Wasserball ist eine mitreißende Mischung aus Schwimmen, Ballspiel und taktischem Teamwork. Als älteste olympische Mannschaftssportart fasziniert Wasserball seit über einem Jahrhundert Spieler und Zuschauer gleichermaßen. Zwei Teams kämpfen darum, den Ball ins gegnerische Tor zu werfen – dabei geht es nicht nur um Schnelligkeit und Präzision, sondern auch um Ausdauer und Durchsetzungskraft im Wasser. Zusätzlich kann gezielter schwimmunterricht hamburg den Einstieg in diesen Sport erleichtern.

Ob als Freizeitspaß oder auf Wettkampfniveau – Wasserball bietet eine spannende Möglichkeit, Fitness, Koordination und Teamgeist zu trainieren. Doch wie genau funktioniert das Spiel? Welche Regeln gelten, und was macht Wasserball so besonders? In diesem Artikel tauchen wir tief in diesen faszinierenden Wassersport ein. Ergänzendes schwimmtraining berlin unterstützt auch die Verbesserung der Kondition.

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Und los geht's

Die Geschichte des Wasserballs: Vom Freizeitspiel zur olympischen Disziplin

Wasserball hat seine Wurzeln im Vereinigten Königreich, wo der Sport im 19. Jahrhundert als eine Art „Rugby im Wasser“ entstand. Englische Schwimmvereine suchten nach einer Möglichkeit, ihre Schwimmwettkämpfe spannender zu gestalten – so entwickelten sie eine neue Spielart, bei der sich zwei Mannschaften im Pool duellierten, um den Ball in das gegnerische Tor zu werfen.

1870er

Entstehung

Entstehung in England als „Rugby im Wasser“ in Schwimmclubs.

1880er

Einheitliche Regeln

Erste einheitliche Regeln im Vereinigten Königreich, Einführung des Lederspielballs.

1890

Erstes internationales Spiel

Erstes internationales Spiel: Schottland vs. England.

1900

Olympische Spiele

Wasserball wird als erste Mannschaftssportart olympisch (Sommerspiele in Paris).

1912

Erste nationale Meisterschaft in Deutschland

Erste nationale Meisterschaft in Deutschland, organisiert vom DSV.

1920 - 1960

Ungarn

Ungarn etabliert sich als dominierende Nation im Wasserball.

1980er

Kampf um die Weltspitze

Andere Länder wie Italien, Jugoslawien und die Sowjetunion rücken in die Weltspitze auf.

2000

Frauen-Wasserball

Einführung des Frauen-Wasserballs als olympische Disziplin.

Schon 1900 wurde Wasserball als eine der ersten olympischen Mannschaftssportarten in das Programm der Sommerspiele aufgenommen. Seitdem hat sich der Sport weltweit verbreitet, besonders in Ländern wie Ungarn, Italien, Spanien und den USA, die heute zu den stärksten Wasserball-Nationen gehören. Die ungarische Nationalmannschaft dominierte über Jahrzehnte hinweg die internationalen Wettbewerbe und sicherte sich zahlreiche Titel.

Auch in Deutschland hat Wasserball Tradition: Bereits 1912 wurde die erste nationale Meisterschaft ausgetragen. Heute wird der Sport vom DSV (Deutscher Schwimm-Verband) organisiert, der die deutschen Ligen und die Nationalmannschaft betreut. Auf internationaler Ebene gibt es neben den Olympischen Spielen auch Welt- und Europameisterschaften, bei denen sich die besten Teams messen. Wer seine Schwimmtechnik verfeinern möchte, profitiert von regelmäßigem schwimmunterricht.

Während Wasserball lange Zeit eine reine Herrendisziplin war, wurde das erste offizielle Frauenturnier erst 2000 olympisch. Heute erfreut sich der Sport neben anderen olympischen Sportarten wie Synchronschwimmen wachsender Beliebtheit, sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern – egal ob am Strand, im Freizeitbad oder im professionellen Wettkampf.

