In Deutschland zählt das Medizinstudium zu den beliebtesten Studiengängen mit jährlich etwa 40.000 Abiturienten, die sich auf einen der begehrten Plätze an einer Universität bewerben. An die 40 Universitäten bieten in Deutschland ein Medizinstudium an. Auf die Bewerber wartet ein hartes, sehr lernintensives Studium, das etwa 6 Jahre dauert.

Um einen Platz für das Studium der Humanmedizin zu ergattern, muss man nicht nur sehr eine sehr gute Abiturnote mitbringen, sondern einige andere Voraussetzungen erfüllen. Formale Voraussetzungen spielen eine große Rolle, ebenso wie fachliche und persönliche Eignung. 

Bevor du deine Bewerbung für ein Studium an einer deutschen Hochschule abschickst, solltest du klären, ob du wirklich alle Voraussetzungen für ein Studium der Humanmedizin erfüllst. Denn nur so steht deinem Wunschstudienplatz nichts mehr im Weg.

In diesem Artikel klären wir alle notwendigen formalen und fachlichen Voraussetzungen für ein Studium der Medizin in Deutschland. So gelingt es dir, eine erfolgreiche Bewerbung zum Medizinstudium einzureichen.

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Diese formalen Voraussetzungen gibt es

Eine grundlegende Voraussetzung für einen Studienplatz in Medizin ist die Hochschulzugangsberechtigung. In Deutschland ist es generell nicht möglich, ohne Abitur Medizin zu studieren. Es braucht also die allgemeine Hochschulreife, die mit dem Abi erreicht wird.

Für Medizin reicht es allerdings leider nicht, einfach nur das Abitur in der Tasche zu haben. Vielmehr braucht es einen wirklich guten Notendurchschnitt, um einen Platz an einer Hochschule un Deutschland zu bekommen.

Dies liegt an der hohen Bewerberzahl bei einer gleichzeitig begrenzten Anzahl an Studienplätzen. Für Humanmedizin, aber auch Zahn- und Tiermedizin sind die Studienplätze daher bundesweit an allen Hochschulen zulassungsbeschränkt. Der Zugang zu den begehrten Plätzen wird über den Numerus Clausus, kurz NC, geregelt. 

Da die Studienplätze so begehrt sind, wurde der Numerus Clausus, also die Zulassungsbeschränkung bundesweit auf 1,0 gesetzt. Nur zwei Bundesländer, nämlich Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben einen höheren NC und auch hier liegt er mit 1,1 und 1,2 immer noch im sehr sehr guten Bereich.

Mehrere Menschen stehen in einem OP-Saal am Tisch.
Medizinstudienplätze sind sehr beliebt. |Quelle: Piron Guillaume via Unsplash

Unter bestimmten Voraussetzungen ist es in Deutschland allerdings möglich, ohne Abitur zu studieren. An den Universitäten finden sich aktuell etwa 1.000 Medizinstudenten und Studentinnen ohne Abitur. Die Zulassung zu einem solchen Platz erfolgt nach abgeschlossener Ausbildung im medizinischen Bereich. 

Wenn du also beispielsweise eine Ausbildung in der Altenpflege, zur Arzthelferin oder zum medizinischen Fachangestellten in der Tasche hast, dann kannst du dich mit der Note des Berufsabschlusszeugnisses auf einen Medizin Studienplatz an den Hochschulen in Deutschland bewerben. 

Nach Abschluss des Studiums kannst du dich für eine Fachrichtung in der Medizin entscheiden. 

Ohne NC Medizin studieren

Auch wer keinen 1,0 Durchschnitt im Abitur hat und trotzdem Medizin studieren möchte, hat einige Möglichkeiten. Denn viele Universitäten in Deutschland haben nicht nur den NC als alleiniges Vergabekriterium. Auch abgeschlossene Berufsausbildungen, Berufserfahrung oder bestandene Eignungstest können einen Studienplatz möglich machen. 

Über die sogenannten Wartesemester kann man mit etwas Geduld einen Platz für das Studium ergattern. Wartesemester bedeuten, dass man mehrere Jahre auf einen Studienplatz wartet, wobei sich die Wartezeit an verschiedenen Aspekten orientiert und daher unterschiedlich lang sein kann. 

