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Chrome, Firefox, Safari, Opera und Internet Explorer

Von Alice, veröffentlicht am 28/04/2019 Blog > Nachhilfe > Informatik > Chrome, Firefox, Safari und Co.: Alles, was du über die Welt der Internetbrowser wissen solltest!

Kenn ihr das? Ihr seid im Urlaub oder in der Bahn und ihr habt kein Internet?

Für viele ist das eine Katastrophe und sie fühlen sich sofort abgeschnitten von der Außenwelt.

Etwa 95% der 18-24-jährigen sind jeden Tag im Internet und 55% surfen über ihr Smartphone.

Jeder benutzt das World Wide Web, egal für welche Art von Recherche.

Aber eine Internetbox und ein Mikrochip reichen nicht aus, um im Internet zu surfen.

Wir wollen Euch die Welt der Browser näherbringen, damit Ihr sie besser versteht und besser nutzen könnt.

Was ist ein Browser?

Eine der ersten Dinge, die Du in einem Informatikkurs online lernst!

Damit Du im Internet surfen kannst, brauchst Du zusätzlich eine Software, welche die Sprachen HTML (XHTML), PHP und JavaScript oder Flash lesen kann.

Du musst etwas recherchieren? Welchen Browser benutzt Du am liebsten? | Quelle: Pixabay

Nur so kannst Du die Internetseiten komplett mit den graphischen Darstellungen angezeigt bekommen.

Laut Definition ist ein ein Browser eine graphische Oberfläche, welche dem User Daten (Texte, Bilder, Videos, Töne) präsentiert.

Die Geschichte der Browser

Welcher war der erste Browser?

Den ersten Browser gab es 1990: das WorldWideWeb von Tim Berners-Lee, dem Erfinder des Webs.

Man musste allerdings bis 1993 auf NCSA Mosaic warten, bis das Anzeigen von Formularen und Bildern funktionierte. Marc Andreesen, ein Student der Universität in Illinois hat Mosaic entwickelt: der erste öffentliche Browser.

Die erste Version war auf Unix verfügbar und daraufhin konnte man den Browser auch über Windows und Mac benutzen.

Das ist übrigens der erste Browser, der die Dateiendung IMG benutzt hat und damit Bilder anzeigen konnte. Heutzutage erscheint uns das uninteressant, aber zur damaligen Zeit war es eine wahre Revolution.

Netscape und seine schnelle Verdrängung durch den Internet Explorer

1994 hat Marc Andreesen uns einen neuen Browser vorgestellt: Netscape. Er hat Mosaic zwar überholt, konnte sich allerdings nicht lange halten.

1995 bringt Microsoft seinen eigenen Browser den Internet Explorer raus. Dieser wird zum größten Konkurrenten von Netscape.

Auch wenn der Browser heutzutage als veraltet gilt, so war er früher auf dem neuesten Stand der Technik.

Er war der meistgenutzte Internetbrowser bis in die 2000er Jahre hinein, vor allem, weil er auf allen Windows-Computern bereits vorinstalliert war und dies die meistgenutzten PCs in Unternehmen waren.

Ein Leben ohne Internet ist heutzutage nicht mehr vorstellbar. | Quelle: Pixabay

Firefox: würdiger Nachfolger von Mosaic

Im Jahre 2004 hieß der Browser erst Phoenix, dann Firebird und dann Firefox.

Dank seiner Sicherheit, den nützlichen Funktionen und seiner Flexibilität war Firefox sehr erfolgreich. So übernimmt er einen Teil des Marktes vom Internet Explorer.

Der Gigant Google Chrome

In den 2010er Jahren erscheint Google Chrome und verdrängt den Internet Explorer. Er wird zum meistgenutzten Browser weltweit, denn seine Leistung, seine automatische Aktualisierung und seine Komptabilität auf allen Plattformen ist unschlagbar.

Was sind die wichtigsten Browser?

