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Wie werde ich Nachhilfelehrer?

Von Christine, veröffentlicht am 10/10/2018 Blog > Privatunterricht > Nachhilfe geben > Privat Nachhilfe geben: Tipps für Nachhilfelehrer

Für die meisten Nachhilfelehrer ist private Nachhilfe oder Privatunterricht ein Nebenjob und keine Hauptbeschäftigung.

Häufig erteilen Studenten oder Fachleute / Profis in einem bestimmten Fachgebiet privaten Unterricht. Zuweilen trifft man auch auf Ruheständler mit besonderem Fachwissen.

Wie stelle ich es nun an, Nachhilfelehrer zu werden, um privat Nachhilfe geben zu können? Lass uns das zusammen herausfinden….

Wer kann privaten Unterricht geben?

Wir alle können private Nachhilfe geben. Dabei spielt es keine Rolle, ob Du studierst, angestellt bist oder schon im Ruhestand.

Und auch, wenn Lehrer bisher nicht Dein Traumberuf war: Die Arbeit als Nachhilfelehrer ist deutlich stressfreier, denn im Rahmen des privaten Einzelunterrichts herrscht meist eine entspannte, persönliche und intensive Arbeitsatmosphäre.

So kannst Du Dir beispielsweise nicht nur mit Mathe Nachhilfe Geben Dein Studium finanzieren oder als Personal Trainer neue Kunden finden, sondern beispielsweise auch Deine Muttersprache Deutsch dafür nutzen, um Deutsch als Fremdsprache unterrichten zu können.

Schauen wir uns den Weg dahin einmal Schritt für Schritt an…

Als Student private Nachhilfe geben

Viele Studenten versuchen durch Nachhilfeunterricht einen Teil ihrer täglichen Ausgaben oder Studienkosten zu bestreiten.

Und bei genauer Betrachtung ist das in der Tat der ideale Job für Studenten.

Vergleicht man Private Nachhilfe mit den üblichen Studentenjobs, zum Beispiel in Fastfood-Ketten oder in der Industrieproduktion, dann hat die Alternative Privater Nachhilfeunterricht eigentlich nur Vorteile: Die Bezahlung ist besser, Du kennst Dich mit dem Stoff aus und der Unterricht hat Bezug zu Deinen Studieninhalten.

So kannst Du beispielsweise Englisch Nachhilfe geben und dabei automatisch Deine eigenen Fähigkeiten festigen, um Dich auf Prüfungen vorzubereiten.

Privaten Unterricht geben heißt auch, bereichernde menschliche Kontakte zu knüpfen.

Und ich kann mir als Nachhilfelehrer meine Zeit frei einteilen.

Als Nachhilfelehrer kannst Du Dir Deine Zeit frei einteilen. Einer der wichtigsten Vorteile am Nebenjob als Nachhilfelehrer ist, dass Du Dir Deine Zeit frei einteilen kannst. | Quelle: Visualhunt

Lass uns diesen letzten Punkt einmal genauer betrachten: Er ist wichtig für die Entscheidung, ob Du Nachhilfe geben möchtest.

Viele Studenten müssen nebenbei arbeiten, um ihre Miete zu bezahlen oder um die Lebenshaltungskosten zu bestreiten.

Häufig suchen sie sich dann Jobs mit festen Arbeitszeiten. Diese lassen sich dann meist nur schwer in den eigenen vollgepackten Terminkalender integrieren.

Noch schwieriger wird es, wenn anfangs flexible Arbeitszeiten versprochen werden, das Unternehmen sich dann aber nicht daran hält oder halten kann.

Dazu kommt, dass die geforderte Stundenanzahl in einem Unternehmen nicht immer kompatibel zum Studienalltag ist.

Manchmal werden deutlich mehr Stunden gefordert, als ein Student zu leisten vermag. Besonders dann, wenn das Studium nicht darunter leiden soll.

