23 Sprachen – inkl. Englisch – klingt schon nach unheimlich viel! Doch eine Volksbefragung im Jahr 2011 ergab, dass es in Indien ganze 10.569 Sprachen und Dialekte gibt. Tatsächlich anerkannt sind davon aber „nur“ 121 als eigene Sprachen mit mindestens 10.000 Sprechern und Sprecherinnen sowie 1.369 als Dialekte.
Den größten Einfluss auf die Sprachentwicklung hatte – neben den geografischen Eigenheiten – die reiche und bewegte Geschichte der südasiatischen Region. Verschiedene kulturelle Einflüsse haben ihre Spuren in den Sprachen und Dialekten Indiens hinterlassen.
In diesem Artikel widmen wir uns der Sprache Urdu und ihrem Verhältnis zu Hindi. Wir schauen uns an, wie sie entstanden ist und welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es zwischen Hindi und Urdu gibt. Du erfährst außerdem mehr über die Schrift sowie die Verbreitung von Urdu.
Viele Menschen im Westen sind erstaunt über Indiens sprachliche Vielfalt. Es gibt dort fast 30 verschiedene Sprachen mit jeweils mindestens 1 Mio. Muttersprachlern. Es gibt mehr Tamil-Muttersprachler auf der Welt als Italienisch-Muttersprachler. Genauso sprechen mehr Menschen Panjabi als Deutsch, mehr Marathi als Französisch und mehr Bengali als Russisch. Die Zahl der Telugu-Sprecher ist höher als diejenige der Sprecher von Tschechisch, Niederländisch, Dänisch, Finnisch, Griechisch, Slowakisch und Schwedisch zusammen!
Die Geschichte der Urdu-Sprache
Urdu ist eine indoeuropäische Sprache innerhalb der indoarischen Gruppe, die wiederum zur Familie der indoiranischen Sprachen gehört. Zu dieser zählen auch:
- Hindi (sehr nah mit Urdu verwandt)
- Die bengalische Sprache
- Sanskrit (klassische Sprache Altindiens)
- Romani (ebenfalls indoarische Wurzeln)
Ihre gemeinsame Geschichte reicht mehrere tausend Jahre zurück: indoiranische Sprechergruppen wanderten vermutlich aus den eurasischen Steppen nach Südasien und Iran ein. Eine weitere Teilung erfolgte ungefähr um 2000 v. u. Z., als ein iranischer und ein indoarischer Sprachzweig entstanden.
Hindi und Urdu: Eine gemeinsame Herkunft
Hindi und Urdu haben denselben Ursprung und eine gemeinsame Geschichte. Wie bereits erwähnt, wird die in der Sultanats- und Mogul-Zeit entstandene Sprache mit ihren verschiedenen Einflüssen auch Hindustani genannt. Dabei handelt es sich um eine Einzelsprache, die in verschiedenen Varietäten gesprochen wurde; darunter die, die wir heute als Hindi und Urdu kennen.
Eine tatsächliche namentliche Trennung geschah erst im 18. und 19. Jahrhundert, als eine Standardisierung der Sprache und insbesondere der Schriftform einsetzte. Im Zuge der sprachlichen Standardisierung entwickelten sich zwei unterschiedliche Schrift- und Hochsprachen: Hindi mit stärkerem Sanskrit-Einfluss und Urdu mit stärkerem persisch-arabischem Einfluss.
Welche Rolle das Englische in Indien spielt, erfährst Du hier!
Geschichtliche Hintergründe und Entwicklung
Bereits ab dem 8. Jahrhundert gelangten muslimische Herrscher und Händler nach Nordindien. Später etablierten vor allem turk- und afghanischstämmige Dynastien das Delhi-Sultanat, bevor ab 1526 die Mogulherrschaft begann.

Bis zur Kolonialisierung durch die Briten im 19. Jahrhundert standen große Teile Indiens, insbesondere der Norden, unter muslimischer Herrschaft. Am Hofe des Mogulreichs wurde eine indo-persische Kultur gelebt.
