Beim Boxen begegnen dir schnell Fachbegriffe wie Jab, Cross, Clinch, K. o. oder Southpaw. Manche stammen aus dem Englischen, andere beschreiben bestimmte Schläge, Regeln, Ausrüstungsgegenstände oder Rollen im Ring.
Damit du beim Training, beim Zuschauen oder beim Lesen über Boxen nicht den Überblick verlierst, haben wir dir hier die wichtigsten Boxbegriffe einfach erklärt. Lets go!
Schläge und Schlagtechniken
Jab / Führhand: Ein schneller gerader Schlag mit der vorderen Hand. Der Jab dient häufig dazu, Distanz zu kontrollieren, den Gegner zu beschäftigen und stärkere Schläge vorzubereiten.
Cross / Schlaghand-Gerade: Ein gerader, meist kraftvoller Schlag mit der hinteren Hand. Durch die Rotation von Hüfte und Oberkörper kann viel Schlagkraft übertragen werden.
Gerade: Ein Schlag, der auf einer möglichst geraden Linie zum Ziel geführt wird. Durch den fast vollständig gestreckten Arm besitzt er eine große Reichweite.
Haken / Hook: Ein seitlich beziehungsweise bogenförmig geführter Schlag mit angewinkeltem Arm, der sowohl zum Kopf als auch zum Körper geschlagen werden kann.
Uppercut / Aufwärtshaken: Ein von unten nach oben geführter Haken, der besonders auf kurze Distanz eingesetzt wird und häufig auf Kinn oder Körper zielt.
Overhand: Ein bogenförmiger Schlag mit der hinteren Hand, der von oben über die gegnerische Deckung hinweg geführt wird.
Leberhaken: Ein Körperhaken auf die rechte Körperseite des Gegners, wo sich die Leber befindet. Ein sauberer Treffer kann sehr schmerzhaft sein und einen Kampf entscheidend beeinflussen.
Körpertreffer / Body Shot: Ein regelkonformer Schlag auf den Rumpf des Gegners. Körpertreffer können die Ausdauer schwächen und den Gegner dazu zwingen, seine Deckung nach unten zu ziehen.
Schwinger / Swing: Ein weit ausgeholter, bogenförmiger Schlag. Er kann viel Kraft entwickeln, ist durch seine große Bewegung aber oft leichter zu erkennen und zu kontern.
Einser-Zweier / 1–2: Eine der wichtigsten Grundkombinationen im Boxen: Auf einen Jab mit der Führhand folgt direkt die Gerade mit der Schlaghand.
Doppel-Jab: Zwei Jabs werden unmittelbar hintereinander geschlagen. Damit kannst du beispielsweise die Distanz kontrollieren oder die Deckung des Gegners beschäftigen.
Doublette / Doppelschlag: Derselbe Schlag wird zweimal schnell hintereinander ausgeführt, etwa zwei aufeinanderfolgende Geraden mit derselben Hand.
Kombination: Eine flüssige Abfolge mehrerer unterschiedlicher Schläge. Kombinationen sollen es dem Gegner erschweren, jeden einzelnen Angriff vorherzusehen und abzuwehren.
Konter / Counter: Ein Gegenschlag, der unmittelbar auf einen Angriff des Gegners folgt. Dabei wird häufig der Moment genutzt, in dem dessen Deckung durch den eigenen Schlag geöffnet ist.
Lucky Punch: Ein überraschender, kampfentscheidender Treffer, der häufig dann so bezeichnet wird, wenn ein zuvor unterlegener Boxer damit plötzlich einen K. o. erzielt.
Punch: Englischer Begriff für einen Schlag. Spricht man davon, dass ein Boxer einen ‚harten‘ oder ‚guten Punch‘ besitzt, ist damit seine Schlagkraft gemeint.
Finte / Feint: Eine angetäuschte Bewegung oder ein vorgetäuschter Schlag, mit dem du eine Reaktion des Gegners provozieren und dadurch eine Lücke in seiner Deckung schaffen kannst.