Unsere Schlussfolgerung daraus ist einfach: Nutzt doch den privaten Nachhilfeunterricht, um Euren Alltag als Student zu finanzieren.

Profitiert von Eurem eigenen Fachwissen, um Ober- oder Mittelstufenschüler, Gymnasiasten oder Real- oder Werkrealschüler zu unterstützen. Helft künftigen Studenten Eures Fachs, sich mit Eurem Thema anzufreunden.

Denn als Nachhilfelehrer seid ihr alleine Herr über Eure Zeit.

Ihr könnt festlegen, wann Ihr unterrichtet, und so die Organisation der Nachhilfestunden komplett an Euren Lebensrhythmus anpassen.

Außerdem – ganz ehrlich – ist so ein Nachhilfejob weit weniger nervig und anstrengend als ein Job in einer Fastfood-Kette oder einem Kaufhaus.

Und wenn ihr bereits während Eures Studiums beginnt, Euch einen „Kundenkreis“ aufzubauen, profitiert ihr später davon, wenn ihr (semi-)professionell Nachhilfe geben wollt.

Denn nicht wenigen macht der Job als Nachhilfelehrer so viel Freude, dass sie später auch hauptberuflich als Privatlehrer arbeiten und sich selbständig machen. Doch dazu später – fangen wir erst einmal klein an.

Nebenberuflich Privat Nachhilfe erteilen

Die letzten Jahre haben uns alle spüren lassen, dass das Leben teurer wird. Die gefühlte Inflation treibt die Preise nach oben – und auch unsere Ansprüche werden immer höher.

Für diese Erkenntnis bedarf es keiner genauen Auseinandersetzung mit wirtschaftlichen Zusammenhängen – das ist auch nicht das Ziel von Superprof.de.

Wir spüren alle täglich, dass die Kaufkraft unseres Geldes nachlässt, dass wir mehr Geld für unser Leben brauchen.

Immer mehr Deutsche haben daher mehr als einen Job. Der Nebenerwerb dient dazu, die finanzielle Mehrbelastung aufzufangen. Oder er hilft den Lebensstandard zu erhöhen.

Und es sind nicht nur Geringverdiener, die heute einen Zweitjob haben. Nein – zunehmend findet man unter den Nebenberuflern auch Fachkräfte und Experten ihres Fachs.

Gerade das eigene Fachwissen und die speziellen Fachkompetenzen lohnt es sich aber durch Privatunterricht weiterzugeben.

Dazu bietet sich ganz besonders das Modell der privaten Nachhilfe an. Es ist flexibel und kann sich an jedes Leben und jeden Job anpassen.

Wettbewerbsfähige Preise sind beim Nachhilfeunterricht ebenfalls wichtig. Für Nachhilfestunden ist es auch wichtig, den richtigen Preis festzulegen | Quelle: Pexels

Wo die Preise für privaten Unterricht jeweils anzusetzen sind, könnt Ihr in unserem Magazin nachlesen.

Durch das Anmelden auf einer Plattform – zum Beispiel auf Superprof.de – hast Du als Experte auf Deinem Arbeitsgebiet die Möglichkeit, die Häufigkeit der Stunden an Deine Bedürfnisse anzupassen.

Die Zeit unter der Woche wird bei den meisten Arbeitnehmern bereits gut ausgefüllt sein.

Deshalb legt der künftige Nachhilfelehrer sinnvollerweise die Unterrichtsstunden auf den späteren Nachmittag bzw. Abend, das Wochenende oder andere freie Tage.

Mit einer oder mehreren Stunden pro Woche bringt private Nachhilfe am Ende des Monats einen merklichen Benefit für die Haushaltskasse.

Und in der Organisation der Stunden ist man auch als nebenberuflicher Nachhilfelehrer völlig frei.

Du siehst also: Privatlehrer kann durchaus ein richtiger Beruf werden! Ja, Du könntest Dich als Nachhilfelehrer sogar selbständig machen und durch privaten Unterricht Deinen Lebensunterhalt verdienen.

