Um die koreanische Lebensweise zu verstehen und den anfänglichen Kulturschock in Korea zu überwinden, ist es wichtig, den Hintergrund und die Geschichte der Koreaner zu verstehen. Verschiedene Aspekte der koreanischen Geschichte haben die charakteristischen Eigenschaften der modernen Koreaner gebildet.

Welche das sind und wie sie sich auf die koreanische Kultur und Mentalität auswirken - das sehen wir uns jetzt genauer an!

Eine junge asiatische Frau in modernen Klamotten sitzt in der Hocke auf einem Steg und blickt lächelnd durch eine Kamera, im Hintergrund Wasser. Moderne Koreaner haben ein Gespür für Trends. | Unsplash
Koreaner gehören zu den fortschrittlichsten Völkern der Welt - und halten gleichzeitig an vielen alten Bräuchen fest. | Unsplash
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Und los geht's

Korea früher und heute

Ethnisch stammen die Koreaner von mehreren mongolischen Stammesgruppen ab, die aus dem heutigen Sibirien und der Mandschurei eingewandert sind, auf der Suche nach wärmeren Gefilden.

Die einzigartige koreanische Sprache, die keinerlei Ähnlichkeit mit dem Chinesischen hat, ist eines der frühesten Faktoren, die zur nationalen Einheit und Individualität des koreanischen Volkes beigetragen haben.

In ihrer langen Geschichte haben die Koreaner nie ihre Nachbarländer überfallen. Sie strebten nicht nach einem Imperium oder kolonisierten andere Länder. Das koreanische Volk hat sich immer an der Schönheit seines Landes erfreut.

Eines unter vielen koreanischen Sprichwörtern, das die Mentalität der Koreaner widerspiegelt, lautet: "Ein irdisches Dungfeld ist den Wundern der Unterwelt vorzuziehen" - mit anderen Worten: Koreaner bevorzugen das gegenwärtige Leben einem imaginären Himmel. In der koreanischen Literatur gibt es viele Geschichten, die dieses Denken widerspiegeln. Typischerweise steigt eine schöne Dame auf der Suche nach einem erfüllteren Leben auf der Erde vom Himmel herab, heiratet unweigerlich einen Menschen, wird Mutter und erfüllt schließlich die Aufgaben, die von jeder verheirateten koreanischen Frau erwartet werden. Dann kehrt sie in ihr Zuhause im Himmel zurück. Normalerweise gibt es keinen Hinweis darauf, was nach der Abreise aus ihr wird. In der koreanischen Literatur finden wir keine Beschreibungen von Himmel und Hölle, die denen der westlichen Literatur auch nur entfernt ähneln.

Die koreanische Gesellschaft war einst sehr streng nach fast unausweichlichen sozialen Klassengrenzen getrennt. Moderne Südkoreaner stehen heute vergleichsweise wesentlich besser da und sind in ihrer Weltanschauung individualistischer. Kernfamilien statt Großfamilien sind zur Norm geworden, und die Geburtenraten gehören zu den niedrigsten der Welt.

Dennoch bleiben starke Merkmale von Koreas besonderer Identität erhalten: Überreste der konfuzianischen Vergangenheit koexistieren neben „importierten“ spirituellen Überzeugungen und die koreanische Gesellschaft zeichnet sich nach wie vor durch starke Hierarchien, eine auffallende Hingabe an Wettbewerb und materiellen Erfolg sowie der Bewahrung des "Gesichts" aus.

Entdecke koreanische Bräuche der Höflichkeit.

Ein junger koreanischer Mann steht in einemmodernen Gebäude am Fusse eines Ganges aus Holz, der spiralförmig nach oben führt. Die koreanische Mentalität muss stressresistent sein.
Junge Koreaner sind oft einem großen gesellschaftlichen Druck ausgesetzt. | Quelle: Unsplash

Die wichtigsten Glaubenssysteme

Konfuzianismus

Die Staatsreligion der Joseon-Dynastie, der Konfuzianismus (유교), lebt als eine Art ethisches Fundament in den Köpfen der meisten Koreaner weiter. Der chinesische Philosoph Konfuzius (552–479 v. Chr.) forderte, dass denjenigen in Autoritätspositionen besonderer Respekt entgegengebracht wird. Konfuzius eröffnete als erster Lehrer eine Schule für alle Schüler allein aufgrund ihrer Lernbereitschaft.