Die Herrscherfamilie brachte viele kulturelle und sprachliche Aspekte aus Persien mit, nahm ihrerseits aber auch lokale indische Traditionen und Bräuche in ihr Leben auf.
In dieser Zeit entwickelte sich Hindustani, der gemeinsame Vorläufer von Hindi und Urdu.
Der Gebrauch bei Hofe und die verschiedenen Einwanderungswellen aus dem Westen führten dazu, dass immer mehr persische und auch arabische Wörter Eingang in das lokale Khari Boli fanden – einen Dialekt aus dem Raum Delhi, der als Grundlage des heutigen Hindi und Urdu gilt.
Persische und arabische Einflüsse
Arabisch beeinflusste Urdu vor allem über Religion, Wissenschaft und islamische Gelehrsamkeit. Viele arabische Begriffe gelangten dabei zunächst über das Persische in die Sprache.
Ein weiterer Einflussfaktor war die muslimische Armee des Mogulreichs. Auch Turksprachen hinterließen Spuren im Wortschatz und in der militärischen Terminologie des Urdu.
Der Begriff „Urdu“ entwickelte sich vermutlich aus dem türkischen Wort ordu („Heer“ oder „Feldlager“). Damit wurde auf die sprachliche Vielfalt in den Militärlagern und Städten der Mogulzeit verwiesen.
Ab 1648 waren viele Soldaten beim Roten Fort in Delhi stationiert. In der Nähe der Festungsanlage entstand später auch ein Markt namens Urdu Bazaar, dessen Name denselben sprachlichen Ursprung hat.
Urdu in der indischen Verfassung
Indien wurde im Jahr 1947 von Großbritannien unabhängig. Damit gewann Urdu zusätzlich politische Bedeutung und wurde zur Nationalsprache Pakistans erklärt. Danach dauerte es aber noch fast drei Jahre, bis die neugewählte konstituierende Versammlung eine Verfassung redigierte und verabschiedete, die die Vertreter aller indischen Regionen zufrieden stimmte.
Am 26. Januar 1950 trat die Verfassung Indiens (Bhāratīya Saṃvidhāna) in Kraft. Sie wurde auf Englisch und Hindi verfasst und jedes Mitglied der verfassungsgebenden Versammlung musste beide Versionen unterzeichnen.
Ursprünglich erkannte die Verfassung 14 Sprachen offiziell an; heute umfasst die Liste 22 sogenannte „Scheduled Languages“. Aus diesen Sprachen konnten die einzelnen Bundesstaaten und Unionsterritorien selbst auswählen. Doch Englisch blieb weiterhin wichtige Verwaltungs- und Gerichtssprache.
- Assamesisch
- Bengali
- Bodo
- Dogri
- Gujarati
- Hindi
- Kannada
- Kashmiri
- Konkani
- Maithili
- Malayalam
- Meitei
- Marathi
- Nepali
- Odia
- Panjabi
- Sanskrit
- Santali
- Sindhi
- Tamil
- Telugu
- Urdu
Hindi und Urdu als eigenständige Sprachen
Die heute als Urdu bekannte Variante hingegen wurde zunehmend mit der muslimischen Bevölkerung verbunden, auf die das Persische und das Arabische einen größeren Einfluss hatten. Zum Schreiben wurde eine Erweiterung der persischen Schrift verwendet, die wiederum eine Variante des arabischen Zeichensystems ist.
Politisch bedeutsam wurde die Unterscheidung ab 1837, als die Kolonialmacht Großbritannien Urdu neben Englisch zum Missfallen der hinduistischen Bevölkerung als zweite Amtssprache einführte. Dadurch verstärkte sich die sprachliche und kulturelle Abgrenzung zwischen Teilen der hinduistischen und muslimischen Bevölkerung weiter.
Gruppierungen beider Seiten setzten sich dafür ein, dass ihre Sprachvariante den offiziellen Status erhalten beziehungsweise behalten konnte. Schließlich wurde Hindi 1900 ebenfalls als Amtssprache in Britisch-Indien anerkannt.