Nachhilfe geben und sich damit selbständig machen

Wenn Du Nachhilfe geben und Dich damit als Nachhilfelehrer selbständig machen möchtest, profitierst Du davon, wenn Du bereits während des Studiums privat Nachhilfe gegeben hast. Denn dann hast Du Dir bereits einen Namen gemacht.

Und da Du nun Deinen Studienabschluss hast, kannst Du nach dem Studium auch mehr Honorar verlangen. Aber vorsicht: Wie in jedem Beruf musst Du Dich an Deinen Erfolgen messen lassen.

Dein Erfolg ist jetzt der Lernerfolg und die besseren Noten Deiner Schüler, auf die Du Dich einstellen musst.

Interessierst Du Dich für eine Laufbahn als selbständiger Privatlehrer, dann ist noch zu überlegen, ob Du komplett frei arbeitest und Nachhilfe unter eigenem Namen gibst. Oder ob Du bei einem Institut anheuerst, um regelmäßige Einnahmen zu haben.

Aber selbst große Nachhilfeinstitute zahlen im Vergleich zum privaten Unterricht auf eigene Rechnung nur einen relativ geringen Stundensatz.

Wer professionellen Nachhilfeunterricht anbietet, kann die Honorare individuell vereinbaren. Der Stundensatz, den Du durch Nachhilfe geben erzielen kannst, kann deshalb sehr stark schwanken.

Das Honorar ist abhängig vom Thema und auch regional unterschiedlich. Zwischen 10 und 50 Euro pro Stunde können aber durchaus realistisch sein.  Der Preis ist stark von der Nachfrage nach Nachhilfe in bestimmten Fächern  und Themen abhängig.

Denkbar ist auch, dass Du privaten Unterricht für zwei Schüler gleichzeitig anbietest. So kannst Du den Preis für die Nachhilfeschüler senken und gleichzeitig den Stundensatz für Dich erhöhen.

Nachhilfe Geben muss nicht immer eine Sache unter vier Augen sein.

Die Vielfalt im Nachhilfeunterricht ist ein großer Vorteil für Privatlehrer! Es gibt viele verschiedene Wege, um Nachhilfelehrer zu werden! | Quelle: Visualhunt

Für das selbständige Arbeiten als Nachhilfelehrer kann eine Gewerbeanmeldung notwendig werden. Außerdem solltest Du mit Deiner Krankenkasse Kontakt aufnehmen.

Die Kleinunternehmerregelung (Deutschland) kannst Du in der ersten Zeit beanspruchen, wenn Deine Einnahmen pro Jahr nicht über 17.500 € und im Folgejahr nicht über 50.000 € liegen werden.

Und Deine Buchhaltung für das Nachhilfe Geben beschränkt sich auf eine einfache Einnahme-Überschuss-Rechnung. Dabei musst Du lediglich im Steuerformular Einnahmen und Ausgaben eintragen. So erklärst Du gegenüber dem Finanzamt Deine Gewinne.

Nachhilfelehrer sein und Nachhilfe Geben ist ein Beruf für jedes Alter und jede Lebenslage: für Studenten, für Studienabbrecher, für Absolventen, für Arbeitslose, für Berufsrückkehrer – ja, und auch für den Ruhestand. Glaubst Du nicht? Schau, ich zeig es Dir.

Private Nachhilfe geben als Ruheständler

Anfangs sehnen viele Arbeitnehmer den Ruhestand herbei.

Doch der Übergang von einer Vollzeitbeschäftigung in die Rente oder Pension ist nicht immer einfach.

Viele warten auf diesen neuen „freien“ Lebensabschnitt mit Ungeduld, um sich ihren zahllosen Hobbys endlich ganz widmen zu können.

Oder sie planen Dinge, die lange aufgeschoben wurden, zum Beispiel weite Reisen.

Aber es gibt auch Rentner und Pensionäre, die sich gerne noch „gebraucht“ fühlen möchten. Die den Menschen noch etwas geben möchten.

