Der Unterschied zwischen Gott und den Historikern besteht hauptsächlich darin, dass Gott die Vergangenheit nicht mehr ändern kann. | Samuel Butler

Geschichtsmagazine machen sich die ungebrochene Faszination des Vergangenen auf unterschiedliche Weise zunutze und sind im weitesten Sinne populärwissenschaftliche Produkte, die Erkenntnisse aus der Geschichtswissenschaft komprimiert und vereinfacht wiedergeben.

Mit ihrem gut recherchierten Inhalt richten sich Geschichtszeitschriften an ein geschichtsinteressiertes Publikum, wobei Magazine dieser Art für nahezu jede Altersstufe erhältlich sind. Bei der Jugend sind sie sehr populär und stehen hoch im Kurs, da sie massenkompatibel sind und auf unterhaltsame Weise Wissen vermitteln.

Selbst solche Menschen, die bislang wenig geschichtliches Interesse zeigten, können sich für die spannenden und reich bebilderten Inhalte begeistern. Die wachsende Beliebtheit dieser Magazine ist aber auch ein Grund, weshalb sie bei Historiker/innen mehr Naserümpfen als Anerkennung hervorrufen.

Die Geschichtszeitschriften befassen sich entweder mit einer einzelnen Epoche und erläutern diese sehr ausführlich oder es werden darin mehrere Themen gleichzeitig behandelt. Sie erscheinen entweder einmal wöchentlich, 14-tägig oder im monatlichen oder zweimonatlichen Turnus.

Als ein Teilsegment der populären Darstellung von Geschichte müssen Geschichtsmagazine als ein Phänomen der gesellschaftlichen Geschichtskultur verstanden werden. Sie verbinden eine kognitive Dimension mit einer ästhetischen und emotionalen Dimension sowie mit einer politischen Dimension.

Geschichtsmagazine geben auf vielfältige Weise Auskunft über die Zeit, in der sie entstanden sind, und stellen damit auch ein Gebiet der geschichtsdidaktischen Forschung dar, das sich insbesondere mit aktuellen geschichtskulturellen Strömungen beschäftigt und diese analysiert.

Die Geschichte der deutschsprachigen Zeitschrift

Bereits 1597 erschien die Rorschacher Monatsschrift in Rorschach am Bodensee und gilt als die erste deutschsprachige Zeitschrift. 1709 erschien dann mit der“ Neuen Bibliothek“ eine weitere Zeitschrift in deutscher Sprache. Weitere frühe Zeitschriften des deutschen Sprachraumes waren" das Politische Journal nebst Anzeige von gelehrten und anderen Sachen“ und die Minerva.

Der Begriff der „Zeitschrift“ etablierte sich um 1750, zuvor wurde der französische beziehungsweise englische Begriff „Journal“ verwendet. Sie entwickelte sich aus den unterschiedlichsten Vorläufern: den Flugschriften, Wochenschriften und Einblattdrucken, den Streitschriften, den Relationen und Messrelationen, Avisen und Chroniken.

alte Zeitschriften | Quelle: Visualhunt
Historische Zeitschriften gab es in Deutschland schon Ende des 16 Jhdt. | Quelle: Visualhunt

Durch die Zeitschriften wurden die Kenntnisse in eine allgemeine Volkssprache übertragen. Im 18. Jahrhundert begann die thematische Spezialisierung in den Zeitschriften. Mit der Redaktion von medizinischen und juristischen, von theologischen und historischen Journalen setzte die Entwicklung der Gattung Fachzeitschrift ein.

Aus welchen Quellen bedienen sich die Zeitschriften

Generell wird zwischen zwei Typen von Quellen unterschieden. Zum einen gibt es die Primärquellen. Sie stammen aus der Zeit, über die sie inhaltlich berichten. Primärquellen beschreiben das Geschehen aus einer eng umgrenzten, durch die Zeitumstände und zeitgenössische Stellung des Urhebers bestimmten Perspektive heraus.

Sekundärquellen sind wissenschaftliche Texte von Historikern, die mit zeitlichem Abstand zum Geschehen verfasst werden. Primärquellen und Sekundärquellen haben keinen natürlichen Anspruch auf Objektivität, da der Autor das Geschehen ebenfalls aus seiner eigenen Position heraus bewertet. Beide Quellenarten müssen daher kritisch hinterfragt und analysiert werden.

Als Quelle dienen verschiedene Quellengattungen wie Brief, Bericht, Protokoll auch Zeitungsartikel , Bilder, Gegenstände und Zeitzeugen. Überraschenderweise sind Bücher, die ein Thema im Nachhinein untersuchen keine Quellen, sondern werden in der Geschichtswissenschaft als Darstellungen bezeichnet.

