"Musik und Rhythmus finden ihren Weg zu den geheimsten Plätzen der Seele." Platon

Singen ist eine beruhigende Tätigkeit, die das Selbstwertgefühl stärkt. Indem jeder Sänger seine Stimme findet, behauptet er sich und wagt es, sich mit einer starken und kraftvollen Stimme auszudrücken. Aber um der Stimme Nachdruck zu verleihen ist es wichtig, die Atemtechniken zu kennen.

Ohne richtige Atmung könnte Singen kompliziert werden. Aber wie kann ich richtig atmen, wenn ich singe? Hier sind einige Tipps zur Verbesserung Eurer Stimm- und Atemtechniken.

Erfahrt hier außerdem alles, was ihr über die Atmung beim Singen wissen müsst.

Die besten verfügbaren Lehrkräfte für Gesang
1. Unterrichtseinheit gratis!
Zany
5
5 (30 Bewertungen)
Zany
30€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Georgia
5
5 (33 Bewertungen)
Georgia
35€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Christoph
5
5 (13 Bewertungen)
Christoph
25€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Dolores
5
5 (10 Bewertungen)
Dolores
40€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Anne
5
5 (6 Bewertungen)
Anne
60€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Olga
5
5 (6 Bewertungen)
Olga
80€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Boris
5
5 (8 Bewertungen)
Boris
50€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Marina
5
5 (10 Bewertungen)
Marina
24€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Zany
5
5 (30 Bewertungen)
Zany
30€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Georgia
5
5 (33 Bewertungen)
Georgia
35€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Christoph
5
5 (13 Bewertungen)
Christoph
25€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Dolores
5
5 (10 Bewertungen)
Dolores
40€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Anne
5
5 (6 Bewertungen)
Anne
60€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Olga
5
5 (6 Bewertungen)
Olga
80€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Boris
5
5 (8 Bewertungen)
Boris
50€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Marina
5
5 (10 Bewertungen)
Marina
24€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis>

Verwendet das Zwerchfell, um eure Atmung zu verbessern

Beim Singen dreht sich alles um die Atmung. Ohne richtige Atmung wird es schwierig, den Ton zu treffen und zu halten oder den Rhythmus eines Liedes zu finden. Aber der Hauptfehler, den Anfänger beim Singen machen, ist zu denken, man müsse die Stimmbänder zu stark beanspruchen.

Aus dem Bauch heraus singen schont die Stimmbänder.
Beim Gesangsunterricht sollte man keine Töne erzwingen müssen. Es ist wichtiger zu wissen, wie man das Zwerchfell benutzt. | Quelle: Austin Neill via Unsplash

Der einzig richtige Weg zu singen, ohne die Stimmbänder zu schädigen, ist, das Zwerchfell zu nutzen und seine Atmung zu kontrollieren, um so die Luft aus den Lungen auszustoßen. Auf diese Weise wird der Stimme mehr Kraft verliehen und der Sänger muss keine Töne erzwingen.

Das Zwerchfell ist daher ein wichtiger Muskel für die Gesangspraxis.

Es befindet sich am unteren Ende des Brustkorbs und zieht sich beim Einatmen zusammen und entspannt sich beim Ausatmen.

Zu verstehen, wo sich das Zwerchfell befindet und wie es funktioniert, ist ein wichtiger erster Schritt, um die Atmung beim Singen erfolgreich zu steuern.

Wiederholt regelmäßig eure Atemübungen

Um eure Technik zu verbessern geht nichts über regelmäßige Atemübungen. Und das auch außerhalb des Gesangsunterrichts. In erster Linie um gute Atemgewohnheiten zu entwickeln, aber auch um das Zwerchfell zu stärken.

Dabei gibt es insbesondere die "Milchshake"-Übung. Hierzu tut man so, als würde man mit einem Strohhalm saugen, während man die Schultern strafft. Ihr solltet so spüren, wie sich der Bauch einzieht.

Ihr könnt auch hecheln wie ein kleiner Hund, um an eurer Atmung zu arbeiten.

Eine andere Übung kann ebenfalls nützlich sein: die Blasenübung.

Füllt hierfür ein Glas mit Wasser und blast Sie mit einem Strohhalm Luftblasen hinein. Wenn ihr ausatmet, um Luftblasen zu machen, lasst eure Stimmbänder zunächst durch einen Laut vibrieren und blast dann weiter, ohne einen Laut zu machen. Der Luftstrom sollte möglichst gleichmäßig sein. Das kann man überprüfen, indem man darauf achtet, dass die Anzahl der Blasen von Anfang bis Ende etwa gleichbleibt.

Die letzte Übung ermöglicht es euch, die Stimmbänder zu entspannen. Alle diese Übungen werden euch dabei helfen, an eurer Atmung zu arbeiten und euer Zwerchfell zu trainieren.

Um festzustellen, ob ihr Fortschritte macht, gibt es einen Trick: Atmet tief ein und zählt während des Ausatmens laut mit. Ihr werdet feststellen, dass ihr mit der Zeit immer länger durchhalten werdet.

Doch wo kann man genau Atemübungen zum Singen finden?