Als Indien schließlich unabhängig und gleichzeitig auch von Pakistan getrennt wurde, erhielt die Urdu-Hindi-Debatte neuen Zündstoff. Während Pakistan Urdu zu seiner Amtssprache machte, obwohl es auf dem Staatsgebiet verhältnismäßig wenige Muttersprachler gibt, wählte Indien Hindi.
Urdu gehörte von Anfang an zu den offiziell anerkannten Sprachen Indiens, hatte aber nun nicht mehr den gleichen Status wie unter britischer Herrschaft.
Erfahre mehr über Telugu als eine der offiziellen Sprachen Indiens.
Urdu vs. Hindi: Unterschiede und Gemeinsamkeiten
Gemeinsamkeiten:
- Gemeinsamer Ursprung im Hindustani
- Beide sind indoarische Sprachen
- Sehr ähnliche Grammatik
- Gegenseitig gut verständlich
- Ursprung im Dialekt Khari Boli
- Entwicklung in Nordindien
Unterschiede:
- Unterschiedliche Schriftsysteme
- Hindi: Devanagari-Schrift
- Urdu: persisch-arabische Schrift
- Unterschiedlicher kultureller Hintergrund
- Hindi nutzt mehr Sanskrit
- Urdu nutzt mehr Persisch-Arabisch
Die größten Unterschiede zwischen Hindi und Urdu sind heute vor allem soziopolitischer und kultureller Natur. Denn die Verwendung hängt zu großen Teilen von der Religionsangehörigkeit und damit auch von der Identifikation mit einer Bevölkerungsgruppe ab.
Der größte sprachliche Unterschied liegt in der verwendeten Schrift. Wie bereits erwähnt, wird Hindi in Devanagari geschrieben, der Schrift, die auch für Sanskrit und Prakrit verwendet wurde. Diese wird, wie auch Deutsch und Englisch, von links nach rechts geschrieben und gelesen. Urdu hingegen verwendet die arabisch-persische Schrift, die von rechts nach links notiert wird.
Des Weiteren unterscheiden sich beide Sprachen, insbesondere in der literarischen Sprache, im Vokabular. Hindi benutzt mehr Wörter, die aus dem Sanskrit stammen, Urdu weist mehr arabische und persische Einflüsse auf. Im mündlichen Ausdruck sind diese Unterschiede weit geringer. Wortwahl und Aussprache hängen mehr von regionalen Dialekten ab, als von der Sprachvariante.
Die grammatischen Strukturen von Hindi und Urdu sind weitgehend identisch. Sprecher beider Sprachen können sich im Alltag meist problemlos verständigen.
Entwicklung verschiedener Formen
Während sich der iranische Sprachzweig im West- und Nord-Iran verbreitete, wanderte ab 1500 v. u. Z. die indoarisch sprechende Bevölkerung auf den indischen Subkontinent ein. Dort entstand schließlich das Vedische, eine archaische Form des Sanskrit, die als die früheste überlieferte indoarische Sprachform gilt.
Als offizielle Sprachen der Zentralregierung gelten Hindi und Englisch. Insgesamt gibt es aber über 19.500 Sprachen und Dialekte.
Schaut man sich aber einmal Indiens Landkarte und Geschichte an, relativieren sich diese großen Zahlen wieder: Die Fläche der heutigen indischen Republik ist mit 3.287.263 km² nur um knapp ein Viertel kleiner als die der gesamten Europäischen Union (4.233.000 km²) und sie ist der siebtgrößte Staat der ganzen Welt.
Ab etwa 600 v. u. Z. entstanden verschiedene mittelindoarische Idiome, die unter dem Oberbegriff „Prakrit“ zusammengefasst werden. Ungefähr 200 Jahre später wurde ein Regelwerk verfasst, das die Sprache der gebildeten Oberschicht genau beschrieb und standardisierte.
Bei dieser Sprache handelte es sich um Sanskrit, das fortan als Hoch- und Literatursprache für religiöse und wissenschaftliche Themen verwendet wurde. Von einem Großteil der Bevölkerung wurde weiterhin Prakrit gesprochen, das sich aber nach und nach veränderte.
