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In welchen Romanen spielt die Violine eine Rolle?

Von Bertine, veröffentlicht am 11/02/2019 Blog > Musik > Violine > Welche sind die lesenswertesten Romane über das Geige Spielen?

Die Geige gilt als eines der beliebtesten Instrumente der Deutschen. Das ist nicht verwunderlich, da sich dieses wunderschöne Instrument an so viele verschiedene Musikstile anpasst, von traditioneller Musik über Jazz bis hin zur Klassik.

Schriftsteller und andere Kulturschaffende haben sich der Beliebtheit des Instruments bedient, und wunderschöne Geschichten rund um die Violine gesponnen. Eine kleine Auswahl dieser Bücher möchten wir Dir hier vorstellen.

Die Geige ist nicht umsonst ein sagenumwobenes Instrument. | Quelle: Pixabay

Warum die Geige in einem Buch in Szene setzen?

Die Frage beantwortet sich eigentlich von selbst: Literatur, Musik und Kunst sind untrennbar miteinander verbunden und die Geige ist einfach ein Instrument, mit dem sich schöne und tragische Geschichten perfekt inszenieren lassen.

Sie kann den Leser durch eine Geschichte begleiten, ihn in alle Teile dieser Erde transportieren, sie ist ein emotionaler Schwamm, ein Symbol für intensive Erinnerungen und kann sogar eine Verbindung zwischen zwei Personen, zwei Protagonisten, darstellen. Wenn das kein Grund ist!

Deshalb haben wir für Euch zwischen vielen Büchern die besten ausgewählt, romantischste Geschichten sowie historischste – hier sind sie: Die schönsten Romane mit Geige!

„Die schwarze Violine“ von Maxence Fermine

Dieses Buch spielt in Venedig, wo der Geigenvirtuose Johannes Karelsky, der an den europäischen Höfen als Wunderkind gefeiert wurde, nach einer Verwundung auf dem Schlachtfeld eines Napoleon-Feldzuges, die Bekanntschaft des Geigenbauers Erasmus macht. Die beiden freunden sich an, doch Erasmus spricht nicht über die schwarze Violine, die unberührt an seiner Wand hängt und Johannes fasziniert. Bis der Geigenbauer ihm schließlich ihre verhängnisvolle Geschichte erzählt…

„Der Geiger“ von Mechthild Borrmann

1948 wird der berühmte Geiger Ilja Grenko in Moskau nach einem mehr als erfolgreichen Konzert verhaftet und zum Hauptsitz des KGB gefahren. Er erleidet Befragungen und Erniedrigungen und gesteht schließlich Dinge, die er nicht getan hat, kommt in den Gulag und seine geliebte Geige verschwindet für immer.

Zwei Generationen später macht sich der Enkel von Ilja Grenko auf die Suche nach dem berühmten Stradivarius, der seinen Großvater so erfolgreich gemacht hat, entdeckt dunkle Familiengeheimnisse und bringt Licht in das grausame Geschehen von damals.

Der Roman von Mechtild Borrmann spannend und einfühlsam erzählt.

„Die Partitur des Glücks“ von Blanca Busquets

Dieser Roman konzentriert sich auf die Kraft der Violine und der Musik im Allgemeinen.

Ein Konzert zu Ehren eines berühmten Dirigenten, der zehn Jahre zuvor verstorben ist, führt drei Frauen, die nichts gemein zu haben scheinen, von Barcelona nach Berlin. Und weckt Erinnerungen an ein Haus, das stets von Musik erfüllt war und an eine Geige mit magischem Klang

Dieses Buch ist eine wahre Hommage an die Musik, egal ob Amateur oder Profi, ob man eine musikalische Ausbildung hat oder keine Ahnung vom Geigenspiel hat – ein schöne Geschichte für alle!

„Die Violine von Auschwitz“ von Maria Angels Anglada

Die Geschichte spielt im Konzentrationslager Auschwitz im Jahr 1944.

Der jüdische Geigenbauer Daniel bekommt er vom Kommandanten des Lagers den Auftrag, eine Geige von höchster Qualität anzufertigen. Was Daniel erst später und durch Zufall erfährt: Der Auftrag beruht auf einer Wette des Kommandanten mit dem Lagerarzt: Gelingt Daniel der Bau der Geige, erhält der Kommandant eine Kiste Wein; scheitert er, bekommt der Arzt Daniel als Objekt für seine grausamen Experimente. Inmitten des Grauens erschafft Daniel ein Instrument von seltener Schönheit.