Als der Konfuzianismus nach Korea sickerte, entwickelte er sich zum Neokonfuzianismus, der die ursprünglichen ethischen und politischen Ideen des Weisen mit der quasi-religiösen Praxis der Ahnenverehrung und der Idee des ältesten Mannes als spirituelles Oberhaupt der Familie verband. Die konfuzianische Denkweise prägt weiterhin das koreanische Paradigma. Einige der wichtigsten Prinzipien und Praktiken:

  • Öffentliche, symbolische Gehorsams- und Respektsbekundungen gegenüber Senioren – Eltern, Lehrern, dem Chef, älteren Geschwistern – sind von entscheidender Bedeutung. Alles auf Erden ist in eine rigide Hierarchie geordnet. Vergesse nie, wer älter und wer jünger ist. Senioren können Gehorsam erwarten, aber Ältere haben auch Pflichten. Ältere Geschwister helfen jüngeren Geschwistern, die Studiengebühren zu zahlen, das koreanische Mittagessen zahlt immer der Chef etc.
  • Bildung ist das Kennzeichen eines zivilisierten Menschen. Ein Abiturient schämt sich, auch wenn er ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut hat, dass er nicht studiert hat.
  • Die offensichtliche Darstellung des eigenen sozialen Status ist von größter Bedeutung, privat und beruflich. Jede Aktion spiegelt die Familie, das Unternehmen oder gleich das ganze Land wider.
  • Familien sind wichtiger als Einzelpersonen. Der Lebenszweck eines jeden ist es, den Ruf und das Vermögen der Familie zu vermehren. Niemand sollte gegen den Willen der Eltern einen Beruf wählen oder jemanden heiraten – eine schlechte Wahl kann den Familienruin zur Folge haben.

Koreanische Rezepte kannst du hier in deiner Küche ausprobieren.

Buddhismus

Als der Buddhismus erstmals während der Koguryo-Dynastie im Jahr 370 n. Chr. eingeführt wurde, koexistierte er mit dem Schamanismus. Viele buddhistische Tempel haben auf ihrem Gelände eine Samseong-gak (Drei-Geist-Halle), die schamanistische Gottheiten wie den Berggott beherbergt. Der Buddhisten wurden während der Joseon-Zeit verfolgt, ihre Tempel wurden nur in abgelegenen Bergregionen geduldet. Die Religion erlitt nach dem Zweiten Weltkrieg einen weiteren starken Rückgang, als die Koreaner eher weltliche Ziele verfolgten. Aber Südkoreas Erfolg als entwickelte Nation, gepaart mit einem wachsenden Interesse an spirituellen Werten, förderte eine buddhistische Wiederbelebung. Tempelbesuche haben zugenommen und große Geldsummen flossen in den Wiederaufbau alter Tempel. 2015 gaben 7,7 Millionen Koreaner (15% der Bevölkerung) an, Buddhisten zu sein.

Christentum

Koreas erster Kontakt mit dem Christentum fand im späten 18. Jahrhundert statt. Er kam über die Jesuiten vom chinesischen Kaiserhof, als 1784 in Peking ein koreanischer Aristokrat getauft wurde. Der katholische Glaube hielt Einzug und verbreitete sich so schnell, dass er von der koreanischen Regierung als Bedrohung wahrgenommen und energisch unterdrückt wurde. Das Christentum bekam in den 1880er Jahren eine zweite Chance mit der Ankunft amerikanischer protestantischer Missionare, die Schulen und Krankenhäuser gründeten und viele Anhänger gewannen. Heute behaupten etwa 13,5 Millionen Koreaner (26% der Bevölkerung) einer christlichen Kirche anzugehören.