Um das Jahr 1000 herum entwickelten sich aus dem mittelindoarischen Prakrit die neuindoarischen Sprachen. In der Region um Delhi waren die meistgesprochenen Dialekte Hindavī und das Khaṛi Bolī. Zwischen dem 8. und 13. Jahrhundert gelangten islamische Herrschaften zunehmend nach Nordindien.
Die Urdu-Varietäten in Indien
In Indien gibt es etwa 50 bis 70 Mio. Muttersprachler in Indien. Damit liegt es bei den meistgesprochenen indischen Sprachen (exkl. Englisch) auf Rang 6 nach Hindi, Bengalisch, Marathi, Telugu und der tamilischen Sprache.
Urdu besitzt in mehreren indischen Bundesstaaten und Unionsterritorien offiziellen Status, darunter Telangana, Uttar Pradesh, Bihar und Jammu und Kashmir.
Es gibt drei dialektale Hauptformen von Urdu, die einen offiziellen Status genießen:
- Dakhni: eine umgangssprachliche Variante des Hindustani, die sich im 14. Jahrhundert während der Herrschaft des Dekkan-Sultanats herausbildete. Sie entwickelte sich ein wenig vom ursprünglichen Urdu weg, da sie stark von den anderen indischen Sprachen wie Marathi, Telugu und Kannada beeinflusst wurde. Aufgrund dieses bunten Mixes wird sie oft als familiäre Form von Hindi-Urdu angesehen und wird auch als "Sprache der Straße" in vielen indischen Großstädten (z.B. Hyderabad und Bangalore) gesprochen.
- Rekhta: eine frühe literarische Form von Hindi und Urdu (Hindustani); wird heutzutage vor allem noch in der Urdu-Dichtung verwendet.
- Modern Vernacular Urdu: gesprochenes Alltags-Urdu, das von allen Urdu-Muttersprachlern beherrscht und von den meisten Hindi-Sprechern verstanden wird. Nicht zu verwechseln mit der offiziellen Schriftsprache Modern Standard Urdu, die zum Beispiel auch die Nationalsprache Pakistans ist.
Urdu außerhalb Indiens
Wie schon erwähnt: Urdu ist auch die Nationalsprache Pakistans. Sie wurde dort zur offiziellen Sprache, als das Land 1947 von Britisch-Indien unabhängig wurde. Nur 8 % der Pakistaner haben allerdings Urdu als Muttersprache, doch eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung spricht es als Zweitsprache und es dient als Lingua franca.
Urdu wird außerdem in manchen Teilen Nepals gesprochen und wird auch in Bangladesch und Teilen des Nahen Ostens verstanden.
Schätzungsweise gibt es weltweit mehr als 800 Mio. Hindustani-Sprecher (also Sprecher von Hindi und Urdu zusammengezählt). Damit liegt es nach Englisch und Mandarin-Chinesisch auf Platz 3 der am meisten gesprochenen Sprachen der Welt.
Übrigens: In einigen Regionen, in denen man Urdu spricht, spielt auch Bengalisch eine wichtige Rolle.
Das Urdu-Alphabet
Im gesprochenen Alltag können sich Urdu- und Hindi-Sprecher problemlos miteinander unterhalten, doch wenn sie stattdessen einen Brief oder eine E-Mail schreiben müssen, wird es schon schwieriger.
Das Urdu-Alphabet, das das arabisch-persische Zeichensystem verwendet, wird in der Regel in der kalligraphischen Schrift Nastaʿlīq von rechts nach links geschrieben. Es umfasst – je nach Zählweise – rund 40 bis 60 Zeichen, neben Buchstaben auch zusätzliche Zeichen und Buchstabenkombinationen zur Kennzeichnung bestimmter Laute.
Wie das Arabische ist das Urdu-Alphabet eine Konsonantenschrift. Es kennt also nur Konsonanten und lange Vokale, die kurzen Vokale müssen von den Lesenden selbst ergänzt werden. Dabei wird nicht zwischen Klein- und Großbuchstaben unterschieden.
Übrigens: Bis Ende der 1980er-Jahre arbeiteten Urdu-Zeitungen mit professionellen Kalligraphen, um handgeschriebenes Urdu dann als Tageszeitungen zu vervielfältigen.
