"Wenn es irgendetwas gibt, was man nicht über Sie wissen sollte, dann sollten Sie es vielleicht gar nicht erst tun. " (Eric Schmidt)

Diese Aussage von Eric Schmidt, dem ehemaligen Chef von Google, sollte uns allen zeigen, wie wichtig es ist seine persönlichen Daten im Netz zu schützen.

Mit den Dingen, die man erst gar nicht tun sollte, ist hier das Blockieren von Adware und Cookies gemeint, die unser Verhalten aufzeichnen, um uns dann in einer Statistik zu verorten. Dadurch wird dann unser Surfen im Internet zu bestimmten Seiten geleitet, um uns die passenden Produkte zu verkaufen.

Du hast gerade einem Freund oder einer Freundin eine Mail von Deinem Google-Konto aus gesendet, dass Du Dir einen neuen Rasenmäher kaufen möchtest und tadaa, keine 10 Minuten später kriegst Du nur noch Rasenmäher-Werbung angezeigt. Obwohl Du nicht einmal danach gesucht hast.

  • Du hast eine Mail von einer Freundin bekommen, die Dir von ihren Problemen im Ausland berichtet und Dich um Geld bittet?
  • Auf Deinem Konto erscheinen unbekannte Zahlungsaktivitäten, die Du nicht getätigt hast?
  • Du hast von Leuten gehört, denen wegen eines Facebook-Status gekündigt wurde?
  • Du hast gehört, dass Pädophile ihr Unwesen im Netz über Chats und Foren treiben?

Das sind sehr unangenehmen Situationen, die die Frage nach der Sicherheit der persönlichen Daten im Netz aufwirft

An einem Wettbewerb teilnehmen, eine Treuekarte benutzen, ein Online-Formular ausfüllen oder etwas auf sozialen Netzwerken posten; jedes Mal werden Daten an Organismen übertragen. Dank der Datenschutz-Grundverordnung hast Du als User besondere Rechte, die Du auch in den meisten Fällen anwenden kannst.

Superprof gibt Dir einen kleinen Nachhilfekurs zu Datensicherheit im Netz.

Warum man seine persönlichen Daten schützen sollte

Das Recht auf Vergessen wird sehr oft angesprochen, wenn es eigentlich schon zu spät ist… Der Verlust oder die Weiterleitung von Daten, selbst wenn es irgendwann freiwillig war, wird im Nachhinein oft bereut.

Hier einige Hinweise, die Du beachten solltest:

  1. Die berufliche e-Reputation

Im Internet zu surfen kann unerwartete Konsequenzen haben, an die man niemals gedacht hätte, als man sich seinen Internetanbieter ausgesucht hat.

Manche Seiten veröffentlichen Daten von Dir, die ein verzerrtes, meist falsches Bild von Dir erzeugen.

Auf den sozialen Netzwerken sieht man, wie Personen freiwillig ihre Daten, Bilder, Gewohnheiten offenlegen. Diese Daten werden dann unrechtmäßig weitergegeben und dienen meist zu Werbezwecken.

Die betroffenen Personen machen es den „Spionen“ oft leicht, indem sie ihr komplettes Leben offenlegen. Das kann allerdings bittere Konsequenzen haben, wie beispielsweise eine Kündigung des Jobs.

Headhunter haben die Angewohnheit inkognito zu spionieren und sind auf der Suche nach der kleinsten Schwachstelle: Selbst mit einem Spitznahmen ist es nicht einfach anonym im Internet zu sein. Die alten Geschichten von Facebook kann man leicht noch einmal wiederfinden.

  1. Seine Ehre retten

Die Offenlegung sensibler, wenn nicht sogar intimer Daten kann mit der Zeit unerträglich werden.

Ein erzwungenes Coming-out, eine öffentliche Denunzierung, eine Verwechslung, die Aufdeckung eines Doppellebens vor Familie und Kollegen…

Manche Dinge können Deine engen Freunde wissen, aber es sollte nicht so sein, dass man alles, was Du machst bei Google herausfinden kann.

Eine bösartige Absicht der Familie, der Bekannten oder der Presse kann schrecklich enden: Der Betroffene kann darunter so leider, dass es schwerwiegende Folgen nach sich ziehen kann.

Hierbei muss man ebenso wie bei Reality-Shows sehr vorsichtig sein.

Es gibt auch extreme Fälle der Ransomware, das heißt Erpressung. Das ist die Spitze der Cyberkriminalität und wird laut Berichten immer häufiger eingesetzt.

  1. Die körperliche Unversehrtheit garantieren

Die Besitztümer von Usern können gefährdet sein, zum Beispiel im Fall von Phishing oder dem Klau von Bankdaten: Deine Konten im Internet können gehackt werden.