Geschichte lernen - Zeitschriften ein emotionales Erlebnis

GEOlino ZEITREISE

GEOlino ZEITREISE möchte Kinder zwischen neun und 13 Jahren auf spannende Ausflüge in vergangene Epochen mitnehmen und ihnen mit Spaß Geschichte nahe bringen. Dabei werden die jungen Leser altersgerecht in vergangene Epochen wie das alte Ägypten entführt.

Es wird Wissenswertes über die gewaltigen Pyramiden, die mächtigen Pharaonen sowie den Glauben und den Alltag der Menschen am Nil vermittelt. Auf einer Zeitreise gelangen die jungen Leser in die Welt der alten Ägypter und erleben die Jahrtausende alte Kultur hautnah.

Sie lernen wie Menschen damals gelebt haben und es werden alle Register gezogen, vom Comic bis zur Reportage, vom Quiz bis zum zeitgenössischen Kochrezept. Alles scheint fundiert recherchiert zu sein und wird optisch wunderbar in Szene gesetzt.

Porträt von G Geschichte

G Geschichte war ursprünglich als Unterrichtsbegleitung für Schüler und Lehrer gedacht. Mittlerweile wendet sich das historische Magazin einmal im Monat an ein allgemeines Publikum. In jeder Ausgabe der G Geschichte bildet ein Titelthema den Mittelpunkt und nimmt zwei Drittel des Umfangs ein.

Magazine vermitteln Geschichte leicht verständlich | Quelle: Visualhunt
Geschichtsmagazine geben Geschichte komprimiert und vereinfacht wieder. | Quelle: Visualhunt

Das jeweilige Thema kann aus allen Epochen oder Kulturkreisen der Weltgeschichte stammen und wird unter Berücksichtigung verschiedener Aspekte behandelt. In jeder Ausgabe wird eine historische Persönlichkeit präsentiert und auch die aktuelle Berichterstattung aus historischer Perspektive kommt nicht zu kurz.

Im Serviceteil werden aktuelle Ausstellungen und Neuerscheinungen vorgestellt. Der Internetauftritt bietet ergänzende Beiträge und Informationen, Bibliografien, TV-Tipps zum Tage und ein Forum. Neben den monatlich erscheinenden Heften gibt G/Geschichte auch Spezialhefte heraus, die sich komplett mit einem bestimmten Thema befassen. Seit 2015 erscheinen sie zweimal im Jahr zusätzlich zur regulären Monatsausgabe.

Das ist Geschichte lernen

Durch empirische Untersuchungen wurde bei einem Großteil der Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter ein hohes Geschichtsinteresse festgestellt. Die Neugier und Begeisterung, die Kinder mitbringen, wenn sie sich mit der Vergangenheit beschäftigen, sollte nicht durch einen allzu puristischen kognitiven Zugang des Fachunterrichts erstickt werden.

 

Auch Kinder lesen Zeitschriften | Quelle: Visualhunt
Auch Kinder nehmen interessante Lektüre gerne an. | Quelle: Visualhunt

Die Zeitschrift Geschichte lernen steht für einen motivierenden, schülerorientierten Geschichtsunterricht, der die historischen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler fördert. Die thematische Palette reicht von klassischen Lehrplaninhalten bis zu neuen Themen.

Die Magazine stellen Heftthemen mit Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen bzw. geschichtskulturellen, fachwissenschaftlichen und geschichtsdidaktischen Diskussionen vor. Sie bieten Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit, den Anfangsunterricht Geschichte schülerorientiert, interessant und abwechslungsreich zu gestalten.

Die Themen umfassen zentrale Epochen, wichtige Quellengattungen sowie methodisch didaktische Fragen von der Unterrichtsplanung bis zur Leistungsbewertung. Der große Praxisteil enthält direkt einsetzbare Unterrichtsmodelle mit abwechslungsreichen, zielgruppengerecht didaktisierten Materialien.

Geschichte lernen ist nach einem klaren Konzept aufgebaut. Der Basisartikel vermittelt, mit Blick auf die Unterrichtsrelevanz, einen fachlichen und didaktischen Überblick über das Heftthema. Neben lehrplanrelevanten Inhalten wird in den Heften Wert gelegt auf Methoden des historischen Lernens.

Es werden Unterrichtsmodelle angeboten, mit deren Hilfe Schülerinnen und Schüler ihre Fragen an die Geschichte beantworten können. Sie arbeiten unter anderem mit Textquellen, Faksimiles von Originalquellen, Gemälden, Karikaturen, Karten, Grafiken sowie jeder Form von Geschichtsdarstellungen und -narrationen.