Eine Option ist hier das Ehrenamt. Es gibt unzählige Rentner, die in ihrem direkten Umfeld ehrenamtlich tätig sind.

Eine andere Möglichkeit, sich gebraucht zu fühlen, ist die private Nachhilfe oder der Privatunterricht.

Junge Studenten und Schüler profitieren in der Regel sehr von der Berufs- und der Lebenserfahrung der Älteren.

Wenn Du beruflich Karriere gemacht und viel Fachwissen angesammelt hast, dann hast Du zwangsläufig die Kompetenzen bereits gesammelt, die notwendig sind, um Privatunterricht zu erteilen.

Die im Laufe eines Berufslebens erworbenen Fähigkeiten und Talente sind wichtig für die jungen Menschen, die sich gerade am Anfang ihres Berufslebens oder ihres Studiums befinden.

Und für Dich als Rentner oder Pensionär sind die Unterrichtsstunden nicht nur menschlich bereichernd: Nachhilfestunden bringen auch finanziell einem echten Profit ein.

Privater Unterricht ist immer ein Austausch zum gegenseitigen Nutzen. Eine veritable Win-Win-Situation!

Nachhilfe geben vertreibt die Einsamkeit. Als Rentner oder Pensionär hast Du alles, was Du zum Nachhilfelehrer brauchst: Erfahrung, Fachwissen und Zeit. | Quelle: Pixabay

Und noch etwas darf man nicht vergessen: Gerade als ungebundener Rentner oder Pensionär kannst Du dich sehr gut an das Zeitkorsett der Studenten anpassen, das durch die Stundenpläne und Vorlesungszeiten festgelegt ist.

Nach der Anmeldung auf Superprof musst Du nur noch den Preis festlegen und Deine zeitliche Verfügbarkeit angeben.

Je größer diese Zeitspannen sind – und wo könnten sie größer sein als bei Fachkräften im Ruhestand –, umso höher sind die Chancen, mehr Nachhilfe-Schüler zu finden.

Außerdem bringt es die Nachhilfe mit sich, dass man sich viel in der näheren Umgebung bewegt und die eigene Wohnung verlassen kann. Das ist ein interessantes Kriterium für die Zeit nach dem aktiven Berufsleben.

Und letztendlich gibt es wohl definitiv keine Altersgrenze für das Vermitteln von Fachwissen im privaten Rahmen durch Nachhilfe.

Tipps für Nachhilfelehrer

Sorgfältige Planung ist wichtig

Zu Beginn des Abenteuers Nachhilfeunterricht bedarf es vor allem einer sorgfältigen Planung.

Vorbereitungen müssen sowohl Schüler als auch Nachhilfelehrer treffen. Selbstverständlich gehört für letztere dazu auch das Anschaffen der notwendigen Unterrichtsmaterialien, wie wir später noch sehen werden.

Aber vor allem ist es wichtig, intelligent zu planen. Die eigene Zeit richtig einzuschätzen.

Hier ist Professionalität gefragt. Bei der zeitlichen Planung der Fahrtzeiten und der Unterrichtsstunden sollte man so wenig Fehler wie möglich machen.

Deshalb ist es unbedingt unumgänglich, sich einen persönlichen Stundenplan auszuarbeiten.

Du kannst deshalb bei Deinem Eintrag auf Superprof.de Deine zeitliche Verfügbarkeit genau angeben. So kannst Du klar kommunizieren, wann Du für eine Unterrichtseinheit Zeit hast.

Das ist für den Kontakt mit den künftigen Schülern immens wichtig, bitte nutze daher diese Möglichkeit unbedingt.

Um schnell Schüler zu finden, musst Du Werbung für Deinen Nachhilfeunterricht machen. Sprich mit Deinem Umfeld darüber, dass Du Nachhilfe geben willst! | Quelle: Unsplash

Werbung in eigener Sache machen

Willst Du nach dem Studium mit Nachhilfe Geld verdienen, solltest Du schon während der Ausbildung private Nachhilfe geben. Denn durch Weiterempfehlungen wächst die Zahl Deiner Schüler für den privaten Unterricht.

