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Alles, was Ihr über Eure Bezahlung als Japanischlehrer wissen müsst

Von Tobias, veröffentlicht am 17/03/2019 Blog > Sprachen > Japanisch > Japanischkurse Geben: Welchen Tarif kann ich verlangen?

Ihr seid Student, ausgebildeter Lehrer, Rentner oder Japanisch-Muttersprachler und habt schon mit dem Gedanken gespielt, Eure Japanischkenntnisse in Geld umzumünzen?

Mit privatem Nachhilfeunterricht geht das heute ganz einfach! In Deutschland werden asiatische Sprachen und damit auch Japanisch nämlich immer populärer. Mithilfe des Internets könnt Ihr Eure Dienste als Lehrer dann ganz einfach anbieten, zum Beispiel hier bei uns auf Superprof!

Natürlich könnt Ihr Euch auch alternativ bei einer Japanisch-Sprachschule als Lehrer bewerben.

Aber wo verdient Ihr eigentlich das beste Geld? Wie stellt Ihr sicher, dass Ihr weder zu teuer, noch zu billig seid? 

In diesem Artikel versuchen wir, Euch eine Antwort auf genau diese Frage zu liefern!

Was bekommt ein Japanischlehrer auf Superprof?

Wer sich für einen Japanischlehrer auf Superprof entscheidet, der kann davon ausgehen, dass er sowohl fachlich als auch pädagogisch und menschlich eine gute Wahl trifft.

Mit wenigen Klicks können die Schüler mit den potenziellen Lehrern in Kontakt treten und einen ersten Termin bei sich zuhause vereinbaren!

Dabei unterstützt sie das integrierte Bewerbungssystem, das sich auf die Erfahrungen von vorangegangen Schülern stützt. Man kann seinen ehemaligen Lehrern Kommentare auf ihrer Seite hinterlassen und so seine Meinung über ihren Unterricht für andere Schüler zugänglich machen.

Aber was kostet eine Unterrichtsstunde auf Superprof eigentlich? Nun, das hängt immer vom Lehrer sowie Eurem Wohnort ab.

In Bayern verdienen Lehrer anders als in Brandenburg In Deutschland variieren Preise je nach Bundesland | Quelle: Pixabay

Lehrer, die vielleicht selbst noch nicht sehr gut Japanisch sprechen und ihren Unterricht auf absolute Anfänger ausrichten, können natürlich nicht so viel verlangen wie diejenigen Japanischlehrer, die eventuell ein Japanologie-Studium hinter sich gebracht haben oder eine mehrjährige Erfahrung im Japanisch-Unterrichten vorweisen können.

Bei Superprof können die Lehrer ihren stündlichen Tarif selbst festlegen. Dabei solltet Ihr wissen, dass die erste Unterrichtsstunde als Probestunde meist kostenlos ist und Ihr somit kein finanzielles Risiko auf Euch nehmt.

Die darauf folgenden Unterrichtsstunden werden dann mit etwa 15 – 30 € berechnet, je nach Qualifikation des Lehrers! 

Einige der Lehrer auf Superprof bieten Ihre Dienste auch per Skype und Webcam an. Wenn Ihr Euch für diese Möglichkeit entscheidet, steigt nicht nur die Auswahl an verfügbaren Lehrern, weil die geographische Komponente komplett entfällt.

Auch der Preis ist häufig etwas niedriger angesetzt als bei Privatunterricht bei Euch zuhause, denn der Lehrer oder die Lehrerin spart sich Kosten und Zeit für die Anfahrt zu Euch nach Hause!

Schaut Euch die Preise der Konkurrenz an, um Euren Stundenlohn festzulegen

Wenn Ihr Euch dazu entschieden habt, Japanischunterricht zu geben und Euer Wissen über die japanische Kultur und Sprache weitergeben wollt (Japanische Küche, die faszinierende Geschichte, Legenden über Samurai und Ninjas, Mangas und Anime, Erfahrungen über das Arbeitsleben in Japan…), dann stellt sich Euch zunächst die Frage: „Lohnt sich das aus finanzieller Sicht überhaupt für mich?“

Schließlich müsst Ihr ja Eure laufenden Kosten wie Miete, Einkaufen, Versicherungen etc. auch davon bezahlen können!

Um diese Frage für Euch zu beantworten, solltet Ihr Euch einfach mal ansehen, was die Konkurrenz für eine Japanisch-Unterrichtsstunde verlangt.

Dabei gilt es zu unterscheiden zwischen einer freien Beschäftigung (zum Beispiel über Superprof) und einem Angestelltenverhältnis an einer privaten oder öffentlichen Einrichtung.