Mit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts gelten ab dem Sommersemester 2020 neue Regeln zur Wartezeit, die nun keine Garantie mehr für einen Studienplatz ist. Stattdessen bekommen neben der Abiturnote auch die Auswahlverfahren der Universitäten sowie die neue Eignungsquote mehr Bedeutung. 

Unter die Eignungsquote fällt, ob jemand vor dem Studium eine Ausbildung im medizinischen Bereich absolviert hat oder einen medizinischen Beruf ausübt.

Dabei kommt auch ein Praktikum im medizinischen Bereich gut an. Spätestens vor dem ersten Staatsexamen müssen die Studierenden der Humanmedizin ein dreimonatiges Pflegepraktikum absolvieren. Da die Semesterferien im Medizinstudium meistens vollgepackt sind mit Famulatur und Lernen, bietet es sich an, das Pflegepraktikum bereits vor dem Studium zu machen.

Eine Frau in weißem Kittel steht vor einer anderen Frau.
Eine Ausbildung in der Pflege kann bei der Bewerbung helfen. |Quelle: National Cancer Institute via Unsplash

Auch private Hochschulen oder ein Auslandsstudium sind Möglichkeiten, um NC-frei Medizin zu studieren. In Deutschland gibt es einige private Hochschulen, die ein Medizinstudium zum Wintersemester anbieten. Dies ist allerdings mit Kosten zwischen 5.000 und 12.000 Euro pro Semester verbunden.

Im Ausland bieten ebenfalls viele Universitäten ein Medizinstudium an. In einigen Ländern, wie Bulgarien oder Italien kann man sogar mit dem Fachabi Medizin studieren. Und generell findet man im Ausland niedrigere NC-Werte als in Deutschland. Wichtig ist, sich vorab über eine Anerkennung in Deutschland zu informieren, falls du vor hast, nach dem Studium wieder in Deutschland zu arbeiten. 

Es gibt viele Möglichkeiten, ohne NC Medizin zu studieren.

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Welche fachlichen Voraussetzungen werden benötigt?

Für ein Medizin Studium an einer Universität in Deutschland braucht es nicht nur einen guten Abitur Durchschnitt, sondern auch einige fachliche Voraussetzungen. Ganz vorne stehen dabei gute chemische und biologische Grundkenntnisse und ein Interesse an den Vorgängen im Körper. 

Ein Grundinteresse am Aufbau des menschlichen Körpers, seinen physiologischen Funktionen und den dazu gehörigen biochemischen Abläufen ist für die Humanmedizin unabdingbar. Die medizinische Ausbildung befasst sich mit all diesen Themen, daher solltest du ein Interesse dafür haben.

Wenn du in der Schule gute Noten in Biologie, Chemie und Physik hattest, dann ist das schonmal ein gutes Zeichen und gehört zu den fachlichen Voraussetzungen für das Studium der Medizin.

Die Chancen, einen Platz für das Medizinstudium zu ergattern, steigen, wenn du eine Ausbildung im medizinischen Bereich hast. Dies zeugt von fachlichen Vorkenntnissen, die dir in den ersten Semestern des Studiums der Humanmedizin sehr helfen können.

Persönliche Voraussetzungen für das Studium

Sowohl das Studium an der Universität als auch das Berufsleben als Arzt ist anspruchsvoll. Neben fachlichen Voraussetzungen braucht es also auch ein paar persönliche Eigenschaften, um den medizinischen Werdegang zu gehen. 

Zu den persönlichen Voraussetzungen, die im medizinischen Bereich wichtig sind, gehört eine starke Willenskraft und Selbstdisziplin. Medizin zu studieren bedeutet, Unmengen an Lernstoff innerhalb kurzer Zeit zu lernen und sich dazu auch noch selber zu motivieren.  Ohne die persönliche Motivation, Arzt oder Ärztin zu werden, wird es im Studium schwer. 

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Die Arbeit in der Medizin ist sehr anspruchsvoll. |Quelle: Accuray via Unsplash

Der Lernstoff innerhalb der Semester, aber auch die Prüfung am Ende in Form der Staatsexamina erfordern enorm viel Arbeit. Und auch das Berufsleben ist anspruchsvoll und herausfordernd. Eine hohe psychische und physische Belastbarkeit ist enorm wichtig, um die täglichen Herausforderungen des Berufs zu meistern. 