Private Nachhilfe ist in jedem Fach und zu jedem Thema möglich. Und privater Unterricht ist thematisch nicht auf Schulfächer beschränkt.

Wenn Du Dich in einem Thema gut auskennst, kannst Du auch Aushänge an der Uni und an Schulen machen, um mehr Schüler für das Thema oder das Fach zu gewinnen.

Einfacher und schneller ist ein Eintrag bei Superprof.de. Die Plattform hilft Dir, neue Schüler zu gewinnen und unterstützt Dich auch in vielerlei Hinsicht.

Durch Empfehlungsmarketing kannst Du den Kreis Deiner Schüler ebenfalls vergrößern. Auch hier hilft der Eintrag bei Superprof.de

Positive Erfahrungsberichte sind wichtig, schließlich geben Eltern ihre Kinder in Deine Obhut. Und Du bist zunächst für sie ein völlig Fremder. Aber Eltern sind oft bereit, für eine nachweislich qualitativ gute Arbeit auch etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Für privaten Unterricht oder wenn Du auch Erwachsenen Nachhilfe geben möchtest, können solche Erfahrungsberichte als Ausweis von Erfahrung und Qualität gelesen werden.

Kann ich auch von zu Hause via Webcam unterrichten?

In Zeiten des digitalen Wandels heißt die Antwort auf diese Frage eindeutig „JA!“. Und es werden künftig noch viele weitere Möglichkeiten für den Privaten Unterricht Online entstehen.

Superprof.de unterstützt diese Art des Fernunterrichts. Video-Konferenz-Software wie Skype ermöglicht es privaten Lehrern, Unterricht für Schüler und Studenten in ganz Deutschland oder sogar weltweit anzubieten – warum auch nicht?!

Das Wichtigste sind aber weder Ort noch Art des Unterrichts, sondern seine Qualität. Diese muss auf die Bedürfnisse der Schüler und Studenten genau abgestimmt sein.

Das heißt aber auch: Wenn Du als Nachhilfelehrer Erfolge für Deine Schüler und Studenten erzielst, wirst Du Dich vor Anfragen möglicherweise nicht mehr retten können.

Und das eventuell sogar nicht nur in Deiner direkten Umgebung oder Nachbarschaft.

Eine gute Webcam, eine stabile Internetverbindung und ein funktionierender PC - und schon kannst Du Online Nachhilfe geben! Das passende Equipment ist Grundvoraussetzung für den Erfolg Deiner Online-Nachhilfe-Stunden! | Quelle: Unsplash

Gute Kritiken, Empfehlungen und Mund-zu-Mund-Propaganda führen dazu, dass Du via Webcam in der weiteren Umgebung arbeiten kannst.

Diese Technik baut regionale Grenzen ab und erweitert Deinen Studentenkreis.

Zu den Vorbereitungen auf ein Leben als Nachhilfelehrer Online gehört daher auch, sich einen Computer mit einer guten Kamera und einem Mikrofon anzuschaffen.

Wann Privatunterricht geben?

Einer der Schlüssel zum Erfolg als Nachhilfelehrer ist die Uhrzeit der angebotenen Unterrichtsstunden.

Die beste Planung nutzt Dir nichts, wenn die Uhrzeiten nicht realistisch sind: Nachhilfe in Mathematik für Abiturienten kannst Du nicht morgens zwischen 10 und 12 Uhr anbieten.

Zu dieser Uhrzeit sind Deine Schüler im regulären Unterricht. Und so wird keiner Dein Angebot annehmen können.

Es geht also darum, sich dem Klientel anzupassen. Doch was heißt das genau?