Japanischunterricht an einer privaten Schule geben

Wer Japanischunterricht geben möchte, der hat die Möglichkeit, sich an eine private oder öffentliche Einrichtung zu wenden, die möglicherweise schon jahrzehntelange Erfahrung im Bereich Japanischunterricht vorzuweisen hat.

Ähnlich wie Schulen für Chinesisch, Englisch, Französisch, Koreanisch, Spanisch usw. erfreuen sich auch Japanisch-Schulen in Deutschland immer größerer Beliebtheit, denn in unserer globalisierten Welt spielen Fremdsprachen eine immer wichtigere Rolle!

Globalisierung macht Fremdsprachen immer wichtiger Fremdsprachen werden heute immer wichtiger | Quelle: Pixabay

Wenn Ihr Euch für diese Möglichkeit entscheidet, dann wird die Sprachschule Euren Stundenlohn für Euch festsetzen. Dieser wird natürlich unter dem Preis pro Stunde liegen, den die Schule für Eure Dienste bekommt, aber das ist in den meisten anderen Angestelltenverhältnissen nicht anders.

Verdient der Sprachlehrer sein Geld durch eine Festanstellung, wird er vermutlich nicht mehr verdienen als ein Freiberufler. Aber er ist versichert und die Sprachschule oder das Institut trägt alle Sozialabgaben zu 50%, wie es bei einer Festanstellung eben üblich ist.

Außerdem müsst Ihr Euch als festangestellter Lehrer nicht selbst um die Schülersuche kümmern und habt ein recht geregeltes Einkommen.

Laut der Sprachlehrer Gehaltstabelle von Online-Rechner Gehaltsvergleich.com schwanken die Gehälter in Deutschland von angestellten Sprachlehrern je nach Bundesland zwischen 1400 und 5.800 EUR monatlich. Im Durchschnitt ergibt sich daraus ein Sprachlehrer Gehalt von etwa 2400 EUR pro Monat.

Als freiberuflicher Japanischlehrer über eine Plattform Schüler finden

Als freiberuflicher Lehrer könnt Ihr Euren Stundenlohn komplett selbst bestimmen. Als Argument für höhere Preise könnt Ihr hierbei Zertifikate, Erfahrungen oder besonders Hilfsmittel nennen, die Ihr in den Unterricht mit einbringen werdet.

Vielleicht kennt Ihr Euch ja besonders gut aus mit den Haikus (den kurzen japanischen Gedichten) oder seid Spezialist uaf dem Gebiet der Kanjis, Mangas oder Deutsch-Japanisch-Übersetzungen.

Damit könnt Ihr Euch von der Konkurrenz abheben und ein Alleinstellungsmerkmal schaffen. Das kann wiederum dabei behilflich sein, einen höheren Preis zu rechtfertigen.

Am besten schaut Ihr auf Superprof einmal das Japanisch-Angebot in Eurer Gegend durch und versucht, einen Lehrer zu finden, der Euren Qualifikationen am ehesten entspricht. Das ist eine gute Möglichkeit, um einen groben Ausgangspreis festzulegen.

Euer Gehalt wird von vielen verschiedenen Einflussfaktoren bestimmt Diplome und Zertifikate helfen Euch dabei, mehr Geld zu verdienen | Quelle: Pixabay

Mithilfe einer kleinen Marktstudie die Preise für Japanischunterricht genau identifizieren

Wie bereits erwähnt, spielt auch die Stadt oder der Ort, an dem Ihr Japanischunterricht erteilen wollt, eine entscheidende Rolle.

Wisst Ihr, wie hoch der Durchschnittslohn für einen Japanischlehrer bei Euch ist?

Nun, logischerweise hängt das auch mit den örtlichen Lebenshaltungskosten zusammen. In München müssen Japanischlehrer logischerweise mehr verlangen als etwa in Leipzig, denn allein die Mieten sind dort um ein vielfaches höher.

Außerdem spiele wir bei allen Marktpreisen auch Angebot und Nachfrage eine entscheidende Rolle.

Betrachten wir gemeinsam doch einmal einige Durchschnittswerte für deutsche Städte auf Superprof:

  • Berlin: 23 €
  • Hamburg: 16 €
  • Stuttgart: 18 €
  • München: 19 €

Da Superprof in Deutschland noch relativ jung ist und Japanisch im Vergleich zu Mathe- oder Englischnachhilfe eher selten vorkommt, sind diese Preise aufgrund der geringen Stichproben zahl noch nich repräsentativ. Ihr seht aber, dass Ihr etwa 20 € für Eure Dienste als Japanischlehrer verlangen könnt!

