"In der Musik verbindet sich das Leben des Komponisten mit dem des Spielenden und dem des Hörenden." Marion Theresa Douret

Die Kunst der Musik öffnet Türen zu ganz neuen Welten und bietet einige Vorteile. Abgesehen davon, dass Gesang Herzen höher schlagen lässt und Emotionen freisetzt, dient er auch als eine Art Gymnastik. Tatsächlich ist Singen eine gute Übung für den Körper und insbesondere den Kiefer, der das ganze Lied durch aktiv ist. Die Gesichtsmuskulatur wird also beansprucht und somit ist das Singen ein tolles Anti-Aging-Mittel!

Aber Singen beansprucht auch andere Muskeln, insbesondere das Zwerchfell. Lernt hier, wie ihr aus dem Bauch heraus singen und die Muskeln in eurem Körper trainieren könnt.

Hier erfahrt ihr alles, was ihr über die Atmung beim Singen wissen müsst.

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Was bedeutet "aus dem Bauch heraus singen"?

Singen ist eine Leidenschaft, die von vielen Menschen geteilt wird. Es sorgt für gute Laune und hilft dabei, Emotionen Ausdruck zu verleihen. Viele Musikbegeisterte entscheiden sich dann, den Sprung zu wagen und allein oder im Rahmen des Musikunterrichts singen zu lernen. Dabei stößt man schnell auf den Ausdruck "aus dem Bauch heraus singen".

Beim Singen üben sollte man Atemtraining nicht vergessen.
Aber was bedeutet dieses "aus dem Bauch heraus singen"? | Quelle: Vidar Nordli-Mathisen via Unsplash

Was steckt genau hinter diesem Begriff?

Das Singen mit dem Bauch ist in der Tat eine Möglichkeit, das Singen zu fördern, indem man das Zwerchfell benutzt und so an der Atmung arbeitet.

Was ist eigentlich das Zwerchfell?

Das Zwerchfell oder Diaphragma ist eine Muskel-Sehnen-Platte, die die Brust- und die Bauchhöhle voneinander trennt. Dieser Muskelkomplex kontrahiert auch, wenn ihr Schluckauf habt.

Um das Zwerchfell zu lokalisieren, gibt es ein paar Tricks.

Legt euch auf den Rücken und platziert ein Buch auf eurem Bauch. Anschließend hebt ihr das Buch mit euren Bauchmuskeln an, um es anzuheben und atmet dann aus. Die zum Anheben des Buches eingesetzten Muskeln sind die Muskeln des Zwerchfells.

Wenn ihr das Zwerchfell einmal lokalisiert habt, dann müsst ihr daran arbeiten. Um ein guter Sänger oder eine gute Sängerin zu werden, ist diese Übung erforderlich, weil das Zwerchfell dabei hilft, eure Atmung und euren Atem besser zu kontrollieren. Tatsächlich wird das Zwerchfell zur Einatmung verwendet. Beim Einatmen zieht es sich dann zusammen und entspannt sich dann beim Ausatmen. Mithilfe aller Muskeln wird die Luft aus den Lungen ausgestoßen und gleichzeitig die Stimme verstärkt, ohne die Stimmbänder zu belasten.

Aber Vorsicht! Ihr singt nicht mit eurem Zwerchfell. Dieses hilft nur dabei, besser atmen zu können.

Doch wo könnt ihr Atemübungen zum Singen finden?

Atemübungen, mit denen Ihr aus dem Bauch heraus singen könnt

Wie ihr es sicherlich verstanden habt, ist die Atmung der Schlüssel zum Erfolg, wenn Ihr aus dem Bauch heraus singen wollt. Ohne Atmung ist es unmöglich, die Stimme erklingen zu lassen und sie zu kräftigen. Es ist daher wichtig, den Gesangsunterricht mit Atemübungen zu beginnen.

Diese Übungen können etwa 10 Minuten dauern. Diese Zeitspanne kann natürlich je nach Bedarf auch ausgedehnt oder verkürzt werden, wenn ihr euch angewöhnt habt, auch außerhalb des Gesangsunterrichts regelmäßig an Eurer Atmung zu arbeiten.