Die Kurzbeiträge sind für das Forum in den Geschichte lernen Ausgaben gedacht. Das Forum enthält die Rubriken Rezension, Quelle im Fokus, der aktuelle Blick und Geschichte digital unterrichten. Die Zielgruppe sind Lehrerinnen und Lehrer in Sekundarstufe I und II, aber auch solche, die fachfremd unterrichten müssen.

Die Historische Zeitschrift

Die Historische Zeitschrift (HZ) ist eine alle zwei Monate erscheinende deutschsprachige Zeitschrift für Geschichte und Geschichtswissenschaft mit dem Fokus auf methodologische und wissenschaftsgeschichtliche Aspekte, eine regionale oder epochale Begrenzung gibt es nicht.

In der deutschen Geschichtswissenschaft gilt Die Historische Zeitschrift nach wie vor als die führende Zeitschrift für Geschichte. Die Verfasser der Aufsätze sind, anders als bei anderen Fachzeitschriften in der Regel bereits etablierte Forscher.

Neben Aufsätzen besonders zu neuzeitlichen Themen, aber auch zur Geschichte des Altertums und des Mittelalters, erscheint schon seit ihrer Gründung ein umfangreicher Rezensionsteil zu Neuerscheinungen der geschichtswissenschaftlichen Literatur.

Leitbesprechungen zu aktuellen Trends und Debatten und eine Auflistung der zur Besprechung eingegangenen Publikationen halten die Leser auf dem neuesten Stand der deutschen und internationalen Geschichtsforschung. Sowohl etablierten Historikern als auch herausragenden Nachwuchswissenschaftlern wird ein breites Spektrum ihrer Forschungsergebnisse angeboten. Eingereichte Beiträge durchlaufen einen Peer-Review-Prozess.

Zeitgeschichte in populären Geschichtsmagazinen

DAMALS

Seit 1969 erscheint das Magazin Damals monatlich und verknüpft dabei unterschiedliche historische Bereiche. In jeder Ausgabe wird ein bestimmtes Ereignis, eine Person oder eine Epoche in den Vordergrund gestellt.

Das Titelthema ist in mehrere Berichte gegliedert. Eine breitgefächerte Palette weiterer Beiträge rundet das Heft ab. Bevorzugt wird ein interdisziplinärer Ansatz, so schreiben in DAMALS neben Historikern auch Archäologen, Literatur-, Kultur- und Kunstwissenschaftler.

Die Beiträge sind auf dem neuesten Stand der Forschung und sorgen damit für ein breites wissenschaftliches Fundament. Damals richtet sich unter anderem an Historiker, Lehrer, Studierende und Schüler, ohne dabei ein reines Fachmagazin zu sein.

Sämtliche Artikel sind gut recherchiert und anschaulich geschrieben Die Ausrichtung ist populärwissenschaftlich, sodass nicht nur Experten zur Lektüre greifen. 2015 wurde das Magazin für Geschichte gründlich überarbeitet und dabei merklich aufgefrischt.

Die Texte sind sehr konzise geschrieben und setzen oftmals einiges an Vorwissen auf Seiten des Lesers voraus. Die Bebilderung ist relativ knapp und verglichen mit den anderen Magazinen unspektakulär. Die Bilder dienen wie die Bildbeschriftungen belegen, auch als Quellen.

DAMALS begleitet zudem häufig große Ausstellungen und liefert dazu die historische Einbettung. Ein Serviceteil bietet neue Erkenntnisse der aktuellen Forschung, Buchrezensionen, Internet-Hinweise, Medien-Tipps, Museums- und Ausstellungshinweise sowie Hinweise zum historischen Angebot an Universitäten und zu Stipendien. 

ZEIT Geschichte das Geschichts Magazin

Durch Geschichtsmagazine bleibt die Vergangenheit lebendig und auch die jüngeren Magazine wie ZEIT Geschichte, SPIEGEL GESCHICHTE und P.M. HISTORY leisten dazu ihren Beitrag. Die Positionierung der einzelnen Magazine nicht nur im Hinblick auf Zeitgeschichte zeigen deutliche Unterschiede.

Im Falle von ZEIT Geschichte liegt der Fokus auf Zeitgeschichte und damit ist die thematische Ausrichtung eine andere, als die der anderen Magazine, die Themen von der Ur- und Frühgeschichte bis hin in die Gegenwart abdecken.

Biografie von berühmten Personen | Quelle: unsplash
Historische Persönlichkeiten werden in Geschichtsmagazinen gerne präsentiert. | Quelle: Unsplash

ZEIT Geschichte erscheint vier Mal im Jahr und präsentiert große historische Figuren und bedeutende Epochen. Die Berichte sind anschaulich, spannend und kontrovers verfasst. Hierdurch lassen die renommierten Historiker das vergangene lebendig werden. Dabei geht der Blick auf die Gegenwart nicht verloren. Ausführliche Essays und Interviews runden das Magazin ab.