Verteidigung, Beinarbeit und Distanz
Deckung / Guard: Die Haltung von Händen und Armen, mit der Kopf und Körper vor gegnerischen Schlägen geschützt werden. Ein Schlag, der sauber an der Deckung abgefangen wird, gilt nicht als Treffer.
Doppeldeckung: Eine defensive Haltung, bei der beide Hände und Unterarme eng vor Kopf und Oberkörper gehalten werden, um möglichst viel Trefferfläche abzuschirmen.
Block: Das Abfangen eines gegnerischen Schlags mit Handschuh, Unterarm oder Schulter, sodass der Treffer sein Ziel nicht oder nur abgeschwächt erreicht.
Parade / Parry: Eine aktive Verteidigungstechnik, bei der ein gegnerischer Schlag mit der Hand seitlich abgelenkt wird, statt ihn lediglich zu blocken.
Slip / Wegtauchen: Eine kleine seitliche Kopf- oder Oberkörperbewegung, durch die ein gerader Schlag knapp am Ziel vorbeigeht.
Bob and Weave: Eine rollende Ausweichbewegung, bei der du dich unter einem Schlag – besonders unter einem Haken – hindurchbewegst und seitlich wieder aufrichtest.
Ausweichen: Das Vermeiden eines Schlages durch eine Körperbewegung in Verbindung mit einem Schritt, sodass du dich aus der gegnerischen Schlagbahn bewegst.
Meidbewegung: Sammelbegriff für Körper- und Kopfbewegungen, mit denen ein Boxer einem gegnerischen Schlag ausweicht oder dessen Trefferwirkung vermeidet.
Schulterrolle / Shoulder Roll: Eine Verteidigungstechnik, bei der die vordere Schulter einen Schlag ablenkt oder „abrollen“ lässt, während die hintere Hand das Kinn schützt.
Beinarbeit / Footwork: Die kontrollierte Bewegung der Füße im Ring. Gute Beinarbeit hilft dir dabei, Balance zu halten, Distanz zu bestimmen und günstige Positionen für Angriff und Verteidigung einzunehmen.
Pivot: Eine Drehbewegung um den vorderen Fuß, mit der du deinen Winkel zum Gegner veränderst und dich beispielsweise aus seiner direkten Angriffslinie bewegst.
Distanz: Der Abstand zwischen zwei Boxern. Je nach Entfernung unterscheiden Boxer meist zwischen langer Distanz, Halbdistanz und Nahdistanz.
Lange Distanz: Die Entfernung, aus der vor allem Geraden mit einem zusätzlichen Schritt ihr Ziel erreichen. Boxer mit großer Reichweite bevorzugen häufig diese Distanz.
Halbdistanz: Ein mittlerer Abstand zum Gegner, bei dem Geraden ohne Schritt treffen können und auch Haken zunehmend eingesetzt werden.
Nahdistanz / Infight: Sehr kurzer Abstand zwischen den Boxern, bei dem besonders Haken, Uppercuts und Körpertreffer eingesetzt werden können.
Reichweite / Reach: Die Armspannweite eines Boxers. Eine größere Reichweite kann dabei helfen, den Gegner auf Distanz zu halten und selbst aus größerer Entfernung zu treffen.
Clinch: Eine Nahkampfsituation, in der sich die Boxer eng aneinander befinden beziehungsweise umklammern. Dadurch können gegnerische Schläge zeitweise neutralisiert werden, bis der Ringrichter die Kämpfer wieder trennt.
Ringecke abschneiden / Cutting off the Ring: Eine taktische Bewegung, bei der du einem ausweichenden Gegner gezielt den Fluchtweg nimmst, anstatt ihm einfach durch den Ring hinterherzulaufen.
Auslage, Boxstile und Taktik
Auslage: Die Grundstellung eines Boxers im Kampf. Sie bestimmt unter anderem, welcher Fuß und welche Hand vorne stehen und welche Hand als Schlaghand eingesetzt wird.
Normalauslage / Orthodox: Die häufigste Boxstellung: Linker Fuß und linke Hand stehen vorne, die stärkere rechte Hand befindet sich hinten. Diese Auslage ist besonders bei Rechtshänder*innen verbreitet.