Eine der beliebtesten Übungen besteht darin langsam einzuatmen, die Atmung kurz zu halten und dann die Luft stoßartig wieder auszuatmen. Beim Atmen sollte jede Sängerin und jeder Sänger spüren, wie die Bauchmuskulatur arbeitet. Es ist nicht nur ein wenig Atmen, der Bauch muss aktiv sein.

Diese Übung wird gerne von Musiklehrern in der Oberstufe beigebracht. Man beginnt den Gesangsunterricht immer mit dieser Übung, da man so nicht nur an der Atmung arbeiten, sondern auf diese Weise auch entspannen kann, bevor der Unterricht losgeht.

In der Tat kann diese Übung auch zur Entspannung vor einem Vorstellungsgespräch, einer Prüfung oder einem anderen stressigen Ereignis genutzt werden. Durch Kontraktion und Entspannung des Zwerchfells werden Spannungen gelöst. Vielleicht beginnt ihr auch gleich im Anschluss zu gähnen.

Die Atmung trägt zur körperlichen Entspannung und zu einem besseren Gesang bei.
Wenn man lernt, wie man atmet, kann die Luft von der Lunge in den Mund gelangen, so dass Töne produziert werden, ohne die Stimmbänder zu belasten. | Quelle: Max van den Oetelaar via Unsplash

Jeder Sänger hat spezifische Übungen. Probiert einfach verschiedene Arten von Übungen aus und findet heraus, welche Übungen am besten zu euch passen.

Ganz egal für welche Atemübungen ihr euch entscheidet, achtet auf eine aufrechte Körperhaltung. Nicht nur, um Verletzungen vorzubeugen, sondern auch, um gute Gewohnheiten zu entwickeln. Wer behauptet schon, Singen sei kein Sport?

Die Körperhaltung beim Singen ist äußerst wichtig. Sie ermöglicht eine gute Luftzirkulation im ganzen Körper. Wenn ihr eine gebeugte Körperhaltung einnehmt, dann blockiert ihr die Luft, die ihr benötigt, um schöne Töne hervorzubringen.

Hier findet ihr Tipps und Tricks zur Atemtechnik beim Singen.

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Trainiert euer Zwerchfell, um besser aus dem Bauch heraus zu singen

Wenn man aus dem Bauch heraus singen möchte, muss man nicht nur an seiner Atmung arbeiten, sondern auch das Zwerchfell stärken. Diese Muskulatur gut trainiert sein, damit die Stimme ihre volle Kraft entfalten kann.

Und die Arbeit am Zwerchfell ist nicht so anstrengend oder schmerzhaft wie die Arbeit am Bizeps oder anderen Muskeln des Körpers. Man muss nicht wie verrückt pumpen gehen und schwitzen, um Erfolge zu erzielen. Das Zwerchfelltraining kann problemlos in den Alltag integriert werden. Übungseinheiten von 5 bis 10 Minuten pro Tag reichen aus.

Legt euch hierfür auf den Rücken (auf einem Teppich ist das definitiv bequemer) und positioniert die Arme neben den Körper.

Atmet sanft durch die Nase ein. Achtet darauf, dass der Bauch flach bleibt. Dabei sollte der Bauch weder übertrieben noch unnatürlich eingezogen werden.

Atmet anschließend langsam durch den Mund aus. Wiederholt das ein paar Mal.

Wenn Ihr diese Übung regelmäßig durchführt, dann trainiert ihr euer Zwerchfell und könnt die Stimme kräftigen.

Innerhalb weniger Wochen solltet ihr eine deutliche Verbesserung an eurer Gesangstechnik feststellen.

Als Autodidakt aus dem Bauch heraus singen lernen

Es gibt zahlreiche Gründe, um aus dem Bauch heraus singen zu lernen. Während einige Leute empfehlen würden, sich an Fachleute wie einen Gesangslehrer oder Musiklehrer zu wenden, könnt Ihr auch allein lernen, aus dem Bauch heraus zu singen.

Natürlich muss man eine gewisse Disziplin und Konsequenz an den Tag legen und die Übungen vorsichtig durchführen. Zunächst solltet ihr darauf achten, dass ihr eure Stimme nicht überstrapaziert und eure Stimmbänder nicht verletzt.

Es gibt verschiedene Übungen für eine gute Atemtechnik.
Es ist durchaus möglich, allein zu Hause zu trainieren und das Zwerchfell zu stärken. | Quelle: Asique Alam via Unsplash

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Übungen für die Atmung und das Zwerchfell zu finden.