Schamanismus

Historisch hat der Schamanismus die koreanische Spiritualität beeinflusst. Er ist natürlich keine Religion, aber er beinhaltet die Kommunikation mit Geistern durch Vermittler, die als "Mudang" (weibliche Schamaninnen) bekannt sind. Obwohl heute nicht weit verbreitet, werden schamanistische Zeremonien abgehalten, um Krankheiten zu heilen, finanzielle Probleme abzuwehren oder ein verstorbenes Familienmitglied sicher in die Geistige Welt zu führen. Der Mudang tanzt sich in einen Trance-Zustand, der es ihr ermöglicht, mit den Geistern zu kommunizieren. Der Frust der Toten kann die Lebenden plagen und allerlei Unglück verursachen, daher muss ihr Geist besänftigt werden. Für Schamanisten beendet der Tod keine menschlichen Beziehungen. Sie nimmt einfach eine andere Form an. 

Strassenszene in Seoul. Menschen spazieren in einer Einkaufsstrasse unter Schildern mit koreanischen Schriftzeichen. Koreas Mentalität ist eine Mischung aus Tradition und Moderne.
Seoul ist eine pulsierende, moderne Stadt, in der man sich behaupten muss. | Unsplash

Das Leben als Wettbewerb

Obwohl die jungen Generationen sich zunehmend dagegen sträuben, befinden sich viele Koreaner in einem ständigen Stresszustand und suchen nach Wegen, ihm durch allerlei Elixiere zu entkommen. Ein Großteil dieses Stresses kommt von der Art und Weise, wie sich das koreanische Leben manifestiert: Von der Arbeitswelt bis zum Mathematikunterricht in der Grundschule ist alles ein einziger grosser Wettbewerb.

Das Bildungssystem des Landes ist extrem kompetitiv. Um an einer der besten koreanischen Universitäten zu studieren, durchlaufen Gymnasiasten eine anstrengende Prüfungsphase und verbringen 14 Stunden am Tag oder mehr damit, Unmengen von Daten für den jährlichen College-Aufnahmetest auswendig zu lernen. Um in der Schule konkurrenzfähig zu sein, werden enorme Geldbeträge in die private Bildung investiert. Infolgedessen verschärft die Hochschulbildung soziale Spaltungen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, erstreckt sich der koreanische Fanatismus auch auf die Gesundheit. Fitness ist wichtig. Tausende von gesunden Lebensmitteln und Getränken gehen täglich über die Ladentheken. Fast jedes Lebensmittel behauptet, ein „Wellness-Produkt“ oder ein "Energie-Booster" zu sein – „gut fürs Durchhaltevermögen“ ist die lokale Redewendung.

Diese Haltung spiegelt sich auch in einigen koreanischen Filmen und Serien wieder.

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Junge Menschen in Korea

Obwohl jüngere Menschen in Korea heute mehr Freiheit genießen als frühere Generationen, sind sie im Vergleich zu ihren westlichen Counterparts immer noch sehr eingeschränkt. Ihre Ausbildung und ihr späterer Berufsweg werden durch ihre Punktzahl bei der standardisierten Hochschulaufnahmeprüfung und durch das Vermögen ihrer Eltern bestimmt. Viele junge Koreaner leben noch bis weit über 30 bei ihren Eltern und müssen sich dabei an die Doktrin „Mein Haus, meine Regeln“ halten. In der Schule oder am Arbeitsplatz müssen sie die Richtlinien ihrer Lehrer, Professoren oder Vorgesetzten befolgen, zu Hause die der Eltern. Das lässt dem Individuum nur sehr wenig eigene Kontrolle.

In Kulturen mit mehr individueller Unabhängigkeit und flacheren Hierarchien kann es schwierig sein, sich einen solchen Lebensstil vorzustellen, in dem man nur einen Bruchteil seines täglichen Lebens selbst bestimmt.

