„Leute, die denken, dass Schokolade süchtig macht, haben offensichtlich noch nie gehäkelt."

- Anonym

Laut einer Studie von Betsan Corkhill gaben 81% der befragten Frauen an, dass sie sich nach dem Stricken oder Häkeln glücklicher fühlen. Stricken und Häkeln sind Möglichkeiten, Ängste abzubauen. Dem DIY werden therapeutische Tugenden zugeschrieben, indem es das Risiko, zum Beispiel an Alzheimer zu erkranken, verringert.

Handgemachte Mode scheint eine Generation übersprungen zu haben, aber heute entdecken die 25- bis 35-Jährigen ihre Leidenschaft für das Nähen und andere kreative Hobbys.

Gehörst Du auch zu den Fans der Handarbeit?

Warum versuchst Du nicht einmal, selbst zu häkeln? In dem Artikel zeigen wir dir die Hilfsmittel, die Du benötigst, um mit dem Häkeln zu beginnen.

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Mit dem Häkeln beginnen: die Nadeln

Beim Stricken benötigst Du eine Stricknadel und beim Häkeln (logischerweise) eine Häkelnadel. Bis jetzt ist alles ganz logisch! Moment... eine einzige Nadel?

Beim Häkeln kannst Du, genau wie beim Stricken, schöne selbstgemachte Mode herstellen. | Quelle: Walimai.photo via Visual Hunt

Ja, genau! Im Gegensatz zum Stricken benötigst Du beim Häkeln nur eine einzige Nadel. Es handelt es sich also um eine ganz andere Herangehensweise als beim Stricken.

Bevor Du dich also an deine ersten Häkelanleitungen und -modelle, deine Loop-, Amigurumi- oder gehäkelte Deckenleuchten-Kreationen wagst, solltest Du dich zunächst für eine Häkelnadel entscheiden. Und da wirst Du Hilfe benötigen!

Es gibt eine Vielzahl von Materialien, Durchmesser und Nadelgrößen. Daher ist es ein wahrer Hindernisparcours, wenn man als Anfänger seine Häkelnadel aussuchen möchte. Zum Glück wollen wir dich hier nicht in Widersprüche verstricken (ha... ha... ha)! 😉

Wie sieht eine Häkelnadel aus?

Zunächst solltest Du wissen, dass Häkeln und Stricken zwei grundlegend verschiedene Dinge sind, die ganz unterschiedlich erlernt werden wollen. Auch die Nadeln sind nicht die gleichen.

Eine Häkelnadel setzt sich zusammen aus:

  • einem Kopf,
  • einem Schaft,
  • einem Griff.

Der Kopf der Nadel besteht aus einer Spitze mit einem Haken, die es ermöglicht, eine Masche aufzunehmen. Der Haken kann sehr spitz oder sehr flach, kann aber auch ein Zwischending zwischen den beiden Extremen sein. Je spitzer er ist, desto einfacher ist es, besonders enge Maschen zu häkeln. Wenn Du im Gegenzug Spitze häkeln möchtest, dann solltest Du lieber einen flachen Haken wählen, um keine Fäden zu ziehen.

Unmittelbar unterhalb der Spitze befindet sich der Schaft oder auch Schaft der Häkelnadel. Er ermöglicht es dir, den Faden zu halten. Wähle eine Nadel mit einem langen Schaft, um zu vermeiden, dass der Faden dir zu häufig von der Nadel rutscht. Über dem Schaft befindet sich die sogenannte Kehle.  Bei der Kehle handelt es sich um den schmalsten Teil der Nadel.  Hier geht der Kopf in den Schaft über.

Du wirst sehen, dass es verschiedene Arten von Häkelnadeln gibt: gleichmäßig dicke Häkelnadeln (der Kopf hat den gleichen Durchmesser wie der Schaft) oder konisch zulaufend. Um präziser zu arbeiten ist es ratsam, sich für eine gleichmäßige Häkelnadel zu entscheiden.

