Wusstest Du, dass ca. 75 Millionen Menschen weltweit Türkisch als Muttersprache haben? Dann gibt es noch etwa 15 Millionen Menschen, die Türkisch als Zweitsprache sprechen.

Die türkische Sprache wird zwar hauptsächlich in der Türkei gesprochen, aber nicht nur. Türkisch wird zum Beispiel auch in Deutschland, Bulgarien, Frankreich und Österreich gesprochen.

Vor allem in Deutschland gibt es viele Menschen, die Türkisch sprechen. Nicht nur allein deswegen lohnt es sich, mehr über die Sprache zu erfahren! Vielleicht hast Du ja gerade zufällig eine türkische Serie oder einen türkischen Film auf Netflix geschaut und möchtest jetzt mehr über die Sprache erfahren?

Wir wollen Dir daher an dieser Stelle eine kleine Einführung in die türkische Sprache geben!

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Die Sprachgeschichte des Türkischen

Türkisch ist im Gegensatz zum Deutschen eine Turksprache. Um genau zu sein, gehört Türkisch zu der Gruppe der altaischen Sprachen (Turksprachen), zu der auch mongolische, tungusische, koreanische und japanische Sprachen gehören.

Das, was wir heute unter Türkisch verstehen, ist das moderne Türkeitürkische, das erst seit der Spracheform von Mustafa Kemal Atatürk im 20. Jahrhundert in dieser Form existiert.

Der Ursprung des Türkischen lässt sich bis in 7. Jahrhundert zurückverfolgen. Dort wurde zunächst Althochtürkisch oder auch Göktürkisch gesprochen, das von Schriftzeichen geprägt war, die sich mit den germanischen Runen vergleichen lassen.

Im 11. Jahrhundert entwickelte sich mit dem Übertritt zum Islam der Turkvölker das Mittelhochtürkisch mit arabischem Alphabet. Während einige Turkstämme in den Westen wanderten, schlossen sich dem andere Turkvölker nicht an und blieben im Osten.

Die Sprache der Völker, die in Zentralasien geblieben waren, wurde Osttürkisch genannt. Die Sprache der Völker, die in den Westen eingewandert waren, entsprechend Westtürkisch, welches die Basis des heutigen Türkisch bildet.

Im Zuge des Osmanischen Reichs war die offizielle Schriftsprache der Völker Osmanisch, welches Elemente des Persischen und Arabischen aufwies. Allerdings wurde Osmanisch nur von der höheren Gesellschaft gesprochen und geschrieben, der größere Teil der Bevölkerung sprach weiterhin Türkisch.

Am 29. Oktober 1923 wurde die Türkische Republik unter der Führung von Mustafa Kemal Atatürk ausgerufen. Mit Atatürks Herrschaft gingen einige Reformen einher, die die Türkei nachhaltig prägten und Atatürk zum Wahrzeichen des Landes machten. Noch heute findet man in nahezu jeder Stadt sein Denkmal.

So sorgte Atatürk im 20. Jahrhundert für eine Sprachreform – am 3. November 1928 wurde das arabische Alphabet abgeschafft und durch das lateinische Schriftsystem ersetzt.

Kennst Du Mustafa Kemal Atatürk?
Atatürk sorgte für eine Sprachreform im 20. Jahrhundert. | Quelle: Unsplash

Die türkische Grammatik kurz erklärt

Die türkische Grammatik ist gar nicht so schwer, wie vielleicht die allgemeine Annahme ist. Tatsächlich ist die Grammatik sehr logisch und systematisch aufgebaut und daher leicht verständlich. Es gibt einige Bücher, die einem das Türkisch Lernen mit anschaulichen Beispielen und gut erklärter Grammatik leicht machen!

Wir wollen Dir eine kurze Einführung in die türkische Grammatik geben, damit Du weißt, worauf Du Dich beim Türkisch Lernen einlässt.

Vokalharmonie

In der türkischen Sprache wird zwischen hellen und dunklen Vokalen unterschieden, welcher einer Vokalharmonie unterliegen. Diese Vokalharmonie wird dann nochmal unterteil in die kleine Vokalharmonie und in die große Vokalharmonie.

Die Unterscheidung zwischen hellen und dunklen Vokalen und kleiner und großer Vokalharmonie ist wichtig für die Erweiterung des jeweiligen Wortes, auf die wir nachfolgend nochmal zu sprechen kommen.

Die hellen Vokale sind: e, i. ö, ü

Die dunklen Vokale sind: a, ı, o, u

Die kleine Vokalharmonie ist zum Beispiel wichtig für die Bildung des Plurals. So unterscheidet man im Türkischen nur zwischen der Pluralendung -ler und -lar.

Wörter mit einem hellen Vokal am Ende bekommen die Pluralendung -ler Wörter mit einem dunklen Vokal bekommen dagegen die Endung -lar. Ausschlaggebend ist da e bei hellen Vokalen und das a bei dunklen.

Bei der großen Vokalharmonie wird es schon etwas komplizierter. Diese ist zum Beispiel für den Genitiv und den Akkusativ wichtig und gestaltet sich folgendermaßen:

  • e und i → i
  • ö und ü → ü
  • a und ı → ı
  • o und u → u

Welche Rolle die Endungen spielen, erklären wir Dir im Folgenden.