Die Spielregeln im Überblick

Wasserball ist eine temporeiche und körperbetonte Sportart, die klare Regeln für das Spielfeld, die Teamzusammensetzung und den Spielverlauf hat. Dabei wird nicht nur geschwommen, sondern auch gedribbelt, gepasst und geworfen – alles unter besonderen Bedingungen im Wasser.

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Die wichtigsten Regeln beim Wasserball

Ball & Berührung:
Der Ball darf mit Kopf, Schultern, Füßen und einer Hand gespielt werden
Der Torwart darf den Ball mit beiden Händen spielen, Feldspieler nur mit einer
Faustschläge sind verboten
🏊‍♂️ Torwart & Spielfeld:
Der Torwart darf über die Mittellinie schwimmen und Strafwürfe ausführen
Beckenboden darf nicht zum Abstoßen genutzt werden, wenn der Ball gespielt wird
⏱️ Angriff & Spielzeit:
Angriffszeit: 30 Sekunden, nach Torball, Eckball oder Ausschluss: 20 Sekunden
Ein Tor zählt nur, wenn der Ball von zwei Spielern berührt wurde (außer Straf- & Freiwürfe)
🥅 Wechsel & Spielfortsetzung:
Spieler wechseln in der rotmarkierten Wechselzone an der eigenen Torauslinie
Nach einem Tor müssen sich beide Mannschaften in ihre Spielfeldhälften zurückziehen
Das Spiel wird mit einem Pass von der Mittellinie fortgesetzt
🙎‍♂️ Schiedsrichter:
Zwei Schiedsrichter am Beckenrand leiten das Spiel

Das Spielfeld und die Ausrüstung

Das Spielfeld beim Wasserball variiert je nach Wettkampf und Geschlecht. Die Spielfeldgröße beträgt bei den Herren zwischen 20 und 30 Metern Länge sowie 10 bis 20 Metern Breite. Bei den Frauen ist das Spielfeld in der Regel etwas kürzer. Eine entscheidende Besonderheit ist die Beckentiefe, die mindestens 1,80 Meter betragen muss. Dadurch ist es den Spielern nicht möglich, den Boden zu berühren oder sich abzustützen.

Das Spielgerät ist ein speziell angefertigter Wasserball mit einem Umfang von 65 bis 71 cm und einem Gewicht zwischen 400 und 450 Gramm. Das Material sorgt für einen guten Grip im Wasser. Die Tore sind 3 Meter breit und ragen 90 cm über die Wasseroberfläche.

Ein Wasserballspieler von hinten. Man erkennt gut seine blaue Kappe mit den Ohrenschützern.
Die Kappe schützt die empfindlichen Ohren des Spielers.

Jeder Spieler trägt eine spezielle Kappe mit Ohrenschützern, um sich vor Schlägen und Wasserdruck zu schützen. Die Kappenfarben helfen, die Teams zu unterscheiden: Das Heimteam spielt in weiß, die Gastmannschaft in blau und die Torhüter tragen eine rote Kappe.

Spieleranzahl und Auswechslungen

Eine Mannschaft besteht aus bis zu 13 Spielern, doch gleichzeitig sind nur 7 Spieler im Wasser – sechs Feldspieler und ein Torwart. Der Rest der Mannschaft steht als Wechselspieler bereit und kann jederzeit ins Spiel kommen. Der Wechsel darf allerdings nur in der Wechselzone an der eigenen Torauslinie erfolgen.

Da Wasserball ein sehr kraftintensiver Sport ist, sind regelmäßige Wechsel wichtig. Besonders in schnellen Kontersituationen oder nach anstrengenden Defensivaktionen wird oft durchrotiert, um das Tempo hochzuhalten.

Der Ablauf eines Spiels

Ein Wasserballspiel besteht aus vier Vierteln, die jeweils 8 Minuten effektive Spielzeit dauern. Da die Zeit immer dann gestoppt wird, wenn der Ball nicht im Spiel ist, kann ein Match in der Realität deutlich länger dauern.