Na, bist du neugierig geworden? Dann stürz dich jetzt ins Abenteuer Indien und setz dich mit dem Thema Hindi und Urdu lernen auseinander! Du wirst dabei eine Menge lernen und hast quasi ein 2-für-1-Paket! :)
Quellen
- Vgl. Urdu (UR), in: interlanguage.it, 2026, https://interlanguage.it/de/blog-de/urdu-ur.html
- Vgl. Wissenswertes zu Urdu, in: sprachenlernen24.de, 2026, https://www.sprachenlernen24.de/urdu-sprache/
Mit KI zusammenfassen:










Hallo,
es wäre schön, wenn jemand den folgenden Text, eine Übersetzung des deutschen Liedes „Die Rasenbank am Elterngrab“ ins Sanskrit, auch in die Urdu-Schreibung oder auch ins Urdu und andere neuindische Sprachen übertragen könnte:
श्मशानगोचरी
॥१॥ दौर्जीवित्या कन्यास्मि द्रौपदी ।
कुपक्कणे वसामि ।
नना ततश्च बत स्वर्गतौ ।
कियच्चिरं सह्यामि ॥
रहः किंचित्किं तु ज्ञात्वा
तत्रातिनिःश्वस्तुं गत्वा
निदं शृणोम्यहं दिवे दिवे ।
असौ मुग्धा श्मशानगोचरी ॥
॥२॥ भविष्यवादिनी पुराब्रवीत् ।
निराशिनी त्वं कृत्स्नम् ।
परं त्ववोचन्मां पुरोहितः ।
किं वेत्सि नामुमृषिम् ।
यथा शक्त्रायतिः क्षिप्रे
सौभाग्यं परिववृते
तथा त्वं तद्वन्मम तारुणि
श्लाघिष्यसे श्मशानगोचरि ॥
॥३॥ धृषद्विन्येधि भोस्तन्व्यावयोः ।
द्युभक्तं तव भाग्यम् ।
दैवं निहत्य कुरु पौरुषम् ।
इत्यम्बितातवाक्यम् ॥
उल्लेखने नित्यी कृता
पूर्णायुः संस्थिते भूयाः ।
कुटुम्बकसमाकृता कनी
शेतेऽत्र सा श्मशानगोचरी ॥
hymne Deutschland (übersetzung) National
ناسی او نال ہِم نے ڈوئچ لانڈ (ایبا زیٹ سُنگ)
Qaumi Tarana Almanija (Germany) (Tardschuma)
(ترجمہ) قومی ترانہ المانیا (جرمنی)
ابن حسین ( ا – ن – ح – ر )
Ibn-E-Hussain (I.N.H.R)
Itahad Inssaaf Aur Asadi اتحاد انصاف اور آزادی
Lage Raho Dschad-o-Dschahad MehN Iss Ki لگے رہو جدوجہد میں اس کی
ßab Apne Aabai Watan Ki Chaatir سب اپنے آبائی وطن کی خاطر
Hamrah Lije Bradrana Qalb-o-Dschiggar ہمراہ لیے برادرانہ قلب و جگر
HaiN Itahad Inssaaf Aur Asadi ہیں اتحاد انصاف اور آزادی
Samanat Chusch Haali Ki ضمانت خوش حالی کی
Chuschi Ki Tschamak MehN Khilo کھلو خوشی کی چمک میں
Aabai Watan Almanija Khilo آبائی وطن المانیہ کھلو
میں جزیرہ ہیلگولانڈپہ لکھا گیا 1841 اس ترانے (نغمہ ء المانیہ) کو ء
اس ترانے کے شاعر آ ؤ گسٹ ہائن رِش ھوف مان فون فالاز لے بن ہیں اور موسیقی یوزف ھائڈن نے ترتیب دی ہے۔ ترانے کے الفاظ اس وقت المانیا یعنی جرمنی کی سیاسی جوڑ توڑ کی عکاسی اور (پدر وطن المانیا) مادر وطن جرمنی کو متحد کرنے کی خواہش اور تمنا کی ترجمانی کرتے ہیں۔