch ein Teil als Gewinnmarge ans Nachhilfeinstitut abgeht.

Klingt fair, oder? Am besten klickst Du Dich gleich mal ganz unverbindlich auf Superprof durch die verschiedenen Lehrkräfte (z.B. für Mathe-Nachhilfe 10. Klasse oder Deutsch-Nachhilfe 6. Klasse) und schaust, ob jemand passendes für Dich dabei ist ...

Denn das Gute ist: Der Großteil der Superprof-Lehrkräfte bietet eine kostenlose Schnupperstunde an. Du kannst also ganz unverbindlich verschiedene Lehrkräfte (z.B. für Deutsch-Nachhilfe) ausprobieren und schauen, welche Methode und welche Lehrperson am besten zu Dir passt!

Was kostet Nachhilfe? – unser Überblick

Schauen wir uns also nochmal im Überblick die verschiedenen Preise bzw. Preisspannen für unterschiedliche Nachhilfeangebote (verschiedene Fächer) an.

Wenn man die Preise vergleichen möchte, muss man natürlich auch die Länge einer Unterrichtseinheit beachten! Bezieht sich der Preis auf 45 Minuten, 60 Minuten oder vielleicht sogar 90 Minuten (das ist z.B. bei Gruppenkursen häufig der Fall)?

Hier eine Übersicht:

 

AnbieterPreisVorteileNachteile
Private Nachhilfe (von Schülerinnen oder Studenten)ca. 10-20 Euro pro 60 Min.Näher am Schulstoff (vielleicht sogar auf derselben Schule); näher am AlterKeine professionelle Ausbildung in Pädagogik/Didaktik
Private Nachhilfe (von einem professionellen Lehrer)ca. 20-30 Euro pro 60 Min.Professioneller Ansatz (Didaktik/Pädagogik)Vielleicht etwas weiter entfernt vom Stoff/den Themen eines Kindes
Online-Nachhilfeca. 15-30 Euro pro 60 Min.Flexibel, nicht standortgebundenSchwererer Zugang, mehr Ablenkungsquellen
Nachhilfe in einem kommerziellen Nachhilfeinstitutca. 10-50 Euro pro 60 Min.Professionelles Lernumfeld (Lernstudio), große Vielfalt an Lernmaterialien, professionelle LehrkräfteMeist lange Vertragslaufzeit oder hoher Einzelpreis; recht hohe Gewinnmarge fürs Institut

Wie Du siehst, können die Kosten für Nachhilfe stark variieren. Es hängt vom Anbieter (Nachhilfe-Institut oder privater Lehrer), dessen Erfahrung, dem Standort, der Kursart und weiteren Faktoren ab.

Am Ende müsst ihr als Eltern wissen, was ihr euch leisten könnt und wollt, und welche Art der Nachhilfe am besten für die individuellen Bedürfnisse eures Kindes geeignet ist.

Nachhilfe-Kosten – so kannst Du sparen!

Wenn das Budget relativ knapp ist, Du aber trotzdem willst, dass Dein Kind seine Noten verbessern kann, gibt es einige Möglichkeiten, bei den Nachhilfe-kosten zu sparen:

  • Gibt es von der Schule Angebote wie Hausaufgabenhilfe (für verschiedene Fächer)? Das ist oft günstig oder sogar kostenlos und kann häufig schon genügen (wenn Dein Kind nur ein wenig Hilfe und Anstoß braucht).
  • Probier erstmal günstigere Gruppenkurse (z.B. über 90 Min.) aus. Oder nimm Kontakt mit anderen Eltern auf: Vielleicht könnt ihr gemeinsam einen privaten Deutsch-Lehrer für einen 90-Min.-Kurs einmal pro Woche für eure Kinder engagieren?
  • Wenn es eine 1:1-Betreuung sein soll, versucht euer Glück erstmal mit einem älteren Schüler oder einer Studentin, der/die dieselben Fächer hat oder studiert. Am besten fragt ihr in eurem Umfeld nach privaten Empfehlungen, dann seid ihr auf der sicheren Seite!
  • Kommt ihr vielleicht für staatliche Unterstützung für Nachhilfe infrage und könnt ihr die Nachhilfe von der Steuer absetzen?

Wir hoffen, dass Dir diese Informationen dabei helfen, durch den Dschungel an Informationen zum Thema Nachhilfe zu finden. Wir wünschen Dir und Deinen Kindern viel Erfolg und lauter gute Noten!

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Florence

Meine Städte sind Berlin und Paris, aber mein Herz gehört der Welt, den Menschen und unterschiedlichen Kulturen: Ich reise und übersetze leidenschaftlich gerne. Meine Neugier und mein Wissensdurst kennen keine Grenzen!