Den Stundenlohn anhand eigener Erfahrungen, Diplome und Zertifikate festlegen

Nun, da Ihr Euch entschieden habt, in welcher Form Ihr genre Japanisch-Unterricht erteilen wollt (freiberuflich oder festangestellt) und Eure Preise mit der Konkurrenz und den gängigen Tarifen in Eurer Umgebung abgestimmt habt, fehlt bei Eurer Preissetzung noch einige letzte Elemente.

Dafür solltet Ihr Euch folgende Fragen stellen:

Was kosten Unterrichtsstunden bei einem Japanisch-Muttersprachler?

Ein wichtiges Kriterium bei der Preissetzung: Eure Muttersprache.

Warum? Aus dem einfachen Grund, dass Japanisch-Muttersprachler in der Regel einen höheren Stundensatz verlangen können als Nicht-Muttersprachler.

Das liegt einerseits an ihren nahezu perfekten Kenntnissen der japanischen Sprache, andererseits am besseren Verständnis der japanischen Kultur. Das hebt Euch ab von Japanisch-Lehrern, die vielleicht noch nie das Land der aufgehenden Sonne besucht haben!

Welche Zertifikate könnt Ihr vorweisen?

Als Japanischlehrer braucht Ihr nicht notwendigerweise bestimmte Diplome oder gar eine Ausbildung, denn der Beruf des Lehrers ist in Deutschland nicht geschützt. Jedoch können bestimmte Zertifikate Euren Stundenlohn erheblich verbessern!

Gebt jegliche Auszeichnungen, Zeugnisse und bestandene Prüfungen im Fach Japanisch an und hebt Euch so von der Konkurrenz ab! Auch Sprachaufenthalte in Japan oder abgeschlossene Sprachstudien hier in Deutschland sind ein absoluter Pluspunkt!

Welche Erfahrungen habt Ihr als Japanischlehrer bereits gemacht?

Wer sich für einen guten Japanischlehrer entscheiden will, der sollte Ausschau nach jemandem mit Erfahrung halten. Aber nicht mit irgendeiner X-beliebigen Erfahrung!

Es gibt große Unterschiede zwischen dem Unterricht vor einer Klasse mit 20 Schülern oder dem Privatunterricht im 1-zu-1-Gespräch zuhause beim Schüler.

Nicht nur fachliche, sondern auch pädagogische Fähigkeiten sind ausschlaggebend, vor allem für Eltern, die Japanischunterricht für Ihre Sprösslinge suchen. Scheut Euch also nicht, jegliche sozialen Erfahrungen gemeinsam mit den fachlichen bei der Schülersuche anzugeben.

Seid Ihr ein guter Pädagoge? Auch pädagogische Erfahrungen sind beim Unterrichten entscheidend | Quelle: Pixabay

Bin ich selbst noch Japanisch-Schüler?

Natürlich könnt Ihr auch dann Japanisch-Unterricht geben, wenn Ihr selbst erst ein fortgeschrittenes Niveau habt. Das ist häufig bei Studenten der Fall, die sich neben dem Japanologie-Studium ein wenig Taschengeld hinzuverdienen wollen.

In diesem Fall könnt Ihr Eure Dienste natürlich nur Anfängern anbieten, sonst riskiert Ihr, dass Eure Schüler besser Japanisch sprechen als Ihr selbst!

Ihr solltet in diesem Fall wissen, dass Ihr weniger Geld pro Stunde verlangen könnt, als jemand, der die japanische Sprache perfekt beherrscht!

Welche Art von Schülern wollt Ihr unterrichten?

Auch das spielt eine wichtige Rolle, denn nicht alle Schüler sind bereit, gleich viel Geld für Eure Unterrichtsstunden zu bezahlen!

Es gibt unterschiedliche Typen von Schülern:

  • Manga oder Anime-Fans, die nur zum Spaß Japanisch lernen wollen
  • Chef von Wirtschaftsunternehmen, die Japanisch lernen wollen, um das internationale Geschäft zu erweitern
  • Studenten, die sich auf eine Prüfung vorbereiten und alles dafür tun würden, um sie zu bestehen
  • Menschen, die sich für eine Reise nach Japan vorbereiten wollen etc.

Natürlich kann man den Preis mit den Schülern auch immer verhandeln. Ihr solltet jedoch eine grobe preisliche Idee haben, die sowohl für Euch als auch für Eure Schüler passend ist.

Wir hoffen, dass Euch dieser Artikel zum Thema Preisfindung als Japanischlehrer behilflich sein konnte!

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