Der Schaft verbindet den Kopf mit dem Griff. Dieser Teil bestimmt den Durchmesser der Häkelnadel. Er kann kurz oder lang sein, zum Griff hin breiter werden oder gerade sein. Ein zu kurzer Schaft könnte dich einschränken, wenn Du mehrere Maschen aufnehmen musst. Um besonders gleichmäßige Maschen zu häkeln solltest Du einen geraden Schaft bevorzugen.

Was den Griff betrifft, so gibt es mehr oder weniger ergonomische Griffarten. Dieses Kriterium solltest Du unbedingt berücksichtigen, da es das Gewicht der Häkelnadel beeinflusst. Einige Häkelnadeln verfügen über eine Daumenauflage, die für die einen unglaublich praktisch und für die anderen furchtbar störend sein kann. Das hängt ganz davon ab, wie Du die Häkelnadel hältst. Die einzige Lösung, um herauszufinden, was am besten zu dir passt: Austesten!

Um enge Maschen zu häkeln benötigst Du eine dünne Häkelnadel. | Quelle: Visual Hunt

Wähle das Material deines Hakens

Häkelnadeln aus Metall werden für feinere Arbeiten wie für Spitze oder die Herstellung von Tischsets verwendet. Für Letztere wäre es jedoch auch möglich, eine Häkelnadel aus Aluminium zu benutzen.

Für gröbere Arbeiten wie Schals, Pullover oder Mützen, die mit dicker Wolle angefertigt werden, solltest Du auf Häkelnadeln aus Bambus oder Plastik zurückgreifen.

Wenn Du eine Decke oder einen Teppich häkeln möchtest, dann werden dir Nadeln aus Kunststoff empfohlen.

Zu Beginn sind Plastiknadeln am billigsten, aber die gibt es erst ab einem Durchmesser von 0,6 cm. Wenn dein Budget es zulässt, dann solltest Du lieber zu Holz- oder Aluminiumnadeln ab einer Größe von 4 oder 5 greifen.

Welchen Durchmesser sollte deine Häkelnadel haben?

Wie bei Stricknadeln hat eine Häkelnadel eine Nummer, die ihre Größe definiert. Eine Nadel mit der Zahl 4 hat einen Durchmesser von 0,4 cm.

Je höher die Zahl, desto größer ist also der Haken, so dass du größere Maschen häkeln kannst.  Je nach gewähltem Wollknäuel oder Strickgarn steht die zu verwendende Nummer darauf. Anfängerinnen und Anfänger sollten jedoch eine Häkelnadel von 0,4 oder 0,5 cm wählen, um die Maschen besser sehen zu können.

Mit zunehmender Erfahrung kannst Du dann leichter erkennen, welche Nadelnummer beim Häkeln am besten zu dir passt, da jeder eine einzigartige Art zu häkeln hat und mehr oder weniger enge Maschen häkelt.

Eine Häkelnadel ist auch kleiner als eine Stricknadel. Es gibt sie in der Größe 12,5 bis 20 cm, wobei die empfohlene Größe ungefähr 15 cm beträgt.

Wo kann man seine Häkelnadel kaufen?

Um einen Haken zu finden, der perfekt in der Hand liegt und fürs Häkeln Zubehör zu finden, solltest Du in ein Geschäft gehen oder auf den Internetseiten hobbit.de, wollplatz.de oder wolle-roedel.com bestellen. Die Marke Susan Bates ist besonders bei erfahrenen Strickern beliebt.

Die Kosten für den Kauf einer Häkelnadel liegen zwischen 2 und 15 Euro, je nach Material und Design.  Du kannst dich auch für Häkelkits mit mehreren Nadelgrößen entscheiden.

Welche Garne sollte ich kaufen, um mit dem Häkeln zu beginnen?

Die Art des Garns, das ihr auswählt, hängt davon ab, was ihr damit machen möchtet. Um ein Plaid oder ein Kleidungsstück zu häkeln, ist es besser, sehr weiches Garn zu wählen.

Viele Menschen genießen es, ihre eigene Kleidung zu nähen.
Merino, Mohair, kardierte Wolle ... Ihr habt die Qual der Wahl!

Aber das Wichtigste am Anfang ist es, ein Muster zu wählen, das wirklich Lust zum Häkeln macht.  Fang mit etwas Einfachem und Schnellem an, damit du nicht entmutigt wirst, wie z.B. einem Kissenbezug, einem Kuscheltier oder einem Stirnband.