Southpaw / Rechtsauslage: Die spiegelverkehrte Auslage mit rechtem Fuß und rechter Hand vorne und der linken Schlaghand hinten. Sie kommt besonders häufig bei Linkshänder*innen vor.
Führhand: Die Hand, die in der Grundstellung näher am Gegner liegt. Sie wird häufig für Jabs genutzt und dient unter anderem dazu, Distanz zu kontrollieren und stärkere Angriffe vorzubereiten.
Schlaghand: Die hintere und meist stärkere Hand eines Boxers. Mit ihr werden häufig besonders kraftvolle Wirkungsschläge ausgeführt.
Switch Hitting / Gardewechsel: Der bewusste Wechsel zwischen orthodoxer und Southpaw-Auslage während eines Kampfes, beispielsweise um neue Schlagwinkel zu schaffen oder den Gegner taktisch zu überraschen.
Out-Boxer / Ausboxer: Ein Boxer, der bevorzugt aus größerer Distanz arbeitet und vor allem Beinarbeit, Reichweite und den Jab nutzt, statt ständig den Nahkampf zu suchen.
Pressure Fighter / Druckboxer: Ein offensiver Boxstil, bei dem der Gegner permanent unter Druck gesetzt und möglichst in den Rückwärtsgang oder an die Ringseile gedrängt wird.
Counterpuncher / Konterboxer: Ein Boxer, der gegnerische Angriffe gezielt abwartet, ihnen ausweicht oder sie abwehrt und anschließend mit präzisen Konterschlägen antwortet.
Boxer-Puncher: Ein vielseitiger Boxertyp, der technisch sauberes Boxen und gute Beinarbeit mit hoher Schlagkraft verbindet.
Ringbeherrschung: Die Fähigkeit, Position, Tempo und Bewegungen im Ring so zu kontrollieren, dass du dem Gegner möglichst häufig deinen eigenen Kampfstil aufzwingst.
Timing: Das Gespür für den richtigen Augenblick, um zu schlagen, zu kontern, auszuweichen oder eine andere Aktion einzuleiten.
Regeln, Wertung und Kampfentscheidungen
Runde: Ein zeitlich begrenzter Abschnitt eines Boxkampfs. Zwischen den Runden gibt es Pausen, in denen die Boxer von ihrer Ecke betreut werden.
Gong: Das akustische Signal, das den Beginn und das Ende einer Runde markiert.
Anzählen / Count: Der Ringrichter zählt einen Boxer nach einem Knockdown oder – je nach Regelwerk – auch dann an, wenn er deutlich angeschlagen und vorübergehend nicht verteidigungsfähig wirkt. Während des Counts prüft er, ob der Boxer sicher weiterkämpfen kann.
Niederschlag / Knockdown: Eine Situation, in der ein Boxer infolge eines regelkonformen Treffers zu Boden geht oder nach dem jeweiligen Regelwerk als niedergeschlagen gilt. Ein Knockdown beendet den Kampf nicht automatisch, sondern führt normalerweise zunächst zum Anzählen.
K. o. / Knockout: Ein K. o. beendet den Kampf, wenn ein Boxer nach einem regelkonformen Treffer nicht mehr rechtzeitig kampfbereit ist. Eine Bewusstlosigkeit ist dafür nicht zwingend erforderlich.
Technischer K. o. / TKO: Vor allem im Profiboxen gebräuchliche Bezeichnung für ein vorzeitiges Kampfende, wenn ein Boxer nicht mehr sicher weiterkämpfen kann, ohne klassisch ausgezählt worden zu sein.
RSC / Referee Stops Contest: Vor allem im olympischen Boxen verwendete Entscheidung, wenn der Ringrichter den Kampf wegen deutlicher Unterlegenheit, übermäßiger Trefferwirkung oder mangelnder Verteidigungsfähigkeit eines Boxers beendet.
Punktsieg / Decision: Wird ein Kampf nicht vorzeitig beendet, entscheiden die Wertungen der Punktrichter über den Sieger.
Ten-Point-Must-System: Ein verbreitetes Wertungssystem, bei dem der Sieger einer Runde normalerweise zehn Punkte und der unterlegene Boxer neun oder weniger Punkte erhält.
