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Wie wird man ein „Computergeek“?

Von Alice, veröffentlicht am 31/05/2019 Blog > Nachhilfe > Informatik > 10 Dinge, die Du als Informatiker unbedingt wissen solltest!

Informatik so wie Algebra lernen; warum nicht?

An einigen Schulen wird Informatik bereits als Unterrichtsfach angeboten.

Und Du, wie gut kennst Du Dich mit Informatik aus?

Egal ob Du einen Anfängerkurs in Informatik machen willst oder einen Programmierkurs; Du brauchst gewissen Grundlagen in der Informatiksprache.

Superprof ist da für Dich und hilft Dir dabei, in Deinem nächsten Informatikkurs richtig zu glänzen. Gern geschehen!

Was ist ein RAM-Arbeitsspeicher?

Bevor wir ganz tief einsteigen, fangen wir erst einmal mit dem kleinen Einmaleins an.

RAM ist die Abkürzung für Random Access Memory. Auf Deutsch bedeutet das so viel wie „Speicher mit direktem Zugriff“ oder „Direktzugriffsspeicher“.

Einfach gesagt ist es der Ort, an dem alle Informationen und Daten gespeichert werden. Also der Arbeitsspeicher Deines Computers oder Deines Smartphones.

Die Besonderheit des RAM ist, dass es ein flüchtiger Speicher ist, das heißt, dass die Daten verloren gehen, wenn die Versorgung gekappt ist.

Wenn man einen Computer aussucht, sollte man auf den Arbeitsspeicher achten, denn der ist verantwortlich für die Verarbeitungsgeschwindigkeit und Speicherfähigkeit wichtiger Daten.

Wie sieht so ein Arbeitsspeicher eigentlich aus? Wie werden Daten gespeichert? | Quelle: Pexels

Was ist eine IP-Adresse?

Wenn man in die Informatik einsteigt, dann fängt man mit den einfachen Dingen an, wie zum Beispiel mit der IP-Adresse.

Die IP-Adresse ist wie eine Telefonnummer: Jeder Computer hat eine eigene Nummer, die es nur einmal gibt. Die IP-Adresse ist mit der Netzwerkkarte des Computers verbunden. IP steht für Internet Protocol. Das ist so etwas wie eine Sprache, die es Computern im gleichen Netz erlaubt untereinander Informationen auszutauschen.

Eine IP Adresse sieht so aus: 192.168.2.12. Jede Zahl liegt zwischen 0 und 250. Sie steht auf der Box, die Du bei Dir zuhause installierst.

Was ist eine Datenbank?

Surfen im Internet wäre ohne Datenbank nicht möglich.

So wie man auch die Bücher in einer Bibliothek nach Autoren sortiert und mit einem gewissen Code versieht, so ist es auch mit den Informationen auf einer Datenbank. Eine Datenbank ordnet die Daten auf eine strukturierte Art und Weise und mit möglichst wenig Dopplung.

Diese Daten stehen dem User zur Verfügung und können gesucht oder aktualisiert werden. Das ist notwendig, bei den vielen Daten, die das Internet ausspuckt. Ein Beispiel für ein Datenbanksystem, was Du bestimmt schon einmal gehört hast, ist MySQL.

Wenn Du eine Informatikausbildung machen möchtest, dann solltest Du Dich nicht mit den Grundlagen zufrieden geben.

Was ist ein Server?

Langsam fangen wir an die Dinge etwas klarer zu sehen. Jetzt wird es aber ein bisschen komplizierter. Man hört immer wieder von verschiedenen Servern. Aber was ist das eigentlich?

Eine Definition

Alles, was im Internet ist, sind Daten. Das Ziel eines Servers ist diese Daten bereitzustellen. Ganz einfach oder nicht?

Jetzt in diesem Moment bist Du auf Superprof. Unsere Seite hat einen Server und wir haben den Artikel einmal veröffentlicht. Du kannst jetzt aber mit ganz vielen Leuten gleichzeitig diesen Artikel lesen.

Wenn Du ein Video auf YouTube veröffentlichst, eine Nachricht bei Whatsapp verschickst oder ein Dokument bei Google Drive hochlädst, dann passiert das immer über Server.

Aber eigentlich ist ein Server nicht mehr als ein Computer. Es ist möglich, seinen Computer in einen Server umzuwandeln. Aber YouTube verwendet natürlich keinen einfachen Computer, um Eure Videos hochzuladen. Solche Internetseiten benutzen sogenannte Datencenter, die aus ganz vielen Servern bestehen.

Was ist eine Cloud?

Cloud bedeute eigentlich Wolke, aber das ist in erster Linie ein Marketing-Wort. Die Daten sind natürlich nicht wirklich in den Wolken. Wenn Du Deine Daten zum Beispiel in die ICloud hochlädst, wenden sie auf einem Server von Apple gespeichert.

Was sind Clouds? Nein, doch nicht die Cloud. | Quelle: Pexels

HTML, was heißt das?

HTML oder HyperText Markup Language ist keine Programmiersprache.

HTML ist eine Sprache für den Computer, die man eingeben muss. Das ist wie Textbearbeitung nur für den Computer. Wenn Du gut in Mathe bist, wirst Du es leichter verstehen. HTML ist die Markierung von Texten. Selbst wenn Du nicht gut in Mathe bist, kannst Du es schaffen.

Es geht darum, Angaben zur Schriftart, Schriftgröße und eingefügten Bildern zu machen. Um es zu vereinfachen werden diese Angaben auf das Minimum reduziert und abgekürzt. Damit sie vom restlichen Text unterschieden werden können, werden sie in < und > gesetzt.