Nehmt eine gute Haltung ein, um beim Singen besser atmen zu können

Genau wie das Zwerchfell ist auch die Körperhaltung wichtig, um richtig atmen zu können. Probiert es einfach mal aus, indem ihr zuerst versucht, in einer gebeugten Körperhaltung tief einzuatmen und es anschließend erneut in einer aufrechten Haltung wiederholt. Eine aufrechte Haltung beim Singen ermöglicht es euch, mehr Luft einzuatmen und die Töne somit länger halten zu können. Wenn ihr euch gerade haltet, dann kann die Luft besser durch den Körper strömen.

Für eine gute Haltung sollte der Rücken schön gerade und die Schulten entspannt und nach hinten unten gezogen sein. Der Oberkörper sollte also schön stabil, aber nicht verkrampft sein.

Ideal ist es, im Stehen zu singen, auch wenn es im Sitzen ebenfalls möglich ist. Im Stehen ist der gesamte Körper von Kopf bis Fuß in einer geraden Linie ausgerichtet. Das macht es einfacher, aufrecht zu stehen. Diese Haltung verleiht auch automatisch mehr Selbstvertrauen und erleichtert es, singen zu lernen.

Hier lernt ihr, wie ihr aus dem Bauch heraus singen lernen könnt.

Mit offener Kehle singen, um die Atmung zu erleichtern

Mit geschlossenem Mund kann keine Luft zirkulieren. Je weiter geöffnet der Mund ist, desto mehr Luft kann frei zirkulieren. Jeder Sänger muss beim Singen also darauf achten, den Mund so weit wie möglich zu öffnen und gleichzeitig nichts zu übertreiben. Es sollte sich alles noch natürlich anfühlen.

Der Prozess ähnelt dem Phänomen des Gähnens. Der Mund sollte daher so weit wie möglich geöffnet sein, jedoch auf völlig entspannte Weise. Ihr dürft die Muskeln nicht überanstrengen.

Um mit offener Kehle und offenem Mund singen zu lernen, könnt ihr Stimmübungen wiederholen und euch dabei vorstellen, dass euch ein kleiner Ball im Hals steckt. So könnt ihr auch eure Tonleitern üben (natürlich ohne einen echten Ball zu verwenden!).

Die Stimme kann mit der Atmung unterstrichen und verstärkt werden.
Der Atem braucht Raum, um die Stimme zum Klingen zu bringen. | Quelle: Joel Muniz via Unsplash
Die besten verfügbaren Lehrkräfte für Gesang
1. Unterrichtseinheit gratis!
Zany
5
5 (30 Bewertungen)
Zany
30€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Georgia
5
5 (33 Bewertungen)
Georgia
35€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Christoph
5
5 (13 Bewertungen)
Christoph
25€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Dolores
5
5 (10 Bewertungen)
Dolores
40€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Anne
5
5 (6 Bewertungen)
Anne
60€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Olga
5
5 (6 Bewertungen)
Olga
80€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Boris
5
5 (8 Bewertungen)
Boris
50€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Marina
5
5 (10 Bewertungen)
Marina
24€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Zany
5
5 (30 Bewertungen)
Zany
30€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Georgia
5
5 (33 Bewertungen)
Georgia
35€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Christoph
5
5 (13 Bewertungen)
Christoph
25€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Dolores
5
5 (10 Bewertungen)
Dolores
40€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Anne
5
5 (6 Bewertungen)
Anne
60€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Olga
5
5 (6 Bewertungen)
Olga
80€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Boris
5
5 (8 Bewertungen)
Boris
50€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Marina
5
5 (10 Bewertungen)
Marina
24€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis>

Arbeitet am Übergang der beiden Stimmen

Beim Gesang gibt es einige Passagen, die anspruchsvoller sind als andere. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Sänger von der Bruststimme (die tiefsten Töne) zur Kopfstimme (die höchsten Töne, die er erreichen kann) wechseln muss. Dabei muss insbesondere die Atmung sehr gut gesteuert werden, um diese Passage erfolgreich zu absolvieren.

Deshalb ist es wichtig, den Wechsel von einer Stimme zur anderen zu üben und dabei weiterhin richtig zu atmen, damit einem nicht die Puste ausgeht. Dazu wird dringend empfohlen, an den Intervallen zu arbeiten und gleichzeitig das korrekte Atmen mit dem Zwerchfell zu üben.

Diese Übungen sollten regelmäßig wiederholt werden, insbesondere beim Aufwärmen der Stimme.

Welche Vor- und Nachteile hat die Bauchatmung beim Singen?

Artikulieren lernen, um besser atmen zu können

Genau wie beim Singen mit weit geöffnetem Mund hilft euch das Artikulieren dabei, die Luft leichter zirkulieren zu lassen und eurer Stimme mehr Kraft zu verleihen. Die Worte müssen beim Singen alle verständlich sein.