Auf halbem Weg zwischen Fiktion und Realität zeigt dieser Roman, dass Musik Seelen rettet, sie weicher und schöner macht, viele Wunden heilen kann und den meisten von uns helfen kann. Dafür braucht es lediglich ein wenig Sensibilität, Menschlichkeit und Aufgeschlossenheit!

„Stainers letzte Geige“ von Heinz Peller

Eigentlich sollte Rudi Meier, Kulturreporter bei einem großen deutschen Wochenmagazin, in London für eine Reportage über den ungebrochenen Mythos alter italienischer Geigen recherchieren.

Nach einem Interview mit Erwin Machinger, einem Händler für wertvolle Musikinstrumente, sieht der Reporter die Chance, eine Violine wieder zu beschaffen, die vor zwei Jahren unter mysteriösen Umständen aus einem Innsbrucker Museum verschwunden ist.

Das Instrument von 1682 ist das letzte Werk des genialen Tiroler Geigenbauers Jakob Stainer, bevor dieser vollständig im Irrsinn versank und wenig später starb. Angeblich ist in dieser Geige eine Nachricht versteckt. Rudi Meier wittert eine große Story.

Die Geigenbauerin und Musikwissenschaftlerin Leonie Hull, eine Spezialistin für Jakob Stainer und seine Instrumente, hilft ihm bei seiner Recherche. Mit ihrer Hilfe taucht er immer tiefer in das faszinierende Leben Jakob Stainers ein, der in den unruhigen Zeiten des 17. Jahrhunderts Instrumente schuf, für die man noch 1775 in London den zehnfachen Preis einer Stradivari zahlte.

Aber je näher die beiden der verschwundenen Geige kommen, desto mehr scheint Rudi Meier die Sache zu entgleiten. Wer hat die Geige damals gestohlen, was hat es mit der ominösen Nachricht in Stainers Geige auf sich und gibt es diese wirklich?

„Dantes Geige“ von Alejandra Rojas

Tejas Rojas, ein Dorf im Norden Chiles, wird Schauplatz eines spektakulären Raubes: Die berühmte Conde Fosca, eine Geige des großen italienischen Geigenbauers Stradivari, wird aus dem Museum gestohlen. In der Nacht des Raubes bezahlt der schwer kranke Antiquitätenhändler Muencke einhundertfünfzig tausend Peso für eine Geige (ob es sich um das Diebesgut handelt, bleibt offen) und lässt sie unauffindbar in seinem Sortiment verschwinden. Weder die Polizei, noch seine im Haus lebende Krankenschwester Mireya werden auf der Suche nach dem Streichinstrument fündig.

Der Privatdetektiv Emilio Rastelli forscht akribisch nach dem Verbleib der Conde Fosca und versucht alles, um an Insiderinformationen zu kommen. Der Detektiv freundet sich mit den zwei Dorfbewohnern an, die ebenfalls ein massives Interesse an dem Instrument haben. Die Pflegerin des Antiquitätenhändlers wünscht sich eine Zukunft als geachtete Dame und plant für ihr neues Leben, wenn Don Agustin sie nicht mehr braucht. Amador Román schreibt einen dokumentarischen Roman über den Geigenbauer Stradivari, den er über sich selbst im Purgatorium erzählen lässt. Der Apotheker beschreibt den Weg einer Geige durch die Geschichte, deren verhängnisvolle Aura in die Gegenwart auszustrahlen scheint.

„Lea“ von Pascal Mercier

Die achtjährige Lea hat sich nach dem Tod der Mutter in eine eigene Welt zurückgezogen, zu der auch der Vater keinen Zutritt hat. Erst der Klang einer Geige holt sie ins Leben zurück. Sie erweist sich als außerordentliche musikalische Begabung und mit achtzehn liegen ihr Publikum und Musikwelt zu Füßen. Doch Martijn van Vliet, ihren anfangs überglücklichen Vater, treibt es immer tiefer in die Einsamkeit. Bei dem verzweifelten Versuch, die Liebe und Nähe seiner Tochter zurückzugewinnen, verstrickt er sich in ein Verbrechen…

Wie man sieht, sind Violinen in der Literatur weit verbreitet – zum grossen Vergnügen der Leser!

In wunderschönen, spannenden Geschichten voller Bedeutung und Tiefe sehen wir uns mit einem starken Musikinstrument konfrontiert, das von leidenschaftlichen Charakteren gespielt wird.

Jetzt bleibt nur die Frage: Mit welchem Buch fangen wir an?

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