Zwei Frauen in traditionellen Kleidern gehen nebeneinander, im Hintergrund Bäume und in der Ferne ein Berg. Die koreanische Mentalität kommt in alten Traditionen zum Ausdruck.
Zu besonderen Anlässen wird traditionelle Kleidung getragen. | Unsplash

Das Gesicht ("Chaemyoun") bewahren

Das Konzept des Gesichts (in Korea als "Chaemyoun" bekannt) spielt eine zentrale Rolle im koreanischen Verhalten und Denken. Das "Gesicht" zeigt in den meisten asiatischen Kulturen den Ruf, den Einfluss, die Würde und die Ehre einer Person an. In Südkorea wird "Chaemyoun" ebenfalls sehr ernst genommen. Das Konzept gewann im 20. Jahrhundert neue Bedeutung, als die Menschen lernen mussten, ihre Wut und Frustration unter einer stoischen Maske zu verbergen. Obwohl auch heute noch große Anstrengungen unternommen werden, um seine wahren Gefühle zu verschleiern, sind viele moderne Koreaner weniger besorgt darüber, völlig stoisch zu erscheinen. "Chaemyoun" bedeutet heute eher das Erscheinungsbild, das Menschen in Bezug auf ihren Status und ihre Rolle, die sie insbesondere in der Familie, der Gesellschaft und in ihrem Job präsentieren möchten. Wichtig ist dabei auch der finanzielle und akademische Status. Gesichtsverlust bedeutet eine "schändliche“ Situation wie Scheidung, Arbeitslosigkeit, Armut, schlechte Noten etc. Einer Person Komplimente zu machen, ihr Respekt zu zeigen oder etwas zu tun, um ihr Selbstwertgefühl zu steigern, gibt ihr ein Gesicht. Menschen können also ihr Gesicht verlieren, ihr Gesicht wahren oder wieder aufbauen. Daher handeln Menschen in Korea normalerweise immer ganz bewusst, um die Art und Weise, wie sie von aussen gesehen werden, zu schützen.

Zeitgenössische und traditionelle Kultur

Angetrieben von der neuesten Technologie und sich schnell entwickelnden Trends, kann einem Korea leicht wie eines der fortschrittlichsten Länder der Welt erscheinen. Der Alltag wird über das Smartphone gesteuert. In PC-Bangs (Computerspielräumen) spielen Millionen eingefleischter Fans Online-Computerspiele. Auch die Mode ist international und aktuell. Es ist jedoch nicht ungewöhnlich, dass einige Menschen "Hanbok" tragen, die traditionelle Kleidung, die dem konfuzianischen Prinzip der schnörkellosen Bescheidenheit folgt. Frauen tragen eine locker sitzende kurze Bluse mit langen Ärmeln und einen voluminösen langen Rock, während Männer eine Jacke und eine weite Hose tragen.

Heute wird Hanbok hauptsächlich bei Hochzeiten oder besonderen Anlässen getragen, und selbst dann kann es eine bequemere "aktualisierte" Version sein. Alltäglicher Hanbok ist preiswert, aber formelle Varianten, die aus bunter Seide und aufwendig bestickt sind, sind kleine Wunder und kosten ein Vermögen.

Erfahre mehr über koreanische Kunst und traditionelle koreanische Musik und das koreanische Weltphänomen K-Pop und Idols!

Multikulturalismus

Korea ist eine monokulturelle Gesellschaft. Im Jahr 2016 machten Ausländer lediglich 2 Millionen oder 3,9 % der Bevölkerung aus. Du kannst also damit rechnen, gerade in ländlicheren Teilen des Landes in der Öffentlichkeit angestarrt zu werden. Jüngere Menschen sind an Ausländer gewöhnt, Menschen älterer Generationen starren oft unverfroren - besonders, wenn Du Locken, hellblonde oder gar rote Haare hast!

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Bertine

Ich bin studierte Ethnologin und Politikwissenschaftlerin, schreibe leidenschaftlich gerne und interessiere mich besonders für Sprachen, fremde Kulturen, Geschichte und Handwerk.