Dafür ist es zum Üben ideal, den Text zunächst laut vorzulesen, ohne ihn zu singen.  Schreckt nicht davor zurück, beim Lesen ein bisschen zu übertreiben. Dadurch könnt ihr auch eure Kiefermuskulatur trainieren. Dieser Schritt kann z.B. durchgeführt werden, wenn ihr ein Lied vorbereitet und es zum ersten Mal durchgeht.

Diese Übung wird euch auch dabei helfen, euch den Text gut einzuprägen.

Achtet insbesondere auf die Konsonanten, da diese beim Singen gerne abgeschnitten werden. Das bedeutet auch nicht, dass ihr jeden Konsonanten übertrieben betonen müsst. Es kann nur schnell undeutlich werden, falls ihr es nicht tut.

Lernt euch zu entspannen, um besser atmen zu können

Eine entspannte Stimme erfordert Übung.
Entspannung ist wichtig, wenn man gut singen können möchte. Wenn man die Ruhe selbst ist, dann kann die Luft besser durch den Körper strömen. | Quelle: Matteo Di Iorio via Unsplash

Um schön singen zu können, muss man sich ausruhen. Diesen Rat wird euch egal welcher Gesangsexperte geben. Nicht nur, um der Stimme eine Ruhepause zu gönnen, sondern auch um möglichst entspannt zu singen. Wenn die Sänger gestresst sind, wirkt sich dies automatisch auf den Gesang aus, insbesondere aufgrund von verspannten Muskeln und einer verkrampften Körperhaltung.

In diesem Fall ist die Atmung kürzer, als wenn sie abgeschnitten wäre. Unter diesen Bedingungen ist es unmöglich, schöne Töne hervorzubringen!

Glücklicherweise sind Atemübungen auch Entspannungsübungen. Tatsächlich spielt das Zwerchfell bei Stress eine Rolle und hilft, ihn abzubauen. Dazu atmet ihr einfach tief ein, haltet eure Atmung für ein paar Sekunden und atmet dann langsam aus.

Diese Technik wird vor allem eingesetzt, um die Kleinen zu beruhigen, wenn sie unruhig sind.

Sobald ihr euch entspannt habt, wird es einfacher sein, die Luft von unten nach oben zu zirkulieren.

Um sich zu entspannen, sind alle Mittel gut. Ihr könnt mit Stücken von Mozart, Bach oder Beethoven in eure Welt abtauchen oder ein kleines Nickerchen machen.

Die Luft beim Singen gut einteilen

Sich die Luft während des Singens gut einzuteilen bedeutet, dass man die Kontrolle über seinen Atemfluss hat: und das ist alles andere als natürlich. Die Atmung ist ein Prozess, der geschieht, ohne darüber nachzudenken. Seine Atmung kontrollieren zu müssen, ist daher sowohl eine geistige als auch eine körperliche Übung.

Dabei bedeutet eine kontrollierte Atmung auch, dass ihr euch den Sauerstoff gut einteilen könnt, um nicht mitten im Satz außer Puste zu kommen.

Hier eine kleine Übung, die euch hilft, eure Atmung gut einzuteilen:

Zuerst 4 Sekunden lang einatmen, dann 4 Sekunden lang ausatmen und dabei den Buchstaben "S" aussprechen. So weit so gut. Das wird dann etwas schwieriger, wenn man weiterhin 4 Sekunden einatmet, aber dafür 10 Sekunden ausatmet. Mit der Zeit könnt ihr die Zeitspanne für die Ausatmung immer weiter verlängern, während ihr immer kürzer einatmet.

Irgendwann werdet ihr euch daran gewöhnen, euren Atmen bestmöglich einzuteilen, um die Töne so lange wie möglich halten zu können.

Viele Atemtechniken tragen zu einer festen klaren Stimme bei.
Schon außer Puste? | Quelle: Pavel Lozovikov via Unsplash

Die Stimme aufwärmen, um beim Singen länger durchzuhalten

Es mag selbstverständlich erscheinen, aber eines der ersten Dinge, die man tun muss, ist natürlich, seine Stimme richtig aufzuwärmen, zum Beispiel durch Tonleitern. Das Aufwärmen der Stimme ermöglicht es euch, einen Ton länger zu halten und so beim Singen den richtigen Rhythmus zu finden.

Was riskiert man, wenn man aus dem Takt kommt?

Wenn eure Stimme über einen Ton stolpert, dann kann euch das ganz schnell aus dem Takt bringen. Ihr werdet Luft holen müssen und anschließend mit der Atmung durcheinander geraten.

Wenn ihr eure Aufwärmübungen für die Stimme macht, dann nutzt die Gelegenheit, um ein paar Atemübungen einzubauen, um alle Bereiche abzudecken. Dieses Aufwärmen kann auch eine gute Zeit zum Entspannen sein.

Jetzt seid ihr bereit, um aus voller Kehle zu singen!

Auf der Suche nach einer Lehrkraft für Gesang?

Dir gefällt unser Artikel?

5,00/5 - 1 vote(s)
Loading...

Stefanie

Sprachen sind meine große Leidenschaft! Da ich zweisprachig aufgewachsen bin, habe ich mich schon früh für Sprachen und Kulturen interessiert. Ich liebe Reisen und entdecke gerne neue Länder.