Unanimous Decision / UD: Ein einstimmiger Punktsieg, bei dem alle Punktrichter denselben Boxer vorne sehen.
Split Decision / SD: Im Profiboxen eine geteilte Punktentscheidung, bei der zwei Punktrichter einen Boxer und der dritte den anderen vorne sieht.
Majority Decision / MD: Im Profiboxen ein Punktsieg, bei dem zwei Punktrichter denselben Boxer vorne sehen, während der dritte den Kampf unentschieden wertet.
Unentschieden / Draw: Vor allem im Profiboxen ein Kampfausgang ohne Sieger, wenn die Punktwertungen insgesamt keinen Gewinner ergeben.
No Contest / NC: Ein Kampfergebnis ohne Sieger oder Niederlage, wenn ein Kampf unter bestimmten Umständen nicht regulär gewertet werden kann.
Disqualifikation / DQ: Der Ausschluss eines Boxers wegen schwerer oder wiederholter Regelverstöße. Der Gegner gewinnt den Kampf.
Aufgabe / Handtuch werfen: Die eigene Ecke kann einen Kampf vorzeitig beenden, wenn sie ihren Boxer schützen möchte. Traditionell wird dafür das Handtuch in den Ring geworfen.
Cut / Platzwunde: Eine offene Verletzung, meist im Gesicht, die durch einen Schlag oder unbeabsichtigten Zusammenstoß entstehen kann. Je nach Schwere kann ein Cut dazu führen, dass ein Kampf abgebrochen wird.
Tiefschlag / Low Blow: Ein verbotener Schlag unterhalb der Gürtellinie. Je nach Schwere und Häufigkeit kann er zu Ermahnung, Punktabzug oder Disqualifikation führen.
Gürtellinie: Die Grenze am Körper, unterhalb derer Schläge nicht erlaubt sind. Sie wird im Wettkampf durch den Hosenbund sichtbar markiert.
Verwarnung: Eine offizielle Sanktion des Ringrichters bei Regelverstößen. Im Gegensatz zu einer bloßen Ermahnung kann sie sich auf die Punktwertung auswirken.
Gewichtmachen / Weight Cutting: Das gezielte Reduzieren des Körpergewichts vor dem Wiegen, um das Limit der gewünschten Gewichtsklasse einzuhalten.
Wiegen / Weigh-in: Die offizielle Gewichtskontrolle vor einem Kampf. Dabei wird überprüft, ob der Boxer das vorgeschriebene Limit seiner Gewichtsklasse einhält.
Im und am Boxring: Personen und Begriffe
Ringrichter / Referee: Der Unparteiische im Ring, der den Kampf leitet, Regeln durchsetzt, bei Verstößen eingreift und auf die Sicherheit der Boxer achtet.
Punktrichter / Judge: Wertungsrichter am Ring, die jede Runde unabhängig beurteilen und bei einem Kampf über die volle Distanz den Sieger nach Punkten bestimmen.
Ringarzt: Der medizinisch Verantwortliche am Ring, der die Kampftauglichkeit überwacht und bei Verletzungen hinzugezogen werden kann.
Sekundant / Cornerman: Ein Betreuer in der Ringecke, der den Boxer in den Pausen versorgt, taktische Hinweise gibt und den Kampf im Notfall auch aufgeben kann.
Trainer: Die Person, die den Boxer technisch, taktisch und konditionell auf Kämpfe vorbereitet und ihn häufig auch am Ring betreut.
Cutman: Ein Betreuer, der sich während der Rundenpausen besonders um Platzwunden und Schwellungen kümmert, damit der Boxer möglichst sicher weiterkämpfen kann.
Promoter: Der Veranstalter eines Profiboxevents, der Kämpfe organisiert, vermarktet und häufig auch TV- und Veranstaltungsverträge koordiniert.
Rote Ecke: Eine der beiden Kämpferecken im Ring. Sie ist für die Dauer des Kampfes einem Boxer fest zugeordnet.