Hast Du bereits Erfahrung mit der türkischen Grammatik?
Tatsächlich ist es gar nicht so schwer, Türkisch zu lernen! | Quelle: Unsplash

Agglutination

Türkisch ist eine agglutinierende Sprache. Das heißt, dass das Prinzip dieser Sprache von unterschiedlichen Suffixen abhängt, die Du an ein Wort anhängst. Im Gegensatz zum Deutschen wird also nicht das Wort selbst verändert, wenn Du zum Beispiel den Plural bildest, sondern Du hängst einfach das entsprechende Suffix an das Wort dran.

Das Türkische kennt also zwar Suffixe, die auch im Deutschen bekannt sind, aber in der Regel keine Präfixe.

So spielt die kleine Vokalharmonie bei folgenden Suffixen eine Rolle:

  • Pluralbildung
  • Dativ
  • Lokativ
  • Ablativ

Die große Vokalharmonie dagegen bei diesen Suffixen:

  • Personalendungen
  • Possessivendungen
  • Genitiv
  • Akkusativ
  • Fragepartikel

Nehmen wir einmal ein Beispiel: Das türkische Wort für "Schule", welches okul bedeutet, soll in den Plural gesetzt werden. Die Pluralendung für okul wäre -lar. Der Plural dementsprechend okullar. Möchtest Du dann "in Schulen" sagen, nimmst Du die Endung -da und hängst sie gaz einfach an okullar dran. "In Schulen" würde demnach okullarda bedeuten.

Je mehr Informationen ein Wort bekommt, desto länger wird es.

Bist Du dabei, Türkisch zu lernen?
Bücher können Dich beim Türkisch Lernen unterstützen! | Quelle: Unsplash

Das grammatische Geschlecht

Die türkische Sprache bietet im Gegensatz zum Deutschen kein grammatisches Geschlecht. Es gibt also keine weiblichen, männlichen und auch keine neutralen Substantive. Damit gibt es auch keinen bestimmten Artikel wie der, die und das.

Durch das Fehlen des Geschlechts sind auch Berufsbezeichnungen geschlechterlos. Möchte man zum Beispiel trotzdem betonen, dass es sich beim Wort doktor um eine Ärztin und keinen Arzt handelt, kann man dies mit der Bezeichnung bayan für Frau tun. Man würde also bayan doktor sagen.

Satzbau

Im Türkischen lässt sich nicht wie im Deutschen der Satzbau Subjekt-Prädikat-Objekt finden, sondern steht bei türkischen Sätzen das Verb am Ende.

Der Satzbau lautet also wie folgt: Subjekt-Objekt-Prädikat.

Tatsächlich wird aber dieser Satzbau in der Umgangssprache und in der lyrischen Sprache nicht immer beachtet.

Das türkische Alphabet und die Aussprache

Wenn Du erstmal weißt, wie die einzelnen Buchstaben im Türkischen ausgesprochen werden, ist auch die Aussprache eines gesamten Wortes nicht mehr so schwer. Denn man spricht Türkisch so, wie man es liest.

Fast alle türkischen Buchstaben dürften Dir aus dem Deutschen bekannt vorkommen. Es gibt nur vier Buchstaben, die das Deutsche so nicht kennt: ç, ğ, ı, ş

Wir zeigen Dir, welche Buchstaben im Türkischen anders ausgesprochen werden als im Deutschen:

  • c: wird dsche ausgesprochen
  • ç: wird tsche ausgesprochen
  • ğ: das weiche g dient zur Dehnung von Vokalen und wird mit yumuşak g buchstabiert
  • ı: wird wie ein kurzes, dumpfes i ausgesprochen
  • j: wird wie ein französisches j ausgesprochen
  • s: wird wie ein Doppel-s gesprochen
  • ş: wird sche gesprochen
  • v: wird wie das deutsche w ausgesprochen
  • y: wird ds deutsche j ausgesprochen
  • z: ist wie ein stimmhaftes s zu sprechen, wie zum Beispiel in "Sonne"

Übrigens werden türkische Wörter – ebenfalls im Gegensatz zum Deutschen – auf der zweiten Silbe betont statt auf der ersten.

Türkische Redewendungen für den Anfang

Das war nun ganz schön viel Theorie, oder? Wir hoffen, dass wir Dir einen groben Überblick über die türkische Sprache geben konnten und Du es nun kaum erwarten kannst, Türkisch zu lernen und mehr über die türkische Kultur und Sprache zu erfahren.

Natürlich wollen wir Dir nun auch etwas Praktisches näher bringen und türkische Redewendungen zeigen, die Du für den Anfang gut gebrauchen kannst!

  • Merhaba! – sagt man zur Begrüßung und bedeutet so viel wie "Hallo!"
  • Selam! – die lässige Form der Begrüßung und bedeutet so viel wie "Hey!"
  • Nasılsın?  – "Wie geht es dir?"
  • Ne var ne yok? "Was gibt es Neues?"
  • Teşekkür ederim/teşekkürler  – "Danke“
  • Görüşürüz – "Wir sehen uns“
  • Kendine iyi bak – "Pass auf Dich auf“
  • İyi akşamlar – "Guten Abend“
  • İyi geceler – "Guten Nacht“
  • İyi günler – "Guten Morgen“

Übrigens: Wusstest Du, dass Du auch über Superprof Türkisch lernen kannst?

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Gerade beim Erlernen einer Fremdsprache ist es wichtig, von Anfang an am Ball zu bleiben. Privater Nachhilfeunterricht kann Dir dabei helfen, diszipliniert und motiviert an das Abenteuer Fremdsprache heranzugehen.

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Yeliz

Ich liebe das geschriebene Wort – es zu lesen, einfach selbst zu schreiben oder es als Gestaltungselement zu nutzen. Dazu gehört auch die Sprache: Reisen und andere Kulturen faszinieren mich.