Zunächst musst Du herausfinden, wann Deine künftigen Schüler am ehesten Zeit haben. Für Schüler zum Beispiel funktionieren der späte Nachmittag oder das Wochenende am besten.

Wo soll ich Nachhilfe geben?

Lohnt sich Nachhilfe nur in der Großstadt oder einer Metropolregion?

Natürlich ist es für den Nachhilfeunterricht ein Vorteil, wenn Du in einer Großstadt oder einem Ballungsraum wohnst. Die Nachfrage wird hier einfach größer sein.

Aber auch der öffentliche Nahverkehr in den Ballungszentren ist ein eindeutiges Plus. Du kommst so einfach schneller zu Deinen Schülern und Studenten nach Hause.

In Berlin, München, Hamburg oder Frankfurt am Main kann es sich deshalb durchaus lohnen, in eine Jahreskarte für den örtlichen Nahverkehr zu investieren.

Auf dem Land oder in dünner besiedelten Gegenden ist das schwieriger.

Hier ist das Nahverkehrsnetz meistens nicht gut ausgebaut und Du bist auf das Fahrrad, ein eigenes Motorrad oder ein eigenes Auto angewiesen.

In diesem Fall benötigst Du selbstredend einen Führerschein, um mehrere Unterrichtsstunden an unterschiedlichen Orten hintereinander geben zu können.

Die Wahl des Unterrichtsortes

Private Nachhilfe findet meistens – wie der Name schon sagt – im privaten Umfeld statt. Und das wird in den meisten Fällen das Zuhause des Studenten oder Schülers sein.

Nachhilfe im Cafe - das kann durchaus ein anregender Unterrichtsort sein. Nachhilfe kann man überall geben. Im Sommer bietet sich hierfür als Unterrichtsort auch ein Cafe oder eine Bar an. | Quelle: Pexels

Doch manchmal ist einfach der Weg zu weit. Oder die Umgebungsbedingungen erlauben es nicht, den Unterricht vernünftig zu gestalten.

Wir raten Euch daher, bei der Wahl des Unterrichtsortes durchaus kreativ zu sein. Denkt Euch deshalb auch andere Orte für den Unterricht aus, zum Beispiel: eine Bibliothek!

Bibliotheken sind zwar nicht der geeignete Rahmen für lange Diskussionen, obwohl viele heute auch schon eigene abgetrennte Räume für solche Gespräche haben.

Aber das Ambiente einer Bibliothek regt zu geistiger Arbeit an – perfekt zum Studieren.

Für Revisionen, Übungen oder Prüfungsvorbereitungen ist die Bücherei sicher eine gute Alternative zum heimischen Schreibtisch.

Eine moderne Alternative sind auch sogenannte Coworking Spaces. Das sind Büroräume, die Du zum Beispiel für einen Tag mieten kannst, wenn Du zum Nachhilfe Geben einen ruhigen Raum für mehrere Unterrichtsstunden nacheinander brauchst.

Oder wenn es zum Nachhilfe Geben draußen zu kalt ist. Denn im Sommer – was läge da näher, als die Unterrichtsstunde ins Freie zu verlegen?

Es gibt meines Wissens nach keine Regel, die besagt, dass Nachhilfe am Schreibtisch bzw. in geschlossenen Räumen gegeben werden muss.

An warmen und sonnigen Tagen kannst Du Deine Schüler zum Beispiel in einen Park bitten, an einen Badesee oder auch auf ein Industriegelände. Unkonventionelle Unterrichtsorte sind das beste Mittel, um das Vermitteln der Lerninhalte spielerisch zu gestalten!

Für den Unterricht in Fremdsprachen eignen sich auch Café- oder Barterrassen sehr gut.

Wo und wie lässt sich eine Sprache leichter lernen als mit leckeren Getränk in der Hand, ein paar warmen Sonnenstrahlen im Gesicht und der anregenden Umgebung für ein interessantes Gespräch?

Und – fragt Ihr Euch noch immer, wie man Privat Nachhilfe Geben kann?

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