Die Serbische Mannschaft feiert ihren Gold Sieg im Wasser bei den Olympischen Spielen 2015.
Serbien gewinnt Gold bei den Olympischen Spielen 2015 | Credits: Oleg Bkhambri

Bei Unentschieden nach regulärer Spielzeit folgt eine Verlängerung von 2 x 3 Minuten. Sollte danach immer noch kein Sieger feststehen, entscheidet ein 5-Meter-Werfen, ähnlich dem Elfmeterschießen im Fußball.

Jede Mannschaft hat zwei Auszeiten pro Spiel, die gezielt für taktische Besprechungen genutzt werden können – oft vor wichtigen Angriffen oder in der Schlussphase eines engen Spiels.

Was ist erlaubt und was nicht?

Wie in jeder Sportart gibt es auch im Wasserball klare Regeln für das Verhalten im Spiel.

Erlaubt sind:

  • Das Dribbeln des Balls mit einer Hand oder durch leichte Kopfstöße.
  • Das Passen und Schießen, wobei nur der Torwart innerhalb seines Strafraums beide Hände nutzen darf.
  • Das ständige Bewegen im Wasser, um nicht unterzugehen – oft durch das sogenannte "Wassertreten".

Verboten sind:

  • Das Untertauchen des Balls, um ihn vor Gegnern zu verstecken.
  • Das Festhalten oder Ziehen eines Gegenspielers, wenn dieser nicht im Ballbesitz ist.
  • Harte Fouls, die mit einer Herausstellung von 20 Sekunden bestraft werden.
  • Ein Spieler, der drei persönliche Fehler begeht, wird für den Rest des Spiels ausgeschlossen.

Diese Regeln sorgen für Fairness im Spiel und verhindern übermäßige Härte, da Wasserball eine physisch sehr anspruchsvolle Sportart ist.

Wasserball vs. Aquaball – Wo liegt der Unterschied?

Wasserball und Aquaball sind beides Schwimmsportarten, die im Pool oder im offenen Wasser gespielt werden, doch ihre Regeln, Ausrüstung und Zielsetzungen unterscheiden sich deutlich.

Wasserball: Der klassische Wettkampfsport

Wasserball ist eine offizielle Wettkampfsportart, die weltweit von professionellen Mannschaften und Nationalteams wie denen aus Italien, Ungarn, Spanien, den USA und Deutschland gespielt wird. Sie ist neben Freiwasserschwimmen, Synchronschwimmen, Turmspringen und Schwimmen eine der fünf Schwimmsportarten bei Olympia.

Die Disziplin ist körperlich intensiv und geprägt von schnellen Schwimmbewegungen, präzisen Pässen und strategischem Teamspiel. Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) sowie der internationale Dachverband World Aquatics regeln den Spielbetrieb. Wasserball wird in tiefem Wasser gespielt, sodass die Spieler den Beckenboden nicht berühren dürfen. Zweikämpfe sind erlaubt, was den Sport besonders dynamisch macht.

Aquaball: Die kontaktarme Freizeitvariante

Aquaball hingegen ist eine kontaktärmere Alternative, die eher als Freizeit- und Kindersportart konzipiert wurde. Es wird oft im flachen Wasser oder sogar am Strand gespielt, sodass auch Erwachsene und Kinder mit unterschiedlichem Fitnessniveau teilnehmen können. Die Regeln sind vereinfacht, und es gibt meist keine festen Positionen oder festen Mannschaftsgrößen. Zudem sind keine speziellen Wasserball-Tore nötig – oft reicht ein abgesteckter Bereich oder ein improvisiertes Ziel.

Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick:

MerkmalWasserballAquaball
SpielfeldTiefer Pool (mind. 1,80 m)Flacheres Wasser, oft Pool oder Strand
RegelnStrenge Wettkampfregeln (DSV, World Aquatics)Freizeitregeln, meist lokal angepasst
KörperkontaktErlaubt, intensive ZweikämpfeKontaktarm, keine aggressiven Spielzüge
AusrüstungWasserball-Kappen, spezieller BallEinfacher Ball, keine festen Regeln zur Ausrüstung
ZielgruppeProfisportler & VereineFreizeitspieler, Kinder & Erwachsene

Während Wasserball in vielen Ländern wie dem Vereinigten Königreich, Spanien oder den USA als anspruchsvoller Sport mit hohen Anforderungen gilt, ist Aquaball eine spaßige Alternative für all jene, die sich im Wasser bewegen möchten, ohne in einen harten Wettkampf einzusteigen.