Der Computer ist mit seinem Mikroprozessor und seiner angenehmen Bedienung der König des digitalen Zeitalters.

Er war lange Zeit das wichtigste Thema aller Entwickler, da er ein revolutionäres, wenn nicht sogar unverzichtbares Arbeitsmittel ist.

Heutzutage gibt es drei große Betriebssysteme, die sich den Computermarkt teilen. Hier sind sie nach Wichtigkeit geordnet:

  1. Windows, der multinationale Konzern von Bill Gates, mit Windows 93, 95, 98, 200, XP, Vista, 7, 8, 9, 10… Der Gigant der Informatik hat bereits früh die Herzen der Unternehmer und Gamer erobert.
  2. Mac OS, die stark geschützte Erfindung von Apple, unter der Feder von Steve Jobs, vom Classic X über 0.0 bis 10.12.6. Die Marke des angebissenen Apfels hat sowohl ein innovatives Design als auch ein einzigartiges Marketing.
  3. Linux oder Ubuntu (GNU), im Aufschwung, da kostenlos erhältlich (open-source), sehr beliebt bei Informatikern und Freiheitsliebenden, erschienen 2004 und wurde seitdem stetig verbessert.

Innerhalb dieser drei Systeme liefern sich unzählige Browser einen Konkurrenzkampf.

Hier sind die fünf wichtigsten Browser:

Google Chrome

Im Februar 2018 hatte Google Chrome einen Marktanteil von 57,5%. Mehr als die Hälfte aller Surfer weltweit nutzten also diesen Browser.

Der Browser Google Chrome verdankt seine Existenz Chromium, was vor allem auf Windows, Mac und Linux funktioniert.

Der Informatiker Daniel Gazman ist besorgt über den Machtzuwachs von Google als Monopol. Es gibt viel Kritik bezüglich der Sicherheit dieses Browsers.

Matthias Gartner, der Sprecher des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt Usern vorsichtig zu sein und Google Chrome nur manchmal zu nutzen.

Safari

Safari steht auf Platz zwei mit einem Marktanteil von 14,4%. Weniger als einer von fünf Usern nutzt diesen Browser, davon am häufigsten auf Mac.

Steve Jobs wollte, dass dieser Browser Freedom heißt, um zu zeigen, dass Apple sich von dem Browser von Microsoft distanziert, dem Internet Explorer.

Was viele nicht wissen, Safari kann man auch auf Windows-Geräten laden.

Einige schwören auf diesen Browser, andere wiederum mögen ihn gar nicht.

Mozilla Firefox

Dieser Browser hat noch einen Marktanteil von 5,5%. Er hat den Vorteil, dass er sehr vielseitig ist. Man kann sich den Browser individuell gestalten.

Wir empfehlen diesen Browser unter anderem auch, weil er ein Open-Source-Browser ist, der frei und kostenlos erhältlich ist. Er wurde von Freiwilligen entwickelt und geht im Gegensatz zu Google Chrome sehr respektvoll mit den persönlichen Daten seiner User um.

Du möchtest andere gute Gründe für Mozilla Firefox haben?

  • Er ist schneller als Google Chrome: Er beansprucht weniger Ressourcen Deines Computers. Perfekt, wenn Du jemand bist, der gerne mehrere Fenster gleichzeitig öffnet.
  • Sein Design hat sich sehr verbessert über die Jahre: Du kannst Deine Empfangsseite ganz individuell gestalten.
  • Du kannst ihn mit einem Android-Gerät benutzen und die mobile Version funktioniert sehr gut.
  • Er ist nicht Ziel von Cyberattacken.

Surfen mit dem Tablet Ob mit dem Computer, dem Smartphone oder dem Tablet – Du brauchst einen Browser zum Surfen. | Quelle: Visualhunt

Internet Explorer und Edge

Mit 5,1% Marktanteil hat Microsoft einen schweren Rückschlag einstecken müssen. Der Internet Explorer hat sehr unter seinem schlechten Ruf gelitten, den es schwer loszuwerden wird. Standards wurden nicht eingehalten und es gab mehrere Sicherheitslücken.