Zielgruppe ist eine Leserschaft, die ein hohes Interesse an kulturellen und geschichtlichen Themen hat. Die Reportagen und Hintergrundberichte zu aktuellen Debatten erweitern Horizont und geschichtliches Wissen und regen zum Mitdenken an.

DER SPIEGEL Geschichte

Im Mittelpunkt stehen die Ereignisse, Menschen und Momente des 20. Jahrhunderts. Packende Dokumentationen erinnern an Geschehnisse, die sich ins Gedächtnis unserer Nation eingebrannt haben. SPIEGEL Geschichte stellt sich auch den Fragen der Gegenwart und beleuchtet die historischen Hintergründe des aktuellen globalen Zeitgeschehens.

Der Spiegel Geschichte erscheint sechsmal im Jahr und behandelt monothematisch historische Themen. Die Leserschaft wird in die Vergangenheit entführt und verständliche, emotional packende Berichte beschreiben die Ereignisse einer Epoche. Alle Daten werden sorgfältig geprüft und Analysen entsprechen dem Stand der aktuellen historischen Forschung.

Darüber hinaus enthält das Magazin ausführliche Interviews die meistens mit renommierten Geschichts- und Politikwissenschaftlern oder Archäologen geführt wurden. Museen, Vorstellungen und Buchempfehlungen zum Thema Geschichte runden das Angebot ab.

Zusätzlich zum gedruckten Heft gibt es auch eine digitale Ausgabe von Spiegel Geschichte für Webbrowser und App, für die die Heftinhalte speziell aufbereitet und um Videos, interaktive Grafiken und 360-Grad-Panoramafotos ergänzt werden.

P.M. History

Im Mittelpunkt jeder Ausgabe von P.M. History steht der Große Sonderteil, Das Thema des Monats, das mehrere Lesegeschichten umfasst. Dazu kommt eine Bildstrecke, ein Kreuzworträtsel und weitere Inhalte, mit denen das jeweilige Titelthema in den Blick genommen wird.

Dabei kann es sich um historische Ereignisse handeln, um bedeutende Persönlichkeiten, Kulturen, Epochen oder epochenübergreifende Phänomene der Menschheitsgeschichte. Umrahmt wird dieser Schwerpunkt durch weitere Lesegeschichten, deren Themen sich betont von denen des Sonderteils abheben.

In jeder Ausgabe sind zudem feste Rubriken enthalten, wie Editorial, Inhaltsverzeichnis, Foto des Monats, Leserbriefe oder eine Doppelseite Fragen und Antworten. Spannende Geschichten, fantastische Rätsel, Mythen und Legenden offenbaren häufig den Hang zum vergangenheitsbezogenen Boulevardjournalismus.

P.M.HISTORY widmet sich in der Rubrik Foto des Monats gelegentlich auch zeitgeschichtlichen Themen, die stets an ein aktuelles Jubiläum gebunden sind. Insofern scheinen unmittelbare Gegenwartsbezüge bei der Auswahl der Themen bedeutsam.

Im Heft gibt es Empfehlungen zu Büchern, Filmen und Ausstellungen, dazu ein Kurzporträt einer wichtigen Person der Zeitgeschichte sowie ein Meisterwerk, bei dem die Entstehungsgeschichte eines Kunstwerkes nachgezeichnet wird. Am Heftende präsentiert P.M. History prominente Zitate und gewährt eine Vorschau auf die nächste Ausgabe.

Fazit

Klassische Zeitungen und Zeitschriften haben in dieser dynamisch digitalen Welt auch in Zukunft ihre BerechtigungMit der Vielfalt der Medien Geschichte lernen ist die Formel, denn eine Welt ohne Zeitungen ginge zulasten unserer Freiheit, sich objektiv und umfassend zu informieren. Die Informationsflut des digitalen Zeitalters hat dazu geführt, dass kaum noch differenzierte Informationen bei den Menschen ankommen.

Erschwerend kommt hinzu, dass durch Algorithmen auf Basis gesammelter Nutzerdaten wir mit einseitigen Informationen bespielt werden. In dem digitalem Umfeld von Apps, Podcasts und Webseiten, mit denen Geschichte gelernt werden kann, sind analoge Medien, seien es Bücher, Zeitschriften, Film und Fernsehen, nicht verzichtbar. Print is not dead!  Als Informationsquellen  gehören auch und vor allem Museen, Kunst , Bilder und lebende Zeitzeugen dazu, heute mehr denn je!

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Karl Heinz

Hi, it's me - Karl Heinz, not really new, but still active. My passions are outdoor activities. I love the nature, riding the bike, hiking through the mountains, preferably with my wife and my dog. These are opportunities to let flow my thoughts and get inspiration for writing comments and blogs.