Wähle dann dein Garn entsprechend deinem Ziel aus. Alle Häkel-Tutorials (gibt es übrigens auch zahlreich online!) geben den zu verwendenden Garn und die für die Realisierung empfohlene Hakengröße an. Kaufe nur, was Du wirklich benötigst und nimm dir insbesondere Zeit, um zu testen, ob die Häkelnadel deinen Anforderungen entspricht oder nicht. Es ist nicht nötig, zu Hause einen Kurzwarenladen nachzubauen!

Auch wenn bestimmte Garne oder Wollen für eine bestimmte Arbeit empfohlen werden, bleibt es eine sehr persönliche Wahl. Zögere nicht davor, das zu tun, worauf Du Lust hast und vertraue auf dein Bauchgefühl. Das Ziel ist, Spaß zu haben!

Trotzdem wollen wir dir dabei helfen, einen einfachen Einstieg zu finden. Dafür solltest Du ein einfaches Garn wählen, ohne zu viel Schnickschnack wie Pailletten oder Glitzer. Diese sind wesentlich schwerer zu häkeln.

Wähle ein einfarbiges Garn, um den Faden besser zu sehen und Fehler zu vermeiden. Vermeide zunächst auch zu dicke Wollfäden für den Winter, die dazu neigen, aufzufasern und daher für Anfänger schwer zu händeln sind. Bevorzuge weiche Baumwollgarne, die leicht zu häkeln sind.

Keine Sorge, Du wirst schnell Gefallen daran finden und kannst so viele Garne häkeln, wie du willst!

Kleine nützliche Accessoires, wenn man Häkeln lernt

Gründe, mit dem Häkeln zu beginnen gibt es viele! Du brauchst zum Beispiel nicht viel dafür. Selbst wenn es aber durchaus möglich ist, nur mit einem Haken und einem Faden zu häkeln, können weitere kleine Accessoires dir das Leben erleichtern.

Auch wenn eine Häkelnadel und ein Garn vollkommen ausreichend sind, gibt es noch weitere hilfreiche Häkelutensilien. | Quelle: xxolaxx via Pixabay

Eine Schere

Auch wenn es keine Schere gibt, die ausschließlich zum Häkeln vorgesehen ist, wirst Du sie dennoch benötigen. Wähle einfach eine Schere, die nicht zu grob ist, um die Fäden fein abschneiden zu können oder innerhalb einer Häkelarbeit die Farbe zu wechseln.

Eine Wollnadel

Wenn Du bereits strickst, dann weißt Du, wovon wir sprechen und musst nicht in eine neue Wollnadel investieren. Die Plastik- oder Metallwollnadel ermöglicht es dir, die Enden der Fäden oder Wolle in deiner Arbeit verschwinden zu lassen.  Praktisch oder?

Maschenmarker

Selbst wenn Büroklammern oder einfache Sicherheitsnadeln ausreichen, haben die speziellen Maschenmarker unterschiedliche Farben, mit denen Du die verwendeten Fäden klar unterscheiden kannst.

Wie es der Name bereits sagt, werden Maschenmarker verwendet, um in deiner Häkelarbeit spezielle Stellen zu markieren, an denen Du den Faden wechseln oder Zu- oder Abnahmen häkeln möchtest.

Ein Schneidermeter

Ein Maßband ist unabdingbar für jeden guten Schneider oder jede gute Schneiderin, aber es kann auch beim Häkeln nützlich sein.  Es ist immer nützlich, den Faden vor dem Häkeln oder beim Häkeln zu messen, um sicher zu gehen, nicht den Faden zu verlieren ( 😉 ) bzw. zu wenig Faden zu verwenden.

Mit all diesen Informationen kannst Du nun mit dem Häkeln beginnen. Welche Häkelnadel wirst Du also verwenden?

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Stefanie

Sprachen sind meine große Leidenschaft! Da ich zweisprachig aufgewachsen bin, habe ich mich schon früh für Sprachen und Kulturen interessiert. Ich liebe Reisen und entdecke gerne neue Länder.