Zum Beispiel sind Online-Tools eine gute Möglichkeit, um aus dem Bauch heraus singen zu lernen. Viele Musikbegeisterte und manchmal sogar Gesangsprofis teilen online all ihre Tipps und Ratschläge, wie man besser singen kann. Dabei handelt es sich insbesondere um YouTube-Kanäle oder Blogs, die sich dem Gesang widmen. Videos sind oft anschaulicher und daher einfacher zu verstehen, wenn es um die Durchführung von Übungen geht.

Achtet dennoch darauf, wer das Video gedreht oder den Blog verfasst hat, um keine falschen Ratschläge zu befolgen.

Auch angehende Sängerinnen und Sänger werden in Bibliotheken oder Buchläden fündig, da es viele Bücher über die Gesangspraxis gibt.

Mithilfe eines Gesangslehrers aus dem Bauch heraus singen lernen

Einige Amateursängerinnen und -sänger fühlen sich ohne professionelle Unterstützung aufgeschmissen, wenn es darum geht, singen zu lernen. Es gibt also viele verschiedene Möglichkeiten, Gesangsunterricht zu nehmen, um zu lernen, aus dem Bauch heraus zu singen.

Die erste denkbare Lösung ist natürlich der Gruppenunterricht an der Musikschule oder am Konservatorium. Diese Kurse werden sehr gut betreut und vermitteln euch alle Grundlagen, die ihr braucht, um von Anfang an aus dem Bauch heraus singen zu lernen und euch gute Gewohnheiten anzueignen. Es kann sinnvoll sein, mit betreutem Gesangsunterricht zu beginnen und danach als autodidaktischer Sänger fortzufahren.

Es gibt noch eine weitere Möglichkeit: den Privatunterricht.

Der Vorteil dieser privaten Gesangsstunden ist, dass sich der Lehrer auf eure Fortschritte konzentriert und nicht auf die eures Mitschülers. Darüber hinaus könnt ihr verlangen, dass der Kurs an eure Bedürfnisse und Erwartungen angepasst wird und sich nach euren musikalischen Vorlieben richtet. Nutzt dementsprechend die Gelegenheit und fragt gezielt nach Übungen, um aus dem Bauch heraus singen zu lernen.

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Einige Sängerinnen und Sänger ziehen es vor, sich von Profis unterstützen zu lassen. | Quelle: Vidar Nordli-Mathisen via Unsplash

Ist es gefährlich, aus dem Bauch heraus zu singen?

Kann das Singen aus dem Bauch heraus in irgendeiner Weise eurer Gesundheit schaden?

Ja und Nein.

Es hängt alles davon ab, wie damit umgegangen wird. Erfahrt mehr über die Vor- und Nachteile der Bauchatmung beim Singen.

Es ist wichtig zu wissen, dass das Singen aus dem Bauch heraus von Fachleuten empfohlen wird, um die Stimmbänder nicht zu belasten. Wenn man die Stimme überanstrengt, können Knötchen entstehen, die mittel- bis langfristig eure Stimmbänder schädigen. Schlimmstenfalls kann es zum Verlust der Stimme kommen oder ihr müsst euch einer Operation unterziehen.

Aus dem Bauch heraus zu singen ermöglicht es, eine kraftvolle Stimme zu haben ohne die Stimmbänder zu belasten. Bei dieser Technik handelt es sich um eine seriöse Alternative, die von der Mehrheit der Sängerinnen und Sänger in Anspruch genommen wird, um Verletzungen vorzubeugen.

Es ist jedoch wichtig zu lernen, wie man gut atmet und eine perfekte Körperhaltung einnimmt. Falsch durchgeführte Atemübungen sind zwar nicht gefährlich, können aber dazu führen, dass man sich schlechte Angewohnheiten aneignet.

Deshalb ist es wichtig, dieses Thema ernst zu nehmen und mit Leidenschaft bei der Sache zu sein!

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Stefanie

Sprachen sind meine große Leidenschaft! Da ich zweisprachig aufgewachsen bin, habe ich mich schon früh für Sprachen und Kulturen interessiert. Ich liebe Reisen und entdecke gerne neue Länder.