Seit 2015 wird er durch Edge ersetzt. Aber dafür ist es zu spät… Es wird schwierig sein, User zurückzugewinnen. Selbst die französische und deutsche Regierung hat ihren Staatsbürgern davon abgeraten, den Browser zu benutzen.

Opera

Opera hat nur einen Marktanteil von 3,7%. Die Anzahl der Nutzer ist unbedeutend.

Der Browser wurde von einer norwegischen Gesellschaft in den 90er Jahren entwickelt, aber ist sehr unbekannt.

Opera verbraucht auf dem Smartphone weniger mobile Daten, ein Vorteil vor allem im Ausland. Dank der Kompression von Bildern kann man bis zu 90% mobiler Daten sparen.

Also sollten wir alle auf Opera wechseln?

Wie sucht man den besten Browser aus?

Der durchschnittliche User geht in aller erster Linie ins Internet um Inhalte zu suchen oder selbst welche zu kreieren.

Die Frage nach dem besten Browser ist hingegen eine sehr subjektive.

Wähle einen Browser, der kompatibel mit Deinem Betriebssytem ist aus und installiere ihn.

Dann solltest Du ein bisschen im Internet surfen, um Dir einen Eindruck zu verschaffen: bezüglich des Arbeitsspeichers, eines Schadprogramms, eines Plugin Blockers oder eines kostenlosen Antiviren-Programms.

Die Wahl Deines Browsers wird dadurch beeinflusst.

Es gibt keine perfekte Lösung für alle User, vor allen Dingen, weil jeder unterschiedliche Dinge bevorzugt: Videos bei YouTube ansehen, Vivaldi hören, surfen auf unsicheren Webseiten…

Von Deinem Smartphone oder Tablet aus, ist es wieder etwas anderes.

Es gibt ein paar gute Tipps, damit nichts schief geht:

  • Benutze einen Standardbrowser,
  • Deinstalliere alle Malware oder Spyware,
  • Vermeide auf Werbungen zu klicken,
  • Leere Deinen Browser-Cache häufig,
  • Lösche Deinen Suchverlauf regelmäßig,
  • Besorge Dir ein besseres Antiviren-Programm,
  • Installiere nicht irgendwelche zusätzlichen Programme,
  • Achte auf neue Funktionen.

Mit all diesen Tipps solltest Du auf alle Eventualitäten vorbereitet sein. Auch wenn unsere Wahl vielleicht auf Mozilla Firefox fällt, kann Deine Wahl ganz subjektiv je nach Deinen Gewohnheiten im Web sein.

Jetzt kannst Du mal einen neuen Browser ausprobieren und vergleichen, welcher besser ist. Oder aber Du bleibst bei Deinem alten Browser, wenn Du keine Lust hast, Dich umzugewöhnen.

Welcher ist der beste Browser?

Am besten sind die Browser, der eine einfache, schnelle und sichere Benutzeroberfläche bieten.

Also welchen hast Du für Dein Smartphone, Tablet oder Computer ausgesucht?

Was ist ein Cookie?

Es ist ein leckerer Keks, aber es ist auch ein kleiner Speicher, der auf Deiner Festplatte installiert ist, ohne, dass Du es weißt.

Cookie ist nicht gleich Cookie. Achtung, Verwechslungsgefahr! | Quelle: Pexels

Es speichert alle wichtigen Informationen, um sie später zu verwenden.

Nicht alle Cookies sind böse, die meisten werden dazu genutzt, personalisierte Werbung zu schalten.

Nicht alle sind böse: Die meisten dienen gezielter Werbemaßnahmen.

Was ist ein Betriebssystem?

Ein Betriebssystem besteht aus mehreren Programmen, die den Computer zum Laufen bringen und von einem User bedient werden können. Windows, MacOS und Linux sind Betriebssysteme.

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