Die erfolgreichsten Nationen im Wasserball

Wasserball ist eine weltweit etablierte Schwimmsportart, der insbesondere bei den Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften eine lange Tradition hat. In den letzten Jahrzehnten haben sich einige Länder besonders hervorgetan.

OlympiaMänner GoldFrauen Gold
1900Großbritannien
1908Großbritannien
1912Großbritannien
1920Großbritannien
1924Frankreich
1928Deutsches Reich
1932Ungarn
1936Ungarn
1948Italien
1952Ungarn
1956Ungarn
1960Italien
1964Ungarn
1968Jugoslawien
1972Sowjetunion
1976Ungarn
1980Sowjetunion
1984Jugoslawien
1988Jugoslawien
1992Italien
1996Spanien
2000UngarnAustralien
2004UngarnItalien
2008UngarnNiederlande
2012KroatienVereinigte Staaten
2016SerbienVereinigte Staaten
2020SerbienVereinigte Staaten
2024SerbienSpanien

Ungarn gilt als die erfolgreichste Wasserball-Nation der Welt. Mit insgesamt 9 olympischen Goldmedaillen bei den Männern und mehreren Weltmeistertiteln dominiert das Land den Sport seit Jahrzehnten. Besonders zwischen 1932 und 2008 galt Ungarn als nahezu unschlagbar.

Serbien hat sich in den letzten Jahren als führende Wasserball-Nation etabliert. Seit der Unabhängigkeit konnte das Land drei olympische Goldmedaillen (2016, 2020, 2024) und zahlreiche Welt- und Europameistertitel gewinnen. Bereits in der Zeit von Jugoslawien und später Serbien & Montenegro war das Team äußerst erfolgreich.

Italien gehört ebenfalls zur Weltspitze. Das Team gewann insgesamt vier olympische Goldmedaillen (1948, 1960, 1992, 2012) und gehört auch bei Weltmeisterschaften regelmäßig zu den besten Mannschaften.

Get soaked, stay stoked!

Wasserpolo Slogan

Kroatien konnte sich nach der Unabhängigkeit von Jugoslawien als Wasserball-Nation etablieren. Der Olympiasieg 2012 und die Weltmeistertitel 2007 und 2017 zeigen die kontinuierliche Stärke des Teams.

Spanien hat sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen große Erfolge gefeiert. Das Team gewann 1996 olympisches Gold bei den Männern und 2024 erstmals den Olympiasieg bei den Frauen. Zudem ist Spanien eine feste Größe in den Welt- und Europameisterschaften.

Das Vereinigte Königreich war eines der ersten Länder, das Wasserball professionell spielte, und dominierte in den frühen Olympischen Spielen mit Goldmedaillen von 1900 bis 1920. Heute ist das Team nicht mehr an der Weltspitze, gehört aber zu den historischen Pionieren des Sports.

Die USA sind vor allem im Frauen-Wasserball führend. Das Team gewann dreimal in Folge olympisches Gold (2012, 2016, 2020) und zahlreiche Weltmeisterschaften. Auch die Männer haben regelmäßig starke Platzierungen erreicht.

Deutschland hat eine lange Wasserball-Geschichte. Das Team gewann 1928 olympisches Gold und hat sich über viele Jahrzehnte hinweg bei internationalen Turnieren etabliert.

Du willst selber mal eine neue Wassersportart ausprobieren aber nicht gleich in den Wettkampf gehen? Dann probiere es doch mal mit Aquafitness!

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Lea

Ich liebe die Naturwissenschaften, meine große Leidenschaft ist das Meer. Das Schreiben und die Kreativität habe ich schon als Kind geliebt.