Blaue Ecke: Die zweite Kämpferecke im Ring, die dem anderen Boxer zugewiesen wird.
Neutrale Ecke: Eine der beiden Ecken des Rings, die keinem Boxer fest zugeordnet sind. Beim Anzählen muss sich der nicht betroffene Boxer in eine neutrale Ecke begeben.
Boxring: Die quadratische, von Seilen begrenzte Kampffläche, in der ein Boxkampf stattfindet.
Ringseile: Die gespannten Seile, die den Boxring begrenzen und verhindern, dass die Boxer die Kampffläche verlassen.
Break: Kommando des Ringrichters, mit dem die Boxer voneinander getrennt werden, etwa bei einem Clinch. Danach treten beide zurück und setzen den Kampf fort.
Box!: Kommando des Ringrichters zum Start oder zur Wiederaufnahme des Kampfes nach einer Unterbrechung.
Stop!: Kommando des Ringrichters, bei dem beide Boxer ihre Aktion sofort unterbrechen müssen.
Gewichtsklassen, Titel und Profiboxen
Gewichtsklasse: Die Einteilung von Boxer*innen nach ihrem Körpergewicht. Dadurch sollen möglichst ausgeglichene und sichere Kampfpaarungen entstehen.
Fliegengewicht: Eine der leichteren Gewichtsklassen im Boxen. Die genaue Gewichtsgrenze hängt davon ab, ob es sich um Profi- oder olympisches Boxen handelt.
Bantamgewicht: Eine leichte Gewichtsklasse oberhalb des Fliegengewichts. Auch hier unterscheiden sich die konkreten Limits je nach Wettkampfsystem.
Federgewicht: Eine Gewichtsklasse zwischen Bantam- und Leichtgewicht, deren genaue Grenzen sich zwischen Profi- und olympischem Boxen unterscheiden können.
Leichtgewicht: Eine traditionsreiche Gewichtsklasse zwischen den leichteren Klassen und dem Weltergewichtsbereich.
Weltergewicht: Eine Gewichtsklasse zwischen Superleicht- und Superweltergewicht im klassischen Profiboxen. Im olympischen Boxen gelten andere Einteilungen.
Mittelgewicht: Eine traditionsreiche Gewichtsklasse, die zwischen Welter- und Halbschwergewichtsbereich liegt.
Halbschwergewicht: Eine der höheren Gewichtsklassen, die unterhalb des Cruiser- beziehungsweise Schwergewichts liegt.
Cruisergewicht: Eine Gewichtsklasse zwischen Halbschwer- und Schwergewicht. Die genaue Einteilung unterscheidet sich je nach Verband und Wettkampfsystem.
Schwergewicht: Die höchste beziehungsweise eine der höchsten Gewichtsklassen im Boxen. Im Profiboxen ist sie bei vielen Verbänden nach oben offen.
Profiboxen: Bezahltes Wettkampfboxen mit eigenen Verbänden, Ranglisten, Titelkämpfen und Weltmeisterschaften.
Olympisches Boxen: Die Wettkampfform des Boxens, die bei Olympischen Spielen und entsprechenden internationalen Turnieren ausgetragen wird und eigene Regeln sowie Gewichtsklassen besitzt.
World Boxing: Der aktuell vom IOC anerkannte internationale Verband für das olympische Boxen. World Boxing organisiert internationale Wettbewerbe und ist für den olympischen Boxsport auf dem Weg zu Los Angeles 2028 zentral.
DBV: Der Deutsche Boxsport-Verband ist der nationale Dachverband für olympisches Boxen in Deutschland und Mitglied von World Boxing.
Undisputed Champion: Ein Profiboxer, der gleichzeitig die WM-Titel der vier großen Verbände WBA, WBC, IBF und WBO in seiner Gewichtsklasse hält.
WBA: Die World Boxing Association ist einer der großen internationalen Verbände des Profiboxens.
WBC: Der World Boxing Council ist einer der großen Profiboxverbände und besonders an seinem grünen WM-Gürtel bekannt.
IBF: Die International Boxing Federation gehört zu den großen internationalen Profiboxverbänden.