Das gilt ebenso für die Gesundheit der User: Es gibt viele Betrüger im Netz und ein Date mit einer Internetbekanntschaft kann auch schiefgehen. Ganz zu schweigen von den Internet Trollen, die in Foren auf der Suche nach neuen Opfern sind.

Immer mehr Einbrecher werden zu Cyberkriminellen, die sich bei Google Maps ihre zukünftigen Einbruchsobjekte genauer betrachten.

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Die Sicherheit im Netz, um seine persönlichen Daten zu schützen: technische Hilfsmittel

  1. Kampf gegen Spitzel

Die Anonymität im Netz ist quasi unmöglich, da die IP-Adresse so viele digitale Spuren hinterlässt. Dieser Daten werden dann gesammelt und für Werbezwecke weiterverwendet.

Wenn man alle diese Adware-Programme blockiert, die den Browser langsamer machen, kann man anonym bleiben und sicherer im Netz unterwegs sein.

Der Werbeblocker Ghostery ist in diesem Zusammenhang sehr interessant. Er funktioniert vor allem gut mit dem Internetbrowser Mozilla Firefox.

DuckDuckGo ist sehr beliebt bei Usern von Linux/GNU und garantiert die Vertraulichkeit der Daten und anonymes Surfen.

Wohin gehen meine Daten?
Daten sind das Wertvollste in der digitalen Welt. | Quelle: Pixabay
  1. Anti-Malware-Programme

Du solltest Deine IP-Adresse regelmäßig erneuern, um die Risiken der Piraterie zu minimieren.

Außerdem solltest Du Deine IP-Adresse verdecken.

Denke daran, dass Deine Verbindung mit dem Internet eine offene Tür ist: Hacker warten nur darauf.

Zusätzlich solltest Du Dir eine gute Firewall und eine gutes Antiviren-Programm zulegen.

  1. Die Wahl des Browsers

Cookies zu akzeptieren führt dazu, dass Dein Browser langsamer wird und Deine Daten werden für Werbezwecke weitergegeben.

Das gleiche gilt für das Speichern von Passwörtern, auch mit Verschlüsselung.

Verhaltensweisen, die Du Dir angewöhnen solltest, um Deine persönlichen Daten zu schützen

  1. Seinen Zugang sichern

Das bedeutet, alles was man verschlüsseln kann auch verschlüsseln sollte: Deine IP, Deine FAI-Schnittstelle, Dein Proxy-Server, Dein Kundenkonto…

Auch die Aktualisierung der Sicherheit des Betriebssystems, des Browsers und des Antivirenprogramms zählt dazu.

Die Passwörter sollten immer unterschiedlich sein und regelmäßig geändert werden. Sie sollten Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen enthalten.

Die doppelte Authentifizierung verstärkt den Schutz noch einmal, indem temporäre Passwörter beispielsweise für Clouds vergeben werden.

Fingerabdruck, Passwort oder Gesichtserkennung
Die Verschlüsselung Deiner Daten ist essentiell. | Quelle: Pixabay
  1. Vorsichtig im Netz bleiben

Illegale Dinge passieren häufig dort, wo Sicherheitslücken bestehen.

Antworte niemals (und öffne erst gar nicht!) auf eine anonyme Mail oder eine Mail, in der Dich ein „Freund“ um einen zweifelhaften Gefallen bittet (zum Beispiel um Geld): das ist Diebstahl Deiner digitalen Identität.

Gib nicht sofort Deine E-Mailadresse überall an, denn sonst könntest Du mit Spam-Mails bombardiert werden.

  1. Sei Dir rechtlicher Risiken bewusst

Es gilt das Recht auf freie Meinungsäußerung laut der europäischen Gesetzgebung. Doch auch dort gibt es Grenzen.

Daten im Zusammenhang mit sensiblen Themen können über lange Zeit gespeichert werden. Also pass auf, was Du schreibst, selbst wenn Du in dem Moment sauer bist!

  1. Daten speichern

Um Deine Daten außerhalb des Internets zu speichern solltest Du regelmäßig ein Backup erstellen. Am besten speicherst Du Deine Daten auch auf einer externen Festplatte noch einmal ab, damit im Falle eines Programmfehlers nicht alles verloren geht.

  1. Surfen im eigenen Netz

Das WLAN im Café nebenan ist natürlich sehr praktisch, aber auch sehr ungeschützt.

Entschuldigung, haben Sie hier WLAN?
Sei vorsichtig, wenn du in offenen Netzwerken surfst. | Quelle: Unsplash

Ein VPN-Client verbessert den Schutz Deiner Daten: Es ist schwieriger für andere an Deine Daten zu kommen.

Abschließend kann man sagen: Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht!

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Alice