Zum Beispiel kann man dem Computer sagen, dass der Text fett werden soll. Dazu genügt es ein <b> (für bold auf Englisch) vor das entsprechende Wort oder den entsprechenden Satz zu schreiben. Vergiss nicht, diesen Hinweis auch wieder zu beenden </b>.

Die Grundlagen des MS Office Pakets

Das hat vielleicht jetzt nicht direkt etwas mit dem Thema zu tun, aber das MS Office Paket zu beherrschen ist essentiell, um sich im Bereich Informatik auszukennen. Word, Excel und Powerpoint sind wichtig bei der Kreation einer neuen Webseite.

Manchmal ist es wirklich schneller, einfach eine Tabelle bei Word zu machen und copy – paste, als eine zu programmieren.

Du kannst übrigens einen Kurs zum Office Paket auf Superprof machen.

Du musst kein ITler sein, um schon einmal von einem Cookie gehört zu haben. Nein, nicht der leckere Keks, wir sprechen hier von einem Informatik-Cookie.

Wenn Du im Internet surfst, dann hinterlegt dein Browser eine Datei auf deinem Computer. Der Browser speichert diese Datei auf deiner Festplatte. Keine Angst, das ist total harmlos. Das hat nichts mit einem Virus zu tun.

Cookies werden vor allem von kommerziellen Webseiten benutzt: Du bist auf Amazon und möchtest einen Toaster kaufen. Du schließt Amazon, aber komischerweise erscheint jetzt auf Facebook, YouTube und Google überall Werbung für Toaster. Das kommt von den Cookies.

Mach mal den Test.

Was ist ein Cookie? Nein, doch nicht so ein Cookie! | Quelle: Unsplash

Was ist ein VPN?

Warum benutzt man einen VPN? Das dient der Sicherheit. Im Internet sind Daten nicht sonderlich stark geschützt.

Das Internet besteht im Prinzip eigentlich einfach aus mehreren Computern, die miteinander vernetzt sind. Die meisten Informationen sind dabei nicht verschlüsselt. So kann zum Beispiel eine Mail, die ich an mein Unternehmen schreiben, einfach von einem Hacker abgefangen und gelesen werden, ohne dass ich es merke.

In den meisten Fällen ist das nicht schlimm, aber wenn es um sensible Daten geht, muss man die Informationen verschlüsseln.

VPN oder Virtual Private Network ist ein gesicherter Tunnel im Internet. Die Informationen können in diesem Tunnel inkognito verschickt werden. Und sie können nur von Personen gelesen werden, die einen Schlüssel für den VPN haben.

Die einfachste Methode einen solchen gesicherten Tunnel zu erstellen ist, sich eine VPN-Software herunterzuladen, wie OpenVPN oder ExpressVPN. Manche sind kostenlos, meine kosten etwas.

Was ist Binärkodierung?

Ende der 1930er Jahre zeigten Claude Shannon, dass er logische Vorgänge durchführen konnte, indem er die Zahl 1 für richtig und die Zahl 0 für falsch festlegte.

Diese Codierung von Informationen heißt binär. Computer nutzen diese beiden Bezeichnungen, um Informationen zu kodieren.

Das Bit für „binary digit“ ist die kleinste handhabbare Informationseinheit für eine digitale Maschine. Ein Bit entspricht zwei Zuständen: entweder 1 oder 0.

Ein Byte besteht aus 8 Bits und entspricht 256 verschiedenen Werten:

  • 1 Byte = 256
  • 2 Byte = 65 000
  • 3 Byte = 16 000 000
  • 4 Byte = 4 000 000 000

Im Alltag sind diese Werte nicht besonders wichtig und man kann sie leicht nachgucken. Aber wenn Du in der Informatikbranche arbeitest oder programmieren willst, dann brauchst Du sie.

Programmiersprachen

Jetzt, wo Du schon viel über Informatik gelesen hast, interessiert Dich vielleicht noch für das Programmmieren. Wir glauben nicht, dass wir Dir Programmieren beibringen können, da wendest Du Dich am besten an einen Informatiklehrer.

Aber wir haben einige Informationen für Dich, die als Einführung in die verschiedenen Programmiersprachen dienen soll. Es gibt viele verschiedene Sprache, aber Java, C und Python sind die bekanntesten.

Man sollte idealerweise mehrere Sprachen beherrschen. Wenn Du beispielsweise eine WordPress-Seite aufbauen willst, dann brauchst Du dafür Javascript und PHP. Aber wenn Du über Microsoft arbeitest, brauchst Du C.

Welche Programmiersprache möchtest Du gerne lernen? Wie wäre es mit einem Programmierkurs? | Quelle: Pexels

Unser Tipp für Anfänger: Beginne mit Java oder C++. Danach kannst Du Dich an Javascript wagen. Anschließend kommen PHP, Swift oder Python. Wenn Du einmal diese Programmiersprachen beherrschst, dann wird es Dir auch nicht mehr schwerfallen, noch weitere zu lernen.

Fazit:

  • Fast jeder heutzutage kann mit dem Internet arbeiten. Aber nur sehr wenige kennen sich wirklich mit Informatik aus. Es ist wichtig, sich damit auseinanderzusetzen, um nicht auf der Strecke zu bleiben.
  • Nachdem Du diesen Artikel gelesen hast, weißt Du schon mehr über die verschiedenen Elemente der Informatik. Das soll Dir Lust auf das Thema machen und Dich vielleicht für einen Informatikkurs begeistern.
  • Und warum nicht irgendwann auch Programmieren lernen?
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