Als Arzt sollte man außerdem eine gewisse Empathie mitbringen, auf Menschen eingehen können und mit stressigen Situationen umgehen können. Der Alltag in den Krankenhäusern und Kliniken ist oftmals hektisch und stressig, sodass man unter Druck arbeiten können sollte. 

Welche alternativen Wege gibt es?

Wir haben es oben bereits erwähnt: es gibt andere Möglichkeiten, an einen Medizinstudienplatz zu kommen, als über die Abiturnote. 

Neben einem Auslandsstudium mit lockereren Zulassungsbeschränkungen in Österreich, Ungarn oder Bulgarien ist auch ein Studium an einer Privathochschule in Deutschland eine Möglichkeit. Beispielsweise bietet die private Universität Witten/Herdecke einen bezahlten Studiengang ohne NC an. 

Eine weitere Möglichkeit für ein Medizinstudium ist ein Studium über die Bundeswehr. Diese verfügt in Deutschland über ein Reservekontingent von 2,2 Prozent der Medizinstudienplätze und kann so eine bestimmte Anzahl an Plätzen an eigene Bewerber vergeben.

Wer sich für ein Studium der Humanmedizin bei der Bundeswehr entscheidet, der verpflichtet sich damit automatisch auf 17 Jahre bei der Bundeswehr. Dennoch ist es eine interessante Alternative. 

Viele Hochschulen legen in ihrem Auswahlverfahren neben dem NC viel Wert auf Eignungstests, die im Voraus die Eignung der Bewerber für das Studium testen. Der bekannteste Eignungstest in Deutschland ist der Test für medizinische Studiengänge, kurz TMS. 

Beim TMS wird fachspezifisches Wissen getestet, also kein auswendig gelerntes Fachwissen. Es geht vielmehr um naturwissenschaftliches Denken, mathematische Fähigkeiten, Merkfähigkeit, Leseverständnis, strukturiertes Arbeiten und Belastung unter Stress. 

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Der TMS braucht viel Vorbereitung. |Quelle: Robina Weermeijer via Unsplash

Der TMS sowie andere Eignungstests sind sehr anspruchsvoll und erfordern eine lange und ausführliche Vorbereitung mit Büchern und Lernmaterial. Aber sie bieten eine Alternative zum NC, auf die man sich vorbereiten kann und eventuell auch ohne einen Abiturschnitt von 1,0 einen Medizinstudienplatz erhalten kann.

Jedes Jahr gibt es noch die Möglichkeit, über das Losverfahren an einen der begehrten Plätze zu kommen. Hier kommt es nicht auf die Note an, das einzige was zählt, ist Glück. Du solltest beachten, dass das Losgefahren nicht über die zentrale Vergabestelle läuft, sondern bei den Universitäten selber.

So läuft das Studium ab

Wenn du einen heißbegehrten Platz für ein Medizinstudium erworben hast, dann kannst du dich auf ein langes und anspruchsvolles Studium einstellen. Abhängig davon, wo du studierst, kann das Studium der Humanmedizin bis zu 13 Semester dauern. 

Grundsätzlich wird das Studium in drei Teil eingeteilt: die Vorklinik, die Klinik und das Praktische Jahr. Die Vorklinik geht über vier Semester, also zwei Jahre und beinhaltet die theoretischen Grundlagenfächer Biologie, Physik, Chemie, Biochemie und Physiologie. Dazu kommen noch Anatomie, Histologie und Terminologie. 

Im klinischen Teil wird der theoretische und praktische Inhalt der klinischen Medizin vermittelt. Dieser Teil dauert drei Jahre und bereitet dich optimal auf die Arbeit als Arzt oder Ärztin vor. 

Im letzten Teil des Medizinstudiums, der nach dem zweiten Staatsexamen stattfindet, wird dann das praktische Jahr durchgeführt. Nach diesem Jahr, in dem du in verschiedenen Abteilungen arbeitest, findet noch einmal eine ärztliche Prüfung statt, nach der du dann als approbierter Arzt arbeiten kannst. 

Danach erfolgt die Auswahl einer Spezialisierung und die Facharzt-Zeit. Dies alles kannst du mit einem Medizin Studium machen.

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Elissa

Leidenschaftliche Weltenbummlerin, Köchin und Lebensgenießerin.