WBO: Die World Boxing Organization gehört ebenfalls zu den großen internationalen Verbänden des Profiboxens.
Weltmeistergürtel: Der Titelgürtel, den ein Profiboxverband an seinen Weltmeister einer Gewichtsklasse vergibt. Da es mehrere Verbände gibt, können gleichzeitig mehrere Weltmeistertitel existieren.
Pflichtherausforderer / Mandatory: Ein durch die Rangliste beziehungsweise den Verband bestimmter Herausforderer, gegen den ein Champion seinen Titel innerhalb bestimmter Vorgaben verteidigen muss.
Titelverteidigung: Ein Kampf, bei dem ein amtierender Champion seinen Titel gegen einen Herausforderer aufs Spiel setzt.
Kampfrekord: Die Bilanz eines Boxers mit seinen bisherigen Siegen, Niederlagen und Unentschieden; häufig wird zusätzlich die Zahl der K.-o.-Siege angegeben.
Training und Boxausrüstung
Sparring: Ein kontrollierter Trainingskampf gegen einen Partner. Je nach Trainingsziel kann Sparring technisch, frei oder vergleichsweise wettkampfnah gestaltet werden.
Light Sparring: Sparring mit bewusst reduzierter Schlaghärte, bei dem vor allem Technik, Timing und taktisches Lernen im Vordergrund stehen.
Schattenboxen / Shadow Boxing: Training ohne Gegner, bei dem Bewegungen, Schläge und Kombinationen gegen einen imaginären Gegner ausgeführt werden.
Pratzentraining / Pad Work: Schlagtraining auf gepolsterte Handpratzen, die vom Trainer gehalten werden. Dabei lassen sich Technik, Kombinationen, Timing und Reaktion gezielt trainieren.
Sandsacktraining / Heavy Bag: Training am schweren Boxsack, das unter anderem Schlagtechnik, Kombinationen, Schlagkraft und Ausdauer schult.
Intervalltraining: Training mit abwechselnden intensiven Belastungs- und Erholungsphasen, das die konditionellen Anforderungen eines Boxkampfs nachbilden kann.
Techniktraining: Das gezielte Üben sauberer boxerischer Bewegungsabläufe, von Grundstellung und Beinarbeit bis zu Schlägen, Kombinationen und Verteidigung.
Bandagen: Stoffbinden, die unter den Boxhandschuhen getragen werden und Handgelenke, Knöchel sowie weitere Strukturen der Hand stabilisieren und schützen.
Boxhandschuhe: Gepolsterte Handschuhe, die Hände und Handgelenke schützen und die Kraft eines Treffers auf eine größere Fläche verteilen.
Wettkampfhandschuhe: Speziell für offizielle Kämpfe zugelassene Boxhandschuhe, deren Gewicht und Ausführung durch die jeweiligen Wettkampfregeln festgelegt werden.
Pratzen: Gepolsterte Zielflächen, die der Trainer an den Händen trägt und für Schlag-, Kombinations- und Reaktionstraining einsetzt.
Speedball / Punchingball: Ein kleiner, beweglicher Ball, mit dem vor allem Schnelligkeit, Rhythmus, Koordination und Schulterausdauer trainiert werden.
Doppelendball: Ein zwischen Boden und Decke elastisch gespannter Ball, der besonders Timing, Zielgenauigkeit und Reaktionsfähigkeit fordert.
Kopfschutz: Ein gepolsterter Schutz für Kopf und Gesicht, der vor allem im Training und abhängig von den Wettkampfregeln auch bei bestimmten Boxwettbewerben getragen wird.
Mundschutz / Zahnschutz: Eine an den Mund angepasste Schutzschiene, die insbesondere Zähne, Lippen und Kiefer bei Treffern schützen soll.
Tiefschutz: Schutzkleidung für den Unterleib, die Boxer vor versehentlichen oder regelwidrigen Tiefschlägen schützt.
Boxschuhe: Leichte Sportschuhe mit dünner Sohle, die sicheren Halt ermöglichen und gleichzeitig schnelle, bewegliche Beinarbeit im Ring unterstützen.
Mit KI zusammenfassen:









