Euklid, der ein zeitloses Denkmal der mathematischen Wissenschaft geschaffen hat, ist Autor des Buches Elements of Mathematics, das um 300 v. Chr. geschrieben wurde und zu den wichtigsten Sammlungen der Wissenschaft zählt. Seit der Erfindung des Buchdrucks Mitte des 15. Jahrhunderts war es das meist gedruckte Werk nach der Bibel. Bestehend aus dreizehn Büchern, sind „Die Elemente“ Euklids berühmtestes Werk und beschäftigen sich mit der geometrischen Algebra, Dreiecken, parallelen Linien (Überprüfung des Satzes des Pythagoras), Eigenschaften des Kreises, Arithmetik - einschließlich Primzahlen - dem größten gemeinsamen Nennen (ggT) und der Methode der wiederholten aufeinanderfolgenden Subtraktionen, die heute unter dem Begriff Euklidischer Algorithmus zusammengefasst wird. Euklid lebte zwischen dem 3. und 2. Jahrhundert v. Chr., zu der Zeit, als das antike Griechenland den Mittelmeerraum beherrschte, und es ist unbestreitbar, dass seine wissenschaftlichen Werke in der ganzen Welt verbreitet und bekannt waren und dass sie von den ihm folgenden Zivilisationen, insbesondere dem alten Rom, übernommen wurden. Euklid beeinflusste die Welt der Wissenschaft von der Renaissance bis heute, von Kopernikus bis Kepler, von Galileo bis Newton, von Spinoza bis B. Russell. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf eine treibende Kraft hinter Euklids Arbeit, die zu seinem internationalen Ruf geführt hat: der euklidische Algorithmus, eine Methode, die an den deutschen Schulen nur selten gelehrt wird, obwohl es die Bestimmung des größten gemeinsamen Nenners vereinfacht. Erfahre alles über mathematische Paradoxa.„Was ohne Beweis gesagt wird, kann ohne Beweis verweigert werden.“
– Euklid, griechischer Mathematiker, um 300 v. Chr.
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Der euklidische Algorithmus: Definition und Prinzipien
Der euklidische Algorithmus, sowie die gesamte Division, ist ein wesentliches Thema in den mathematischen Vorlesungen des Bachelorstudiums, wird aber in den Schulen kaum. Bei der bekannten Methode geht es um zwei natürliche ganze Zahlen - Divisor und Dividende - und deren Quotient aus ihrem Produkt.
Wie löst man den euklidischen Algorithmus?
Mit dem Divisionsalgorithmus von Euklid kann man Prozesse vereinfachen, die auf den ersten Blick kompliziert wirken. Gehört das nicht zu Magie der Mathematik, dass Aufgaben am Anfang unmöglich erscheinen und dann doch eine logische Lösung haben? Nehmen wir zum Beispiel die folgende Aufgabe: Teilt 273 durch 17. Wir suchen nach der Zahl, wie oft die Zahl 17 in die Zahl 273 passt. Um die Lösung zu finden, muss man folgendermaßen vorgehen: Schritt 1: Zuerst schreibt man die Division richtig auf, also mit der Dividende 273 auf der linken Seite der ersten Spalte und dem Divisor 17 auf der rechten Seite. Schritt 2: Nun befasst man sich mit der ersten Ziffer der größeren Zahl, also mit der 2 von 273. Da diese deutlich kleiner ist, als die 17, nimmt man stattdessen die ersten beiden Ziffer, also 27. Jetzt muss man ausrechnen, wie häufig die 17 in die 27 passt: 17 x 1 = 17, 17 x 2 = 34. Man schreibt also 1 unter den Divisor - anstelle des Quotienten - und zieht dann folgendes ab: 27 - 17. Es bleiben noch 10 übrig. Schritt 3: Schreibt euch den Rest von 10 auf. Jetzt beschäftigt man sich mit der dritten Ziffer, der 3, die auf die Ebene von der 10 geschrieben wird, man erhält also die Zahl 103, die man nun durch 17 teilen soll. Man rechnet also 17 x 6 = 102 mit einem Rest von 1. Das Ergebnis ist also 273 : 17 = 17 x 16 + 1, das man auch anders schreiben kann: der ganze natürliche Quotient von 273 zu 17 ist also 16, und sein Rest ist 1. Diese Division mit Rest ist nur dann gelungen, wenn der Rest kleiner als der Divisor ist, denn sonst würde es bedeuten, dass man noch eine Teilung durchführen kann.
- a ist durch b teilbar
- a ist ein Vielfaches von b
- b ist ein Teiler von a
- 2, wenn es sich um eine gerade Zahl handelt, also 0, 2, 4, 6 oder 8
- 4, wenn die durch die letzten beiden Ziffern gebildete Zahl durch 4 teilbar ist
- 5, wenn die letzte Ziffer gleich 0 oder 5 ist
- 3, wenn die Summe der Ziffern, aus denen sie besteht, selbst durch 3 teilbar ist
- 9, wenn die Summe der Ziffern selbst durch 9 teilbar ist
- 10, wenn die letzte Ziffer 0 ist.
Wie findet man den größten gemeinsamen Teiler einer Zahl?
Der größte gemeinsame Teiler (ggT) von zwei natürlichen Zahlen ungleich Null ist ein Grundprinzip der elementaren Arithmetik, das es ermöglicht, die größte natürliche Zahl zu finden, durch die man beide Zahlen teilen kann, ohne dass ein Rest entsteht. Dazu erstellt man eine Lister der Werte, durch die man zwei verschiedene Zahlen teilen kann, beispielsweise um den ggT von 20 und 36 zu ermitteln:- 20 : 1, 2, 4, 5, 10, 20
- 36 : 1, 2, 3, 4, 6, 9, 12, 18, 36

- Primfaktorzerlegung: 116 - 78 = 38, 78 - 38 = 40, 40 - 38 = 2, 2-2 = 0. ggT (116;78) = 2
- Mit dem Verfahren von Euklid: 116 = 78 x 1 + 38, 78 = 38 x 2 + 2, 38 = 19 x 2 + 0, ggT (116;78) = 2.
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Die verschiedenen euklidischen Teilungsmethoden
Es gibt andere Techniken zur Lösung euklidischer Divisionen, und das ist das, was man als Divisionsalgorithmus bezeichnet. Bei ganzen natürlichen Zahlen kann man einfach eine Zerlegung durchführen, was gleich effektiv ist. Hier geht es um ganze Zahlen, die bereits subtrahiert, addiert, verglichen, etc. wurden. Daher berechnet man hier den Quotient der euklidischen Division, aus dem sich der Rest ganz natürlich ableiten lässt. Man kann diese Art der Berechnung daher in drei Methoden unterteilen: der klassische Algorithmus, der Divisions-Algorithmus und die Dezimalmethode.Der klassische Algorithmus
Die Methode des klassischen Algorithmus ist die Methode, die von Euklid selbst beschriebene wurde. Durch wiederholte aufeinanderfolgende Subtraktion suchte er nach einem gemeinsamen „Maß“ für die Längen zweier LinienDer Divisionsalgorithmus
Bei dem Divisionsalgorithmus handelt es sich um die moderne Form des klassischen euklidischen Algorithmus. Anders als bei der klassischen Variante nimmt man an Stelle der Differenz von m und n den Rast bei der Division von m und n. Statt der wiederholenden Subtraktion steht also eine Division mit Rest.Die Dezimalmethode
Die Dezimalmethode ist eine Methode, die in einigen Zivilisationen verwendet wurde. Das wären hauptsächlich diejenigen, die (irgendwie logisch) mit dem Dezimalsystem arbeiteten. Sie wurde vor langer Zeit in China entwickelt und beinhaltet die Division von Zahlen.
- Eine Zeile, auf der am Ende der Quotient stehen soll
- Eine weitere Zeile, auf der die Dividende eingetragen wird und die sich im Laufe der Berechnung weiterentwickelt
- Eine dritte und letzte Zeile, in der der Divisor platziert wird
Warum sollte man den euklidischen Algorithmus verwenden?
Im kollektiven Bewusstsein haben der euklidische Algorithmus und die Mathematik im Allgemeinen keinen besonders guten Ruf. Häufig wirken Matheaufgaben und Rechenwege sehr kompliziert, oder kennt ihr viele Menschen, die sich freuen, wenn sie eine lange Gleichung mit vielen Variablen sehen? Ich zumindest nicht… Dementsprechend ist der euklidische Algorithmus in Deutschland auch nicht besonders bekannt, noch dazu klingt der Name schon so kompliziert. Dabei handelt es sich um eine Methode zur Division, die einiges vereinfachen kann und uns unser Leben lang begleitet. Man hört den Namen Divisionsalgorithmus höchstens im Zusammenhang, wenn man etwas Komplexes vergleichen möchte, um die Kompliziertheit einer Situation zu zeigen.
Lernt den euklidischen Algorithmus mit einem Lehrer
Egal aus welchem Grund ihr euch für dieses Thema der Mathematik interessiert, der euklidische Algorithmus ist ein Rechenweg, der euch in vielen Situationen helfen kann. Umso wichtiger ist es, dass ihr ihn wirklich richtig verstanden habt. Dabei kann euch Nachhilfe Mathe helfen, denn in der Schule wird das Thema zwar nicht behandelt, dafür ist es aber Stoff an der Universität, so dass alle Privatlehrer es beherrschen sollten. Im Privatunterricht habt ihr die Möglichkeit, den euklidischen Algorithmus oder andere komplexe Themen der Mathematik individuell zu lernen und so schnell Fortschritte zu erzielen.
Lernt den euklidischen Algorithmus im Video
Wenn euer Kopf trotz der Lehrbücher, Erklärungen und des Artikels immer noch nicht verstehen möchte, was genau der euklidische Algorithmus ist, dann haben wir die ideale Lösung für euch: ein Youtube-Video! Die Lehrer erklären pädagogisch wertvoll, wie man eine Division aufstellt und löst. Hier kommt die bildliche Erklärung: Dieses erste Video zeigt das Verfahren einer einfachen Teilung. Um zu lernen, wie genau der euklidische Algorithmus funktioniert, haben wir hier ein weiteres Video für euch verlinkt: Zögert nicht, all das in Lehrbüchern nachzulesen, denn wenn man sich nicht mit Mathematik beschäftigt, dann hat man alles schnell wieder vergessen!Mit KI zusammenfassen:









